Diakonie kritisiert Umgang mit 24-Stunden-Pflegern

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Diakonie kritisiert Umgang mit 24-Stunden-Pflegern

Scharfe Kritik am Umgang mit den 24-Stunden-Betreuerinnen in der Coronakrise übt die Diakonie Österreich. Vielen ist der Zugang zum Härtefallfonds immer noch verschlossen, weil der ÖVP-Finanzminister auf ein inländisches Konto beharrt. Und viele derer, die wegen drohenden Notstands trotz Grenzsperren ins Land geholt wurden, müssen Reisekosten oder Quarantäneunterkunft selbst bezahlen.

Derzeit werde “einmal mehr deutlich, dass die Konstruktion der 24-Stunden-Betreuung als selbstständige Beschäftigung die Betreuerinnen in prekäre Situationen” am Rand der Ausbeutung bringe. Sie liefen Gefahr, “die größten Opfer in der Coronakrise bringen zu müssen”, stellte Diakonie-Direktorin Maria Katharina Moser Mittwoch in einer Aussendung fest – und forderte mit der anstehenden Pflegereform auch “faire und sichere Arbeitsbedingungen” für die 24-Stunden-Pflegerinnen zu schaffen.

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