Designer Alexander Wang soll Männer sexuell belästigt haben

Merken
Designer Alexander Wang soll Männer sexuell belästigt haben

Am Anfang blieb die Story namenlos: Männermodel Owen Mooney berichtete dieser Tage auf seinem Tik Tok Channel über einen “berühmten Designer” in einem New Yorker Club, der ihm zwischen die Beine gegriffen habe. Erst als er sich umdrehte, erkannte er ihn. Den Namen nannte er nicht. Ein User kommentierte: “Es war Alexander Wang”. Das bestätige Mooney.

Seit diesem Zeitpunkt mehren sich Berichte über den 37-jährigen Modeschöpfer: Darunter eine Begebenheit in Paris, als er mit seiner Entourage zwei Männer belästigt haben soll. Auch Vorwürfe, dass Alexander Wang Drogen in Wasser mischt, verteilt und anschließend Unbekannte sexuell belästigt, sind darunter. Die Vorwürfe gegen sexualisierte Übergriffe richten sich auch an sein Team.

Die modekritische Plattform “Diet_Prada” veröffentlicht auf Instagram einige der Vorwürfe. Der Designer und sein Unternehmer schweigen zu den Vorwürfen.

Die Vorwürfe gegen Wang gingen viral, nachdem sie vom Branchenbeobachter “ShitModelMgmt” auf Instagram geteilt wurden, der die Öffentlichkeit aufforderte, Wangs Label zu boykottieren.v”Alexander Wang ist ein mutmaßliches sexuelles Raubtier. Viele männliche Models und Transmodels haben sich geoutet und über den angeblichen sexuellen Missbrauch gesprochen, den Alexander Wang ihnen zugefügt hat”, heißt es in dem Beitrag. “Es ist wichtig, diesen Opfern Unterstützung zu zeigen, indem Sie Alexander Wang nicht folgen und seine Modelinie boykottieren”, hieß es darin.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Der letzte Teil unseres Discofox-Tanzkurses mit der Tanzschule Hippmann.

“Obelix’ treuer Begleiter Idefix stand bislang selten im Mittelpunkt”, teilte der Kölner Sender am Donnerstag mit. Das wolle man nun ändern. Die Serie spielt den Angaben zufolge zwei Jahre bevor Idefix auf Asterix und Obelix treffen sollte. Im Jahr 52 vor Christi kämpft er mit tierischen Freunden gegen Rom. “Der typische Humor und die bekannten Motive der Abenteuer der wagemutigen Gallier werden dabei in den 52 Episoden à 11 Minuten aufgegriffen und in die Tierwelt übertragen”, heißt es weiter in der Mitteilung. “Fans können sich zudem auf Gastauftritte bekannter Figuren aus der Comic- und Filmreihe freuen.” Der französische Hachette-Verlag und Super RTL gehen bei dem Projekt eine Vermarktungspartnerschaft ein. Die von Autor René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo 1959 begonnene “Asterix”-Reihe ist mit mehr als 380 Millionen verkauften Exemplaren eine der erfolgreichsten Comicreihen der Welt.

Idefix bekommt eigene TV-Serie

Die Oscar-Preisträger Christoph Waltz (“Django Unchained”) und Michael Douglas (“Wall Street”) sollen in einer von den Paramount Television Studios produzierten Miniserie demnächst gemeinsam vor der Kamera stehen. Unter der Regie von James Foley (“Fifty Shades Of Grey – Gefährliche Liebe”) soll Waltz den früheren Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow und Douglas den ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan verkörpern, wie das Branchenblatt “Deadline.com” berichtete. Basierend auf Ken Adelmans Roman “Reagan at Reykjavik: Forty-Eight Hours That Ended the Cold War” erzählt die Serie vom historischen Reagan-Gorbatschow-Gipfel 1986 in Island, der den entscheidenden Wendepunkt im Kalten Krieg darstellen sollte. An sich als eher belangloses Treffen geplant, um die Zukunft weiterer Gespräche zu skizzieren, wurde daraus schließlich das Wochenende, “das die Welt verändert hat”, hieß es auf Deadline. Wo und wann die Serie zu sehen sein wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Zumindest zwei Filme mit Waltz’ Mitwirkung lägen indes in der Schublade: Der frisch fertiggestellte Wes-Anderson-Streifen “The French Dispatch” und freilich der coronabedingt schon mehrfach verschobene James-Bond-Film “Keine Zeit zu sterben”, der nach aktuellem Stand am 31. März nächsten Jahres endlich in die Kinos kommen soll.

Oscar-Preisträger Christoph Waltz spielt Michail Gorbatschow

Das Neujahrskonzert der Wiener Philharmonikerunter der Leitung von Riccardo Muti musste dieses Jahr ohne Publikum auskommen. Das Konzert am Neujahrstag fand aber wie gewohnt im TV seine Zuseher: Bis zu 1,265 Millionen Zuseher verfolgten die ORF-Übertragung des Konzerts, das in diesem Jahr in insgesamt 92 Ländern gezeigt wurde. Der Marktanteil im (reichweitenstärkeren) zweiten Konzertteil erreichte laut ORF-Aussendung 54 Prozent bei durchschnittlich 1,196 Millionen Sehern. Bis zu 1,234 Millionen Klassikfreunde sahen das Neujahrskonzertdebüt von Andris Nelsons im Jahr 2020. Bei Christian Thielemanns Einsatz 2019 waren es 1,076 Millionen gewesen.

Durschnittlich 1,2 Millionen Zuseher wollten die Wiener Philharmoniker sehen

Schlagersänger Michael Wendler (“Egal”) hat sich erneut mit scharfer Kritik an der deutschen Bundesregierung und deren Corona-Politik zu Wort gemeldet. Er halte die Pandemie-Maßnahmen der Regierung für “verfassungswidrig und kriminell”, sagte der 48-Jährige am Dienstagabend in einem Live-Video auf Instagram. Freiheitsrechte würden eingeschränkt, “das Grundgesetz mit Füßen getreten”. Wendler wiederholte seine Behauptung, Deutschland wolle eine Impfpflicht einführen. Der deutsche Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat immer wieder betont, dass es eine solche Impfpflicht nicht geben werde. Wendlers bisheriger Manager Markus Krampe war am Wochenende auf Abstand zu dem Sänger gegangen. “Mit dem heutigen Tag werde ich das Management von Michael aufgeben”, hatte Krampe in einer am Sonntagabend veröffentlichten Instagram-Story gesagt. Bis zum freiwilligen Ausstieg Wendlers als Juror der RTL-Show “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS) habe die Zusammenarbeit immer gut funktioniert, doch dann sei es immer schwieriger geworden. Wendler hatte vor einigen Wochen einen Eklat ausgelöst, als er in einem Video der deutschen Bundesregierung in der Coronakrise “grobe und schwere Verstöße gegen die Verfassung und das Grundgesetz” vorwarf und Fernsehsender beschuldigte, “gleichgeschaltet” zu sein. Sein damaliger Haussender RTL nannte ihn einen Verschwörungstheoretiker und distanzierte sich von ihm. Auch andere Partner sprangen ab.

Wendler kritisiert erneut die deutsche Corona-Politik