Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Model Heidi Klum (46) ist nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Dies sei ihr 14. Tag zuhause, schrieb Klum am Dienstag auf Instagram zu dem Hashtag “#covid_19negative”. Dazu postete die vierfache Mutter ein Foto von sich unter blauem Himmel auf einer Wiese liegend. Auf die Nachfrage eines Fans, wie sie sich fühle, antwortete Klum: “Viel besser, Danke. Ich habe nur eine schwere Erkältung und versuche, darüber hinwegzukommen.”

Heidi Klum nicht mit Coronavirus infiziert

Haushaltsabfälle, mit denen Corona-Infizierte Kontakt hatten, gehören ausschließlich in den Restmüll. Darauf machte der Verband Österreichischer Entsorgungsbetriebe (VOEB) aufmerksam. Für persönliche Schutzbekleidung wie Mund-Nasen-Schutzmasken und Einweghandschuhe gilt dies ebenfalls. All diese Abfälle sollten thermisch verwertet werden, um Krankheitserreger zu vernichten. Mülltrennung ist wichtig für den Umweltschutz, bei einer Infektion mit SARS-CoV-2 soll aus Gesundheitsgründen aber ausnahmsweise darauf verzichtet werden. Das betrifft sowohl die leere PET-Flasche, die sonst in der gelben Tonne oder im gelben Sack gesammelt wird, als auch die Tageszeitung, die gewöhnlich zum Altpapier kommt. “Wir rufen die Bevölkerung dazu auf, Abfälle, die mit dem Coronavirus verunreinigt sein könnten, separat in einem reißfesten Kunststoffsack zu sammeln und anschließend verschlossen in die Restmülltonne zu entsorgen“, sagte VOEB-Präsidentin Gabriele Jüly. “So hilft jeder mit, dass Mitarbeiter der Abfall- und Ressourcenunternehmen von einer möglichen Ansteckung bestmöglich geschützt sind.” Außerdem appellierte Jüly: “Immer öfter sieht man Mundschutzmasken auf den Straßen oder sogar in der Natur liegen – das muss nicht sein. Sie gehören in den Restmüll.”

Haushaltsmüll von positiv Getesteten gehört in die schwarze Tonne

Auch wenn man einen Mund-Nasen-Schutzträgt und Abstand hält, um eine Infektion mit dem neuartigen Coronaviurs SARS-Cov-2 zu vermeiden, sollte man sich nicht in falscher Sicherheit wiegen. Wie ein neues verbessertes Modell der Ausbreitung infektiöser Tröpfchenzeigt, können sich diese mehrere Meter weit ausbreiten und lange Zeit in der Luft bleiben, berichtet ein internationales Forscherteam mit Beteiligung der TU Wien im Fachblatt “International Journal of Multiphase Flow”. Das weltweit gebräuchliche Bild über die Ausbreitung winziger Tröpfchen würde sich auf Messungen aus den 1930er und 1940er Jahre stützen und nicht mehr dem aktuellen Stand des Wissens entsprechen, heißt es am Dienstag in einer Aussendung der Technischen Universität (TU) Wien. “Um die Ausbreitung zu berechnen, muss man die Größe der ausgestoßenen Tropfen kennen. Die hat man damals bestimmt, indem man Leute vor einem an der Wand hängenden Blatt Papier niesen ließ und aus der Größe der Flecken am Papier auf den Durchmesser der Tropfen schloss”, so Alfredo Soldati vom Institut für Strömungsmechanik und Wärmeübertragung der TU Wien gegenüber der APA. Heute habe man ganz andere und zuverlässigere Messmethoden. Keine Empfehlung Gemeinsam mit Kollegen aus den USA und Frankreich hat Soldati daher ein neues, verbessertes Modell der Ausbreitung infektiöser Tröpfchen entwickelt, “das auf einer theoretischen Analyse der relevanten physikalischen Prozesse basiert”, wie die Forscher in ihrer Arbeit schreiben. Das derzeitige Verständnis sei, dass schwere Tröpfchen durch die Schwerkraft schnell nach unten fallen, während kleine rasch verdunsten. “Doch dieses Bild ist etwas zu einfach”, so Soldati. Denn die kleinen Tröpfchen würden nicht nur aus Wasser bestehen, sondern auch andere Dinge wie Proteine oder das Virus selbst enthalten. Wenn das Wasser verdunstet, werden sie zu Aerosolpartikeln, die mit Luftströmungen über Distanzen von mehreren Metern transportiert und lange in der Luft bleiben können. Ein Partikel mit einem Durchmesser von zehn Mikrometern, was der durchschnittlichen Größe von ausgeworfenen Speicheltropfen entspreche, brauche demnach typischerweise fast 15 Minuten, bevor es zu Boden gefallen ist. “Wenn sie alleine einen Aufzug benutzen, aus dem gerade ein Infizierter ausgestiegen ist, können Sie also durch eingeatmete Aerosole durchaus in Kontakt mit Viren kommen”, betonte der Wissenschafter. Verschärft werde die Situation in Umgebungen mit hoher relativer Luftfeuchtigkeit, etwa schlecht gelüftete Besprechungsräume. Empfehlungen auf Basis der neuen Arbeit will Soldati keine aussprechen, er sei kein Virologe. Entscheidend sei etwa die Frage, wie viele Viren man einatmen müsse, um angesteckt zu werden. Jedenfalls seien “Masken nützlich, weil sie große Tröpfchen aufhalten. Und Abstand halten ist ebenso sinnvoll. Doch unsere Ergebnisse zeigen, dass beides keinen garantierten Schutz bieten kann”, betonte Soldati. Das neue Modell könne nun zusammen mit Experimenten und Simulationen verwendet werden, um eine Vielzahl von Szenarien mit Atmen, Sprechen, Husten und Niesen und unter einer Reihe von Umweltbedingungen wie feuchte oder trockene Atmosphäre, geschlossene oder offene Umgebung zu untersuchen, schreiben die Wissenschafter.

Infektiöse Tröpfchen meterweit und lange unterwegs

Bereits 17 Personen – 16 Schüler und ein Lehrer – sind nach einem Skikurs der HTL Paul Hahn Linz in Bad Gastein positiv auf das Coronavirus getestet worden. Insgesamt 53 Schüler waren in dem Salzburger Ort mit dabei. Die Testergebnisse der anderen Beteiligten standen noch aus. Die Zahl der Erkrankten hat sich damit um sieben Menschen erhöht. Sieben positiv Getestete kamen aus dem Bezirk Freistadt, vier der Infizierten stammten aus Linz, darunter auch der Lehrer. Vier infizierte Schüler waren aus dem Bezirk Perg, zwei aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung.

17 Personen nach Skikurs von Linzer HTL positiv

China hat 30 neue Coronavirus-Fälle gemeldet und damit mehr als in den Tagen zuvor. 25 davon betreffen Reisende, die aus dem Ausland ankamen, wie die Nationale Gesundheitskommission mitteilte. Am Tag zuvor waren es 19 neue Fälle. Die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland beläuft sich den Behörden zufolge nun auf 81.669. Die Zahl der Todesopfer stieg um drei auf 3.329. Weltweit gibt es mittlerweile mehr als 1,2 Millionen positiv auf das Coronavirus getestete Menschen, rund 65.000 starben. Rund 250.000 sind laut der Universität Johns Hopkins bereits wieder genesen.

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Eine Großlieferung an für Südtirol bestimmten FFP2- und FFP3-Schutzmasken, die mit Hilfe eines Sportartikelherstellers aus China beschafft und mit einer AUA-Maschine zunächst nach Wien-Schwechat befördert wurden, ist nicht zu gebrauchen. Das Wirtschaftsministerium in Wien hat das bestätigt.

Schutzmasken für Südtirol sind undicht