Der Wasserverbrauch sinkt, die Grundwassermenge steigt

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Der Wasserverbrauch sinkt, die Grundwassermenge steigt

Die gemessenen Grundwasserstände in Österreich nahmen bis etwa 1980 ab und legen seitdem beständig zu, berichten Grazer Forscher bei der derzeit laufenden virtuellen Tagung der European Geosciences Union (EGU). Der Wasserverbrauch stieg bis dahin, sinkt aber seither durch Sparmaßnahmen. Demnach könnten die Grundwassermengen stark vom Verbrauch beeinflusst werden, und noch kaum vom Klimawandel.

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Sollte Bundespräsident Alexander Van der Bellen bei der nächsten Präsidentschaftswahl erneut kandidieren, wird FPÖ-Chef Norbert Hofer nicht mehr mit ihm in den Ring steigen. “Wenn Alexander Van der Bellen nochmals kandidiert, trete ich nicht an”, hatte Hofer am Wochenende in einem Interview mit dem “Kurier” angekündigt. Van der Bellen selbst will sich noch nicht festlegen. Hofer hatte in der Stichwahl um das Präsidentenamt im Mai 2016 ganz knapp das Nachsehen gegen Van der Bellen gehabt. Erst die Briefwahlstimmen hatten das Rennen entschieden. Seitdem lenkt Van der Bellen die Geschicke in der Hofburg und steigerte seine Zustimmungswerte unter anderem mit seinem Auftreten während der Regierungskrise infolge der Ibiza-Affäre. Hofer will im Kampf um das höchste Amt im Staat kein weiteres Mal gegen Van der Bellen antreten. “Das würde ich der Partei nicht empfehlen, weil es in der Regel in Österreich nicht möglich ist, gegen den amtierenden Bundespräsidenten zu gewinnen”, sagte er dem “Kurier”. Ob das im Umkehrschluss bedeutet, Hofer würde im Fall eines Nicht-Antretens von Van der Bellen kandidieren, ließ er unbeantwortet. In der Politik sei nichts planbar, teilte sein Sprecher mit. Die nächste Bundespräsidentenwahl ist für das Jahr 2022 geplant. Der 76 Jahre alte Van der Bellen ist derzeit mitten in seiner ersten Amtszeit, könnte also ein weiteres Mal kandidieren. Aus der Hofburg hieß es am Dienstag lediglich, dass der Bundespräsident seine Entscheidung diesbezüglich “rechtzeitig” bekanntgeben werde.

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Angesichts des Coronavirus-Notstands werden alle italienische Schüler unabhängig von ihren Noten in die nächste Klasse aufsteigen. Dies wurde von der Regierung am Montag im Rahmen einer Verordnung verabschiedet. Schulen, Kindergärten und Universitäten sind in Italien seit dem 5. März geschlossen. Öffnen die Schulen bis zum 18. Mai wieder, soll die für 17. Juni angesetzte Italienisch-Zentralmatura wie geplant abgehalten werden. Diese Prüfung ist die einzige, die auf gesamtstaatlicher Ebene zeitgleich stattfindet. Die vom jeweiligen Schultyp abhängigen weiteren Prüfungen würden dann nur von internen Kommissionen organisiert, die sonst vorgesehenen externen Mitglieder gestrichen.

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Der deutsche Innenminister Horst Seehofer hat bekräftigt, dass er eine vorzeitige Öffnung der in der Coronakrise geschlossenen Grenzen ablehnt. “Es besteht Einvernehmen in der Bundesregierung, die Kontrollen zunächst bis zum 15. Mai fortzusetzen”, sagt der CSU-Politiker zur “Bild”-Zeitung. Die Grenzkontrollen seien Teil des bisherigen Erfolgs bei der Eindämmung des Infektionsgeschehens. Über das weitere Vorgehen solle in der nächsten Woche entschiedenwerden. Dazu gebe es Gespräche mit den Bundesländern und den angrenzenden Nachbarstaaten. Mehrere Unions-Politiker sowie Bürgermeister und Landräte an den Grenzen zur Schweiz, Frankreich und Luxemburg hatten gefordert, die Grenzkontrollen zu beenden. Auch FDP-Chef Christian Lindner ist für eine Grenzöffnung. Seit Einführung der Grenzkontrollen und Reisebeschränkungen Mitte März sei der grenzüberschreitende Verkehr sehr stark zurückgegangen. Seither wurden demnach über 100.000 Einreiseverweigerungen ausgesprochen. Protest vonseiten der Nachbarländer, darunter ist Österreich, ist demnach nicht bekannt.

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Fechter Hartung sagt Olympia-Start ab

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