Covid-19: Verwirrung um gesperrte Spielplätze und Parks - Bisher 378 Infektionen in Oberösterreich

Merken
Covid-19: Verwirrung um gesperrte Spielplätze und Parks - Bisher 378 Infektionen in Oberösterreich

Österreich. In Oberösterreich waren bis Donnerstagabend 378 Coronavirus-Infektionen bekannt. Verwirrung herrschte am Donnerstag ob Spielplätze und Parks nun gesperrt seien oder nicht.

Bis Donnerstagabend waren in Oberösterreich 378 Coronavirus-Infektionen bekannt, eine Person starb wie bereits bekannt am Mittwoch an der Krankheit. 4.125 Personen befinden sich derzeit in häuslicher Quarantäne, 15 Personen im Krankenhaus, davon eine Person auf der Intensivstation.
Auch am Donnerstag lockte das frühlingshafte Wetter trotz Ausgangsbeschränkung viele ins Freie. Für Verwirrung und zahlreiche Polizeieinsätze sorgte Donnerstagnachmittag dann allerdings die Ansage von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne), dass Parks und Spielplätze vorerst nicht geschlossen werden. In zahlreichen oberösterreichischen Städten und Gemeinden sind Parks und Spielplätze allerdings behördlich gesperrt worden, diese Sperre gelte trotz der Aussage des Ministers, heißt es von zahlreichen Behördenvertretern am Abend. Die Polizei wurde mehrfach zu Einsätzen gerufen, weil sich Leute trotz der Sperrschilder auf Spielplätzen und Parks aufgehalten hatten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Ab Montag sind die Bewohner in den städtischen Häusern der Seniorenbetreuung für ihre Angehörigen über Skype erreichbar! 📞🧡 Vielen Dank an die Firma Holter für die Tablets! 👍

Tablets für Heimbewohner

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen WFP warnt davor, dass durch die Corona-Krise weltweit die Ernährung von zehn Millionen Kindern in Gefahr gerät. Die Bewegungssperren und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Viruskrankheit könnten zu einer akuten Mangelernährung besonders bei kleineren Kindern führen, erläuterten die Experten am Mittwoch. Sie befürchten, dass die lebensbedrohliche Form von Unterernährung als Folge der Covid-19-Pandemie um 20 Prozent zunehmen könnte – zumeist in ärmeren Ländern. Die Corona-Ausbreitung gefährde gerade die Familien, die auf Tageslöhne oder Überweisungen von Verwandten aus dem Ausland angewiesen seien.

UN: Ernährung von zehn Millionen Kindern in Gefahr

Die Stadtpolitik will die Eisenhowerstraße öffnen. Dazu hat man sich jetzt bekannt. Laut einer Studie müssen davor aber einige Maßnahmen getroffen werden. Vom Fahrstreifen für den Radverkehr, bis hin zum Linksabbiegeverbot. In letzter Instanz entscheidet dann das Land. Anders bei der Roseggerstraße – diese soll schon demnächst geöffnet werden.

Eine Schülerin der NMS Franziskanerinnen Wels wurde positiv auf Covid-19 getestet. Diese Schülerin ist am 22.06.2020, mit der Buslinie 664, von der (verlegten) Einstiegstelle Rablstraße/Ecke Rainerstraße in Wels um 12:44 Uhr bis zur Haltestelle Feuerwehr in Buchkirchen gefahren. Die Schülerin trug bei dieser Fahrt einen Mund-Nasen-Schutz.   Etwaigen Mitfahrenden wird vorsorglich geraten, ihren Gesundheitszustand genau zu beobachten. Im Falle auftretender Symptome wie Kurzatmigkeit, Halsschmerzen, Katarrh der oberen Atemwege, Fieber, trockenem Husten oder plötzlichem Verlust des Geschmacks-/Geruchssinnes sollte umgehend die telefonische Gesundheitsberatung 1450 kontaktiert werden.   Der Krisenstab des Landes OÖ weist darauf hin, dass in den öffentlichen Verkehrsmitteln die Sicherheitsbestimmungen bestmöglich eingehalten werden. Die persönlichen Vorsichtsmaßnahmen wie das Tragen einer Schutzmaske, das Einhalten der Abstandsregelungen und die anderen hygienischen Maßnahmen sind zusätzliche wichtige Infektionsschutzmaßnahmen.

Covid-19: Information an Fahrgäste der Buslinie Nr. 664 von Wels nach Buchkirchen

Wir freuen uns auf euren Besuch! ❄️⛸ Bitte die geänderten Öffnungszeiten in den Ferien beachten!

Eishalle Wels

Anlässlich des Welt-Schlaganfalltages am 29. Oktober hat der Innsbrucker Epidemiologe und Schlaganfall-Experte Stefan Kiechl den Zusammenhang von Schlaganfällen mit dem Coronavirus aufgezeigt. Der Virus würde laut aktuellen Studien Schlaganfälle begünstigen.Umgekehrt seien schwere Infektionsverläufe bei Schlaganfallpatienten doppelt so häufig wie bei gefäßgesunden Menschen, teilte die Medizinische Universität Innsbruck am Dienstag mit. Es ist bekannt, dass eine Infektion mit dem Coronavirus neben Fieber, Husten und Atembeschwerden auch neurologische Symptome verursachen kann. “Inzwischen wissen wir, dass das neue SARS-Virus eine höhere Potenz hat, Schlaganfälle auszulösen, als das Grippevirus, wenngleich die absoluten Zahlen gering sind”, verwies Kiechl auf aktuelle Erkenntnisse. Daten aus New York würden belegen, dass 1,6 Prozent aller Covid-19-Patienten, die aufgrund schwererer Verläufe ins Krankenhaus mussten, einen Schlaganfall erleiden. Wie sich die Schlaganfallsituation in den vergangenen Monaten landesweit im Detail entwickelte, werde, so Kiechl, in einer bereits beantragten Studie untersucht. Hinweise, dass Menschen mit Schlaganfallsymptomen seit Ausbruch der Pandemie weniger oft zum Arzt gehen, gäbe es in Österreich nicht. “Das Bewusstsein für Schlaganfallsymptome ist bei den ÖsterreicherInnen fest verankert”, stellt Kiechl fest. Kiechl, der die Innsbrucker Universitätsklinik für Neurologie leitet, konnte erst kürzlich den hohen Stellenwert einer intensivierten Schlaganfall-Nachsorge für die Genesung der Patienten belegen. Rund 25.000 Österreicher erleiden pro Jahr einen Schlaganfall. Mit der älter werdenden Gesellschaft geht laut der Medizinischen Universität auch ein Anstieg der Schlaganfallhäufigkeit einher. Dank guter Akutversorgung und spezialisierter Einrichtungen würden jedoch weniger Menschen am Schlaganfall sterben. Menschen mit ausgewiesenem Risiko-Profil empfiehlt Schlaganfall-Experte Kiechl verschriebene Medikamente weiter zu nehmen, sich gegen Grippe impfen zu lassen, auf Bewegung und gesunde Ernährung zu achten, Vorsorge wahrzunehmen und bei Schlaganfallsymptomen sofort die Rettung zu rufen. “Keine Angst vor dem Arztbesuch und dem Krankenhaus – es hat sich herausgestellt, dass das Infektionsrisiko in Krankenhäusern sehr gering ist”, beruhigte der Mediziner.

Mehr schwere Krankheitsverläufe bei Schlaganfallpatienten