Deutlich weniger neue Fälle in Deutschland

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Deutlich weniger neue Fälle in Deutschland

In Deutschland sind die Neuinfektionen den vierten Tage in Folge rückläufig. Das Robert-Koch-Institut (RKI) hat am Montag weitere 3677 bestätigte Fälle gemeldet. Damit stieg die Zahl auf insgesamt 95.391. Der Anstieg war geringer als der am Sonntag bekannt gegebene von 5936 Neuinfektionen. Die Zahl der Toten stieg um 92 auf 1434.

Nach Berechnungen der Johns Hopkins Universität gibt es in Deutschland bereits mehr als 100.000 Infektionsfälle. Deutschland zählt zu den Ländern mit den meisten bestätigten Corona-Fällen weltweit. Nur die USA, Italien und Spanien haben mehr Infektionen gemeldet. Die Sterberate in Deutschland ist aber deutlich niedriger als in diesen Ländern.

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Griechenland will keine strengen Bedingungen für die Verwendung europäischer Wiederaufbau-Hilfen nach der Coronakrise akzeptieren. “Die Griechen sind sehr erwachsen geworden. Und wir wollen unsere eigenen Reformen umsetzen”, sagte Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis der “Financial Times” in einem am Sonntag veröffentlichten Interview. Die halbjährliche Überprüfung der Wirtschaftsleistung durch die EU-Kommission sei ausreichend, und es gebe keinen Bedarf für zusätzliche strenge Bedingungen. Griechenland habe sich eine sehr aggressive Reformagenda vorgenommen, die sich auf Klima- und Umweltschutz, Digitalisierung und Investitionsanreize teils durch ein Privatisierungsprogramm konzentriere. Am Freitag hatte der Regierungschef zusätzliche Maßnahmen im Volumen von 3,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der Wirtschaft nach dem Corona-Lockdown angekündigt. Griechenland hatte die letzte Schuldenkrise erst 2018 nach einem ganzen Jahrzehnt überwunden und 2020 auf starkes Wachstum gehofft. Die Coronakrise vereitelte dies. Experten gehen nun davon aus, dass die griechische Wirtschaft acht bis zehn Prozent schrumpfen dürfte, ehe sie sich 2021 erholt.

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Deutscher Höchstwert bei neuen Corona-Fällen seit Ende April

Eine große Unternehmerpersönlichkeit ist am gestrigen Donnerstag nach langer und mit großer Geduld ertragener Krankheit im 77. Lebensjahr im Beisein der engsten Familie verstorben: Als größter Swarovski-Gesellschafter und Multi-Unternehmer hat Langes-Swarovski den Industrie- und Wirtschaftsstandort nachhaltig mitgeprägt. Zahlreiche Auszeichnungen würdigen das Lebenswerk des Tiroler Managers von internationalem Format. Sein Leben stand im Zeichen der Kristalle:Insgesamt 35 Jahre, also fast ein halbes Leben lang, stand Gernot Langes-Swarovski als geschäftsführender Gesellschafter an der Spitze des Swarovski-Konzerns. Bereits mit 24 Jahren trat der am 13. Oktober 1943 in Wattens geborene Urenkel von Unternehmensgründer Daniel Swarovski in die Geschäftsführung ein und bereitete den Aufstieg zur international gefragten und einzigartigen Marke. London und Kristallwelten In seine Zeit fiel die Weiterentwicklung des Kerngeschäftes mit der weltweiten Vermarktung von kristallinen Geschenk- und Schmuckartikeln: Mit einer anlässlich der ersten Olympischen Winterspiele in Innsbruck kreierten Kristallmaus wurden neue Kundenschichten und Märkte geöffnet.Anfang der 1980er Jahre folgte der erste Swarovski Shop in London, 1995 die gemeinsam mit André Heller kreierten Swarovski Kristallwelten in Wattens.Heute zählt Swarovski zu den erfolgreichsten Schmuckkonzernen und ist auf der ganzen Welt präsent. Unbändiger Geist Gernot Langes-Swarovski war charismatischer Unternehmer aus Leidenschaft und hat darüber hinaus viele weitere Impulse gesetzt. Seine Weggefährten bezeichnen Gernot Langes-Swarovski als “mit unbändigem, unternehmerischen Geist beseelt”: Die Gründung der Tyrolean Airways geht ebenso auf sein Engagement zurück wie die internationalen Erfolge des FC Swarovski Tirol in den frühen 90er-Jahren. Unter dem Dach der GLS-Gruppe sind heute die zahlreichen, privaten Beteiligungen zusammengefasst – vom renommierten Weingut Bodega Norton in Argentinien bis zu innovativen Unternehmen der Start-up-Branche. Rückzug aus Öffentlichkeit Mit dem Ausscheiden aus der Swarovski-Geschäftsführung 2002 und aus dem Swarovski-Beirat 2010 zog sich Gernot Langes-Swarovski auch weitgehend aus dem öffentlichen Leben zurück, lediglich bei den Heimspielen “seiner” WSG Wattens war er bis zuletzt treuer und stolzer Stammgast. Der Träger des Goldenen Verdienstkreuzes der Republik Österreich und Ehrenringträger des Landes hinterlässt drei Kinder. Die Beisetzung findet in den nächsten Tagen im engsten Familienkreis statt.

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Die Corona-Krise hat die Einstellung der Österreicher zum Umweltschutz in eine positive Richtung verändert. Laut einer aktuellen Umfrage der Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” legen 30 Prozent mehr Wert auf Umweltschutz als vor Ausbruch der Pandemie. Befragt wurden im Juni österreichweit rund 500 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren. Auch konkrete Verhaltensveränderungen werden demnach bereits sichtbar. Insbesondere junge Menschen trennen ihren Müll häufiger und sorgen damit dafür, dass wertvolle Sekundärrohstoffe wie Aluminium in den Recyclingkreislauf rückgeführt werden, hieß es am Dienstag. Knapp 64 Prozent der Befragten wünschen sich grundsätzlich eine umweltfreundlichere Politik. Bei den unter 30-Jährigen sind es sogar knapp 71 Prozent. Um selbst einen Beitrag zu leisten, wird vor allem auf Mülltrennung und Recycling geachtet (82,8 Prozent), Lebensmittelverschwendung vermieden (76,6 Prozent) sowie regionale bzw. saisonale Lebensmittel gekauft (65,3 Prozent). Etwas mehr als 60 Prozent der Befragten achten darauf, Plastik weitgehend zu vermeiden. Bei einer Vergleichsstudie vom Februar 2019 waren es noch 48,3 Prozent. Auch bei der Vermeidung von Verpackungsmüll gibt es einen deutlichen Anstieg bei den Befürwortern. Im Vorjahr gaben 50 Prozent an, dergestalt zum Umweltschutz beizutragen, bei der aktuellen Umfrage sind es bereits 60 Prozent. Die Recycling-Initiative “Jede Dose zählt” ruft unterdessen unter dem Motto #ReSTART über Facebook und Instagram Menschen in ganz Europa dazu auf, ihre Gewohnheiten nach der Covid-19-Pandemie zu ändern und damit einen Beitrag für den Klimaschutz zu leisten. Die 2009 in Großbritannien gegründete Initiative ist eines der führenden Recycling-Programme für Getränkedosen in Europa. Die Initiative mit 19 lokalen Länder-Programmen will insbesondere junge Menschen dazu motivieren, leere Getränkedosen richtig zu entsorgen und sie damit in den Recyclingkreislauf zurückzubringen. Ziel ist es, 100 Prozent Dosenrecycling in Europa zu erreichen.

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