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Herzlichen Dank all jenen, die in diesen herausfordernden Tagen großartiges Leisten und die so wichtige Grundversorgung der Bürger sicherstellen.👏

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Die Umweltaktivisten der Jugendbewegung Fridays For Future haben am Freitag an rund 55 Orten österreichweit zu Aktionen aufgerufen. Mit “Schildermeeren” wurde vor dem Hintergrund der Budgetverhandlungen für ein klimagerechtes Konjunkturpaket demonstriert. Mit dem bisher vorgestellten Klimabudget könnten die Ziele nicht erreicht werden, lautete die Kritik. “Die 160 Millionen für Klimaschutz mehr pro Jahr sind ein schlechter Witz, wenn man bedenkt, dass ein Flugkonzern wie die AUA möglicherweise fast die fünffache Summe bekommen soll. Wir fühlen uns von der Politik weiterhin nicht ernst genommen”, sagte die Grazer Schülerin Clara Leitner, eine der Organisatorinnen. Die “Schildermeere” im ganzen Land sollten für einen “Klima-Corona-Deal” Stimmung machen. Fotos der Streikschilder wurden auf Social Media geteilt und an die Bundesregierung geschickt. Den Anfang machten Freitagfrüh Aktivisten auf dem Wiener Heldenplatz. Eine zweite Aktion in der Bundeshauptstadt war mittags am Platz der Menschenrechte von Artists For Future angesetzt. Zuvor hatten die jungen Klimaschützer wochenlang vor dem Bundeskanzleramt im “Camp For Future” ausgeharrt.

"Schildermeer" für Klimaschutz-Konjunkturpaket

US-Präsident Donald Trump hat im Streit mit mehreren Bundesstaaten über eine Lockerung der Corona-Maßnahmen von einer Meuterei gesprochen. Man sollte den demokratischen Gouverneuren sagen, dass der Film “Meuterei auf der Bounty” einer seiner Lieblingsstreifen sei, schrieb Trump am Dienstag auf Twitter. Der Republikaner hatte am Montag im Zusammenhang mit einer Lockerung der Schutzmaßnahmen eine “allumfassende Macht” des Präsidenten beansprucht. Mehrere Gouverneure, darunter der Demokrat Andrew Cuomo in New York, widersprachen ihm.

Trump spricht im Streit mit Gouverneuren von "Meuterei"

Der Brüsseler Gipfelmarathon zehrt an den Nerven der EU-Staats- und Regierungschefs. Während sich EU-Ratspräsident Charles Michel am Sonntag bereits den dritten Tag in verschiedensten Gesprächen um Kompromisse bemühte, äußerten sich die Staats- und Regierungschefs zunehmend missmutig. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), der auf weitere Zugeständnisse hoffte, rief jedoch zum Durchhalten auf. Michel ließ die eigentlich für Mittag geplante Wiederaufnahme der Beratungen in großer Runde mehrmals verschieben. Am Nachmittag hieß es, dass das Plenum nicht vor 17.30 Uhr wieder aufgenommen werde. Damit gingen die Beratungen bereits zum dritten Mal bis in den Abend hinein. Nachdem Michel die Beratungen am Freitag und Samstag jeweils nach dem Abendessen beendet hatte, wurde eine nächtliche Sitzung immer wahrscheinlicher. Offenbar wollte der belgische Ex-Premier die Vertreter der 27 EU-Staaten erst zusammenrufen, wenn es einen Konsens über das 1,8 Billionen Euro schwere Finanzpaket gibt. Er führte Gespräche in Kleingruppen, etwa mit den Regierungschef der Visegrad-Staaten (Ungarn, Tschechien, Slowakei, Polen) oder den Vertretern der großen Staaten Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien. Die “Sparsamen Vier” (Niederlande, Österreich, Schweden und Dänemark) kamen ihrerseits mit den Vertretern der großen Empfänger der Coronahilfen, Spanien und Italien, zusammen. Mit einem ersten Kompromisspapier am Samstag war Michel der Gruppe der “Sparsamen Vier” entgegen gekommen, doch forderten die mittlerweile um Finnland verstärkten EU-Nettozahler noch höhere Beitragsrabatte sowie eine Senkung der Zuschüsse beim Corona-Aufbaufonds. So manchem Gipfelteilnehmer schien ob des Feilschens bereits der Kragen zu platzen. So ging der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán den niederländischen Premier Mark Rutte frontal an. Wenn der Deal blockiert wird, dann ist das nicht wegen mir sondern wegen dem niederländischen Typen”, sagte Orbán am Sonntag. “Der Holländer ist der wirklich verantwortliche Mann für das ganze Durcheinander, das wir haben.” Grund für die Verärgerung Orbáns ist, dass Rutte auch in der Frage der Rechtsstaatsbedingungen eine harte Linie fährt. Polen und Ungarn haben mit einem Veto gedroht, sollte die Auszahlung von EU-Geldern künftig mit einem Mechanismus zur Prüfung des Rechtsstaates verknüpft werden. Bundeskanzler Kurz machte klar, dass die “Sparsamen Vier” in diesem Punkt keinen faulen Kompromiss akzeptieren wollen. Damit erteilte Kurz einem Vorschlag Orbáns, der die Rechtsstaatsprüfung mit dem Erfordernis eines einstimmigen Beschlusses aller Mitgliedsstaaten ad absurdum führen wollte, eine deutliche Absage. Der luxemburgische Premier Xavier Bettel sagte, er habe “selten so diametral entgegengesetzte Positionen” in vielen Bereichen gesehen. “Es ist ein Moment der Solidarität, denn wenn einige Länder kollabieren, glaube ich, dass das auch Folgen für andere haben kann”, mahnte Bettel. Sein slowenischer Amtskollege Janez JanÅ¡a übte deutliche Kritik an seinen Amtskollegen. In den Jahren 2004 bis 2008 habe es “weniger Tagespolitik und mehr strategisches Denken” gegeben, sagte JanÅ¡a mit Blick auf seine erste Amtszeit, in der er auch ein halbes Jahr EU-Ratspräsident gewesen war. Bei den aktuellen Verhandlungen drifte man “zu sehr in Nebenthemen ab”, sagte er in Anspielung auf das Feilschen um Geld. “Das verhindert die Konzentration auf die zentralen Probleme.” Kurz bekräftigte indes seine Bereitschaft zur Einigung. “Ich glaube, es ist möglich, ein Ergebnis zustande zu bringen”, sagte er. “Ich würde es persönlich sehr schade finden, wenn es zu einem Abbruch kommt.” Zankapfel war am Sonntag vor allem das Verhältnis aus Krediten und Zuschüssen beim EU-Aufbaufonds “Next Generation EU”. Nachdem Michel den Zuschussanteil in seinem ersten Vorschlag von 500 auf 450 Milliarden verringert hatte, wollen die “Frugalen” diesen auf unter 400 Milliarden Euro drücken. Diplomatenangaben zufolge kursierten am Sonntag 420 Milliarden Euro als Zahl, die aber der Nettozahlerallianz immer noch zu hoch waren. Außer Streit schien das Gesamtvolumen von 750 Milliarden Euro zu sein, wobei die Zuschüsse durch entsprechend höhere Kredite aufgestockt würden. Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel versuchte indes dem Eindruck entgegenzutreten, dass sie eine Einigung um jeden Preis wolle. “Es gibt viel guten Willen, aber es gibt auch viele Positionen”, sagte sie am Sonntag. Sie wolle sich für eine Einigung einsetzen, “aber es kann auch sein, dass es heut zu keinem Ergebnis kommt”. Macron bekräftigte indes seinen Willen, bis zu einer Einigung weiterzuverhandeln. Zu den Themen Rechtsstaatlichkeit, Steuerung und Höhe des Aufbaufonds gelte es “gute Kompromisse” zu finden, so Macron. Er hält dies für “noch möglich”, betonte aber, dass dies nicht auf Kosten der Ziele Europas gehen dürfe. Der italienische Regierungschef Conte drängte ebenfalls auf einen Abschluss der Verhandlungen. “Wir müssen morgen weitermachen und alles tun, um das im Interesse aller zu Ende zu bringen”, hatte Conte in der Nacht auf Sonntag gesagt. Eine Vertagung des Gipfels würde niemandem helfen. Conte hatte sich zuvor pessimistisch gezeigt und von einem “Patt” gesprochen. Für Verärgerung hatte am ersten und zweiten Gipfeltag vor allem die Forderung Ruttes gesorgt, dass es ein nationales Vetorecht gegen die Auszahlung der EU-Coronahilfen geben solle. Michel konnte den Konflikt entschärfen, indem er in seinem ersten Kompromisspapier eine “Super-Notbremse” vorschlug. Demnach sollen Mitgliedsstaaten einen vorläufigen Stopp von Auszahlungen bewirken können, wenn sie Vorbehalte gegen die jeweiligen nationalen Reformprogramme haben.

Kein Ende des Gipfelmarathons absehbar - EU-Chefs gereizt

Hochzeitsmesse Wels 2019 im Gerst’l Haus Pollheimerstraße 7

Confiserie Urbann auf der Hochzeitsmesse Wels

US-Präsident Donald Trump setzt Strafzölle von zehn Prozent auf Aluminium aus Kanada wieder in Kraft. Die Zunahme der Importe aus dem Nachbarland füge dem US-Aluminiumsektor massiven Schaden zu, sagte Trump am Donnerstag bei einem Besuch in Clyde im Bundesstaat Ohio. “Kanada hat uns ausgenutzt, wie immer.” Das sei “sehr unfair” gegenüber US-Jobs und “unseren großartigen Aluminiumarbeitern”. Er wolle “die amerikanische Industrie verteidigen”, sagte das Staatsoberhaupt vor Angestellten des Waschmaschinen-Herstellers Whirlpool. Die Zölle seien notwendig, um die heimische Aluminium-Industrie zu schützen, da kanadische Hersteller ihr Versprechen gebrochen hätten, den US-Markt nicht mit billigem Aluminium zu fluten. Kanada hatte bereits Vergeltungsmaßnahmen angekündigt, sollten die Aluminium-Zölle wieder eingeführt werden. Das Büro des US-Handelsbeauftragten erklärte, kanadische Aluminium-Exporte in die USA seien wieder stark angestiegen. Die Strafzölle sollen zum 16. August in Kraft treten. Trump hatte im Juni 2018 Importzölle von 25 Prozent auf Stahl und von zehn Prozent auf Aluminium aus mehreren Ländern einschließlich Kanada verhängt. Die Regierung in Ottawa reagierte mit Zöllen auf US-Importe. Knapp ein Jahr später einigten sich die Nachbarstaaten auf eine Aufhebung der Zölle. Trump sagte nun bei dem Besuch in der Waschmaschinenfabrike, er habe der Aufhebung der Zölle damals unter der Bedingung zugestimmt, dass Kanada “nicht unser Land mit Exporten überschwemmt und alle unsere Aluminium-Jobs tötet”. Die kanadischen Aluminiumproduzenten hätten dieses Versprechen aber “gebrochen”. Die Entscheidung wurde nur wenige Wochen nach Inkrafttreten des neuen Freihandelsabkommens zwischen den USA, Kanada und Mexiko (USMCA) Anfang Juli verkündet. Trump, der sich mitten im Wahlkampf für eine Wiederwahl im November befindet, hat stets auf eine protektionistische Handelspolitik gesetzt.

Trump: Strafzölle auf Aluminium aus Kanada wieder in Kraft

Der deutsche Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) hat die nahezu ungeprüfte Auszahlung von Corona-Soforthilfen verteidigt. “Es ist wichtig, dass das Geld schnell auf dem Konto ist, bevor Menschen entlassen oder Unternehmen insolvent gehen”, sagte Altmaier der “Augsburger Allgemeinen” (Samstagsausgabe), “eine sehr ausführliche Prüfung könnte da zu einem monatelangen Warteprozess führen, den wir uns in der derzeitigen Lage nicht leisten können.” Nordrhein-Westfalen hatte wegen Betrugsverdachts vorübergehend die Soforthilfe-Auszahlungen für Selbstständige und Unternehmen in der Coronakrise gestoppt. Über gefälschte Webseiten sollen Daten für betrügerische Anträge abgegriffen worden sein. Nach Einschätzung des deutschen Bundeskriminalamts dürfte der Betrug kein Einzelfall bleiben. Insbesondere wegen der Vielzahl an Anträgen dürften die genehmigenden Stellen demnach Schwierigkeiten haben, die Anträge so zu prüfen, dass betrügerische Anhaltspunkte erkannt werden.

Altmaier verteidigt schnelle Auszahlung