Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Die kommende Saison im Biathlon-Weltcup beginnt am 28./29. November in Kontiolahti. Hochfilzen in Tirol steht als dritte Station von 11. bis 13. Dezember im Kalender, den der Weltverband IBU am Samstag veröffentlichte. Die WM in Pokljuka geht von 10. bis 21. Februar 2021 über die Bühne – unmittelbar gefolgt von einem Weltcup nordwestlich von Peking auf den Olympia-Strecken von 2022.

Start der nächsten Weltcup-Saison Ende November geplant

In einer emotionellen Trauerfeier haben Angehörige, Freunde, Bürgerrechtler und Politiker Abschied von dem durch Polizeigewalt getöteten Afroamerikaner George Floyd genommen. An der Zeremonie zu Floyds Bestattung nahmen in der Kirche “Fountain of Praise” in der texanischen Metropole Houston Hunderte Gäste teil. “Er hat die Welt verändert”, sagte der demokratische Abgeordnete Al Green während der Zeremonie über Floyd, der am 25. Mai bei einem brutalen Polizeieinsatz getötet worden war. “Und wir werden die Welt wissen lassen, dass er einen Unterschied ausgemacht hat.” Seit Floyds Tod finden in den USA und vielen anderen Ländern Demonstrationen gegen Rassismus und exzessive Polizeigewalt statt. Der designierte Präsidentschaftskandidat der oppositionellen Demokraten, Joe Biden, forderte in einer Videobotschaft einen verstärkten Kampf gegen den Rassismus in den USA. Die USA dürften dem Problem des Rassismus nicht länger den Rücken zuwenden, verlangte Biden in seiner während des Trauergottesdienstes gezeigten Videobotschaft. “Jetzt ist die Zeit für Gerechtigkeit für alle Rassen”, sagte der Ex-Vizepräsident. Biden ging nicht explizit auf die Haltung von US-Präsident Donald Trump zu den Protesten und Rassismus ein, während andere Redner den Präsidenten offen attackierten. “Jemand hat gesagt: ‘Macht Amerika wieder großartig'”, sagte Floyds Nichte Brooke Williams unter Bezug auf Trumps Wahlkampfslogan 2016. “Aber Amerika war nie großartig.” Es dürfe keine “Hassverbrechen” mehr geben. Der bekannte Bürgerrechtler Al Sharpton warf Trump vor, einen Militäreinsatz gegen gewaltbereite Demonstranten angedroht, aber kein Wort über den “Polizistenmord” an Floyd gesagt zu haben. Er habe damit das Signal gesetzt, dass Polizisten bei einem Fehlverhalten keine strafrechtlichen Konsequenzen fürchten müssten. Sharpton bezeichnete Floyd als “Eckpfeiler einer Bewegung, die die ganze Welt verändern wird”. Der Pastor William Lawson sagte, im Kampf gegen Rassismus müsse als erstes das Weiße Haus “gesäubert” werden. Zu dem dreieinhalbstündigen Trauergottesdienst für “Big Floyd” waren rund 500 Gäste geladen. Die Zeremonie wurde von viel Soul- und Gospel-Musik begleitet. Es wurden eine Videomontage mit Fotos und Erinnerungen an den Mann gezeigt, der von seinen Freuden liebevoll “Big Floyd” genannt wurde. Philonise Floyd, ein Bruder des Verstorbenen, sagte schluchzend vor den Trauernden: “George war mein persönlicher Supermann.” Wegen der Corona-Pandemie trugen die Teilnehmer Schutzmasken. Unter ihnen waren diverse Prominente wie die Schauspieler Jamie Foxx und Channing Tatum, der Filmemacher Tyler Perry und der frühere Box-Weltmeister Floyd Mayweather. Laut Medienberichten übernahm Mayweather alle Kosten der Feierlichkeiten. Nach dem Gottesdienst wurde der Sarg in einer von Pferden gezogenen weißen Kutsche zum Friedhof Houston Memorial Gardens in der Nachbarstadt Pearland gebracht. Dabei säumten hunderte Menschen den Weg, die Floyds Namen riefen. Der in Houston aufgewachsene Floyd sollte unter Ausschluss der Öffentlichkeit an der Seite seiner Mutter beerdigt werden. Das Begräbnis sei abgeschlossen, erklärte die Polizei in Pearland am Dienstagabend (Ortszeit) auf Twitter. Bereits am Montag hatten tausende Menschen in Houston Abschied von ihm genommen. Der wegen eines mutmaßlichen kleinen Falschgelddelikts in der Großstadt Minneapolis im nördlichen Bundesstaat Minnesota von der Polizei aufgegriffene Floyd war gestorben, nachdem ihm ein weißer Beamter fast neun Minuten lang das Knie auf den Nacken gedrückt hatte. Vergeblich hatte der 46-Jährige geklagt, dass er keine Luft bekomme. Seine letzten Worte sind zu einer Parole für Zehntausende von Demonstranten auf der ganzen Welt geworden, die seitdem trotz Coronavirus-Pandemie auf die Straße gegangen sind, um Gerechtigkeit für Floyd und ein Ende der Misshandlung von Minderheiten durch die US-Strafverfolgungsbehörden fordern. “Ich kann atmen. Und solange ich atme, kämpfe ich für Gerechtigkeit”, erklärte Floyds Nichte Brooke Williams in einer Laudatio, die von den Trauernden in der Fountain of Praise Church mit Beifall bedacht wurde. “Dies ist nicht nur ein Mord, sondern ein Hassverbrechen.” Der Polizist Derek Chauvin wurde nach der Tat entlassen, festgenommen und eines “Mordes zweiten Grades” beschuldigt. Der Fall Floyd hat Forderungen nach tiefgreifenden Reformen bei der US-Polizei neuen Auftrieb gegeben. Unterdessen sorgte Trump mit Äußerungen zu einem Demonstranten, der von Polizisten schwer verletzt worden war, für Empörung. Trump schrieb ohne jeden Beleg im Kurzbotschaftendienst Twitter, bei dem 75-Jährigen könnte es sich um einen “Antifa-Provokateur” handeln. “Ich habe es mir angeschaut, er ist härter gefallen, als er gestoßen wurde.” Der 75-Jährige war bei einer Anti-Rassismus-Demonstration in Buffalo im US-Staat New York von zwei Polizisten niedergestoßen worden. Er zog sich eine blutende Kopfverletzung zu.

Emotioneller Abschied von George Floyd

Nach der breit inszenierten “Erklärung” von Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) vergangenen Freitag hat nun auch Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) eine “Erklärung” angekündigt. Die “Erklärung des Gesundheitsministers am Beginn der großen Herausforderungen der kommenden Monate” ist für kommenden Dienstag angesetzt. Als Replik auf die Kanzler-Rede sei Anschobers Auftritt allerdings nicht gedacht, versicherte man im Büro des Ministers auf APA-Nachfrage. Thema ist laut Einladung der “Start von Phase 4 bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in Österreich“. Tags darauf, am Mittwoch, findet der erste Ministerrat nach der Sommerpause statt. Bis dahin will die Regierung anhand der Entwicklung der Corona-Zahlen über etwaige Verschärfungen der Maßnahmen beraten. Am Freitag, 4. September, soll außerdem erstmals die Corona-Ampel “geschaltet” werden. Corona-Gesetz im Finale Das von Anschober angekündigte Gespräch mit den Klubobleuten nach der harschen Kritik am neuen Corona-Gesetz wird am kommenden Montagnachmittag stattfinden. Die Begutachtung zum Epidemiegesetz und Covid-19-Maßnahmengesetz hatte zuletzt viele kritische Stellungnahmen gebracht. Anschober versicherte daraufhin, er nehme Kritik, “auch in den Teilbereichen, die eher parteipolitisch motiviert sind oder auf Missverständnissen aufbauen”, sehr ernst. Weltweit steigende Zahlen Weltweit sei in den vergangenen 24 Stunden ein Zuwachs von rund 276.000 bestätigten SARS-CoV-2-Fällen gemeldet worden. Die Corona-Pandemie bewege sich daher “mit großen Schritten auf 25 Millionen bestätigte Fälle(abzüglich Genesene) zu (24,649.431). Die Zahl der Todesfälle hätte rund 835.000 erreicht, hieß es am Samstag in einer Aussendung von Gesundheitsminister Rudolf Anschober. “Auch in Europa werden aus einigen Ländern besorgniserregende Steigerungen gemeldet: allen voran aus Spanien (plus 9.779; plus 2,3 Prozent) und Frankreich (plus 7.462;: plus 2,5 Prozent). Luxemburg meldet ebenfalls starke Steigerungen, auch Kroatien (plus 3,9 Prozent), Griechenland, Slowakei, Tschechien, Montenegro und Ungarn haben – teilweise allerdings von relativ geringem Ausgangsniveau – überdurchschnittliche Steigerungen”, wurde in der Aussendung festgestellt. In Österreich sei mit 395 Neuinfektionen (bei 272 Neugenesenen) ebenfalls wieder ein “stärkeres Plus” (Zunahme um 1,5 Prozent) zu verzeichnen. Die Zahl der aktiv Infizierten erhöhe sich in Österreich damit auf 3.386.

Auch Minister Anschober gibt eine "Erklärung" ab

Ich denke, wir alle erinnern uns noch sehr gut daran, dass Skiferien die Ausbreitung des Virus in Europa verursacht haben. Man muss kein Virologe sein, um zu wissen, dass diese Urlaube ein sehr großes Risiko darstellen”, sagte BelgiensPremier Alexander De Croo am Freitag laut Medienberichten. Damit unterstützt Belgien einen entsprechenden Vorstoß von Deutschland, Frankreich und Italien. Österreich, Slowenien, Tschechien und Finnland sind gegen eine europaweite Schließung der Skigebiete vor und um Weihnachten. Laut der Zeitung “La Libre” hat sich der flämische Liberale De Croo bereits an die Schweiz, wo die Lifte schon offen sind, mit der Bitte gewandt, wieder zuzumachen. Die Botschaft der belgischen Behörden sei klar, so “La Libre”, man solle auf Skiurlaub verzichten. De Croo: “Ich würde ja gerne einen Schlussstrich unter dieses Katastrophenjahr ziehen. Aber ich möchte nicht, dass Weihnachten den Beginn einer neuen Katastrophe markiert.” Unterdessen rückte Österreichs Ex-Kanzler Wolfgang Schüssel (ÖVP), der im Jahr 2000 mit seiner Bildung einer Koalition mit der FPÖ unter Jörg Haider unter den EU-Staaten erhebliche Irritationen bis hin zu Sanktionen hervorrief, in der Ski-Debatte mit einem Aufruf zur “Verhältnismäßigkeit” aus. Verhältnismäßig wäre es, schreibt der Ex-Kanzler in der “Süddeutschen Zeitung”, “das Skifahren im Winter mit wirksamen Auflagen zu verbinden. (…) Aber ein totaler Lockdown ganzer Täler und Wirtschaftszweige ist nicht mehr ‘verhältnismäßig’.” Zugleich verwahrte sich Schüssel dagegen, das häufig als Corona-Negativbeispiel angeführte Ischgl “mit seinen 1.640 Einwohnern zum europäischen Sündenbock zu stempeln”. Für “Blame-Games” bestehe kein Anlass, so der frühere ÖVP-Chef, der in der “Süddeutschen Zeitung” zugleich andere Orte in Europa und darüber hinaus aufzählt, wo im Frühjahr Fehler im Umgang mit dem Coronavirus gemacht worden seien. So erinnert Schüssel an “die fußballbegeisterten Massen im Stadion San Siro (…), als Atalanta-Bergamo den FC Valencia niederrang; an Massendemonstrationen in Spanien, Kreuzfahrten in japanischen Gewässern, überfüllte freikirchliche Gottesdienste, Karnevalssitzungen et cetera.”

Auch Belgien will europaweite Schließung der Skigebiete

Wieder ist es in Oberösterreich zu einem Großeinsatz der Polizei nach einer Schussabgabe gekommen, diesmal in der Welser Innenstadt.

Nächtlicher Großeinsatz der Polizei nach Schüssen in Wels-Innenstadt

Das Präsidium des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) hat am Mittwoch einem Antrag der Bundesliga stattgegeben, wonach die Saison bis zum 31. Juli fortgesetzt werden kann. Die ursprüngliche Deadline wäre der 30. Juni gewesen. Der Antrag sei auf Basis des Beschlusses in der Liga-Clubkonferenz gestellt worden, verlautbarte der ÖFB in einer Aussendung. Für eine eventuelle Verlängerung der Spielzeit über den 30. Juni hinaus bedarf es auch noch einer Genehmigung der UEFA. Dabei sollte es sich aber nur um einen Formalakt handeln.

ÖFB-Präsidium genehmigte mögliche Liga-Fortsetzung bis 31.7.