Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Nicht nur Zivildiener, sondern auch Milizsoldaten und Grundwehrdiener im Corona-Sondereinsatz müssen nicht fürchten, dass ihnen dadurch Nachteile beim Studium entstehen. Das stellte Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Donnerstag in einer Aussendung klar. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) zeigte sich zufrieden mit der Regelung des Bildungsministeriums. Für die Soldaten gelten die gleichen Regelungen wie für die außerordentlichen Zivildiener – vor allem im Hinblick auf Anerkennungsmöglichkeiten, Studienbeihilfe und Aufnahmeprüfungen. Ein Krisen-Einsatz kann für manche Fächer wie z.B. Medizin oder Pflegewissenschaften als Wahlfach oder Praktikum angerechnet werden. Was die Studienbeihilfe betrifft könnte das laufende Semester ruhend gestellt werden. Faßmann strebt – wie er im ORF-Morgenjournal sagte – außerdem eine Hinaufsetzung des Höchstalters für den Bezug der Familienbeihilfe an. Für alle Studenten werde es individuelle Beratung und spezielle Begleitungsformen geben, um den Wieder- bzw. Neueinstieg möglichst reibungslos zu gestalten, betonte Faßmann in der Aussendung.

Keine Studiums-Nachteile bei Heeres-Sondereinsatz

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr UN-Generalsekretär António Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. “Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien aber für Entwicklungsländer ist es ein Notfall”, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Denn viele dieser Länder sind stark vom Tourismus abhängig: In Afrika machte 2019 der Tourismussektor zehn Prozent aller Exporte aus, wie es in einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht heißt. Wegen der Corona-Pandemie wurden weltweit Grenzen geschlossen, Hotels dichtgemacht und Flüge gestrichen. In den ersten fünf Monaten des Jahres ist die Zahl der internationalen Touristen dem Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in diesem Jahr um 78 Prozent einbrechen. Zwischen 910 Milliarden und 1,2 Billionen Dollar an Exporteinnahmen im Tourismus könnten demnach verloren gehen. Dies sei besonders verheerend, da die meisten Tourismus-Betriebe kleine und mittlere Unternehmen seien, hieß es. “Frauen, junge Menschen und informelle Arbeiter sind besonders bedroht”, sagte Sandra Carvao von der UN-Tourismusorganisation (UNWTO) mit Blick auf die Jobverluste. Demnach besteht der Tourismussektor zu mehr als die Hälfte aus Frauen. “Es ist unerlässlich, dass wir den Tourismussektor wieder aufbauen”, sagte der UN-Generalsekretär. Dies müsse aber in einer Art und Weise getan werden, die “sicher, gerecht und klimafreundlich” sei. Reisen müssten verantwortungsbewusst und nachhaltig sein, um die Millionen von Menschen, die vom Tourismus abhängig seien, zu schützen. Auch könne der Ausstoß von Treibhausgasen wieder stark ansteigen, sollte die Erholung des Tourismussektors nicht an Klimaziele ausgerichtet sein. Dem Bericht zufolge machen Treibhausgasemissionen durch den Transport im Tourismus rund fünf Prozent aller menschlichen Treibhausgasemissionen aus.

120 Millionen Jobs im Tourismus wegen Corona bedroht

Um die im Sommer erwarteten Ströme von Urlaubern und Tagesgästen zu lenken, lassen sich Deutschlands Orte an Nord- und Ostsee einiges einfallen: von Bodenaufklebern mit Abstandsregeln, Einbahnstraßensystemen am Strand bis hin zu Strand-Apps. Schleswig-Holstein etwa setzt bei der Unterbindung größerer Menschenansammlungen in Ferienorten und an Stränden auch auf digitale Lösungen.   An der Lübecker Bucht wird gerade eine sogenannte Strand-App entwickelt. Eine echte App wird die Anwendung zwar nicht, wie die Tourismus-Agentur Lübecker Bucht erklärte. Geplant sei aber eine Internetplattform, die im Prinzip so funktioniert wie die Onlinebuchung eines Theaterplatzes.

Deutschlands Küsten bereiten sich auf den Sommer vor

Etliche Zivildiener, deren Dienst Ende März ausgelaufen wäre und die aufgrund der Corona-Krise bis zum Juni verlängert worden sind, fühlen sich unfair behandelt. Mehr als 100 von ihnen wollen eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof (VfGH) einbringen, weil sie deutlich weniger verdienen als jene rund 3.500 außerordentlichen Zivildiener, die einem Aufruf der Bundesregierung gefolgt sind. Die außerordentlichen Zivis, die sich freiwillig wieder in den Dienst gestellt haben, um Engpässe im Gesundheits- und Pflegebereich auszugleichen, dürfen mit einer monatlichen Abgeltung von zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert wurden, kommen dagegen im Schnitt auf rund 550 Euro. “Das ist gleichheitswidrig”, meint dazu der Wiener Anwalt Nikolaus Rast, der gemeinsam mit seinem Partner Mirsad Musliu das Mandat für fast ein Zehntel von insgesamt 1.500 Betroffenen übernommen hat.

"Verlängerte" Zivildiener bereiten VfGH-Beschwerde vor

Die Lockerungen in Sachen Coronavirus haben 56 Prozent der Österreicher als zu früh empfunden. Vor allem die Generation 60+ vertritt diese Meinung (61 Prozent). Das ist das Ergebnis einer “Marketagent”-Umfrage (3.065 Befragte in Österreich, der Schweiz und Deutschland). Hierzulande sind 55 Prozent mit der Arbeit der Regierung zufrieden, 58 in Deutschland sowie 64 Prozent in der Schweiz. Die Grenzöffnung für Urlaubsreisen hält weniger als ein Drittel der Österreicher für eine gute Entscheidung. In der Schweiz und Deutschland ist der Anteil der Befürworter um etwa zehn Prozent höher. 31,5 Prozent der Österreicher tragen den Mund-Nasen-Schutz immer oder häufig auch dort, wo es nicht mehr vorgeschrieben ist. Gut acht von zehn rot-weiß-roten Befragten rechnen für Herbst oder Winter mit einer zweiten Corona-Welle. Einen erneuten Lockdown halten allerdings nur noch knapp 40 Prozent für wahrscheinlich. Unsere deutschen Nachbarn halten dies mehrheitlich (54 Prozent) für ein realistisches Szenario. Mehr als die Hälfte der Österreicher glaubt an einen Durchbruch bei Medikation sowie Impfstoff im Laufe des Jahres 2021, knapp jeder Fünfte erwartet dies jedoch erst 2022. Nicht ganz ein Drittel hat in Österreich bisher persönlich finanzielle oder wirtschaftliche Einbußen erlitten. Dass im Herbst ein regulärer Schulbetrieb wieder möglich sein wird, daran glauben hierzulande etwas mehr als 55 Prozent.

Lockerung des Lockdowns für 56 Prozent zu früh