Deutsche Bundesliga will am 9. Mai wieder starten

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Deutsche Bundesliga will am 9. Mai wieder starten

Die Tendenz für eine Fortsetzung der deutschen Fußball-Bundesliga und der 2. Bundesliga geht laut Informationen der “Bild”-Zeitung Richtung 9. Mai. Dieser Termin sei wahrscheinlicher als eine Wiederaufnahme des Spielbetriebes schon am 2. Mai, sollen DFB-Vertreter in einer Videositzung am Donnerstag gesagt haben. Eine Entscheidung sei noch nicht getroffen, hieß es.

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Ein pakistanisches Gericht hat dem Umzug eines einsamen und offenbar psychisch kranken Elefanten aus einem Zoo in Islamabad in ein Naturschutzgebiet zugestimmt. Ein Expertengremium habe für das Tier ein 25.000 Hektar großes Naturschutzgebiet in Kambodscha gefunden, teilten die Behörden am Samstag mit. Zuvor hatten Tierschützer und die US-Poplegende Cher sich jahrelang für das Tier namens Kaavan eingesetzt. Bereits im Mai hatte ein Gericht in Islamabad Kaavans Freilassung angeordnet und die Behörden mit der Suche nach einem “geeigneten” neuen Zuhause für den Elefanten beauftragt. Cher und Aktivisten vom Verein Freunde des Zoos von Islamabad hatten sich seit Jahren um das Schicksal des ursprünglich aus Sri Lanka stammenden Elefanten gesorgt. Kaavan war 1985 im Alter von einem Jahr in den Zoo gekommen. Dort lebte er in einem kleinen Gehege fast ohne Laub und Schatten und seit dem Tod seiner Partnerin Saheli im Jahr 2012 völlig allein. Wegen seines zunehmend aggressiven Verhaltens wurde er 2015 tagsüber stundenlang angekettet. Tierschützer zeigten sich besorgt, in Petitionen mit bis zu 400.000 Unterschriften forderten sie immer wieder Kaavans Verlegung. Nach Angaben der Pakistan Wildlife Foundation zeigte der Elefant wachsende Anzeichen von Kummer – ähnlich dem Hospitalismus bei kleinen Kindern: Unter anderem bewegte er unablässig den Kopf. Das Gericht hatte im Mai zudem die Verlegung Dutzender weiterer Tiere angeordnet – darunter Braunbären, Löwen und Vögel – während der Zoo die Bedingungen für die Tiere verbessern soll.

Einsamer Elefant aus pakistanischem Zoo darf in die Freiheit

Bisher erstattete die Finanzpolizei in 181 Fällen Anzeige wegen des Verdacht auf Sozialleistungsbetrug, berichtet “Die Presse”. Die Finanzpolizei hat seit 21. April 13.829 Unternehmen kontrolliert, vor allem in Branchen, die vom Lockdown nicht oder nur wenig betroffen waren. Wie es in dem Zeitungsbericht weiter heißt, haben sich vor allem zu Beginn der Kurzarbeit viele Arbeitnehmer gemeldet, weil sie vermuteten, dass etwas nicht stimme. Das dürfte daran gelegen haben, dass die Kurzarbeit erst im Nachhinein abgerechnet wurde. In anderen Bereichen nahmen die Vergehen zu. So gab es laut “Presse” deutlich mehr Anzeigen wegen Schwarzarbeit und Verstößen gegen das Sozialversicherungsgesetz. Wegen Lohndumpings gab es 157 Meldungen. Die Verstöße gegen das Ausländerbeschäftigungsgesetz nahmen wegen der Rückkehr der Gastarbeiter in ihre Heimatländer ab.

Kurzarbeit: Fast 14.000 Kontrollen, 181 Betriebe angezeigt

Eine Entscheidung, ob es in Tirol wegen der “Südafrika-Mutante” noch schärferer Maßnahmen bedarf, stand voraussichtlich für Sonntagabend an. Die Innsbrucker Virologin Dorothee von Laer hatte sich sogar für eine Isolation sowie einen verlängerten Lockdown ausgesprochen. Dies stieß in Tirol auf heftige Kritik. Landeshauptmann Günther Platter (ÖVP) erteilte einer Isolation eine Absage, man setzte stattdessen auf die mit dem Bund abgestimmten Maßnahmen. Tirols Wirtschaftskammerpräsident Christoph Walser (ÖVP) hat im Zuge der Debatte über eine mögliche Isolation Tirols oder eine Lockdown-Verlängerung wegen der Südafrika-Mutante scharfe Kritik an Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) geübt. “Die Menschen in Österreich haben es satt, täglich die gleichen Mantras serviert zu bekommen. Alles andere als eine Realisierung der Öffnungsschritte ab Montag, ist abzulehnen”, erklärte Walser in einer Aussendung. Es sei “gut und richtig”, jeder bestätigten Infektion nachzugehen und auch auf Mutationen zu achten. “Wenn diese aber bereits sechs bis acht Wochen zurückliegen, ist Panikmache verantwortungslos. Statt lange zurückliegende Geschehnisse zu diskutieren, sollte sich die hohe Politik damit befassen, Impfstoffe zu beschaffen und die diesbezüglichen Versäumnisse der vergangenen Monate zu kompensieren”, richtete Walser Anschober und den Verantwortlichen im Bund aus und fügte hinzu: “Wir müssen uns aus der Pandemie herausimpfen und nicht in den nächsten Lockdown hineinsequenzieren”. Tirol “kein Experimentierfeld” Auch die Virologin Dorothee von Laer nahm Walser ins Visier: Diese habe “viel Verunsicherung” ausgelöst. “Wir sind stolz auf unsere Wissenschaft und damit das so bleibt, sollten sich Experten nicht darin üben, zu verunsichern und sich in den Vordergrund zu spielen”, so der WK-Präsident. Tirol sei “kein Experimentierfeld”. Die Menschen, die Schülerinnen und Schüler, die gesamte Gesellschaft dürfe “nicht in Geiselhaft genommen werden”. “Wir brauchen einen gesamthaften Blick – neben Virologen, müssen auch Psychologen, Pädagogen, Soziologen und Ökonomen gehört werden”, appellierte Walser. Es dürfe nicht “Theoretikern alleine überlassen werden, was mit unserer komplexen Gesellschaft geschieht”. Entscheidung heute Abend Eine Entscheidung, ob es in Tirol tatsächlich schärfere Maßnahmen geben wird, soll Sonntagabend fallen. Die Bundesregierung ist im ständigen Kontakt mit Tirol und will bis zum morgigen Sonntag die Datenlage analysieren. Gegenüber ATV schloss Anschober eine Weisung für einen Lockdown in einem Bundesland jedenfalls nicht aus: “Das Steuerungszentrum in dieser Republik, was die Begrenzung der Pandemie betrifft, ist das Gesundheitsministerium”, betonte er. Tirols Landesregierung wehrt sich naturgemäß gegen eine Isolation und setzte in den vergangenen Tagen auf flächendeckende Antigentests bzw. “Massentests” in besonders betroffenen Gebieten und vertiefendes Contact Tracing. Indes beschäftigte sich das Nachrichtenmagazin “profil” erneut mit dem Tiroler Corona-Krisenmanagement des Frühjahrs 2020. Einmal mehr im Fokus: Eine Presseaussendung des Landes vom 5. März, wonach sich 14 in der Heimat positiv getestete Isländer nach ihrem Ischgl-Urlaub vermutlich im Flugzeug angesteckt hätten. Die unabhängige Expertenkommission unter Vorsitz von Ex-OGH-Vizepräsident Ronald Rohrer hatte dies in ihrem Endbericht im vergangenen Herbst als “unrichtig” und “falsch” beurteilt. Es habe sich herausgestellt, dass diese mit zwei verschiedenen Maschinen geflogen waren und ein Gast bereits vor dem Abflug Symptome gezeigt hatte. Der Büroleiter von LH Günther Platter (ÖVP) habe, so “profil” nunmehr, eine Viertelstunde vor Veröffentlichung des Pressetextes ein E-Mail an die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit geschickt, indem er aufgrund der Warnung aus Island auf jenen Gast mit den Symptomen Bezug nahm und fragte: “Das würde doch ausschließen, dass sie sich im Flieger angesteckt haben, wenn es die ersten Symptome am 26.2. gab?”. Das Land Tirol betonte auf APA-Anfrage erneut, dass “die Medieninformation damals von den Gesundheitsbehörden gemäß ihrer fachlichen Einschätzung und nach den ihnen zum damaligen Zeitpunkt vorliegenden Informationen fachlich genau so freigegeben und deshalb auch versandt wurde”. Zudem sei in derselben Medieninformation auch darauf verwiesen worden, dass weitere behördliche Abklärungen stattfinden. Interventionen? Zudem ortete “profil” eine Intervention Platters – wegen eines aus Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Innsbruck hervorgehenden E-Mail-Entwurfs vom 6. März 2020. In dem Entwurf, der für Bundeskanzler Sebastian Kurz und Innenminister Karl Nehammer (ÖVP) gedacht war, soll sich der Landeshauptmann gegen die Einstufung Südtirols als Risikogebietausgesprochen haben und – auf Basis der Einschätzung der Landeseinsatzleitung – um dringende Evaluierung und Widerruf gebeten haben. Südtirol soll noch am selben Tag von der Liste der Risikoländer gestrichen worden sein. Der Entwurf wurde laut Land Tirol nachweislich nicht abgeschickt. Wie die APA aus Landhauskreisen erfuhr, wäre nach dortiger Ansicht aber auch eine Zusendung überhaupt nichts Unlauteres gewesen, weil man nur auf die damalige, noch nicht prekäre Corona-Situation in Südtirol mit nur einem bestätigten und einem wahrscheinlichen Fall hinweisen habe wollen. Das Gesundheitsministerium gab an, die Einstufung Südtirols durch das Robert Koch Institut zunächst vorbehaltlos übernommen zu haben, im Zuge einer Evaluierung diese aber zurückgenommen zu haben, weil “keine reise-assoziierten Fälle mit Bezug zu Südtirol bekannt waren”.

Tirol im Widerstand: Entscheidung über Isolation steht heute Abend an

Tennisstar Novak Djokovic steht beim Masters in New York im Semifinale. Der Weltranglistenerste besiegte am Mittwoch im Viertelfinale den Deutschen Jan-Lennard Struff nach 62 Minuten 6:3,6:1, ist damit in diesem Jahr auf der ATP-Tour weiter ungeschlagen und feierte den 21. Sieg in Serie. Im Halbfinale geht es für den Serben gegen den Spanier Roberto Bautista Agut, der den russischen Titelverteidiger Daniil Medwedew mit 1:6,6:4,6:3 eliminierte.

Djokovic im New-York-Semifinale gegen Roberto Bautista Agut

Das Bundesheer geht neue Wege, um dem Coronavirus auf die Spur zu kommen: Diensthunde sollen künftig das Virus bei Menschen erschnüffeln, selbst wenn die Betroffenen keine Symptome zeigen. Derzeit befindet sich das Vorhaben in der “Erprobungsphase”, hieß es in einer Aussendung am Sonntag. Ein belgischer Schäferhund wird bis Ende Juli zum Covid-19-Spürhund ausgebildet, dann folgt die Evaluierung. “Dass unsere Diensthunde verschiedene Stoffe aufspüren können, ist nichts Neues. Neben einem Kampfmittelspürhund haben wir ebenfalls Suchtmittel-Spürhunde, die anhand des Geruches Sprengstoffe oder Suchtgifte erkennen können. Das Corona-Virus hat auch vor Österreich nicht haltgemacht. Wir befinden uns daher derzeit in einer Testphase für einen sogenannten Corona-Spürhund”, sagte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) in der Aussendung. Derzeit wird ein belgischer Schäferhund des Bundesheeres im Militärhundezentrum in Kaisersteinbruch im Burgenland zum Corona-Schnüffler ausgebildet. Das Training verläuft spielerisch, wurde in der Aussendung versichert. Mit der Hilfe eines Duftröhrchens (“Sokks”) in denen Geruchsmoleküle eines Coronavirus enthalten sind, soll der Schäferhund auf den Geruch konditioniert werden. Nach Auffinden des Testobjektes, gibt es für das Tier sofort eine Belohnung. Ab nächster Woche startet dann die Suche nach den Covid-19-Spuren anhand von Masken. Das Bundesheer betonte dabei, dass bei dem Training die Sicherheit von Mensch und Tier gewährleistet ist. Die Röhrchen sowie die Masken werden mit Hilfe von UV-Strahlungen behandelt und die noch vorhandenen Viren inaktiviert. Die Ausbildungs-Testphase wird mit Ende Juli abgeschlossen sein. Im Anschluss wird das Vorhaben evaluiert. Danach werden weitere Schritte geprüft und eingeleitet.

Bundesheer will mit Spürhunden Coronavirus-Infizierte finden

Ein Käserei-Ehepaar aus Ostfrankreich hat während der Corona-Ausgangssperre per Zufall einen neuen Weichkäse entwickelt, um unverkaufte Produkte zu retten. Um den Munster nicht wegwerfen zu müssen, entschieden Laura und Lionel Vaxelaire aus der Gemeinde Saulxures-sur-Moselotte in den Vogesen, den Käse einfach unangetastet im Keller liegen zu lassen, berichtete das Radio France Bleu am Donnerstag. Das Ergebnis, ein mit essbaren Schimmelkulturen überzogener Munster, überzeugte die Käseproduzenten und sie entschlossen sich, “Le Confine” den Kunden anzubieten, sagte Vaxelaire. Sie haben sehen wollen, wie der Munster “alleine arbeitet”, so der Käse-Hersteller. Den Namen erhielt der Weichkäse demnach wegen der Umstände, unter denen er entstanden war. “Le Confine” kann mit “Der Abgestandene” aber auch “Der Abgekapselte” übersetzt werden. Die Ausgangsbeschränkung heißt auf Französisch “confinement”.

Franzosen benennen Käse nach Ausgangssperre