Das IOC hält weiterhin an Olympia in Tokio fest

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Das IOC hält weiterhin an Olympia in Tokio fest

Das Internationale Olympische Komitee hält trotz der Corona-Pandemie an dem Termin für die Sommerspiele von 24. Juli bis 9. August in Tokio fest: “Das IOC steht weiterhin voll und ganz hinter den Olympischen Spielen in Tokio 2020, und mehr als vier Monate vor den Spielen sind derzeit keine drastischen Entscheidungen notwendig. Jede Spekulation in diesem Moment wäre kontraproduktiv.”

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Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Suizidhäufigkeit lassen sich noch nicht abbilden.Das haben die Autoren des jährlich erstellten Vorarlberger Suizidberichts in ihrer aktuellen Ausgabe betont. Bis Sommer jedenfalls sei der befürchtete Anstieg einer Erhebung in mehreren deutschen Bundesländern zufolge ausgeblieben. Umgekehrt wisse man etwa von der Finanzkrise 2008, dass eine Steigerung der Suizidzahlen mit einer Verzögerung aufgetreten sei. Betroffen gewesen seien vor allem Menschen, die in Existenznöte gerieten oder psychische Vorerkrankungen aufwiesen, schrieben Albert Lingg, Reinhard Haller und Isabel Bitriol-Dittrich im am Montag veröffentlichten Bericht. Diese Gefahr werde “in den kommenden Monaten, wenn nicht Jahren, alle in der Krisenhilfe und Suizidprophylaxe engagierten Menschen besonders herausfordern”, so die Autoren in ihrer Einleitung. Kärnten vor Steiermark in trauriger Statistik Im vergangenen Jahr wurden in Österreich nach Angaben der Statistik Austria 1.113 Selbsttötungen begangen, um 106 weniger als 2018. Seit Mitte der 1980er-Jahre wird die Zahl der Suizide sukzessive kleiner. Noch 1986 hatten 2.139 Österreicher ihr Leben selbst beendet. Hinsichtlich der Zahl der Suizide pro 100.000 Einwohner wies im vergangenen Jahr Kärnten mit 17,9 (2018: 18,6) den höchsten Wert aller Bundesländer auf, gefolgt von der Steiermark (15,2; 2018: 16,3), Salzburg (13,7; 2018: 12,8) und Niederösterreich (12,9; 2018: 13,4).

Auswirkungen auf Suizidhäufigkeit noch nicht abschätzbar

Im Welterbeort Hallstatt ist am Wochenende einiges los gewesen – aber keine internationalen Touristen spazierten durch die 770-Seelen-Gemeinde, sondern österreichische Ausflügler frequentierten die Gassen und Wege. Mit Buchungen für den Sommer seien die Leute noch zurückhaltend, mit Gästen aus Asien und Übersee rechnen die Hallstätter kaum. “Einige freut es, andere sind überrascht, dass doch schon wieder mehr Leute kommen”, sagte Bürgermeister Alexander Scheutz der APA am Montag. Der Feiertag vorige Woche und der Samstag “waren sehr stark, ähnlich wie voriges Jahr”, beschrieb er ein Bild mit vielen Familien auf den Wanderwegen und im Ortszentrum. Denn die Seilbahn auf den Salzberg und zu den Salzwelten, die auch viele Besucher anziehen, durfte noch nicht fahren. “Züge und U-Bahnen gehen, die Standseilbahn nicht. Das ist etwas, das man vor Ort nicht versteht, denn dann würden sich die Gäste mehr verteilen”, so der Bürgermeister. Die im Vorjahr beschlossenen Beschränkungen für Tagestouristen – maximal 54 Busse am Tag, im Vorhinein online zu buchen – sind bisher nicht nötig. “Das Bus-Slot-System würde funktionieren, aber die Busse sind noch nicht unterwegs”, sagte das Gemeindeoberhaupt. Auch Nächtigungen wird es weniger geben. Voriges Jahr waren es 145.000, 43 Prozent davon aus dem asiatischen Raum. “Es gibt derzeit noch sehr wenige Buchungen gegenüber den anderen Jahren”, heißt es nun.

Viele Anfragen, wenig Buchungen für Sommer in Hallstatt

Anders als im landläufigen Witz sind in Österreich Juli und August bei Weitem nicht die wichtigsten Gründe um Lehrer zu werden. Nur für 18 Prozent der Pädagogen war laut der OECD-Lehrerstudie TALIS das “Zusammenpassen von schulischem Zeitplan und persönlichen Verpflichtungen” bei der Berufswahl von hoher Bedeutung. Das am häufigsten genannte Motiv: die Entwicklung junger Menschen zu beeinflussen. Für 75 Prozent der Lehrer (Neue Mittelschule, AHS-Unterstufe) war es bei der Entscheidung für ihren Berufsweg “von hoher Bedeutung”, dass sie durch das Unterrichten die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Damit wird dieses Motiv deutlich öfter genannt als im Schnitt der 23 EU-Staaten (58 Prozent), in denen Lehrer für den Teaching and Learning International Survey im Frühjahr 2018 befragt wurden. Unter den häufigsten Motiven sind in Österreich außerdem, “einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten” (56 Prozent gegenüber 51 im EU-Schnitt) und “sozial Benachteiligte zu fördern” (37 Prozent gegenüber 32 im EU-Schnitt). Ein sicherer Arbeitsplatz, sicheres Einkommen und der schulische Zeitplan (z.B. Unterrichtsstunden, Ferien, Teilzeit-Positionen) waren laut Angaben der Lehrer in Österreich nur für jeden Fünften von hoher Bedeutung, im EU-Schnitt waren es mit rund jedem Vierten signifikant mehr. Zwei Drittel der heimischen Lehrer haben außerdem angegeben, dass für sie der Lehrberuf die erste Wahl bei ihrer beruflichen Karriere war. Im EU-Schnitt sind es mit 68 Prozent geringfügig mehr. Im Job selbst sind die Lehrer im Vergleich mit dem EU-Schnitt recht zufrieden. 58 Prozent geben an, dass ihre Arbeit ihnen “sehr” oder “ziemlich” Zeit für ihr Privatleben lässt (EU-Schnitt: 54). Stress in der Arbeit haben laut Eigenangaben 42 Prozent (EU-Schnitt: 49). Deutlich seltener als im EU-Schnitt hat der Job negative Auswirkungen auf die psychische Gesundheit (14 gegenüber 25 Prozent im EU-Schnitt) sowie die körperliche Gesundheit (13 gegenüber 21 Prozent). Allerdings hat die Arbeit an österreichischen Brennpunktschulen nach Eigenangaben bei jedem Fünften negative Auswirkungen auf Körper und Psyche. Besondere Stressauslöser sind für Österreichs Lehrer überbordende Administration (Formulare etc.), 48 Prozent fühlen sich davon “sehr” oder “ziemlich” gestresst (EU-Schnitt: 52 Prozent). Unter den Spitzenreitern sind außerdem, zu viel korrigieren zu müssen (37 Prozent, EU-Schnitt: 42) bzw. zusätzliche Aufgaben aufgrund von Abwesenheiten anderer Lehrer (33 Prozent; EU-Schnitt: 26). 34 Prozent stresst es außerdem, sich über die sich ändernden Anforderungen der Behörden auf dem Laufenden zu halten (EU-Schnitt: 43). Deutlich seltener als im EU-Schnitt gestresst fühlen sich Lehrer in Österreich hingegen durch zu viel Vorbereitungsarbeit für Stunden (25 Prozent; EU-Schnitt: 37) oder durch “zu viele Unterrichtsstunden halten” (15 Prozent in Österreich, 30 im EU-Schnitt). Auch das Verhalten von Schülern ist im Vergleich zum EU-Schnitt seltener ein Problem: 36 Prozent der heimischen Lehrer strengt es an, die Klassendisziplin aufrecht zu erhalten (EU-Schnitt: 41), für die Leistungen der Schüler zur Verantwortung gezogen zu werden ist für 30 Prozent ein Stressfaktor (EU-Schnitt: 48). Von Schülern eingeschüchtert oder beleidigt zu werden ist für sieben Prozent der Lehrer eine Quelle von Stress (EU-Schnitt: 15 Prozent), an heimischen Brennpunktschulen sind es allerdings doppelt so viele.

Entwicklung der Schüler für Lehrer wichtiger als Ferien

Das Sozialministerium hat am Dienstag klargestellt, dass der 1. Mai trotz der für dieses Datum angekündigten weiteren Lockerung der Handels-Beschränkungen kein normaler Einkaufstag wird. Ein Sprecher von Sozialminister Rudolf Anschober (Grüne) versicherte auf APA-Anfrage am Dienstag, dass die bestehenden Feiertagsregeln nicht verändert werden sollen. Die Regierung hatte am Montag angekündigt, kleinere Geschäfte bis 400 Quadratmeter Verkaufsfläche sowie Bau- und Gartenmärkte ab Dienstag nach Ostern wieder aufsperren zu lassen. Alle anderen Geschäfte sollen den Angaben zufolge ab 1. Mai wieder öffnen. Tatsächlich werden die meisten größeren Händler aber wohl am 2. Mai – einem Samstag – aufsperren. Denn der 1. Mai ist eine Feiertag – und dies wird laut Sozialministerium auch so bleiben.

1. Mai wird kein Einkaufstag

Statement zur Corona-Krise.

Einzigartig und doch gemeinsam! Gangart, Selendi die Mode und Ledermoden Illenberger

Einzelhandel wieder geöffnet