Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Wie der Landeshauptmann die Zusammenarbeit mit Wels sieht, und was er zur neuen Bundesregierung sagt. Diese Woche im Talk: LH Thomas Stelz.er

Wegen rassistischer Symbolik wird eine Statue des früheren US-Präsidenten Theodore Roosevelt vor dem New Yorker Naturkundemuseum entfernt. Das Monument, das Roosevelt zu Pferd neben einem Indianer und einem Schwarzen zu Fuß zeigt, sei schon seit langem “umstritten” gewesen, erklärte das Museum. “Viele von uns empfinden die Darstellung des Ureinwohners und des Afrikaners sowie ihre Anordnung in dem Monument als rassistisch”, hieß es weiter. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem brutalen Polizeieinsatz habe sich die öffentliche Aufmerksamkeit auch auf Statuen und Monumente als “mächtige und verletzende Symbole von systemischen Rassismus” gerichtet, erklärte das Museum weiter. Das Monument solle deswegen entfernt werden. New Yorks Bürgermeister Bill de Blasio schloss sich der Einschätzung an: Das Monument stelle Schwarze und Indianer als “unterworfen und rassisch minderwertig” dar. Eine Entfernung dieser “problematischen Statue” sei deswegen “die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt”. Auch Roosevelts Urenkel Theodore Roosevelt IV äußerte Zustimmung. “Die Welt braucht keine Statuen, Relikte einer anderen Zeit, die weder die Werte jenes Menschen widerspiegeln, den sie ehren sollen, noch die Werte von Gleichheit und Gerechtigkeit.” Scharfe Kritik kam dagegen von Präsident Donald Trump: “Lächerlich, tut es nicht”, schrieb Trump im Kurzbotschaftendienst Twitter. Theodore “Teddy” Roosevelt – nicht zu verwechseln mit dem späteren Präsidenten Franklin D. Roosevelt – war von 1901 bis 1909 der 26. Präsident der Vereinigten Staaten. Er galt zwar als fortschrittlich und machte sich für den Schutz der Natur stark. Laut dem New Yorker Naturkundemuseum hatte er aber auch rassistische Ansichten über Ureinwohner und Schwarze. Im Zuge der Debatte über Rassismus in den USA nach Floyds Tod haben Demonstranten eine Reihe von Statuen mit rassistischen oder kolonialistischen Bezügen gestürzt oder beschmiert. In die Kritik geraten sind unter anderem Statuen von Konföderierten-Generälen, weil die Südstaaten im US-Bürgerkrieg für einen Fortbestand der Sklaverei gekämpft hatten.

New Yorker Museum entfernt Statue von Ex-Präsident Roosevelt

Eine große Mehrheit der Japaner findet einer Umfrage zufolge, dass die wegen der Corona-Pandemie auf Sommer 2021 verlegten Olympischen Spiele entweder noch einmal verschoben oder ganz abgesagt werden sollten. Lediglich 23,9 Prozent sagten, dass die Sommerspiele in Tokio wie geplant stattfinden sollten. Die Umfrage wurde von der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo gemacht. Demnach gaben 36,4 Prozent an, dass die Spiele in Tokio nochmals verschoben werden sollten, 33,7 Prozent sprachen sich für eine Absage aus. 75,3 Prozent derjenigen, die für eine nochmalige Verschiebung oder Absage sind, glauben demnach, dass die globale Pandemie nicht so bald in den Griff zu kriegen sei. Weitere 12,7 Prozent finden, dass die japanische Regierung die Priorität auf den Kampf gegen eine Ausbreitung des Virus im eigenen Land legen sollte. Kosten für Spiele sollen reduziert werden 5,9 Prozent gaben als Grund für ihre Ablehnung die steigenden Kosten für die Spiele an. Wegen der Pandemie hatten Japan und das Internationale Olympische Komitee (IOC) Ende März nach langem Zögern die Spiele verschoben. Sie sollen nun vom 23. Juli bis zum 8. August 2021 stattfinden. Japans Olympia-Organisatoren halten an der Planung für 2021 fest, wollen die Sommerspiele aber simpler veranstalten als ursprünglich für diesen Sommer geplant. Priorität habe die Gesundheit und Sicherheit der Athleten, Zuschauer und aller Beteiligten, hieß es. Zugleich wolle man die Kosten für die Spiele deutlich reduzieren.

70 Prozent der Japaner sind gegen Olympische Spiele 2021

In einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz präsentiert die Regierung heute neue Maßnahmen. Im Fokus stehen private Veranstaltungen. Eigentlich war die Verkündung der neuen Maßnahmen erst fürs Wochenende oder den Anfang der nächsten Woche geplant. Die internationalen Reisewarnungen für Wien und die steigenden Infektionszahlen haben die Regierung aber offensichtlich dazu bewogen, die Maßnahmen schon früher zu verschärfen. Österreichweit gibt es derzeit 780 Neuinfektionen (Stand 9:30 Uhr). Auf die Bundesländer teilen sie sich folgendermaßen auf: Burgenland: 14 Kärnten: 12 Niederösterreich: 100 Oberösterreich: 124 Salzburg: 27 Steiermark: 21 Tirol: 65 Vorarlberg: 51 Wien: 366 Im Fokus dürften private Partys spielen, die derzeit besonders häufig die Ursache für neue Corona-Cluster sind. Das hatte Gesundheitsminister Rudolf Anschober bereits im Vorfeld erklärt. Konkret wird es heute, Donnerstag, um 14:00 Uhr. Dann informiert das “virulogische Quartett” – bestehend aus Bundeskanzler Sebastian Kurz(ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler, Gesundheitsminister Rudolf Anschober (beide Grüne) und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) – im Bundeskanzleramt.

Touristen aus Österreich können ab Samstag wieder ohne Beschränkungen oder vorherige Coronatests nach Tunesien reisen. Die tunesische Regierung setzte Österreich, Deutschland und die Schweiz auf eine Liste mit Staaten, in denen die Gefahr einer Infizierung mit dem Coronavirus gering ist, teilte das Gesundheitsministerium in Tunis am Donnerstag mit. Tunesiens Regierung hatte das Coronavirus Mitte Juni für besiegt erklärt. Sie hofft nun auf eine Belebung des Tourismussektors, der für die tunesische Wirtschaft zentral ist. Das Land setzt dabei insbesondere auf deutsche Urlauber. Österreichs Außenministerium sieht für Tunesien ein “hohes Sicherheitsrisiko” (Sicherheitsstufe 4) im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Coronavirus (COVID-19). Die deutsche Bundesregierung hat Tunesien als einziges Land in Nordafrika nicht als Risikogebiet eingestuft. Bisher hat Tunesien fast 1.200 Coronafälle und 50 Tote gemeldet. Die Zahlen sind deutlich kleiner als in anderen Ländern der Region. Zuletzt gab es täglich offiziell nur eine einstellige Zahl an Neuinfektionen. Die Regierung hatte zu Beginn der Pandemie strikte Maßnahmen erlassen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. Das Einreiseverbot nach Israel ist hingegen um vier Wochen verlängert worden. Die Flughafenbehörde des Landes informierte am Donnerstag die Fluglinien darüber, dass es allen ausländischen Besuchern bis zum 1. August untersagt ist, Israel zu betreten. Ausnahmen gelten demnach nur mit entsprechenden Genehmigungen der Einwanderungsbehörde. Die Fluglinien wurden darauf hingewiesen, dass sie dafür verantwortlich sind, Passagiere, denen die Einreise verweigert wurde, zurück an ihren Abflugort zu bringen. Das Verbot gilt nicht für israelische Staatsbürger oder Menschen, die nachweisen können, dass sie in Israel ihren Lebensschwerpunkt haben. Israel hatte das Einreiseverbot am 18. März verhängt, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Es war letztmals Mitte Juni um zwei Wochen verlängert worden. Zuletzt hatte es einen starken Anstieg der Infektionszahlen in dem Land gegeben. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren Israels.

Urlauber aus Österreich können ab Samstag nach Tunesien

Ein schwerer Verkehrsunfall mit einem Fußgänger ereignete sich Dienstagabend auf der Pyhrnpass Straße in Sattledt (Bezirk Wels-Land).

Fußgänger auf Pyhrnpass Straße in Sattledt von PKW erfasst und schwer verletzt