Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Im Ballungsraum Paris spitzt sich die Lage angesichts der Corona-Krise in den Krankenhäusern zu. “Wir hatten eine äußerst schwierige Nacht, da wir tatsächlich am Ende unserer Krankenhauskapazitäten sind”, sagte Aurelien Rousseau, Direktorin der regionalen Gesundheitsbehörde Ile de France, Mittwochfrüh dem Sender Franceinfo.

Spitäler in Paris sind überlastet

US-Präsident Donald Trump hat die unter Rassismus-Verdacht stehende Filmlegende John Wayne in Schutz genommen. Den Vorstoß von Vertretern der Demokratischen Partei, einen nach dem Schauspieler benannten Flughafen im Bundesstaat Kalifornien umzutaufen, bezeichnete Trump am Montag auf Twitter als “unglaubliche Dummheit”. Trump hat sich selbst als “langjährigen Fan” des 1979 verstorbenen Western-Darstellers bezeichnet. Während des Präsidentschaftswahlkampfs 2016 besuchte Trump zusammen mit Waynes Tochter Aissa den Geburtsort des Hollywoodstars im Bundesstaat Iowa. Die Demokraten im südkalifornischen Bezirk Orange verabschiedeten in der vergangenen Woche jedoch eine Resolution, in der sie die Umbenennung des örtlichen Airports verlangen. Der Flughafen solle nicht länger nach Wayne benannt sein, da dieser “rassistische und fanatische” Positionen vertreten habe. Zur Begründung wurde auf ein Interview des Schauspielers 1971 im Magazin “Playboy” verwiesen. Darin sagte Wayne, er glaube an die “weiße Überlegenheit”. Auch sagte der Schauspieler über Afroamerikaner: “Ich fühle mich nicht schuldig wegen der Tatsache, dass diese Leute vor fünf oder zehn Generationen Sklaven waren.” Wayne trat über sechs Jahrzehnte hinweg in mehr als 150 Filmen auf. Zur Legende wurde er als raubeiniger Westernheld. Für den Film “Der Marshal” von 1969 wurde er mit dem Oscar als bester Hauptdarsteller ausgezeichnet. Die Diskussion über Waynes Ansichten über Schwarze wie auch Indianer ist im Zuge der jüngsten Rassismus-Debatten in den USA neu entbrannt. Hintergrund sind die seit Wochen anhaltenden Proteste gegen rassistische Diskriminierung seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz. Während dieser Proteste kam es auch zu Angriffen auf Denkmäler von Persönlichkeiten, die mit dem historischen Erbe von Sklaverei und Rassismus in Verbindung stehen.

Anti-Rassismus: Trump nimmt Filmlegende John Wayne in Schutz

Die Diakonie legt ein Konzept für die Neuorganisation der Pflege vor. Damit soll nicht nur die Autonomie der Pflegebedürftigen erhöht, sondern insgesamt die zu erwartende Kostensteigerung abgeflacht werden, erklärten die Direktorin der evangelischen Hilfsorganisation, Maria Katharina Moser, und Daniela Palk, Vorständin des Diakoniewerks. Kernstück bleibt die Pflegegeldzahlung. Die Bezieher sollen aber künftig mehr Wahlfreiheit für den Einsatz der Mittel erhalten. Der demografische Wandel mache eine Reform der Pflegesystems unabdingbar, so Moser. Bis 2030 werde etwa die Zahl der Ein-Personen-Haushalte von Menschen über 65 Jahren um 39 Prozent steigen. Gleichzeitig erhöhe sich bis dahin der Bedarf an Fachkräften im Pflege-Bereich um 24.000. Daher werde es bei der angestrebten Reform der Pflege “nicht reichen, da und dort die eine oder andere Lücke zu schließen”, argumentierte Moser. Damit man wirklich von einer Reform sprechen könne, brauche es einen grundlegenden Umbau. Das künftige Pflegesystem müsse den Bedürfnissen der Menschen gerecht werden und dabei auch wirtschaftlich sein. Dies erfülle das aktuelle System, das auf den beiden Säulen Pflegeheim oder mobile Betreuung basiert, nicht. Nur allzu oft bleibe derzeit das Heim als letzte Lösung, so Moser. Das sei “oft diejenige Lösung, die nicht den Bedürfnissen entspricht und auch volkswirtschaftlich die teuerste ist.” Daher habe man ein neues Dienstleistungs- und Finanzierungskonzept entwickelt. Es trägt den Namen “SING” (Seniorenarbeit innovativ gestalten, Anm.) und geht von der Frage aus, was die Betroffenen wirklich brauchen – und das Hand in Hand mit der Finanzierungslogik. Kernstück der Finanzierung bleibt laut Palk die Pflegegeldzahlung. Die Bezieher sollen aber künftig die Möglichkeit erhalten, mit einem Teil des Pflegegeldes einen “sachleistungsbezogenen Autonomiebetrag” zu erwerben, der durch einen Zuschuss der öffentlichen Hand den Pflegegeldbeitrag vervielfachen soll. Bei den Pflegegeldstufen drei bis fünf würde dies etwa eine Vervierfachung des Beitrags ausmachen. Mit dem Autonomiebetrag können dann individuelle Betreuungs- und Pflegedienstleistungen bezogen werden. Vermittelt sollen diese dann durch das neue Berufsfeld der Pflegelotsinnen werden. Deren Aufgabe bestehe nicht nur darin, den Bedarf zu erheben, sondern in Zusammenarbeit mit den lokalen Anbieterorganisationen die Betreuungsleistungen zu entwickeln. Durch dieses System erhielten die Pflegebedürftigen mehr Autonomie und Wahlfreiheit, volkswirtschaftlich gesehen könnte die Kostensteigerung abgebremst werden, denn Heimplätze seien wesentlich teurer und auch die Organisationen könnten ihre Angebote flexibler gestaltet. Freilich müssten Leistungsanbieter akkreditiert und von der öffentliche Hand zertifiziert werden, so Palk. “Das ist ein System, das sehr aufs Lokale und Kleinteilige blickt und Eigenverantwortung und Innovation fördert”, zeigte sich Moser überzeugt. Außerdem könnte es auch das Berufsfeld attraktiver gestalten, wenn Pflegekräfte mehr Freiraum bekämen. Geht es nach der Diakonie-Direktorin sollte das Modell zunächst einmal in einer Region als Pilotprojekt gestartet und wissenschaftlich begleitet werden. Man habe das Konzept bereits der Sozialministerin der Übergangsregierung, Brigitte Zarfl, und im Frühjahr auch Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) vorgestellt. Dann kam aber die Corona-Pandemie dazwischen, so Palk. Nun wolle man einen neuen Anlauf starten.

Diakonie stellt Modell für Neuorganisation der Pflege vor

Der Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Klaus Cichutek, rechnet mit einem bezahlbaren Corona-Impfstoff. Er erwarte, dass die Hersteller einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus “nahe am Selbstkostenpreis” anbieten werden, sagte Cichutek am Dienstag in der RTL/ntv-Sendung “Frühstart”. Das PEI ist das deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biomedizinische Arzneimittel. “Es ist natürlich eine Prestigefrage, dass sich die Unternehmen gefordert fühlen, der Welt zu helfen und insofern die Welt nicht überfordern können hinsichtlich der Preise”, so Cichutek. Eine flächendeckende Durchimpfung der Bevölkerung in Deutschland ist Cichutek zufolge “eine Sache von Monaten”.

Deutsches Institut erwartet bezahlbaren Impfstoff

Zwei Feuerwehren standen Freitagabend bei einem Gasgeruch in einem Einfamilienhaus in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Feuerwehr bei gemeldetem Gasgeruch in einem Wohnhaus in Eberstalzell im Einsatz

Die wegen der Corona-Krise in vielen Orten Österreichs geschlossenen Altstoffsammelzentren sollen nach Ostern kontinuierlich wieder aufsperren. Für Anfang/Mitte Mai strebt die kommunale Abfallwirtschaft den Normalbetrieb an. Das teilten der Fachverband Entsorgungs- und Ressourcenmanagement der Wirtschaftskammer (WKÖ) und die Arge Österreichischer Abfallverbände am Donnerstag mit.

Öffnung der Altstoffsammelzentren