Demi Lovato hält emotionale Rede für Transgender-Jugendliche

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Demi Lovato hält emotionale Rede für Transgender-Jugendliche

Dass Demi Lovato sich für die Rechte der queeren Community einsetzt, ist soweit nichts Neues. Die offen bisexuelle Sängerin nutzt ihre Plattform bereits seit Jahren, um auf Ungerechtigkeiten und Diskriminierung aufmerksam zu machen. 2016 wurde sie für ihren Beitrag mit dem “Vanguard”-Preis bei den GLAAD Media Awards ausgezeichnet.

Bei der diesjährigen GLAAD-Verleihung, die aufgrund der aktuellen Situation virtuell abgehalten wurde, war Lovato anwesend, um die Künstlerin Shea Diamond anzukündigen. Die Gunst der Stunde nutzte sie direkt, um eine Brandrede für Transgender-Jugendliche zu halten.

“Nie war es wichtiger, die Beschleunigung der Akzeptanz gegenüber der LGBTQIA+-Community zu fördern. Vor allem für Trans-People of Color, die abscheulicher Diskriminierung und Gefahr ausgesetzt sind. An alle jungen Trans-Menschen: Ich möchte, dass ihr wisst, dass ihr wichtig seid”, so Demi Lovato in ihrer Ansprache. Sie wisse, dass die aktuelle Situation es für viele umso schwieriger mache, die richtige Unterstützung zu finden. “Aber lasst euch von niemandem einreden, schon gar nicht von der Regierung, dass ihr nicht perfekt seid”, appelliert Demi. “Seid stolz auf euch. Bleibt laut und stark und vergesst nicht, dass wir für euch kämpfen.”

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Kommentare:
  1. Karl Zuschauer sagt:

    Nach einer seriösen Schätzung gibt es in den USA 40.000 Transgender-Menschen. Also weniger als ein Viertel derjenigen, die an einer seltenen Krankheit leiden und für die sich die amerikanische Regierung bis heute weigert, Gelder für die Entwicklung eines Medikaments für sie bereitzustellen.

    Übertragen auf die Gesamtbevölkerung von 328 Millionen Einwohnern der USA machen demnach die sogenannten Transgender sagenhafte 0,01219512 Prozent aus. Übertragen auf Deutschland mit 83 Millionen Einwohnern gibt es also bei uns 10.112 Transgender. Oder die sich so “fühlen”. Damit wäre auch das Rätsel gelöst, weshalb man diese Fabelwesen nie im Alltag sieht, obwohl fast jeder fünfte Beitrag in den Medien inzwischen von ihnen handelt.

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