Covid-19 Infizierte in OÖ Stand 8:00

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Nachdem Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) Lockerungen für das Besuchsverbot im Gesundheitssystem angekündigt hat, gibt es in Oberösterreich ab Freitag neue Regeln für Besuche. Ein Patient darf demnach täglich von einer Person für eine Stunde Besuch erhalten. “Es ist uns klar, dass wir im sensiblen Spitalsbereich weiterhin entsprechende Schutzmaßnahmen brauchen, um diese kritische Infrastruktur bestmöglich zu schützen”, sagt Gesundheitsreferentin Christine Haberlander. “Gleichzeitig wollen wir aber die Besuchsmöglichkeiten von stationären Patientinnen und Patienten, von Kindern und auf unseren Geburtenstationen lockern. Dies ist unter Einhaltung von klaren Regeln möglich.” Konkrete Besuchszeiten in den Nachmittagsstunden werden die Spitäler noch festlegen. Kinder dürfen ab Freitag dem 5. Juni wieder von beiden Eltern besucht werden, allerdings nicht gleichzeitig, sondern abwechselnd. Auch frischgebackene Väter können künftig auch nach der Entbindung wieder einmal täglich für eine Stunde auf Besuch kommen.    Die Schleusen vor den Kliniken bleiben zur Sicherheit der Patienten und des Gesundheitspersonals bestehen. Patienten werden auch weiterhin an den Schleusen auf Symptome untersucht, bevor sie das Krankenhaus betreten dürfen. Auch die Regeln im Ambulanzbetrieb bleiben unverändert: Patienten brauchen einen Termin, den sie pünktlich einhalten sollen. Sie müssen Abstand halten, Maske tragen und die Hände desinfizieren.

Einzelne Spitalsbesuche in OÖ ab Freitag wieder erlaubt

Ein Brand im Gebäude einer Bildungseinrichtung beziehungsweise der Wirtschaftskammer in Wels-Innenstadt hat Freitagabend zu einem größeren Einsatz geführt.

Großeinsatz bei Brand in einer Bildungseinrichtung in Wels-Innenstadt

Der italienische Tourismus rechnet wegen der Coronavirus-Krise mit einem katastrophalen Jahr 2020. Die Branche beziffert die möglichen Verluste auf 120 Milliarden Euro. “Wir rechnen mit einem Umsatzrückgang von 70 bis 80 Prozent”, berichtete Luca Patane, Präsident des Touristikerverbands Confcommercio Confturismo, im Gespräch mit der Mailänder Wirtschaftszeitung “Sole 24 Ore” (Dienstagsausgabe). Im Zeitraum März bis Mai erwartet die Touristikbranche 30 Millionen weniger Übernachtungen. Die Auswirkungen der Krise seien auch für die Gastronomie und den Handel besonders negativ. Auch wenn der Lockdown in Italien aufgehoben werden sollte, werde die Mobilität der Bürger weiterhin reduziert sein. Gerechnet wird mit einem Sommer mit wenig Ausländern.

Italiens Tourismus rechnet mit herbem Verlust

“Es ist bekannt, dass die PCR-Tests eine gewisse Fehlerquote haben und damit auch falsch-positive Ergebnisse produzieren”, erklärte Ralph Denk, Teamchef des deutschen Rad-Rennstalls Bora-hansgrohe und fordert die Möglichkeit eines B-Tests sowie zertifizierte Labore. Denn nach zwei positiven Tests kommt das Tour-Aus für ein Team. Die Bora-Equipe war am Dienstag beim Bretagne Classic selbst Leidtragende eines wohl falschen Testergebnisses eines Fahrers gewesen. Die gesamte Mannschaft wurde vom Start zurückgezogen – ein Nachtest erwies sich jedoch als negativ. Bei der am Samstag startenden Tour, dem wichtigsten Rennen des Jahres, hätte ein falsches Testresultat noch gravierendere Folgen. Denk fordert zweiten Test “Wir brauchen Sicherheit, was die Testverfahren und Strategie angeht. Haben wir das nicht, werden wir bald sehr ernste Probleme bekommen, denn wer will schon als seriöses Unternehmen in ein Lotteriespiel investieren. Ich denke, hier muss man umgehend nachjustieren“, erklärte Denk in einer Team-Aussendung. Tour-Veranstalter A.S.O. hat angekündigt, dass ein Team bei zwei positiven Tests innerhalb von sieben Tagen – alle Betreuer eingeschlossen – von der dreiwöchigen Rundfahrt ausgeschlossen wird. Denk fordert wie bei den Anti-Dopingtests die Möglichkeit einer Überprüfung durch einen zweiten Test. “In der aktuellen Teststrategie der UCI fehlt diese Absicherung völlig”, ärgerte sich der Bayer und sprach sich bei der Testauswertung für zertifizierte Labore aus. “Es geht hier um Sportler, die sich Wochen und Monate auf ein Rennen vorbereiten und dann vielleicht wegen eines falschen Befundes nicht starten dürfen. Es geht aber auch um Präsenz in den Medien, also Werbewert, auf dem die Engagements unserer Sponsoren basieren.” Die Gesundheit aller Beteiligten müsse im Vordergrund stehen. “Aber es kann nicht sein, dass auf alle anderen Aspekte keinerlei Rücksicht genommen wird”, meinte Denk.

Bei Tour de France droht Chaos bei Corona-Tests

Eine Pflicht-Tracking-App zur Corona-Kontrolle wäre ein unverhältnismäßiger Eingriff in die Grundrechte auf Datenschutz und Freiheit, stellen die Verwaltungsrichter fest. Sie appellieren an die Regierung, bei ihren Maßnahmen “die Grundsätze des Rechtsstaats nicht außer Kraft zu setzen” und Verhältnismäßigkeit zu wahren. Besonders wichtig wäre ein rascherer Rechtsschutz, sagte Sprecher Markus Thoma.

Verwaltungsrichter fordern rascheren Rechtsschutz