Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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14 Feuerwehren standen am späten Dienstagabend bei einem Brand im Wirtschaftstrakt eines Bauernhofs in Steinhaus (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

Großeinsatz bei Brand im Wirtschaftstrakt eines Bauernhofes in Steinhaus

Dieser Tage macht sich Unruhe unter den Weißstörchen (Ciconia ciconia) breit: Die Jungstörche begeben sich demnächst unabhängig von den Elternvögeln auf ihre lange Reise in die afrikanischen Überwinterungsgebiete. Bis es soweit ist, sammeln sich großen Trupps mit einigen hundert Individuen auf Acker- und Wiesengebieten, wie es gerade in Oberösterreich (Machland 400 Störche und Steyr 200 Störche) zu beobachten ist. Auch aus Vorarlberg (Feldkirch) werden knapp 100 Störchegemeldet. Die Brutsaison ist für die heimischen Weißstörche gut verlaufen, wie die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich meldet. Pro Paar konnten durchschnittlich mehr als zwei Jungvögel aufgezogen werden, im Südburgenland wurden sogar einige neue Brutplätze bezogen. Bruterfolg im heurigen Jahr Die meisten Störche beziehen ihren Horst traditionell im Burgenland, dem östlichen Niederösterreich und der südlichen und östlichen Steiermark. Seit etwa 10 Jahren wächst auch der Bestand im Vorarlberger Rheintal stetig an. Nach den bisher vorliegenden Rückmeldungen zeigt eine erste positive Zwischenbilanz der jährlichen Weißstorchzählung von BirdLife Österreich, dass die rund 360 österreichischen Weißstorchpaare durchschnittlich je zwei Jungvögel aufzogen. „Besonders erfolgreich waren die Störche im Waldviertel sowie im Südburgenland, wo auch einige lange Jahren leerstehende Horste wieder besiedelt wurden“, freut sich Eva Karner-Ranner. „So lebt die Hoffnung, dass sich heuer viele Jungvögel auf den Weg in den Süden machen, die in drei bis fünf Jahren wieder zu uns zurückkommen, um selbst zu brüten.“ Zwei Haupt-Zugrouten nach Afrika Weißstörche folgen auf ihrem Flug nach Afrika nur solche Routen, die weitestgehend über Land verlaufen. „Die gewaltigen Entfernungen, die Störche auf ihrem Weg nach Afrika und wieder zurück nach Europa zurücklegen, könnten sie im aktiven und kräftezehrenden Ruderflug nicht bewältigen. Daher nutzen sie, ähnlich wie Segelflugzeuge, die warmen Aufwinde, wie sie nur über Land entstehen“, weiß die Expertin. Mehrere Wochen brauchen die Störche für ihre bis zu 10.000 Kilometer lange Reise. Der Großteil der heimischen Störche fliegt als so genannten „Ostzieher“über den Bosporus und die Türkei in den Nahen Osten, und dann weiter ins östliche Afrika, teilweise sogar bis Südafrika. Die „Westzieher“, zu denen die Vorarlberger Störche zählen, starten aus Westeuropa und nutzen die schmale Mittelmeerenge bei Gibraltar, um in Westafrika zu überwintern. Überwinternde Störche in Österreich Unter den Westziehern gibt jedoch mittlerweile viele Störche, die gar nicht bis Afrika fliegen, sondern in Spanien oder sogar im Brutgebiet überwintern. So sind im Vorarlberger Rheindelta bis zu mehrere 100 Überwintereranzutreffen. In den anderen Bundesländern sind nur vereinzelt Tiere im Winter zu beobachten. „Die Kälte ist für die Störche kein Problem. Solange der Winter nicht zu hart ist, finden sie ähnlich wie Graureiher und Silberreiher ausreichend Nahrung“, betont die Storchenexpertin von BirdLife Österreich: „Erst eine geschlossene Schneedecke und längerer Frost macht die Nahrungssuche unmöglich. Viele Störche weichen dann aber in günstigere Gebiete aus. Zufüttern sollte man nur im äußersten Notfall, wenn die Störche trotz winterlicher Bedingungen einfach nicht abziehen.“

Österreichs Jungstörche gehen auf weite Reise

Die FPÖ Oberösterreich hat am Mittwoch in Linz ein Ende des Rauchverbots in Lokalen gefordert. Die Gastronomie sei durch die Corona bedingten Einschränkungen einmal mehr “Opfer” von Umsatz bremsenden Maßnahmen geworden. Daher will der blaue Landesparteichef LHStv. Manfred Haimbuchner eine “Wiedereinführung der Entscheidungsfreiheit für Wirte” im Bezug auf das Rauchen. Umsatzeinbußen von zehn bis 15 Prozent hätte das generelle Rauchverbot für die Gastronomie bedeutet. Haimbuchner ist der Ansicht, dass die Wirte wieder die Wahlfreiheit erhalten sollen, ob und wo er Rauchen gestattet. Darin sehe er “die einzige Möglichkeit, die Gastronomie wirklich zu beleben”.

Gastro-Öffnung: FPÖ OÖ fordert Ende des Rauchverbots

Ein Aktionsplan mit 17 konkreten Maßnahmen gegen eine zweite Corona-Welle hat Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) am Freitag bei einem Medientermin angekündigt. Eckpfeiler sind ein Ampelsystem und eine Corona-Kommission aus Fachexperten. Bereits im Ministerrat Ende Juli sollen Teile davon verankert werden. Mehr Personal und schnellere Testungen sind die weiteren Schritte. Das Ampelsystem soll sich von jenem in Deutschland unterscheiden, das bedeutet keine “Einpunkte-Entscheidung”. Es soll aus vier Indikatoren bestehen: Spitalskapazitäten, dem prozentuellen Anteil an positiven Tests, den täglichen Steigerungen und Clusteranalysen. “Entscheidend ist, woher der Cluster kommt”, so Anschober. Leitlinien für die Ampel sollen bis auf Bezirksebene gelten, wobei der Einwand von Wien verständlich sei, dass es von “Bezirk zu Bezirk” nicht geht. “Jetzt im Sommer ist die Phase der Stabilisierung nach den Öffnungsschritten”, so Anschober, dass es zu regionalen Ausbrüchen kommt, wäre dabei immer zu erwarten gewesen. Die gegenwärtige Lage in Österreich ist für den Ressortleiter eine zweigeteilte mit drei Bundesländern mit Clustern, nämlich Oberösterreich mit 60, Wien mit 57 und Niederösterreich mit 38 neuen Fällen innerhalb von 24 Stunden, “und dann haben wir den Rest Österreichs mit null bis einem neuen Fall”. Am Freitag gab es insgesamt 1.393 aktive Fälle. In den vergangenen 24 Stunden kamen österreichweit 169 Neuinfektionen hinzu. Auch die Zahl der Personen in Spitalsbehandlung stieg wieder – 99 Menschen befanden sich am Freitag aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, davon mussten elf auf der Intensivstation behandelt werden. 711 Personen sind bisher in Österreich an den Folgen des Coronavirus gestorben. Bisher gab es 19.439 positive Testergebnisse, 17.335 Menschen sind wieder genesen, geht aus den Zahlen des Innenministeriums hervor. Elisabeth Puchhammer-Stöckl, Wissenschafterin vom Zentrum für Virologie der MedUni Wien, verwies auf das Surveillance-System, das nicht nur die Entwicklung bei SARS-CoV-2 beobachtet, sondern auch den gewöhnlichen Rhinovirus, verantwortlich für Schnupfen: “Sei drei Wochen beobachtet man, dass die Kommunikationswege über Tropfeninfektionen wieder intensiver werden”, dieser Aspekt zeige eine gewisse Sorglosigkeit bei Übertragungswegen, die auch Corona betreffen. “Das Risikobewusstsein steigt wieder”, stellte Anschober angesichts der neuen, regionalen Anstiege fest. “Sobald wir bundesweit nur einen Ansatz haben, werden wir auch zu bundesweiten Maßnahmen übergehen”, so der Minister – und dann könnte auch kurzfristig die Maskenpflicht wieder Thema sein. Innerhalb von 24 Stunden würde diese bei Notwendigkeit wieder gelten, “manche könnten überrascht sein, wie schnell das gehen könnte”, sagte der Gesundheitsminister. Damit dies und eine Situation wie im April jedoch verhindert wird, gibt es den besagten Aktionsplan, der beschleunigte Testungen vorsieht: 48 Stunden ist die Zeitdauer, die maximal vergehen soll, ab der Information an die Hotline 1450. Geregelt werden soll dies per Erlass, sagte Anschober. Zudem soll die Hotline 1450 reformiert werden, mehr Personal und eine niederschwelliger Ansatz ist vorgesehen. Das Bundesheer im Einsatz gegen Corona soll in Österreich jedenfalls nicht der Normalzustand werden, aber Anschober ist gegenwärtig “durchaus froh, dass Assistenzeinsatz da ist, wie jetzt in Kärnten”. Was die Rolle der Polizei betrifft, so sei dies “ein Unterstützungsangebot, dass okay ist”, entscheiden würden jedoch die Bundesländer. Eine Novelle zum Epidemiegesetz soll der Exekutive ermöglichen, künftig auch Krankheitssymptome erheben – ein Veto des Bundesrats durch die Oppositionsparteien droht jedoch. Bei den Testungen liege man derzeit “in einer Größenordnung, wie wir sie noch nicht hatten”. So wurden in den vergangenen Tagen immer “knapp über knapp unter 10.000 Tests durchgeführt”. Ende März hatte der Gesundheitsminister 15.000 bis 17.000 Tests täglich als Ziel vorgegeben, davon ist Österreich weiterhin deutlich entfernt.

17-Punkte-Aktionsplan gegen zweite Corona-Welle angekündigt

Chi Chi DeVayne, mit bürgerlichem Namen Zavion Davenport, ist im Alter von 34 Jahren verstorben. Das bestätigte Davenports Mutter gegenüber “CNN”. “Meine Familie und ich bestätigen in großer Trauer den Tod meines geliebten Sohnes Zavion Michael Davenport, den die Welt als Chi Chi DeVayne kannte. Seine letzten Worte an seine Famile und Fans: ‘Gebt niemals auf!’”, hieß es in einem Statement. Details zur Todesursache wurden nicht offiziell bestätigt, auf Instagram teilte Davenport jedoch Einblicke in einen Krankenhausaufenthalt – es war von einer Lungenentzündung die Rede. RuPaul teilte in einem Statement mit, dass er sehr traurig sei – aber auch glücklich darüber, dass er Chi Chi DeVayne kennenlernen durfte. Chi Chi DeVayne war unter den “Drag Race”-Fans sehr beliebt.

Chi Chi DeVayne aus "RuPaul