Deutsch-österreichische Studentengruppe vermittelt Hilfe

Merken
Deutsch-österreichische Studentengruppe vermittelt Hilfe

Eine von Medizinstudierenden aus Deutschland und Österreich geschaffene Webplattform bringt Spitäler und Studenten zur personellen Stärkung des Gesundheitssystems zusammen. “Mehr als 200 Spitäler und medizinische Einrichtungen in beiden Ländern haben sich bei uns gemeldet und Bedarf an Unterstützung bekanntgegeben”, sagte Michael Neulinger, Student an der Grazer Med-Uni und am Aufbau mitbeteiligt.

Was erst vor einigen Tagen als Facebook-Gruppe “Medizinstudierende im Kampf gegen Covid-19” begonnen hat, hat sich zu einer Plattform mit über 23.000 Studierenden verschiedener Fachrichtungen aus Österreich und Deutschland gemausert. Unter www.medis-vs-covid19.de können sich Kliniken oder medizinische Einrichtungen registrieren und ihren aktuellen Bedarf an Medizinstudierenden mitteilen, wie seitens der Med-Uni Graz am Donnerstag mitgeteilt wurde. Die Kontakte laufen über Telefonnummern und Mailadressen in Deutschland und Österreich. Medizinstudierende können sich dann bei den Einrichtungen melden. Außerdem kann man entsprechenden Facebook-Gruppen beitreten.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Wirbel gibt‘s um ein geleaktes Sitzungsprotokoll der Corona Task Force. In der Sitzung am 12. März soll Bundeskanzler Sebastian Kurz davon gesprochen haben, die Bevölkerung sollte Angst vor einer Infektion bzw. dem Tod von Angehörigen haben. Tage später hat der Kanzler tatsächlich öffentlich sehr drastische Formulierungen gewählt und etwa gesagt, dass jeder bald jemanden kennen werde, der an Corona gestorben sei. Ein Sprecher des Kanzlers relativiert heute. Kurz habe in der Sitzung lediglich Verständnis für die Angst um Familienmitglieder gezeigt, sagt er.

Kurz soll bewusst Angst unter Bevölkerung geschürt haben

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und Ratspräsident Charles Michel stellen heute gemeinsam ihre Pläne für eine koordinierte Antwort auf die Corona-Krise vor. Teil davon ist zum einen die “Ausstiegsstrategie” für die Rücknahme der in allen EU-Ländern verhängten Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Zum anderen geht es um eine mittel- und langfristige Reaktion auf die dramatischen wirtschaftlichen Folgen der Pandemie. Am Nachmittag tagen zudem die EU-Gesundheitsminister per Videokonferenz.

Brüssel arbeitet an EU-weit koordinierter Reaktion auf Krise

Rewe-Chef Marcel Haraszti: “Nachdem wir ein erstes Kontingent zur Erstausstattung gratis verteilt haben, werden wir nun einen Kostenbeitrag von einem Euro pro Stück einheben.” Aber niemand sei gezwungen, ihn zu kaufen.

Billa und Co. verlangen einen Euro pro Maske

Die Feuerwehr stand Dienstagvormittag in Wels-Innenstadt bei einer Rettung eines Rehbocks aus dem Mühlbach im Einsatz.

Feuerwehr rettet Reh in Wels-Innenstadt aus dem Bereich des Mühlbachs

Hilfsorganisationen kritisieren, dass die Bundesregierung die angekündigte Verdoppelung der privaten Spenden der “Nachbar in Not”-Aktion für Syrien allein UNO-Organisationen zukommen lässt. Die Partnerorganisationen hätten sich zumindest einen Teil der Gelder erwartet, sagte der Vorstandsvorsitzende der “Nachbar in Not”-Stiftung, Michael Opriesnig vom Roten Kreuz.

Hilfsorganisationen enttäuscht von Regierung

In Österreich finden aufgrund der Corona-Krise derzeit keine planbaren, nicht akute Operationen statt. Das wirkt sich auch auf den Blutbedarf aus. Das Rote Kreuz betonte gegenüber der APA, dass der Blutbedarf derzeit und in den nächsten Wochen gut gedeckt ist, sagte Bundesrettungskommandant Gerry Foitik. Sollte der Bedarf steigen, werde das Rote Kreuz darüber informieren.

Blutbedarf in Österreich derzeit gut gedeckt