Daimler wirft nach Stillstand die Werke wieder an

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Daimler wirft nach Stillstand die Werke wieder an

Nach vier Wochen Stillstand in großen Teilen der Produktion fährt der deutsche Autobauer Daimler seine Werke von diesem Montag an wieder hoch. Ein Schwerpunkt liegt auf der Antriebs- und Getriebetechnik, einem Bereich, auf den nicht nur die übrigen Werke in Deutschland, sondern auch die im Ausland und insbesondere in China angewiesen sind.

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Ob Glastonbury, Coachella, Tomorrowland oder Frequency: So gut wie jedes große Musikfestival der Welt wurde 2020 angesichts der Coronakrise abgesagt. Man müsse dieses Jahr aussetzen, um dann 2021 wieder voll durchstarten zu können, hieß es dabei oft. Doch so, wie es aktuell aussieht, dürfen wir wohl auch diese Hoffnungen begraben. Michael Evis ist Gründer des legendären Glastonbury-Festivals, das seit 1970 jährlich im Südwesten Englands stattfindet und als eines der wichtigsten Open-Air-Events der Musikbranche gilt. Im Interview mit “ITV News West Country” spricht Evis nun über seine Erwartungen für das kommende Jahr. Er arbeite zwar hart daran, dass Glastonbury 2021 wieder stattfinden kann – allerdings rechne er nicht wirklich damit. “Ich hoffe immer noch, dass wir unser Festival nächstes Jahr abhalten können und ich werde Himmel und Erde in Bewegung setzen, um das zu hinzubekommen. Aber das bedeutet nicht, dass wir es schaffen werden. Es ist ein Wunschdenken”, so Evis. “Die einzige Sicherheit ist das darauffolgende Jahr: 2022. Also vielleicht müssen wir zwei Jahre warten.” Mit dieser Ansicht ist Michael Evis nicht allein: Marc Geiger, seines Zeichens Mitbegründer des Lollapalooza-Festivals und Veranstalter, äußerte zu Gast im “Bob Lefsetz Podcast” vor Kurzem ähnliche Bedenken für die nahe Zukunft. Auf die Frage, wann er glaube, dass Konzerte wieder regulär stattfinden können, antwortet er: “Meiner Einschätzung nach wird es erst 2022 wieder so weit sein.” So lange werde es wohl dauern, bis große Menschenmassen wieder sorglos aufeinandertreffen können, glaubt Geiger.

Veranstalter rechnen mit Festivals erst 2022

Die Wiener Festwochen, die von 15. Mai bis 21. Juni stattfinden hätten sollen, werden wegen des bis Ende Juni geltenden Veranstaltungsverbots im Zuge der Coronakrise zur Gänze abgesagt. Das teilte eine Sprecherin des Festivals am Montag mit. “Wir arbeiten weiterhin an alternativen Optionen und wünschen uns sehr, dass zumindest Teile des Festivals das kulturelle Programm der Stadt noch 2020 bereichern werden”, hieß es in einer Stellungnahme. Man führe derzeit mit einzelnen Produktionen “intensive Gespräche” darüber, ob sie zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres gezeigt werden können, sagte eine Sprecherin zur APA.

Wiener Festwochen abgesagt

Die Coronakrise lässt nicht nur die Beitragseinnahmen der Krankenkassendrastisch sinken sondern auch die Ausgaben für Medikamente rasant steigen. Wie die APA aus den Sozialversicherungen erfuhr, hat die Erleichterung bei der Medikamentenverschreibung schon im März zu einem exorbitanten Anstieg der Kosten bei den Heilmitteln geführt. Allein im März 2020 sind die Ausgaben der sozialen Krankenversicherung für Heilmittel um rund 25 Prozent von 236 Millionen auf 295 Mio. Euro gestiegen – und das obwohl die Coronakrise erst Mitte des Monats schlagend geworden ist. Im Jänner lag dieser Anstieg noch bei moderaten bei 4,7 Prozent, im Februar bei 8,4 Prozent. Die Daten für April liegen noch nicht vor. Die Österreicher haben offenbar nicht nur Lebensmittel und Klopapier in großen Mengen auf Vorrat gekauft, sondern auch Medikamente. Und da offenbar die teureren Medikamente, heißt es in den Sozialversicherung. Die Einlösung von Rezepten in öffentlichen Apotheken auf Kosten der sozialen Krankenversicherung ist nämlich im Vergleichszeitraum nur um 5,5 Prozent gestiegen.

Coronakrise lässt Medikamentenkosten rasant steigen

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen schließt im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Viruskrise die gemeinsame Ausgabe von Anleihen durch die Euroländer nicht aus. “Wir gucken alle Instrumente an”, sagte sie am Freitag im Deutschlandfunk. “Und das was hilft, wird eingesetzt.” Das gelte auch für sogenannte Corona-Bonds. “Wenn sie helfen, wenn sie richtig strukturiert sind, werden sie eingesetzt.”

EU-Staaten müssen Geld in die Wirtschaft pumpen

Die Corona-Pandemie hat große Auswirkungen auch auf die österreichische Wirtschaft, dennoch herrscht großer Optimismus für die Zeit nach der Krise. Dies hat eine am Montag publizierte Studie von Leitbetriebe Austria und dem Marktforschungsunternehmen Marketagent ergeben. Über 80 Prozent der 219 befragten Unternehmen, davon 90 ausgezeichnete Leitbetriebe, sehen sich stark oder sehr stark betroffen. Fast ein Drittel rechnet mit Umsatzrückgängen von über 30 Prozent, manche sogar von über 70 Prozent, 56,9 Prozent der Befragten erwarten Rückgänge bis zu 30 Prozent. Nicht weniger als 44 Prozent gehen davon aus, dass man erst 2021 oder gar später wieder “business as usual” haben wird. Weniger als 30 Prozent erwarten eine Rückkehr zum Normalbetrieb bis Ende des dritten Quartals 2020. Die gute Nachricht ist, dass eine klare Mehrheit der Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft blickt. 81,5 Prozent sind optimistisch, zwei Drittel rechnen gar damit, dass ihr Unternehmen gestärkt aus der Krise herauskommen wird. “Praktisch überall, selbst in den am schwersten betroffenen Branchen, dominiert eher eine Jetzt-erst-recht-Stimmung”, berichtete die Geschäftsführerin von Leitbetriebe Austria, Monica Rintersbacher. Keine Spur von Resignation sei zu bemerken. “Es werden neue Vertriebswege gesucht, neue Produktideen umgesetzt, Produktions- und Verwaltungsabläufe optimiert und manchmal auch völlig neue Geschäftsmodelle entwickelt”, berichtete Rintersbacher. All diese Eindrücke machen die Geschäftsführerin “deutlich optimistischer” als der alleinige Blick auf die Zahlen. Schon jetzt hat die Coronakrise zu Innovationen geführt: Gleich 61,1 Prozent der befragten Unternehmen berichten von einem Digitalisierungsschub, 53,7 Prozent betrachten Home Office sowie neue Möglichkeiten für flexible Arbeitszeiten als wichtige Chance. 40,3 Prozent sehen die Krise als Anstoß etwa zu Verschlankungen betrieblicher Abläufe, mehr als ein Viertel erschließt bereits neue Geschäftsfelder. Auch für Führungskräfte hätten sich die Ansprüche verändert, berichtete Marketagent-Marketingleiterin Lisa Patek. “An erster Stelle steht zwar der Punkt Entscheidungsstärke, aber danach folgen mit Aspekten wie Wertschätzung, Motivationsvermögen, Optimismus und Vorbildcharakter gleich vier Nennungen klassischer sozialer Kompetenzen.” Die größten Veränderungen erwarten die Leitbetriebe im Vergleich zu anderen Unternehmen. Der Digitalisierungsschub wird bei diesen zu 72 Prozent durch Corona erwartet, bei den sonstigen Unternehmen nur von 52,8 Prozent. Auch sonst werde es bei den Leitbetrieben zu mehr Innovationen, starken Änderungen der betrieblichen Strukturen und Abläufe kommen als im Durchschnitt aller österreichischer Unternehmen, verrät die Studie. Die Bundesregierung hat für 82 Prozent entweder einen “sehr guten” oder einen “eher guten Job” gemacht. Die großen Unternehmen vergaben hier allerdings weit bessere Noten als die kleineren. Die Leitbetriebe allein kamen auf 90 Prozent. Man habe allerdings bewusst nicht zwischen gesundheitspolitischen und wirtschaftspolitischen Maßnahmen unterschieden und die Antworten seien großteils schon knapp nach den ersten Lockerungen abgegeben worden, erläuterte Rintersbacher.

Österreichs Unternehmen trotz Coronakrise optimistisch

Auch in schweren Zeiten können wir rund um die Uhr auf sie zählen – ein DANKESCHÖN allen Feuerwehrleuten unserer Feuerwehr Wels – stellvertretend Feuerwehrmann Christoph Greinecker. Wenn´s brenzlig wird, seid ihr für uns da und gebt uns Sicherheit und Geborgenheit. DANKE für euren Einsatz !

WT1 sagt DANKE