Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) will die Kooperation des Bundesheers mit Vereinen überprüfen. Allerdings werden die nun von ihr durchleuchteten sicherheitspolitischen Institutionen längst nicht nur von ihrem Ressort unterstützt: Auch Bundeskanzleramt, Außen- und Innenministerium befinden sich auf den Sponsorenlisten der parteinahen Vereine. Neben dem im Zuge der Ibiza-Affäre unter Beschuss geratenen freiheitlichen Institut für Sicherheitspolitik (ISP) kooperiert auch das Austria Institut für Europa und Sicherheitspolitik (AIES) mit dem Verteidigungsministerium. Geleitet wird es vom früheren Ressortchef Werner Fasslabend (ÖVP). Auf seiner Website gibt das AIES an, auch durch das Außen- und das Wissenschaftsministerium sowie vom Land Niederösterreich unterstützt zu werden. Das Bruno Kreisky Forum (BKF) für internationalen Dialog hebt ebenfalls in seinem Internet-Auftritt seine Sponsoren hervor. Neben dem Verteidigungsministerium zählen das Wissenschaftsministerium wie das Bundeskanzleramt dazu. Das Innenministerium wiederum unterstützt laut Jahresbericht des Vereins – neben dem Verteidigungs-, Außen- und Wissenschaftsministerium – das Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung (ASPR) des einstigen SPÖ-Verteidigungsministers Norbert Darabos. Ein weiterer von ihrem Ressort unterstützter Verein, den Tanner durchleuchten will, ist das Institut für internationale Politik (oiip), dessen Präsident der frühere SPÖ-Innenminister Caspar Einem ist. Auch dieses wird nicht nur vom Verteidigungsministerium unterstützt, sondern auch vom Bundeskanzleramt sowie dem Verkehrsministerium – zumindest punktuell, wie dessen wissenschaftliche Direktorin Saskia Stachowitsch zur APA sagte. Sollte Tanner die Kooperation mit dem oiip auflösen, wäre das sicher ein schwerer Verlust, betonte Stachowitsch. Das Ressort zähle zum wichtigsten Partner. Auch generell stelle sich dann die Frage, wer im außeruniversitären Bereich Forschung auf diesem Gebiet betreiben solle. Auch das ASPR betonte den Stellenwert der Kooperation mit dem Ressort, steht aber einer Evaluierung “positiv gegenüber”, hieß es in einer Aussendung. Das freiheitliche Institut für Sicherheitspolitik (ISP), dessen Kooperation mit dem Verteidigungsministerium und dem Glücksspielkonzern Novomatic die Diskussion überhaupt erst entfacht hatte, weist keine weiteren politischen Institutionen als Kooperationspartner auf. Das bestätigte auch dessen Vorsitzender Markus Tschank gegenüber der APA.

U-Ausschuss: Weitere Ministerien kooperieren mit Vereinen

Virtuelle Konferenzen mit den Kollegen, am Abend Serien streamen, oder Online-Gaming. Im ländlichen Raum ist das leider oft immer noch Wunschdenken. Schnelles Internet – Fehlanzeige. Dem hat die Energie AG aber den Kampf angesagt – mit dem Ausbau des Glasfasernetzes. Wo man jetzt den 10.000 Kunden feiert.

Am Mittwoch haben die Salzburger Festspiele einen der berührendsten Momente des Jubiläumsjahres erlebt. Am Ende der Uraufführung von “Everywoman” in der Szene Salzburg verbeugten sich die Schauspielerin Ursina Lardi und die Krebspatientin Helga Bedau gemeinsam. Die Frau, mit der Lardi per Video in Dialog getreten war, hat es zur Premiere geschafft. Und dem Tod vorerst ein Schnippchen geschlagen. Der Schweizer Regisseur Milo Rau war von den Salzburger Festspielen eingeladen worden, Hugo von Hofmannsthals Domplatz-Klassiker zum 100. Geburtstag des Festivals aktuell zu spiegeln. Statt der ursprünglich in Brasilien recherchierten “kritischen Bestandsaufnahme des kapitalistischen Großkünstlers, der denkt, er wird durch seine Werke unsterblich” (Rau) wurde das Projekt Corona-bedingt ganz neu aufgesetzt und ist nun eine sehr unmittelbare Auseinandersetzung mit dem Tod. Bedau, an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt, hat ihre ursprüngliche Lebenserwartung mit dieser Diagnose bereits überlebt. In Videoaufnahmen – zu denen auch die Andeutung der “Jedermann”-Tischgesellschaft zählt – erzählt sie trocken und frei von Selbstmitleid von ihrem Leben und ihrem Umgang mit der Aussicht auf einen nahen Tod. Zwar gibt es in dieser letzten Premiere der diesjährigen Salzburger Festspiele gelegentlich Bezugnahmen auf den “Jedermann” (so beginnt das Stück mit langem Glockenläuten vom Tonband), doch im Zentrum des 80-minütigen Abends steht die – technisch geschickt gelöste – Interaktion der beiden Frauen Lardi und Bedau und die Frage: Was bedeutet der Tod für einen, wenn man nicht nur theoretisch, sondern unmittelbar mit ihm konfrontiert ist?

"Everywoman" schlägt in Salzburg dem Tod ein Schnippchen

Vier Wochen nach der Einführung der Online-Registrierungspflicht für Einreisen und Rückreisen nach Österreich sind die entsprechenden Formulare über eine eigene Adresse im Internet abrufbar. Sie können nunmehr über die Eingabe von entry.ptc.gv.at in die Adresszeile eines Internetbrowsers erreicht werden. Die “Pre-Travel-Clearance” (PTC) muss im Voraus ausgefüllt und abgeschickt werden. Die ursprünglichen Ausnahmen von der Registrierungspflicht sind praktisch vollständig weggefallen, seit Mittwoch müssen sich auch Pendler registrieren und wöchentlich einen negativen Coronatest vorlegen.Die Speicherung der Daten erfolgt für 28 Tage ab Datum der Einreise, danach werden sie nach Zusicherungen der Regierung unwiderruflich gelöscht. Bei der Registrierung sind anzugeben: Vor- und Nachname, Geburtsdatum, Email-Adresse, Wohn- oder Aufenthaltsadresse, Datum der Einreise, etwaiges Datum der Ausreise sowie die Länder des Aufenthalts der vergangenen zehn Tage.

Formulare sind jetzt unter neuer Webadresse leichter abrufbar

Wer im nächsten Jahr einen 20-Euro-Schein in die Hände bekommt, könnte kurz stutzig werden: Die Banknoten fühlen sich glatter an, weil nun auch der Zwanziger standardmäßig mit einem Speziallack überzogen wird, um die Geldscheine haltbarer zu machen. Ab 2021 werden nur noch beschichtete 20-Euro-Banknoten hergestellt, sodass unbeschichtete 20-Euro-Banknoten nach und nach aus dem Bargeldkreislauf verschwinden werden. Das erklärte Johannes Beermann, Vorstandsmitglied der Deutschen Bundesbank in Frankfurt. Auch der Fünfer und der Zehner der seit 2013 nach und nach in Umlauf gebrachten zweiten Serie der Euro-Banknoten sind mit einem Speziallack überzogen. Denn gerade die Scheine mit geringerem Wert wechseln häufig den Besitzer und können dadurch schneller verschmutzt oder beschädigt und damit unbrauchbar werden. Tests hätten ergeben, dass die Beschichtung die durchschnittliche Lebensdauer der Banknote erhöhe, sagte Beermann der Deutschen Presse-Agentur. “Ähnliches erwartet man sich nun von der Beschichtung der 20-Euro-Banknoten. Lackierte Banknoten sind deutlich weniger anfällig gegen Verschmutzung. Das kann auch in Labortests nachgewiesen werden.”

Auch der 20-Euro-Schein fühlt sich künftig glatter an

Bereits mehr als 700 Tests auf Covid19 werden täglich in Oberösterreich durchgeführt. Am Montag, 23. März 2020, waren es sogar 779 Tests. „Damit liegen wir bundesweit im Spitzenfeld“, erklären Landeshauptmann Thomas Stelzer und Gesundheitsreferentin LH-Stv.Christine Haberlander. Sie kündigen gleichzeitig an, die Anzahl der Tests steigern zu wollen. Ziel ist es ab Montag, 30. März 2020, 1200 Tests pro Tag durchführen zu können. „Unsere Experten und Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die notwendige Infrastruktur herzustellen. Wir werden es schaffen. Voraussetzung ist aber auch, dass uns der Bund die notwendigen Ressourcen wie z.B. Testkits und Schutzkleidung zur Verfügung stellt. Nur daran kann es scheitern. Wir werden bereit sein und unseren Beitrag zum ausgegebenen Ziel der Bundesregierung leisten“, betonen Stelzer und Haberlander.   Keine Akzeptanz bei „Testverweigerern“   Keine Akzeptanz gibt es bei „Testverweigerern“. Konkreter Anlass ist die Testung der Volksschule in Alberndorf. Hier haben zwei Eltern den Gaumenabstrich, der für den Covid19-Test notwendig ist, nicht zugelassen. In Zeiten, in denen es Ausgangsbeschränkungen gibt und die Menschen von der Polizei kontrolliert und auch abgemahnt werden, darf es nicht sein, dass Tests verweigert werden. Es werden die notwendigen rechtlichen Schritte gesetzt werden. Neben den beiden verweigerten Tests sind noch zwei Ergebnisse offen. Derzeit sind von 191 Schülern 175 negativ und zwölf positiv getestet worden. Im Kindergarten Alberndorf hatte eine Betreuerin Kontakt mit der VS-Direktorin, die Mitglied des Chors St. Georgen/Gusen ist. Sie und eine Kollegin wurden daraufhin positiv getestet. Beide hatten allerdings in der Risikozeit keinen Kontakt zu Kindern. Die Kinder wurden dennoch vorsorglich in häusliche Quarantäne geschickt, und nach der Risikobewertung werden die weiteren Schritte gesetzt.   Vorkehrungen in Altenheimen getroffen   Das Altenheim in Neuhofen wurde inzwischen isoliert und es wurde bereits Freitagabend nach Bekanntwerden des ersten infizierten Falls mit den notwendigen Schutzausrüstungen versorgt. Es werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (109 Personal – Pflege, Zivildiener, Verwaltung, Küche, Reinigung) sowie Bewohner/innen (89 Personen) getestet. Derzeit sind acht Personen infiziert, zwei Personen (eine Mitarbeiterin und eine Bewohnerin) wurden negativ getestet. An den Ergebnissen der restlichen Tests wird mit Hochdruck gearbeitet. Auch im Altenheim St. Georgen/Gusen wurde eine Bewohnerin positiv getestet, nachdem sie von einem Mitglied des Chors St. Georgen/Gusen besucht worden ist. Auch hier ist die notwendige Schutzausrüstung bereits sofort geliefert worden. Alle Bewohner/innen (80 Personen) und Mitarbeiter/innen (61 Personen, die als Kontaktpersonen infrage kommen) werden getestet.   „Grundsätzlich haben alle Alten- und Pflegeheime sowie Einrichtungen für Menschen mit Beeinträchtigungen seit Beginn der COVID 19-Krise durch organisatorische Maßnahmen sichergestellt, dass Mitarbeiter/innen und Bewohner/innen bestmöglich geschützt sind“, betonen Gesundheitsreferentin LH-Stv. Christine Haberlander und Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer. Organisatorische Maßnahmen sind insbesondere jetzt Besuchsverbote, keine Gruppenbildungen von Mitarbeiter/innen auf Allgemeinflächen der Einrichtungen, lückenlose Umsetzung der Hygienestandards, Sensibilität bei Erkrankungsanzeichen von Bewohner/innen oder Kolleg/innen, vollständige Trennung der einzelnen Funktionsbereiche, usw. Derzeit sind in den oö. Alten- und Pflegeheimen die erwähnten neun Personen infiziert.   Die Neue Mittelschule Schwertberg wurde mittlerweile ebenfalls geschlossen. Eine Lehrerin ist Chormitglied von St. Georgen/Gusen und hat zwischen 9. und 16. März 2020 in der NMS unterrichtet. Es wurden und werden alle 30 Lehrer/innen und alle 196 Schüler/Innen getestet. Derzeit liegen 14 Ergebnisse vom Lehrpersonal vor. Davon sind sechs positiv und acht negativ.

Ab Montag in OÖ 1.200 Corona-Tests pro Tag – Keine Akzeptanz bei Testverweiger/innen