Das Wichtigste aus der Pressekonferenz in der Zusammenfassung:

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Das Wichtigste aus der Pressekonferenz in der Zusammenfassung:
  • Kleine Geschäfte sollen mit 14. April öffnen (nur jene mit bis zu 400 Quadratmetern, sowie Bau- und Gartenmärkte)
  • Größere Geschäfte eröffnen mit Mai
  • Matura findet unter Vorkehrungen statt, Schulen bis Mitte Mai zu
  • Maskenpflicht bald auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln
  • Keine Veranstaltungen bis Juli
  • Ausgangsbeschränkung bis Ende April
  • Restaurants, Hotels und Schulen werden – Stand jetzt – bis Mitte Mai im wesentlichen geschlossen bleiben
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Magier Siegfried Fischbacher fühlt sich nach eigenen Worten nicht allein nach dem Tod seines langjährigen Partners Roy Horn. “Er ist in Frieden gegangen, in eine Welt ohne Schmerzen“, sagte der 80-Jährige der “Bild am Sonntag”. “Und er ist immer noch bei mir, egal wohin ich mich drehe. Ich werde beim Abendessen weiterhin für ihn decken lassen, so wie es immer war. Ich bin nicht allein.” Horn war in Las Vegas an den Folgen von Covid-19 gestorben.

"Er ist immer noch bei mir"

Der vielerorts beliebte Brauch des Maibaumaufstellens wird aufgrund der Coronakrise heuer anders ausfallen als sonst. Das Aufstellen an einem öffentlichen Ort mit Publikum ist als Veranstaltung zu werten und somit untersagt. Wie das Innenministerium am Donnerstag auf APA-Anfrage bekräftigte, ist es auch Feuerwehren grundsätzlich nicht gestattet. Möglich ist das Aufrichten eines Baumes, das traditionell am 30. April erfolgt, im Rahmen einer beruflichen Tätigkeit durch eine Firma oder Gemeindebedienstete.

Maibaumfeste heuer auf Sparflamme

Hunderte Demonstranten in der brasilianischen Hauptstadt Brasília haben ihre Solidarität mit Staatschef Jair Bolsonaro bekundet, der sich mit dem Coronavirus infiziert hat. Die Demonstranten zogen am Sonntag durch das Regierungsviertel, viele von ihnen schwenkten die brasilianische Fahne oder hüllten sich darin ein. Manche Demonstranten hielten Bilder des Präsidenten in den Händen. “Wir stehen hinter Bolsonaro!” war auf einem Transparent zu lesen. Die meisten Demonstranten trugen zwar Atemschutzmasken. Ein erheblicher Teil der Teilnehmer hatte Mund und Nase jedoch nicht abgedeckt. Bolsonaro hatte sich vor seiner Erkrankung immer wieder mit Anhängern in Brasília getroffen, und dabei unter Missachtung der in der Hauptstadt geltenden Vorschriften auf das Tragen einer Maske verzichtet. Auch missachtete er das Abstandsgebot, indem er Anhängern die Hände schüttelte und sie umarmte. Bolsonaro befindet sich seit knapp zwei Wochen in Quarantäne. Am vergangenen Mittwoch teilte der 65-Jährige mit, er sei ein weiteres Mal positiv auf das Coronavirus getestet worden. Jedoch gehe es ihm “gut”. Der rechtsradikale Staatschef wird wegen Unterschätzung der Pandemie von vielen im Land heftig kritisiert. Bolsonaro hatte die vom Coronavirus ausgelöste Lungenkrankheit Covid-19 in der Vergangenheit als “kleine Grippe” bezeichnet. Auch kritisierte er die von brasilianischen Bundesstaaten verhängten Corona-Restriktionen wegen ihres drosselnden Effekts auf die Wirtschaft. Brasilien ist nach den USA das am zweitstärksten von der Pandemie betroffene Land der Welt. Mehr als zwei Millionen Infektionsfälle wurden in dem südamerikanischen Land verzeichnet sowie fast 80.000 Todesopfer.

Hunderte Demonstranten in Brasília marschieren für Bolsonaro

Immer wieder tauchen auch in Österreich Plagiatsfälle auf. In den vergangenen Wochen führten zwei davon zu drastischen Konsequenzen: Die Uni Linz trennte sich von einer Mitarbeiterin, die Wirtschaftsuniversität entzog einer anderen Forscherin das Doktorat. Plagiate sind aber nicht die einzige Form des Fehlverhaltens, zeigt der neue Jahresbericht der Kommission für wissenschaftliche Integrität. Die Kommission ist ein Organ der 2009 als Verein gegründeten Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI). Ihr gehören mittlerweile alle Unis sowie die großen Forschungseinrichtungen und Förderagenturen an. Die aus internationalen Experten zusammengesetzte unabhängige Kommission untersucht Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Österreich, bewertet die Schwere eines Verstoßes und unterbreitet Vorschläge für weitere Maßnahmen. Ob und in welcher Form diese gesetzt werden, obliegt aber den betroffenen Einrichtungen. Beide Universitäten begründeten ihre Schritte mit den Resultaten der von der Kommission beauftragten Gutachten. Die Forscherin an der Uni Linz schaffte es etwa, in einem Artikel auf einen Anteil von 66 Prozent Fremdmaterial zu kommen, das nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt wurde. Auch in ihrer (mittlerweile zurückgezogenen) Habilitationsschrift fanden die Gutachter schon bei einer stichprobenartigen Überprüfung “einige Textblöcke, die einfach übernommen worden waren” und regten eine weitergehende Überprüfung durch die Uni an. Das tat diese offenbar auch und beendete daraufhin das Dienstverhältnis mit der Mitarbeiterin, wogegen diese sich gerichtlich wehrt. An der WU betraf der Plagiatsfall die Dissertation einer auch bei ihr beschäftigten Wissenschafterin. Nach Aufkommen der Vorwürfe stellte die Universität die Forscherin dienstfrei und bat bei der Kommission um die Nennung möglicher Gutachter – auf Basis derer Expertise entzog sie dann der Forscherin das Doktorat, wogegen diese ebenfalls Rechtsmittel angekündigt hat. Letzterer Fall findet sich noch nicht detaillierter im (anonymisierten) Jahresbericht 2019, da er erst heuer schlagend geworden ist. Dafür sind andere Plagiatsfälle aufgelistet – wobei diese nicht einmal den Löwenanteil der von der Kommission bearbeiten Fälle ausmachen. Rund die Hälfte dreht sich vielmehr um Konflikte zu wissenschaftlichem geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit – also etwa verweigerte oder unberechtigte Autorschaft, Ideendiebstahl oder Zweifel an der Korrektheit von Publikationen. “Auffällig ist, dass dies meist Konflikte zwischen arrivierten Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler sind”, heißt es im Bericht. Lediglich ein Drittel betreffen dagegen Plagiate – wobei die Kommission nur solche Fälle aufgreift, in denen die Vorwürfe ausreichend belegt sind. Auf bloßen Verdacht wird sie nicht tätig. Anders als die Fälle zu geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit betreffen Plagiatsfälle dagegen mehrheitlich Qualifikationsarbeiten von Nachwuchsforschern, konstatiert der Bericht: “Hier stellt sich der Kommission verschiedentlich die Frage, ob die Betreuung solcher Arbeiten in den betroffenen Einrichtungen adäquat geregelt ist und mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wird.” Deutlich wird das an einem im Bericht aufgezeigten Fall: Darin geht es um zwei Diplomarbeiten aus den Jahren 2003 und 2004, die noch dazu beim gleichen Betreuer eingereicht wurden (und wiederum auf einer anderen Diplomarbeit an einer anderen Uni fußen). Die ersten 80 Seiten der zweiten Arbeit seien laut Bericht ein “eindeutiges Plagiat der Diplomarbeit gewesen, sogar die Formatierung war übernommen und ganze Textteile kopiert worden, ohne auf die vorherige Diplomarbeit zu verweisen.” Insgesamt hat die Kommission 2019 14 Anfragen erhalten – das ist etwas weniger als 2017 (25) und 2018 (22), entspricht aber in etwa dem langjährigen Schnitt. Inklusive von noch aus den Vorjahren offenen Fällen wurden 19 Anfragen abgeschlossen.

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