David Alaba erhält kein Abschiedsspiel bei den Bayern

Merken
David Alaba erhält kein Abschiedsspiel bei den Bayern

Das stellte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge in einem Interview mit dem TV-Sender “Sport1” klar. “Das Abschiedsspiel hätten wir ihm geschenkt, wenn er seine Karriere hier beendet hätte”, betonte Rummenigge. David Alaba wird den deutschen Fußball-Meister nach 13 Jahren zu Saisonende nach Auslaufen seines Vertrages verlassen.

Die Bayern hatten ihr letztes Angebot auf eine Vertragsverlängerung im November medienwirksam zurückgezogen. Das Verhältnis zu Alaba sei aber nach wie vor in Ordnung, betonte Rummenigge. “Als vor kurzem die Gerüchte um Real Madrid aufkamen, ist er auf einen Espresso zu mir ins Büro gekommen”, sagte der Bayern-Boss. Nun gilt nach Informationen der Kleinen Zeitung der FC Barcelona als Top-Kandidat.”Ich habe ihm gesagt, dass er bis zum letzten Tag beim FC Bayern seriös und fair behandelt wird und ich mir wünsche, dass bei seinem letzten Spiel für den FC Bayern wieder Zuschauer möglich sind. Denn wir wollen ihn vor den Fans verabschieden”, führte Rummenigge weiter aus. Sportlich ist Alaba bei den Münchnern weiter unumstritten. Auch beim 1:0 am Freitagabend in der Liga bei Hertha BSC Berlin agierte der 28-jährige Wiener als Abwehrchef. Die Bayern haben zehn Punkte Vorsprung auf Leipzig, das am Samstag bei Schalke gastiert.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Samstag 07.03.2020 I Anstoss: 15:00 Uhr I HOGO Arena

Start in die Frühjahrsmeisterschaft gegen ATSV Wolfsberg

Vincent Kriechmayr ist heute bei der Ski-WM in Cortina d’AmpezzoHistorisches gelungen! Nach Hermann Maier 1999 und Bode Miller 2005 ist der 29-jährige Österreicher erst der dritte Athlet, der das Speed-Double bei einer WM für sich entscheiden konnte. Und das neben einer Menge Können auch mit einer ordentlichen Position Glück: Der Oberösterreicher, der mit Startnummer eins ins Rennen gegangen war, verwies den Deutschen Andreas Sander, der das erste Mal in seiner Karriere auf das Podium fuhr, um eine Hundertstelsekunde auf den zweiten Platz. Auf Rang drei landete der Schweizer Beat Feuz (+0,18 Sek.). Dominik Paris war schnell geschlagen und lag nach 25 Läufern hinter Marco Odermatt (SUI) auf dem undankbaren fünften Platz. Die beiden rot-weiß-roten Mitfavoriten Max Franz und Otmar Striedinger verpassten die Top Ten, Matthias Mayer fuhr bei einer der Schlüsselszenen an einem Tor vorbei.Für die Schrecksekunde und gleichzeitig die akrobatische Meisterleistung des Rennens sorgte Maxence Muzaton. Den Franzosen hob es bei einer Welle aus, es katapultiert ihn in die Luft. Der 30-Jährige landete mit den Skienden zum Tal, konnte aber trotz einer Geschwindigkeit von über Hundert Kilometer pro Stunde umdrehen und so einen Sturz vermeiden.

Gratulation Vincent Kriechmayr zum Doppelweltmeister

We Believe! Unter dies Motto versammeln sich zahlreiche Flyers Fans um ihre Spieler beim dritten Spiel der Viertelfinal Serie anzufeuern. Es ist ein erbitterter Kampf um den Einzug ins Halbfinale und wir waren dabei. Beim Heimspiel Flyers Wels versus Klosterneuburg Dukes.

Endlich zeigt er sich von seiner sonnenseite, der Sommer. Und das bedeutet gleichzeitig, dass das lange warten auf das perfekte Beachvolleyball-Wetter ein Ende hat. Wie passend dass genau jetzt die Ortsmeisterschaft in Offenhausen ausgetragen wird.

Das dominante 3:1 bei Ludogorez Rasgrad zum Abschluss der Gruppenphase der Fußball-Europa-League war am Donnerstag ein versöhnlicher Abschluss für den LASK. Trotz stattlichen zehn Punkten und guten Vorstellungen u.a. beim 3:3 gegen den haushohen Favoriten Tottenham gibt es für die Linzer kein internationales Frühjahr. “Das ist der einzige Wermutstropfen”, meinte Coach Dominik Thalhammer, dessen Elf sich zumindest eine breite Brust für den Ligahit am Sonntag in Salzburg holte. In vier der insgesamt zwölf Gruppen hätten zehn Punkte zum Weiterkommen gereicht, so wie etwa dem WAC, der am Schluss genauso viele Zähler aufwies. Kein anderer der Gruppendritten hatte am Schluss zehn oder mehr Punkte am Konto. Das lag auch daran, dass Ludogorez, Sechzehntelfinalist der Vorsaison, diesmal keinen einzigen Punkt holte. Und das Unglück war letztlich selbst verschuldet. Das 0:2 am 26. November zuhause gegen Royal Antwerpen fungierte als Sargnagel. “Verkackt”, lautete später die knappe Analyse von Mittelfeldmotor Peter Michorl. Der fehlte am Donnerstag in Bulgarien mit einer Sperre, für ihn machte der Däne Mads Madsen in der Zentrale eine durchaus gute Figur und kam mit dem 3:1 (66.) auch zu seinem Premierentor für den LASK. “Er hat gute Schritte nach vorne gemacht”, lobte Thalhammer den 22-Jährigen. “Man hat gesehen, dass er eine richtig gute Verstärkung für uns sein kann. Er hat aber noch viel Potenzial.” Mit Jewhen Tscheberko, der bisher nur knappe 100 Minuten für den LASK in den Beinen hatte, gab ein anderer 22-jähriger Sommerzugang sein internationales Debüt im Dress der “Athletiker”: “Jetzt ist er so weit, um auf diesem Level spielen zu können”, befand Thalhammer, “er hat unter Beweis gestellt, dass er ein sehr wichtiger Spieler für uns sein kann und noch mehr sein wird.” Generell wusste ihm die Abschlussvorstellung seiner Truppe zu gefallen. “Ich war schon sehr, sehr beeindruckt von meiner Mannschaft, wie sie heute Fokus und Einstellung gefunden hat”, erklärte Thalhammer, dessen Mannen trotz “unglaublich dominanter” erster Hälfte samt verschossenem Elfer von Thomas Goiginger (44.) mit einem 0:0 in die Pause gingen und sofort nach Wiederbeginn aus dem Nichts das 0:1 kassierten (46.). “Wir sind auch nach dem Rückstand ruhig geblieben und haben das Spiel mit einer guten Leistung konkret und klar zu Ende gespielt”, freute sich der ehemalige ÖFB-Frauen-Teamchef. Philipp Wiesinger (56.), Rene Renner (61./Elfer) und eben Madsen machten schließlich Nägel mit Köpfen und stellten den hochverdienten Erfolg sicher.Thalhammer, der im Sommer von Erfolgscoach Valerien Ismael übernommen hatte, sah sich trotz des bitteren Ausscheidens mit den Oberösterreichern auf dem richtigen Kurs. “Ich sehe eine sehr, sehr gute Entwicklung im Laufe der Gruppenphase”, resümierte der Wahl-Oberösterreicher. “Wir haben uns in allen Phasen des Spiels gut entwickelt. Das Spiel gegen den Ball war ja auf einem recht hohen Standard, da haben wir noch Details verbessert. Auf der anderen Seite haben wir uns im Ballbesitz noch gesteigert, im Positionsspiel. Das belegen auch alle Daten.”

Versöhnlicher LASK-EL-Abschluss trotz Wermutstropfens

Das Team Felbermayr Simplon Wels war heute bei der Porec Trophy (UCI 1.2.) in Kroatien im Einsatz. Das sechsköpfige Aufgebot aus der Messestadt setzte bei dem packenden Straßenrennen über 156 Kilometer wesentliche Akzente: Nach 100 Kilometern konnte sich Matthias Mangertseder mit einem starken Antritt solo vom Peloton mit insgesamt 173 Fahrern lösen, aber bereits nach 20 Kilometern gesellten sich vier weitere Fluchtgefährten – darunter Felbermayr-Fahrer Fabian Schormair – zum Solisten. Die fünfköpfige Spitzengruppe versuchte daraufhin mit abwechselnder Führungsarbeit alles, um den Vorsprung bis ins Ziel zu bringen. Aber 15 Kilometer vor dem Ziel war ihre Flucht zu Ende und das heranrauschende Feld holte die Führenden ein. So kam es zum Massensprint, bei dem Felbermayr-Radprofi Andi Bajc mit dem 7. Rang die erste Top 10-Platzierung des Jahres für das Welser Team einfahren konnte. Der Slowene erreichte nach 3:19:54 Stunden zeitgleich mit Sieger Filippo Fiorelli (Team Bardiani-CSF-Faizane) das Ziel. Jetzt geht es weiter zur Istrian Spring Trophy, die vom 11. – 14. März 2021 stattfindet. „Bei der 1. Rundfahrt 2021 werden wir mit einem starken Team an den Start gehen und um den Sieg mitreden“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek.

7.Platz für Andi Bajc