Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00
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Unter anderem verlangte man eine schnellstmögliche Impfung gegen das Corona-Virus. Kritik gab es bei der von der Gewerkschaft younion organisierten Aktion auch an fehlenden einheitlichen Regelungen für den Kindergartenbereich. “Seit Beginn der Corona-Krise halten meine KollegInnen das System am Laufen. Und das praktisch ungeschützt. Und was ist der Dank? Die Bundesregierung hat weder ein einheitliches Sicherheitskonzept erarbeitet, noch für frühzeitige Impfungen in systemrelevanten Berufen gesorgt”, so younion-Bundesfrauenreferentin Judith Hintermeier in einer Aussendung.  Impfungen noch Testpläne in den Ländern unterschiedlich Sowohl Impfpläne als auch Teststrategien seien je nach Bundesland unterschiedlich, monierte younion-Vorsitzender Christian Meidlinger. “Das was die Bundesregierung nicht schafft, müssen in weiterer Folge die Länder und vor allem die Gemeinden übernehmen.” Sowohl das Kindergartenwesen generell als auch die Koordinierung der Impfungen sind im Moment Ländersache. Im Bildungsministerium verwies man gegenüber der APA auf die Prioritätenliste bei den Impfungen. Dort sei das Kindergartenpersonal in der gleichen Gruppe wie die anderen Pädagogen berücksichtigt. Bei der Beschaffung der Tests unterstütze man außerdem die Länder auf Wunsch – manche hätten die Tests aber auch selbst besorgt.

Aktion vor Ministerium: Kindergartenpersonal will gehört werden

Der Kunststoffkonzern Greiner mit Sitz in Kremsmünster in Oberösterreich hat seinen Umsatz 2019 um 3 Prozent auf 1,68 Mrd. (2018: 1,63 Mrd.) Euro gesteigert. Auch wenn man 2021 die Auswirkungen der Krise noch deutlich spüren werde, ist CEO Axel Kühner optimistisch, dass Greiner “den ganz großen Teil” des entgangenen Geschäfts wieder aufhole. Eine Prognose für heuer traut man sich aber noch nicht zu. Die stärksten Sparten des Konzerns waren 2019 mit rund 690 Mio. Euro Umsatz Packaging und der Medizintechnik-Bereich Bio-One (509 Mio. Euro). Diese konnten auch ein Umsatzplus von 2 (Packaging) bzw. 8 Prozent (Bio-One) verbuchen, während Foam (401 Mio. Euro) und Extrusion (78 Mio. Euro) jeweils um 2 Prozent rückläufig waren. Bei Extrusion sei bereits im Vorjahr eine gewisse Zurückhaltung beim Kauf weltweit zu bemerken gewesen, erklärte Kühner, bei Foam ist der niedrigere Umsatz eher auf geringere Rohstoffpreise zurückzuführen, man habe deswegen nicht weniger Geschäft gemacht, betonte er. Ergebniszahlen nennt der Konzern traditionell nicht. Heuer sei diese “Zweiteilung” noch viel deutlicher zu spüren, berichtete Kühner: Der Bereich Foam, der u.a. Bauteile für Pkw und Flugzeugsitze herstellt, und die Technologie-Sparte Extrusion, spüren die Corona-Krise direkt, bereiten sich aber derzeit auf das Wiederanlaufen des Geschäftes vor. Beide Bereiche haben Kurzarbeit. Packaging und Bio-One nicht. Deren Produkte sind momentan gefragt, sie sind besser ausgelastet als die anderen beiden Sparten.  

Kunststoffkonzern Greiner will entgangenes Geschäft nachholen

Arzneimittel sind auch in der derzeitigen Situation weiterhin verfügbar. „Wir sehen im Moment keine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln“, betont Alexander Herzog, Generalsekretär der Pharmig. Sowohl die Hersteller als auch der Großhandel sind lieferfähig und es wird alles getan, um gemeinsam mit den Partnern der Vertriebskette sowie den österreichischen Behörden den Arzneimittelfluss aufrecht zu erhalten.

Produzenten beruhigen: Arzneimittel bleiben verfügbar

Spaniens Verband RFEF und Liga richten sich bei der Fußball-Pause im Land nach den Empfehlungen der Regierung. Sie werde so lange dauern, bis staatliche Stellen sagen, dass Fußball ohne gesundheitliche Risiken möglich sei. Das teilen die RFEF und La Liga am Montag in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Ursprünglich war der Spielbetrieb nur für zwei Wochen unterbrochen worden, aber Spanien ist eines der am stärksten vom Coronavirus betroffenen Länder. Bis Montagmittag wurden rund 33.000 Fälle bestätigt, 14 Prozent mehr als am Vortag. Die Zahl der Toten stieg von 1.720 auf knapp 2.200. Bereits am Sonntag hatte Ministerpräsident Pedro Sanchez angekündigt, dass die Ausgangssperre für die knapp 47 Millionen Spanier verlängert werden müsse. Die Maßnahme soll bis zum 11. April andauern. Das Parlament muss dieser am Mittwoch noch zustimmen.

Spaniens Fußball-Liga pausiert für "unbestimmte" Zeit

Bergsteigerlegende Reinhold Messner sieht das Ende seiner 2016 mit dem Regiedebüt “Still Alive” eingeleiteten Filmkarriere kommen. Sechs Dokumentarfilme über Klettereien und Erstbesteigungen in den Dolomiten werde er gemeinsam mit Sohn Simon noch fertigstellen, dann solle dieser die Filmprojekte übernehmen, erklärte Messner im APA-Gespräch. “Simon ist um einiges talentierter als ich”, räumte der 75-Jährige ein, der noch 2016 Ambitionen hegte, mit einem Filmprojekt in Hollywood aufzuschlagen. Damals schien der höchste Film- und Entertainmentgipfel noch zum Greifen nahe, hatte sich doch ein bekannter Produzent die Rechte an einem von Messner geschriebenen Bergsteigerfilm gesichert. “Diese Pläne sind noch nicht auf Eis, in einer Woche habe ich einen Termin mit besagtem Regisseur aus Hollywood”, zeigte sich Messner aber unverdrossen zuversichtlich. Es dauere nur seine Zeit. Derzeit drehe er den dritten Teil der sechsteiligen Dokumentarfilmreihe in den Südtiroler Dolomiten. “Coronabedingt haben sich die Dreharbeiten etwas nach hinten verlagert, für ein paar Schlüsselszenen müssen wir auf den Schnee warten”, sagte Messner. Gedreht werde an der Schleierkante. Am 19. Juli 1920 gelang Gunther Langes und Erwin Merlet die Erstbegehung, die sich in der Folge zu einer der, vor allem unter internationalen Kletterern, beliebtesten Kletterrouten der Pala-Gruppe und der gesamten Dolomiten entwickelte. Sein Debüt als Filmemacher und Regisseur feierte Messner im Oktober 2016 mit dem auf Servus TV ausgestrahlten Dokumentarfilm “Still Alive”. Messner brachte damals die wahre Geschichte des jungen Mediziners und Tiroler Bergsteigers Gert Judmaier auf den Schirm, der im Jahr 1970 beim Abstieg vom 5.199 Meter hohen Mount Kenya in Ostafrika 30 Meter in die Tiefe stürzte und sich einen offenen Unterschenkelbruch zuzog. “Etwa alle zehn Jahre habe ich das Bedürfnis, mich neu zu erfinden. Ich bin vielseitig interessiert und engagiert. Ich muss mich entscheiden, worauf ich mich in dieser letzten Lebensphase konzentrieren möchte”, gab sich der Südtiroler nachdenklich. Sein Fokus liege auf dem Weitergeben seiner Erfahrung als Extrembergsteiger, er sehe sich dazu verpflichtet, für den traditionellen Alpinismus zu kämpfen. Mit einer “Final Expedition” rund um die Welt wolle er sein Verständnis vom Bergsteigen und seinen Appell zum Respekt für die Berge weitergeben. Die Expedition hätte ihn zunächst nach Australien und Neuseeland geführt. Im vergangenen Jahr hatte die Bergsteigerikone auch privat für Schlagzeilen gesorgt. Der gewohnt wenig öffentlichkeitsscheue Messner gab bekannt, sich in eine “um einige Jahrzehnte jüngere” Frau verliebt zu haben. Seitdem ist er mit der 40-jährigen Diane Schumacher liiert. Heiratspläne legte die Alpinlegende vorerst ad acta. “Wir führen eine lebendige Partnerschaft. Wir leben, reisen und arbeiten zusammen. Eine Hochzeit ist reine Formsache und momentan kein Thema”, ließ der Südtiroler wissen. Ende April hatte er sich von Ehefrau Sabine scheiden lassen. Damals schloss der 75-Jährige nicht aus, dass er und seine aus Luxemburg stammende neue Lebensgefährtin irgendwann heiraten werden. Momentan ist Messner nicht zuletzt aufgrund seiner vergangenen bergsteigerischen Glanztaten omnipräsent: Vor 40 Jahren, am 20. August 1980, erreichte er erstmals im Alleingang und ohne künstlichen Sauerstoff den 8.848 Meter hohen Gipfel des Mount Everest – und schrieb damit Alpingeschichte.

Reinhold Messner lässt Filmkarriere langsam ausklingen

Die Apothekerkammer und die Pharmig haben am Montag einmal mehr vor Arzneimittel-Fälschungen gewarnt. “Bei derartigen verbotenen Produkten gibt es keine Qualitäts- und Herkunftskontrolle. Kriminelle Banden setzen die Gesundheit der Menschen aufs Spiel. Die Coronakrise verleiht diesem Problem besondere Brisanz”, sagte Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer. “Der illegale Handel mit gefälschten Arzneimitteln wird vermutlich zunehmen, wenn ein Medikament in Sicht ist, das Heilung oder Linderung verspricht”, erläuterte Podroschko unter Bezugnahme auf eine gleichlautende Warnung, die Interpol am Montag veröffentlicht hat.

Warnung vor Medikamenten-Fälschungen