Deutscher Tüftler entwickelt Rollstuhl für Bergtouren

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Deutscher Tüftler entwickelt Rollstuhl für Bergtouren

Mit einem speziellen Rollstuhl auf Panzerketten sollen Bergtouren bald auch für gehbeeinträchtigte Menschen möglich sein. Ein halbes Jahr habe er an dem “Scuttler” getüftelt, erzählte Martin Ebner aus dem oberfränkischen Muggendorf in Deutschland. Noch schraube er privat an dem Gefährt, das bei Interesse aber auch für Hotels oder Touristenorte in Serie produziert werden könne. Der Offroad-Rollstuhl soll unwegsames Gelände für Rollstuhlfahrer und Senioren, die nicht mehr gut zu Fuß sind, erlebbar machen. “Das Gerät ließe sich auch zur Rettungsliege umbauen oder in der Forstwirtschaft und bei der Ernte einsetzen”, meint der 55-Jährige. Bisher gebe es vor allem Rollstühle mit breiteren Reifen oder spezielle Fahrräder.

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In Wels soll ein mutmaßliches Mitglied der Taliban gefasst worden sein. Das berichteten “Krone” und “Heute” in ihren Donnerstag-Ausgaben sowie die “ZiB”. Der 31-Jährige Afghane sei demnach am Dienstag von der Cobra festgenommen worden. Dem Asylwerber werde unter anderem Mitgliedschaft in der Terrororganisation, Verhetzung und Aufforderung zum Terrorismus vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft Wels bestätigte der APA die Festnahme, zu Details gab man sich aber bedeckt. Der Mann, der 2012 einen Asylantrag gestellt und gelegentlich als Paketzusteller gearbeitet habe, soll im Internet salafistisches Gedankengut verbreitet und es dabei vor allem auf Frauen und Hindus abgesehen haben, hieß es in den Berichten. So habe er die Erschießung einer Frau, die ein Fußballstadion besucht hatte, gefordert. Bei einer anderen, die einen Koran verbrannt habe, soll er dazu aufgerufen haben sie zu köpfen und ihre Eingeweide auf der Straße zu verteilen. Details nicht bekannt Es sollen auch diverse Datenträger sichergestellt worden sein, die nun ausgewertet werden. Die Medienberichte stützen sich auf das Innenministerium. Dieses verwies am Donnerstag auf APA-Anfrage an die zuständige Staatsanwaltschaft Wels, die bestätigte, dass es entsprechende Ermittlungen gegen einen afghanischen Staatsbürger gebe und dieser festgenommen worden sei. Zu Details könne man aber aus ermittlungstaktischen Gründen nichts sagen – auch nicht dazu, ob es um Tathandlungen in Österreich oder in Afghanistan gehe.

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Riesenfreude im Zoo Schmiding. Breitmaulnashorndame Nina brachte ihr zweites Jungtier zu Welt. Damit ist das aktuelle Nashornbaby, nach Nala im Jahr 2012, dem ersten jemals in Österreich geborenen Nashorn, und Django 2014 das dritte Nashorn das im Zoo Schmiding, in Krenglbach bei Wels, das Licht der Welt erblickte.

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In der brasilianischen Millionenmetropole Rio de Janeiro und dem gleichnamigen Bundesstaat werden jeden Tag durchschnittlich fast fünf Menschen von der Polizei getötet. In den ersten fünf Monaten des Jahres kamen 741 Menschen bei Einsätzen der Sicherheitskräfte ums Leben, wie das Nachrichtenportal G1 am Montag berichtete. Das war die höchste Zahl seit Beginn der systematischen Erhebung vor 22 Jahren. Die Daten hat der Medienkonzern Globo über eine Anfrage auf Grundlage des Informationsfreiheitsgesetzes vom Institut für öffentliche Sicherheit erhalten. Die brasilianischen Sicherheitskräfte sind für ihr hartes Vorgehen bekannt. Wenn die schwerbewaffneten Spezialeinheiten der Polizei im Kampf gegen die Drogenbanden in die Elendsviertel einrücken, geraten auch immer wieder Unbeteiligte zwischen die Fronten. 78 Prozent der Opfer seien schwarz oder dunkelhäutig, berichtete G1. Die Anzahl der von Sicherheitskräften getöteten Menschen stieg seit 2018 deutlich, als sich die Streitkräfte in Rio de Janeiro an Polizeieinsätzen beteiligte. Kritiker machen Rios Gouverneur Wilson Witzel für die Polizeigewalt verantwortlich, weil er mit harter Hand gegen die Kriminalität in den Armenvierteln vorgeht. Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro spricht sich dafür aus, dass Polizisten nicht juristisch belangt werden können, wenn sie im Einsatz Menschen töten.

Polizei in Rio de Janeiro tötet fünf Menschen pro Tag

Die Auswirkungen der Covid-19-Krise sind mittlerweile in allen Bereichen der Gesellschaft zu spüren. Unternehmen jeglicher Größe müssen mit Produktionseinschränkungen und Umsatzrückgängen kämpfen, immer mehr Privatpersonen sind plötzlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Neben der bereits beschlossenen Unterstützung der Welser Wirtschaft richtet die Stadt Wels in einem nächsten Schritt nun einen Solidaritätsfonds für Welser Bürger ein. Dieser ist für Privatpersonen und Familien gedacht, die durch die Coronakrise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Geplant ist dabei, diesen Personen bei der Bewältigung des täglichen Lebens und den laufenden Ausgaben zu helfen. Die Richtlinien sind derzeit in Ausarbeitung, die Höhe des Fonds ist in politischer Abklärung. Sobald die Details des Solidaritätsfonds feststehen, wird die Stadt Wels darüber informieren. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Rasch und unbürokratisch, soll der Solidaritätsfonds all jenen helfen, die unverschuldet durch die Coronakrise, in Existenznot geraten. Wir lassen in dieser Krise niemanden in Stich.“ Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Auf Grund dieser Krise ist es mir ein Anliegen, Menschen, die von der Pandemie betroffen sind, bei Engpässen im täglichen Leben zu unterstützen.“ Stadtrat Peter Lehner: „Neben der Einhaltung der von der Regierung verordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Krise ist gerade jetzt die Hilfe für die Schwächsten erforderlich.“

WELS RICHTET SOLIDARITÄTSFONDS FÜR BÜRGER EIN

Morgen, Samstag, wird die österreichische Regierung allem Anschein nach ein Ausgehverbot von 20 Uhr bis 6 Uhr früh verkünden. Grund ist die zunehmende Zahl an Infektionen im privaten Bereich, im Rahmen der Freizeitgestaltung. Außerdem kommt es zu zahlreichen Betretungsverboten im Bereich von Gastronomie und Freizeiteinrichtungen. Heute finden noch Gespräche mit den Sozialpartnern statt, morgen eine Abstimmung mit den Landeshauptleuten und den Oppositionschefs sowie mit Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Eventuell kommt es dadurch noch zu Änderungen am Entwurf. Danach will die Regierung die neuen Maßnahmen bekannt machen. Nächtliche Ausgangssperre Eine generelle “Ausgangssperre” wie im Frühjahr kann gemäß der neuen gesetzlichen Regelung nur erlassen werden, wenn ein Zusammenbruch der medizinischen Versorgung droht. Zuletzt hat sich allerdings die Auslastung der Spitäler, insbesondere im intensivmedizinischen Bereich, massiv erhöht. Gesundheitsminister Rudolf Anschober appellierte an die Bevölkerung, die sozialen Kontakte “ab sofort zu verringern”. Mit Zustimmung des Hauptausschusses im Parlament können Ausgangssperren beschlossen werden, wobei folgende Ausnahmen gelten: in Notfällen zur Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Kindern zum Einkauf (“Deckung der Grundbedürfnisse”) für berufliche Zwecke sowie ganz generell zur körperlichen und psychischen Erholung im Freien. Jüngsten Informationen zufolge wird es zu einem nächtlichen Ausgehverbotvon 20 Uhr abends bis 6 Uhr früh kommen, gültig vorerst bis Ende November. Die Ausnahmeregelungen gelten auch für eine solche teilweise Ausgangssperre. Ansonsten wird es in dieser Zeit verboten sein, den privaten Wohnbereich zu verlassen. Damit will man sich die anhaltende Diskussion darüber, auf welche Weise die Behörde “Corona-Partys” Einhalt gebieten kann, ersparen. Kantinen bleiben offen Weiters wird es einem Verordnungsentwurf zufolge zu “Betretungsverboten” für Betriebsstätten im Gastgewerbe kommen, wie es sie auch im Frühjahr schon gegeben hat. Auch komplette Betretungsverbote  wären möglich. Letzteres müsste aber ebenfalls vom Hauptausschuss bestätigt und auf vier Wochen befristet werden, also voraussichtlich einmal bis Ende November. So wie es aussieht, wird aber nur die Bewirtung innerhalb der Gaststätten untersagt sein. Das Abholen von Speisen soll   weiterhin erlaubt sein, sodass die Gaststätten nicht komplett schließen müssen. Es ist auch geplant, dass Kantinen in Betrieben, Spitälern, Kuranstalten, Alten- und Pflegeheimen sowie Schulen und Kindergärten weiter offenhalten dürfen, allerdings nur zwischen 6 und 20 Uhr und nur für Klienten und Betriebsangehörige, mit Maskenpflicht und ohne Buffetbetrieb. In Hotels soll es gemäß Verordnungsentwurf nur Verpflegung nur im Zimmer geben. Hotels dürfen demnach nur Personen beherbergen, die dort schon aufhältig sind oder zu beruflichen oder Ausbildungszwecken Unterkunft suchen bzw. Personen, die dringend eine Wohnmöglichkeit brauchen. Kuranstalten und andere Orte, an denen Gesundheitsdienstleistungen erbracht werden, dürfen weiter offen halten, allerdings verbunden mit strengen Auflagen und Präventionskonzept. Gerungen wird noch um die Entschädigungen, denn neben den Weihnachtsfeiern, die durch die Gästelimitierungen ohnehin jetzt schon praktisch unmöglich gemacht worden sind, fällt jetzt beispielsweise auch noch der größte Teil des Martinigans-Geschäfts weg. Das Betreten von allen Geschäften soll weiterhin gestattet sind, wenn pro Kunde 10 Quadratmeter zur Verfügung stehen und wenn die Abstände eingehalten werden können und Mund-Nasen-Schutz getragen wird. Das gilt auch für Märkte, Messen und Parteienverkehr. Wenn diese beiden Voraussetzungen bei Dienstleistungen nicht gegeben sind, dürfen sie nur erbracht werden, wenn durch sonstige geeignete Schutzmaßnahmen das Risiko minimiert werden kann. Auch für Friseure, etc. gelten somit keine strengeren Bestimmungen. Sport stark eingeschränkt Kolportiert wird auch, dass praktisch alle Veranstaltungen abgesagt werden müssen. Einzig der Profisport wird auch im November weiterlaufen, bei den Spitzensport-Veranstaltungen sind allerdings indoor maximal 100 Personen, outdoor maximal 200 Personen als Publikum zugelassen. Mannschaftssport im Amateurbereich soll nur mit Präventionskonzept eines Arztes erlaubt sein. Erlaubt ist  die Ausübung von Sportarten ohne Körperkontakt. Kultur & Freizeit Folgende Freizeiteinrichtungen werden von einem Betretungsverbot betroffen sein, also den Betrieb schließen müssen: Theater- und Konzertsäle Kinos Vergnügungsparks Schwimmbäder Tanzschulen Wettbüros und Casinos Schaubergwerke Laufhäuser Indoor-Spielplätze Paintballanlagen Museumsbahnen Ausgenommen sind Freizeiteinrichtungen im Freien wie Parks und Tiergärten sowie Museen und Bibliotheken. Tiergärten, Museen und Bibliotheken haben allerdings einen Covid-19-Beauftragten zu bestellen und ein Präventionskonzept umzusetzen. Proben im Bereich von Theater, etc. dürfen stattfinden, verbunden mit einem Präventionskonzept. Auch Fahrschulen dürfen offenhalten. Ausgenommen vom Betretungsverbot sind außerdem wie bisher Schulen, Universitäten und Verwaltungseinrichtungen, sofern es nicht eine anderslautende Hausordnung gibt Hochzeitsfeiern untersagt Die meisten Veranstaltungen werden mit Anfang November untersagt sein, dazu zählen auch Hochzeitsfeiern, Ausflugsfahrten und Gelegenheitsmärkte. Ausnahmen sind Begräbnisse mit höchstens 50 Teilnehmern, unbedingt notwendige berufliche Zusammenkünfte, Demonstrationen, politische Veranstaltungen, Zusammenkünfte gemäß Arbeitsverfassungsgesetz und Veranstaltungen zu religiösen Zwecken. Immer mit penibler Einhaltung von Abstand und Maskenpflicht. Begleitmaßnahmen gefordert Die Vertreter der Arbeitnehmer-Organisationen fordern Begleitmaßnahmen für die Beschäftigten, sollte es zu einem Lockdown kommen. ÖGB-Chef Wolfgang Katzian und Arbeiterkammer-Präsidentin Renate Anderl pochen auf eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, eine Maskenpause sowie darauf, dass die Bildungseinrichtungen geöffnet bleiben sollen. Ansonsten würde es ein riesiges Problem für alle Beschäftigten geben, glaubt Anderl, denn: “Home-Office und Kinderbetreuung gehen nicht.” Ferner fordert die AK-Chefin ebenso wie Katzian einen Rechtsanspruch auf die Sonderbetreuungszeit, die zudem ausgedehnt werden müsste. Wichtig ist Katzian auch der Schutz am Arbeitsplatz, Stichwort Maskenpause. Ihn stört, dass die Forderung nach einer Maskenpause “am ideologischen Weltbild der Arbeitgeber” scheitere. Dabei gehe es hier nicht um eine verdeckte Arbeitszeitverkürzung. Für den ÖGB-Präsidenten ist genauso vorstellbar, dass man nach zwei Stunden Tätigkeit mit Maske einer anderen ohne Maske nachgeht. Ein weiterer Punkt, den die Arbeitnehmer-Vertreter beim heutigen Sozialpartner-Gespräch mit der Regierung einbringen wollen, ist die Wiedereinführung der telefonischen Krankschreibung, die ja aktuell nur bei Corona-Symptomen möglich ist. “Dringend” ist für Anderl eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, um die Kaufkraft zu erhalten. Katzian bringt weiters einen erhöhten Kündigungsschutz in den vom Lockdown betroffenen Branchen ins Spiel. Dazu bleibt seine Forderung nach einem Corona-Tausender für jene, die zur Arbeit gehen müssen, aufrecht. Kritik an Regierung Was Anderl und Katzian eint, ist Kritik an der Art der Kommunikation der Regierung. Wenn man sich am Donnerstag hinstelle und sage, dass am Samstag Maßnahmen verkündet würden, trage das nicht zum Vertrauen der Bevölkerung bei, meint die AK-Chefin. Die Regierung solle nicht verunsichern sondern klare Regeln kommunizieren. Auch Katzian stört, dass die geplanten Maßnahmen nur als Gerüchte kursierten. Er wolle nicht, dass die Beschäftigten am Samstagabend aus dem Fernsehen erfahren, ob sie am Montag arbeiten gehen müssen oder nicht. Dies werde er der Regierung auch entsprechend kommunizieren.

Nächtliche Ausgangssperre, neue Regeln für Geschäfte, keine Veranstaltungen

WELS informiert ℹ️ Bei dem derzeit trockenen Frühlingswetter klettern nicht nur die Temperaturen jeden Tag ein Stückchen höher, sondern gleichzeitig steigt auch die Brandgefahr in Wäldern sowie auf Wiesen und Feldern. ❗️🔥🚒 Bitte beachtet aus diesem Grund unbedingt die Waldbrandschutz-Verordnung – Das Anzünden von Feuer sowie das Rauchen ist in den Waldgebieten und in den Gefährdungsbereichen verboten. Alle näheren Informationen findet ihr hier ➡️ www.wels.at/verwaltung Außerdem möchten wir euch daran erinnern, dass die Ausgangsbeschränkungen sowie das Versammlungsverbot der Bundesregierung weiterhin aufrecht sind ☝️ Feuerwehr Wels #stadtwels #wels #FFWels #Feuerwehr

Brandgefahr