Die Fake-News-Affäre in der Formel 1

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Die Fake-News-Affäre in der Formel 1

Helmut Marko von Red Bull kritisiert Lewis Hamilton, dass er sich von Dingen wie ‘black lives matter’ ablenken lasse. Hamilton reagierte sauer. Doch die Aussagen von Marko waren Falschmeldungen einer Online-Plattform.

In der Formel 1 geht es schon wieder einmal rund. Im konkreten Fall ist es eine Unstimmigkeit zwischen Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko und Mercedes-Pilot Lewis Hamilton. Nach einem Bericht auf einer Online-Plattform soll Marko gesagt haben, dass Lewis Hamilton im Gegensatz zu Max Verstappen nicht zu einhundert Prozent auf die Formel 1 fokussiert sei, weil er sich stattdessen von Dingen wie ‘black lives matter’ ablenken lasse. Das war zuviel für den Formel-1-Weltmeister. Er reagierte mit einem Instagram-Post folgend:

“Helmut, es stimmt mich zutiefst traurig, dass du meinen Kampf für Gleichbehandlung von schwarzen Menschen und Menschen anderer Hautfarbe als Ablenkung bezeichnest”, schrieb Hamilton. Und weiter: “Ich hoffe, das spricht für die paar people of color in deinem Team Bände und sagt etwas über deine Prioritäten und wie du sie siehst. Dieser Sport muss sich ändern”, forderte Hamilton und adressierte seine Nachricht an Red Bull.

In dem von Marko am 5. Juni gegebenen Interview sprach der Grazer wahrlich über Hamilton, ernannte den sechsfachen Formel-1-Weltmeister aber zum Favoriten in der heutigen Saison. Alles andere waren Fake News. Das bestätigte auch RTL, nachdem das gesamte Videomaterial gesichtet wurde. Hamilton erfuhr dies und löschte umgehend seine Einträge. Auch die Falschmeldung wurde gelöscht, es folgte auf der Plattform eine Entschuldigung an Helmut Marko.

In rasanter Geschwindigkeit wirbelten die Fake News viel Staub auf – für nichts.

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