Die erste Österreicherin ist geimpft

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Die erste Österreicherin ist geimpft

Am heutigen Sonntag startete die größte Impfaktion der österreichischen Geschichte. Drei Frauen und zwei Männer über 80 Jahre sind die ersten, die in Österreich gegen das Coronavirus geimpft werden. Den Risikopatienten wird an der MedUni Wien die erste von zwei Impfdosen verabreicht. Die zweite Impfung erfolgt in drei Wochen. Bereits nach einer Woche soll laut Hersteller eine gewisse Schutzwirkung erreicht sein.  “Mit der Impfung ist der Anfang für den Sieg gegen die Pandemie eingeleitet”, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Alle Bundesländer sollen zeitgleich Impfdosen erhalten. Durchgeführt werden die ersten Injektionen von Ursula Wiedermann-Schmidt, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie und Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, sowie dem Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres. Österreich startet mit der Immunisierung zeitgleich mit der EU.

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Das Bundesheer wird bei den Anfang Dezember beginnenden Massentests für die organisatorische und logistische Abwicklung zuständig sein. Die Erfahrungen aus den Massentestungen in der Slowakei und Südtirol wird man bei der Durchführung einfließen lassen, erklärte Generalmajor Rudolf Striedingerbei einer Pressekonferenz am Dienstag. Striedinger ist Stabschef im Kabinett von Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Aus den Erfahrungen in der Slowakei und Südtirol setzt Österreich bei den kommenden Massentest voll auf eine digitale Abwicklung. Von der Anmeldung, über die Terminbuchung bis zum Ergebnis soll alles über einen einziges Programm laufen, sagte Striedinger. Damit sollen Menschenansammlungen im Verlauf der Tests vermieden werden. Aufhorchen ließ Striedinger mit der Feststellung, dass die Lehrer-Test für das Bundesheer kein Problem wären, aber die breite Bevölkerungstestung durch das Heer alleine nicht machbar sei, denn “eine Mobilmachung des Bundesheeres ist nicht vorgesehen”. Wie aufwendig und personalintensiv die Massentests sind, zeigen die Zahlen aus der Slowakei. Dort wurden in der ersten Runde mehr als 3,6 Millionen Menschen getestet. Das Land hat 5,5 Millionen Einwohner, alle 10- bis 65-Jährigen waren zum Tests aufgerufen. Zur Abwicklung waren 40.000 Personen im Einsatz, darunter 10.000 Soldaten und 10.000 Polizisten, erklärte Striedinger. Lange Warteschlangen In der Slowakei habe es keine elektronische Voranmeldung gegeben und die Menschen haben vor Ort auf ihre Ergebnisse gewartet, dadurch hätten sich lange Warteschlagen gebildet, sagte Striedinger. Solche Ansammlung will man in Österreich vermeiden und setzt daher sehr stark auf Digitalisierung. Es wird von einer externen Firma ein eigenes Programm entwickelt, das von der Anmeldung, über die Terminbuchung bis zum Ergebnis alles abwickelt. Die erste Testreihe von Lehrern und Kindergartenpädagogen und Polizisten zwischen dem 5. und 8. Dezember ist laut dem Generalmajor sowohl personell wie auch logistisch kein Problem. Für die Massentest der gesamten Bevölkerung, die vor Weihnachten stattfinden sollen, sieht die Sache wiederum anders aus. Eine Durchführung wie sie bei den Lehrern geplant ist, werde für die Masse “so nicht funktionieren”. “Das werden wir hochgerechnet nicht erbringen können, weil es nicht vorgesehen ist, das Bundesheer mobil zu machen.” Diese Tests würden sich daher viel stärker auf Gemeindeebene und auf Ebene der Städte abspielen, so Striediger. Eine Möglichkeit sei es, sich wie in der Slowakei dabei an Wahlsprengel anzulehnen. Feuerwehr zur Unterstützung In Südtirol wurden an drei Tagen 300.000 Menschen getestet, wobei die Behörden vom massiven Andrang überrascht gewesen seien. Zur Durchführung der Testung wurden die Kapazitäten auf Gemeindeebene herangezogen. Die Infrastruktur wurde durch die Gemeinden festgelegt, auf Basis von Vorgaben des Zivilschutzverbandes. Die Abnahme der Testung erfolgte durch Sanitätspersonal (Rotes Kreuz, Weißes Kreuz). Weitere Unterstützung vor allem im ländlichen Bereich erfolgte durch die Feuerwehren. Insgesamt wurden knapp 1000 Personen des Sanitätspersonals, 700 Personen Administration, 900 Personen der Feuerwehr und sonstiges Unterstützungspersonal eingesetzt, schilderte Striedinger. Überrascht war man auch von der geringen Zahl (ein Prozent) an positiven Tests. Gerechnet habe man mit fünf Prozent. Wer positiv getestet wurde, der wurde sofort in eine zehntägigen Isolation geschickt. Dass ein positiver Antigentest durch einen anschließenden PCR-Test bestätigt werden muss, sei nicht zwingend. Erfahrungen in Südtirol hätten gezeigt, dass die Antigen-Test bisher zu 100 Prozent einer PCR-Prüfung standgehalten haben. Bei der ersten Testreihe in Österreich am 6. Dezember, die rund 200.000 Lehrer umfassen soll, werde man aber die Treffsicherheit der Tests prüfen. Gibt es ein ähnlich gutes Ergebnis wie in Südtirol, sei vorstellbar, dass bei der Bevölkerungs-Testung der Antigen-Test als verbindlich und ausreichend erklärt wird.

Im "Probelauf" soll die Treffsicherheit der Antigentests überprüft werden

Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden Montagnachmittag in eine Schule in Wels-Vogelweide alarmiert. Ein kleiner Vogel flog in einem der Klassenzimmer umher.

Kanarienvogel im Klassenzimmer: Feuerwehr in einer Schule in Wels-Vogelweide auf Vogelfang

Ab Montag gelten weitere Maßnahmen und Verschärfungen zur Bekämpfung des Coronavirus. Mehr dazu: https://bit.ly/2ZQ0rm7

Corona Regeln ab Montag

Die Direktion für Inneres und Kommunales (IKD) erhebt einmal im Jahr den Status der Bonität der oberösterreichischen Gemeinden, kurz „GemBonStatus“ genannt. Wels erhält als einzige der oberösterreichischen Statutarstädte die Bestnote „1“. Steyr erhält mit der Landeshauptstadt Linz die Note„5A“. Der Bericht steht ausschließlich Mitgliedern der Landesregierung zur Verfügung.

Bestnote 1 für Bonität der Stadt Wels

Ausgerechnet der notwendig gewordenen Verschiebung zahlreicher Ausstellungen ist der erfreuliche Umstand geschuldet, dass die Albertina ab heute, Donnerstag, die kurzfristig anberaumte Schau “Natur & Symbol” angesetzt hat. Bis zum 13. September widmet man sich in der Pfeilerhalle vier Positionen, die einander zwar in der Produktionsweise gleichen, aber inhaltlich ein breites Spektrum eröffnen. 20 teilweise erst kürzlich erworbene Werke aus der grafischen Sammlung hat Kuratorin Antonia Hoerschelmann zusammengetragen, die sie in ihrer Vielfalt mit der Auseinandersetzung mit Natur, Natürlichkeit und Verfremdung einander gegenüberstellt. Mit Franz Gertsch, Christiane Baumgartner, Ofer Lallouche und Kiki Smith wurden Künstler ausgewählt, die nicht nur aus verschiedenen Generationen stammen, sondern auch Arbeiten aus unterschiedlichen Ländern und Kontinenten vereinen. Gemein ist zumindest drei der vier Positionen die Technik des Holzschnitts, die jedoch höchst unterschiedlich eingesetzt wird. Sind es beim Schweizer Gertsch (Jahrgang 1930) vor allem großformatige Holzschnitte nach fotografischen Vorlagen, in denen er ausgewählte Ausschnitte aus der Natur sowie Menschen seiner Umgebung in Szene setzt, arbeitet der 1947 in Tunesien geborene Künstler Lellouche mit Selbstporträts. Die ebenfalls großformatigen Holzschnitte zeigen den Künstler etwa vor einem monochromen Sonnenuntergang, der mit drei überdimensionalen Holz-Skulpturen seiner “Head”-Serie in Beziehung tritt. Am Computer verfremdet hat wiederum die deutsche Künstlerin Christine Baumgartner (geboren 1967) jene Fotos, die sie dann in monochrome, flimmernde Holzschnitte verwandelt und so mit Bewegung und Stillstand spielt. Stilistisch andere Wege geht Kiki Smith: Die 1954 geborene Deutsch-Amerikanerin setzt sich in ihren riesigen Wandteppichen und großformatigen Papier-Arbeiten mit der Rolle der Frau in der Gesellschaft (und der Kunst) auseinander. Ihnen allen gemein ist die intensive Beschäftigung mit “Existenz und Individuum, Realität und Nachahmung”, wie Hoerschelmann am Donnerstag bei der Presseführung erläuterte. Gertsch verwandle in seinen aufwendigen Arbeiten, für die er die gemachten Fotos auf die Holzplatte projiziert und dann mithilfe kleinster Striche und Punkte zum Leben erweckt, “Realität in Immaterialität”, so die Kuratorin. Den hierzulande noch weniger bekannten Ofer Lallouche interessiert vor allem der Abstand zur Realität, der durch den Vorgang der Schaffung des Kunstwerks entsteht. Seine menschlichen Figuren kommen im fertigen Werk nur mehr fragmentarisch zur Geltung, womit er sich der Idealisierung des Körpers entgegenstelle. Bei Baumgartner steht unterdessen die Rolle der Beobachtung im Vordergrund, wenn sie das Statische von Maschinen (wie auf dem Boden geparkten Flugzeugen) durch die Digitalisierung in scheinbare Bewegung versetzt. Das “paradiesische Miteinander von Flora, Fauna und dem Menschen” findet sich in den Arbeiten von Kiki Smith, die in ihren Tapisserien Märchen, Mythos und Spiritualität mit grundsätzlichen Fragen von Frauenbildern in Beziehung setzt. Einige der Arbeiten dürften eifrigen Museumsbesuchern dabei bekannt vorkommen, widmete ihr doch das Untere Belvedere im Vorjahr eine imposante Werkschau, die auch mit Albertina-Leihgaben bestückt war. “Wir haben uns dem Motto verschrieben: ‘Du hast keine Chance, aber nütze sie'”, lachte Hoerschelmann angesichts der Kurzfristigkeit der Ausstellung. In diesem Fall ist aus der Not tatsächlich eine Tugend geworden. (Ausstellung “Natur & Symbol” in der Albertina. 6. August bis 13. September in der Pfeilerhalle. Infos und Tickets unter )

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Eine Twitter-Nutzerin hat geteilt, wie ihr Vater während der Pandemie modisch bleibt. Und alle lieben es. Eigentlich war Twitter-Userin @ki_eeks kein großer Fan der Covid-Fashion ihres Vaters, Twitter jedoch liebt es: Auf Bildern ist zu sehen, dass der Mund-Nasen-Schutz des Mannes stets auf seine Krawatte abgestimmt ist. Binnen weniger Stunden hatten sich mehrere Hunderttausend Likes gesammelt. Kurz darauf haben auch andere NutzerInnen stolz Fotos ihrer Väter präsentiert. Wie es aussieht, scheint es sich bei abgestimmten Krawatten um ein Papa-Phänomen zu handeln – auf jeden Fall ist es nicht nur herzerwärmend, sondern auch modisch. Je nachdem, wie lange die Pandemie noch andauern wird, könnte sich daraus ein echter Trend entwickeln.

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