Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Weltweit wird nach Angaben der UNO jedes fünfte Mädchen noch vor seinem 15. Lebensjahr verheiratet. Bei der Vorstellung des diesjährigen Weltbevölkerungsberichts erklärte der Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (UNFPA) am Montag, die Kinder würden durch diese Heiraten Opfer einer “schweren Menschenrechtsverletzung”. Jeden Tag würden rund um den Globus 33.000 Kinder verheiratet. Dies habe schwerwiegende Konsequenzen für die Minderjährigen: Neben den Auswirkungen auf Bildungschancen und wirtschaftliche Beteiligung ist eine frühe Ehe für Mädchen dem Bericht zufolge auch mit dem Risiko früher Schwangerschaften verbunden. Bis zum 19. Lebensjahr sei die Müttersterblichkeit um ein Drittel höher als bei Frauen zwischen 20 und 24 Jahren, hieß es. Laut dem Bericht, den die Deutsche Stiftung Weltbevölkerung in Berlin vorstellte, finden die Hochzeiten teilweise mit der Begründung statt, die Mädchen würden auf diese Weise vor sexueller Gewalt geschützt. Neben der Kinderheirat befasst sich der Bericht mit dem Titel “Gegen meinen Willen – Praktiken beenden, die Mädchen und Frauen schaden und Gleichstellung verhindern” auch mit dem Thema der Genitalverstümmelung. Weltweit seien derzeit 200 Millionen Mädchen und Frauen von dieser Praxis betroffen. In diesem Jahr sind laut UNFPA 4,1 Millionen weitere Mädchen und Frauen dadurch bedroht. Der UNFPA schätzt die Kosten, um die Genitalverstümmelung in den 31 Ländern mit den meisten Fällen in den nächsten zehn Jahren zu beenden, auf 2,4 Milliarden Dollar (rund 2,1 Mrd. Euro). Um Kinderheirat weltweit ein Ende zu setzen, seien 35 Milliarden Dollar (rund 31 Milliarden Euro) nötig.

Jedes fünfte Mädchen wird vor dem 15. Lebensjahr verheiratet

Er sieht eine steigende Gefahr künftiger Angriffe durch Bioterroristen mit dem Ziel einer Pandemie wie der gegenwärtigen. “Die Schwächen und mangelhafte Vorbereitung, die durch diese Pandemie offengelegt wurde, geben Einblicke darin, wie ein bioterroristischer Angriff aussehen könnte – und erhöhen möglicherweise das Risiko dafür.”

UN-Chef Guterres: Gefahr von Pandemien durch Terroristen

Die Definition, wer nun während der Corona-Krise zu einer Risikogruppezählt und damit von zu Hause aus arbeiten soll, wird im Laufe der kommenden Woche vorliegen. Auch in den kommenden Tagen wird laut Gesundheitsministerium ein von der Regierung eingerichteter Fachbeiratdazu beraten. Ausnahmen von der künftigen Regelung sollen für Betriebe der sogenannten kritischen Infrastruktur gelten. Der Expertengruppe, welche allgemein über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe entscheidet, gehören jeweils drei Fachleute des Sozial- und des Arbeitsministeriums an, sowie des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger und der Ärztekammer. Im individuellen Fall hat dann der behandelnde Arzt die Risikosituation zu beurteilen und muss gegebenenfalls ein Attest darüber ausstellen. Legt ein Betroffener seinem Dienstgeber dieses erstellte Risiko-Attest vor, hat er Anspruch auf Freistellung bei Fortzahlung des Entgelts.

Definition von Risikogruppen soll kommende Woche vorliegen

Nachdem ihre Vorgängerin im vergangenen Jahr den Weg für die Hose auf der “Jedermann”-Bühne ebnete, bringt die “Jahrhundert-Buhlschaft” Caroline Peters sie nun mit zur Tischgesellschaft. Am Mittwoch enthüllte Kostümbildnerin Renate Martin den feuerrot glitzernden Hosenanzug, in dem Peters neben einem hautfarbenen Kleid ab 1. August ihren Jedermann verführen wird. Jedes Jahr bekommt die Buhlschaft zwei neue Kleider, doch für das Jubiläumsjahr sollte es natürlich etwas besonders Spektakuläres werden. Das ist Kostümdirektor Jan Meier und seinem Team durchaus gelungen. Beide Kleider seien alleine durch Handarbeit entstanden, so fein seien Stoff und Materialien, bei denen auch Buhlschaft Caroline Peters viele Ideen eingebracht hat. “Caroline wollte eine rote Buhlschaft sein. Das Kleid ist eine Performance, selbstbewusst und weiblich. Bei der Tischgesellschaft geht die Buhlschaft an die Öffentlichkeit. Caroline Peters macht es zu ihrem Fest”, erklärte Renate Martin. Der rote Hosenanzug sei genau genommen eine Fortführung von Valery Tscheplanowas Kostüm aus dem vergangenen Jahr und Hose und Rock zugleich. Vom fast durchsichtigen Oberteil, das über und über mit Pailletten und Perlen bestickt ist, gehen nicht nur zwei ebenfalls üppig bestickte Hosenbeine, sondern auch eine Seidenchiffonschleppe aus. “Den Stoff zu bekommen, war dieses Jahr besonders schwer. Aus Mailand habe ich mir Videos von seinem Verhalten und der Beschaffenheit schicken lassen”, so Martin. In über 200 Stunden Handarbeit und fünf Anproben sei das Kleid dann perfektioniert worden. Ebenso aufwendig und mit nicht weniger Arbeitszeit verbunden, war die Anfertigung des ersten Kleides der Buhlschaft. Dieses ist ein klassisches, fast durchsichtiges, hautfarbenes Schlauchkleid geworden, das dem roten Gewand in puncto Glitzern in nichts nachsteht. “Wir haben es exakt auf den Körper von Caroline Peters genäht, die nur von zwei dünnen Schichten bedeckt wird. Es ist wie eine zweite Haut. Die Anproben sind daher natürlich anstrengend, das muss man als Schauspielerin wirklich wollen”, so Meier stolz. Und Peters wollte. Sofort habe sie sich bewegt und erkundet, wie das Kleid reagiert, damit die Schichten nicht verrutschen. So wird Caroline Peters also am kommenden Wochenende den Domplatz erstmals zum Glitzern bringen. Und im Falle eines Falles befände sich auch noch genug Ersatzmaterial in seinen Werkstätten, wie Meier versicherte, auch, wenn es im Theater nie ein komplettes Backup gebe.

"Jahrhundert-Buhlschaft" behält die Hosen an

Ein gemeldeter Kellerbrand in Gunskirchen (Bezirk Wels-Land) stellte sich glücklicherweise als kleineres Brandereignis heraus, als ursprünglich befürchtet.

Kleinbrand in Gunskirchen führte zu Einsatz zweier Feuerwehren

Eine berührende Aktion sorgte nun im Alten- und Pflegeheim in Eberstalzell (Bezirk Wels-Land) – seit einer Woche gilt ein Besuchsverbot – zumindest für kurzen Kontakt zur Außenwelt.

Berührendes Winken von den Balkonen des Alten- und Pflegeheims in Eberstalzell gegen Coronakrise