"Der Bergdoktor" bleibt Corona-freie Zone

Merken
"Der Bergdoktor" bleibt Corona-freie Zone

Der Corona-Sommer konnte den “Bergdoktor” nicht ausbremsen: Die Dreharbeiten haben zwar mit Verspätung begonnen, aber dennoch wird die neue Staffel rechtzeitig fertig. Kurz vor Weihnachten enden die Dreharbeiten am Wilden Kaiser.

Die Dreharbeiten unter Corona-Auflagen seien gut machbar gewesen, sagte Hauptdarsteller Hans Sigl der Deutschen Presse-Agentur. “Wir halten am Set Abstandsregelungen ein und werden jede Woche mehrfach getestet. Mit einem großartigen Team haben wir das wirklich super gerockt.” Als Gaststar ist in dieser Staffel unter anderem Harald Krassnitzer dabei, der Ende der 90er-Jahre selber einen “Bergdoktor” gespielt hatte, damals beim Privatsender Sat.1. Seit 2008 läuft der neue “Bergdoktor” im ORF und ZDF und hat sich zu einem Quotenrenner entwickelt. Die Fans müssen angesichts der Pandemie also nicht um ihre Unterhaltung fürchten.

Heile Welt und Zuversicht

In die Drehbücher eingearbeitet wurde Corona allerdings nicht. Das Wirtshaus Wilder Kaiser muss nicht schließen und die Menschen im Ort tragen keine Masken. “Wir haben drüber nachgedacht, ob wir Corona thematisieren”, sagt Sigl. Das Team habe sich jedoch dagegen entschieden, unter anderem weil nicht absehbar sei, wie sich die Pandemie bis ins nächste Jahr hinein weiterentwickeln wird.

Der “Bergdoktor” bleibt eine Corona-freie Zone – vielleicht genau das, was sich Zuschauer abends beim Fernsehen wünschen. “Ich glaube, wir erzählen emotionale Geschichten, bei denen der Zuschauer froh ist, das Thema Corona für 90 Minuten ausblenden zu können – wenn er sich ansonsten schon das ganze Jahr über damit befassen muss.” Der “Bergdoktor” soll ein wenig heile Welt vermitteln und Zuversicht geben.

Rückblick auf Staffel 13: Zuletzt hatte die Ex-Freundin von Dr. Martin Gruber, Anne (Ines Lutz), den Hof der Grubers gepachtet und gemeinsam mit Lisbeth (Monika Baumgartner) die “Gruber-Milch” vorangebracht. Martin, der inzwischen mit Apothekerin Franziska verbandelt ist, fühlt sich zu seiner Ex hingezogen. Nach jahrelangem Streit und Misstrauen kommen die beiden wieder zusammen. Am Ende macht Martin Anne gar einen Heiratsantrag.

Wird der “Bergdoktor” in Staffel 14 heiraten? Auf dem Gruber-Hof geht es also wieder turbulent zu und ein wenig Zoff gibt es auch: “Es wird sehr, sehr, sehr spannend”, kündigt Sigl an. “Es zeigt sich, dass sich Stress manchmal in Glück verwandeln kann – und dann auch wieder zurück.” Die Dreharbeiten seien eine Herausforderung gewesen. Diese geheimnisvollen Andeutungen dürften den Fans die Wartezeit bis Jänner nicht gerade leichter machen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der Benefiz-Jazzbrunch in Marchtrenk stand in diesem Jahr ganz im Zeichen der „chilligen“ Rock-Musik.

Rockiges „Jazzen“ zugunsten des Jugendzentrums

5 Jahre lang haben die Schülerinnen der HBLW die Schulbank gedrückt. Doch jetzt ist ihre Prime Time, jetzt sind sie Programm. Glitzernde Kleider, schicke Anzüge und ein Fanclub dürfen dabei nicht fehlen. Warum aber ein Nudelteller auf einem Maturaball so essentiell wie ein schöner Anzug ist erfahren sie im folgenden Bericht.

Regierungsbeschluss heute im Ministerrat. “Feste sind ein Ort der Ansteckung”, begründet Kanzler Sebastian Kurz. Kein Zusammenhang mit Spielbetrieb der Staatsoper. Der Wiener Opernball wird wegen der Corona-Pandemie 2021 nicht stattfinden. Aufgrund der Infektionslage wird die Regierung die Absage in der Ministerratssitzung heute, Mittwoch, beschließen, erfuhr die APA aus dem Kanzleramt. “Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen”, meinte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP), aber es wäre “verantwortungslos, den Ball in gewohnter Art und Weise abzuhalten”. Entscheidung der Regierung Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) haben in einer gemeinsamen Stellungnahme gegenüber der APA betont, dass sich die Regierung die Entscheidung, den Opernball zu streichen, nicht leicht gemacht habe. “Aber die Tatsache, dass gerade Feste und Feiern ein Ort der Ansteckung sind, veranlassen uns zur Absage”, betonte Kurz. Der Opernball sei für Wien und Österreich als Kulturnation “ein großes Aushängeschild”, meinte Kurz. Die Vorbereitungen für den Ball dauerten Monate, und “aufgrund der Corona-Situation wäre es verantwortungslos, den Ball in gewohnter Art und Weise abzuhalten”, befand der Kanzler. “Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen.” “Wir wissen natürlich um die wirtschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung dieser Veranstaltungen über die Grenzen Österreichs hinaus”, sagte Kogler. “Aber angesichts des besorgniserregenden Anstiegs bei den Covid-Erkrankungen muss der Schutz der Gesundheit Vorrang haben.” Die Staatsoper und die anderen Kulturinstitutionen hätten in den vergangenen Wochen “enorme Energie in ihre Sicherheitskonzepte gesteckt”, lobte Kogler. “Wir konzentrieren all unsere Bemühungen darauf, sie zu unterstützen und den Kulturbetrieb so gut wie möglich aufrechtzuerhalten”, versicherte er. Präventionskonzept “Der Opernball hat eine sehr lange Vorlaufzeit und wir können derzeit nicht davon ausgehen, dass eine Veranstaltung mit 7.000 Personen im Haus, mit Musik, Tanz und ausgelassener Stimmung, am 11. Februar durchführbar sein wird”, argumentierte auch die Grüne Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer. Der aktuelle Spielbetrieb der Staatsoper und anderer Häuser habe mit diesem Schritt aber nichts zu tun. Die Sicherheits- und Präventionskonzepte der Kultureinrichtungen seien “vorbildhaft”, und sie sei überzeugt, dass das Risiko bei Kulturveranstaltungen mit entsprechenden Konzepten und fixen Sitzplänen “ein vertretbares” sei. Ärzteball Bereits vergangene Woche hatte das Komitee der Wiener Nobel- und Traditionsbälle entschieden, dass die Veranstaltungen unter den gegebenen Umständen nicht durchgeführt werden können. Betroffen waren unter anderem der Ärzteball, der Juristenball, der Ball der Offiziere, der Concordiaball sowie der Ball der Pharmacie. Der Jägerball war bereits abgesagt worden. Die Wiener Ballsaison ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Vergangenes Jahr wurden Berechnungen der Wirtschaftskammer zufolge durch die 520.000 Ballbesuchern Umsätze in der Höhe von 151 Millionen Euro gemacht.

Wiener Opernball 2021 wird abgesagt

Maturaball der HAK 1 Wels unter dem Thema Hakademy and the Matura goes to..

Hakademy and the Matura goes to..