Diese Besuchsrechte haben getrennte Eltern für ihre Kinder

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Diese Besuchsrechte haben getrennte Eltern für ihre Kinder

Dass Scheidungskinder auch in Zeiten der Corona-Beschränkungen beide Elternteile sehen dürfen, haben Justiz-, Familien- und Gesundheitsministerium nun gemeinsam fixiert. “Die Polizei weiß Bescheid”, betonte Justizministerin Alma Zadic (Grüne) gegenüber der APA. Eine Ergänzung der entsprechenden Verordnung brauche es dazu nicht, hieß es im Gesundheitsressort.

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Die Zahl der Corona-Neuinfektionen geht trotz des Lockdowns in Österreich einfach nicht zurück. Am Donnerstag vermeldeten das Gesundheits- und das Innenministerium 1.702 neue Fälle in den vergangenen 24 Stunden. Der Sieben-Tages-Durchschnitt liegt allerdings bei 1.505. Bald haben sich in Österreich 400.000 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt. Derzeit lag die Zahl noch knapp darunter bei 399.798. Mittlerweile sind 7.188 Menschen an den Folgen von Covid-19 verstorben. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden waren 51 Todesfälle zu beklagen, die meisten in Niederösterreich. In den Spitälern laborierten 1.946 Menschen an einer Covid-19-Erkankung. Das sind um 60 Patienten weniger als noch tags zuvor. Die meisten Menschen mit SARS-CoV-2 im Krankenhaus gab es in Wien mit 468 und in Niederösterreich mit 418 Betroffenen. Eine intensivmedizinische Behandlung benötigten 340 Menschen, das sind um 17 Patienten mehr als noch am Mittwoch. Die meisten Intensivpatienten wurden in Wien mit 104 Menschen gezählt, gefolgt von der Steiermark mit 56 und Niederösterreich mit 55 Betroffenen. 16.000 Erkranke In den vergangenen sieben Tagen haben sich 10.538 Menschen mit SARS-CoV-2 angesteckt. Derzeit laborieren 16.150 Personen an einer Infektion, um 115 mehr als noch tags zuvor. In Wien gab es mit 347 Neuinfektionen die stärkste Zunahme, gefolgt von Nieder- und Oberösterreich mit je 246 Fällen. In der Steiermark wurden 210 Fälle entdeckt, in Kärnten 196, in Salzburg 185, in Tirol 144, in Vorarlberg 81 und im Burgenland 47. In den vergangenen 24 Stunden wurden 27.926 PCR-Tests eingemeldet. 6,1 Prozent waren positiv. Seit Ausbruch der Pandemie sind weit über vier Millionen Tests durchgeführt worden. In Österreich haben sich 376.360 Menschen von einer Corona-Infektion wieder erholt.  

Zahl der Neuinfektionen geht einfach nicht zurück

In den vergangenen 24 Stunden wurden in Österreich 295 Corona-Neuinfektionen vermeldet – fast so viele wie in der Vorwoche. Am Wochenende gingen die Neuinfektionen dann zurück, blieben allerdings noch immer im dreistelligen Bereich. Die meisten Infektionen mit 146 binnen 24 Stunden gab es auch diesmal in Wien 146 – wobei die  Testergebnisse der Corona-Teststraße vor dem Happel-Stadion angeblich noch nicht eingerechnet sind. Die restlichen Neuinfektionen teilen sich folgendermaßen auf die Bundesländer auf: Tirol (41), Oberösterreich (37), Niederösterreich (32), Steiermark (25), Vorarlberg (4) und Kärnten (4). Derzeit befinden sich 116 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung und davon 19 der Erkrankten auf Intensivstationen. Bisher gab es in Österreich 23.829 positive Testergebnisse. Mit aktuellem Stand (18. August 2020, 9.30 Uhr) sind österreichweit 729 Personen an den Folgen von Covid-19 verstorben, 20.870 Patienten sind wieder genesen. Details aus dem Hotspot Wien Im August sind bisher 73,9 Prozent aller neuen positiven Befunde auf Kontaktpersonen der Stufe 1 zurückzuführen. Sie waren zum Zeitpunkt der Testung bereits in Heimquarantäne und eine weitere Verbreitung war damit zum Testzeitpunkt bereits unterbunden, berichtet das Gesundheitsamt.  Diese Kontaktpersonen der Stufe 1 werden in Wien durchgetestet, unabhängig davon, ob sie Symptome haben oder nicht. Im Rahmen des Contact Tracings wurden alleine in den letzten 14 Tagen 16.578  Kontaktpersonen der Stufe 1 identifiziert, abgesondert und durchgetestet. So konnte alleine im Juli bei über 97 Prozent der Fälle die Infektionsquelle nachvollzogen werden. Die von der Stadt Wien errichtete Teststraße für Kroatien-Rückkehrer, die zwischen dem 7. und dem 16. August in Kroatien waren, wird gut angenommen. Allein am Montag haben sich 1.435 Personen, die zu Fuß oder mit dem Auto gekommen sind, testen lassen. Die Teststraßen wurden ausgebaut, um dem großen Andrang gerecht zu werden.

Corona im Steigen: Schon wieder knapp 300 Neuinfektionen

Nach der Absage der Osterfestspiele fallen nun auch die Salzburger Pfingstfestspiele den Maßnahmen zur Eindämmung der Coronaviruspandemie zum Opfer. Wegen des heute von der Bundesregierung präsentierten Veranstaltungsverbots bis Ende Juni kann auch das für den 29. Mai bis 1. Juni geplante Festival nicht stattfinden. Die Festspielleitung kündigte für heute noch ein ausführlicheres Statement an.

Salzburger Pfingstfestspiele für 2020 abgesagt

Die Feuerwehr wurde Samstagnachmittag zu einer Tiefgarage einer Wohnhausanlage in Wels-Lichtenegg alarmiert. Gemeldet wurde ein vermuteter Gasgeruch in der Tiefgarage. Die Einsatzkräfte kontrollierten den betroffenen Bereich und konnten keine Gefährdung feststellen.

Rasche Entwarnung nach gemeldetem Gasgeruch in einer Tiefgarage in Wels-Lichtenegg

Die Zahl der Infizierten im Coronavirus-Cluster in St. Wolfgang im Salzkammergut (Bezirk Gmunden) hat sich Samstagmittag auf 29 erhöht. Erste Ergebnisse der heute durchgeführten Tests werden gegen 19.00 Uhr erwartet. Wegen der Häufung von Corona-Infektionen wird die Sperrstunde in allen Gastgewerbebetrieben im Gemeindegebiet von derzeit 1.00 Uhr auf 23.00 Uhr vorverlegt. Wie das Land Oberösterreich am Samstagnachmittag informierte, tritt die entsprechende Verordnung der Bezirksverwaltungsbehörde heute in Kraft. Sie gilt vorerst bis inklusive 2. August. Zur Kontrolle der Einhaltung der Sperrstundenregelung soll in der Region die Polizei auch vermehrt mit Streifen präsent sein. Die beiden Lokale “13er Haus” und “W3”, in denen positiv getestete Personen eingekehrt waren, bleiben vorerst freiwillig geschlossen. Die Regelung gilt zwar nicht für den unmittelbar an St. Wolfgang angrenzenden St. Gilgener Ortsteil Ried, der geografisch in Salzburg liegt. Die dortigen Gaststätten und Jausenstationen haben laut APA-Informationen aber ohnehin nicht so lange offen. Wie der Krisenstab des Landes mitteilte, stehen die umfangreichen ersten Testreihen kurz vor dem Abschluss. Am Samstag waren demnach Tests von bis zu 150 Tourismusmitarbeitern vorgesehen. Erste Ergebnisse sollten gegen 19.00 Uhr, die restlichen im Laufe des Sonntags vorliegen. Parallel dazu konnten sich am Samstag zwischen 12.00 und 15.00 Uhr Gäste ohne Voranmeldung bei einer Drive-in-Station bei der Rot-Kreuz-Dienststelle auf Kosten des Landes testen lassen. Hier werden die Ergebnisse morgen, Sonntag, erwartet. “Es dürften sich schon einige Urlauber eingefunden haben”, sagte Wieser. Zusätzlich dürfte es etliche Anfragen von Einheimischen geben. Bei der jüngsten bekannt gewordenen Infektion handelt es sich um eine Kontaktperson eines bereits infizierten Praktikanten. Ein erkrankter Kabinettsmitarbeiter des Außenministeriums, der am Freitag positiv auf SARS-CoV2 getestet worden war und sich vergangenes Wochenende privat am Wolfgangsee aufgehalten hatte, wird laut Krisenstab übrigens nicht zum jüngsten Ausbruch gezählt. Es sei unklar, wo sich der Mann angesteckt hat. Stornierungen Unterdessen berichtete Tourismus-Chef Wieser von ersten Stornierungen von Gästen. Eine konkrete Zahl konnte er auf APA-Anfrage nicht nennen, es sei aber nicht dramatisch. “Wir haben aber sehr viele Rückfragen, wo sich Gäste über die aktuelle Situation informieren wollen. Und es gibt absurderweise Gäste, die sich melden, weil sie jetzt eine Möglichkeit sehen, ein freies Zimmer zu bekommen.” Ob der jüngste Ausbruch an Infektionen zu einem Imageschaden für die Region führe, könne er nicht beurteilen. Die Behörden seien sich mittlerweile sicher, dass die Ansteckungen nicht in den betroffenen Betrieben, sondern in der Freizeit stattgefunden haben. “Die infizierten Praktikanten waren auf unterschiedliche Quartiere verteilt untergebracht und wohnten vielfach in Doppel- und Dreibettzimmern”, sagte Wieser. In ihrer Freizeit sei es immer wieder zu Treffen der Gruppen gekommen – in Lokalen, nach der Sperrstunde offenbar aber oft auch im privaten Bereich. Ob es wegen der aktuellen Situation in St. Wolfgang zu Einschränken bei der Sperrstunde kommen wird, stand zunächst nicht fest. Hier wurde vom Land eine Entscheidung für den Nachmittag angekündigt.

Sperrstunde in St. Wolfgang auf 23.00 Uhr vorverlegt

Bei der Wiener ÖVP haben am Dienstag die Gremien getagt, um die Liste für die bevorstehende Wien-Wahl am 11. Oktober zu beschließen. Damit ist es offiziell: Landesparteiobmann und Finanzminister Gernot Blümel wird als Spitzenkandidat antreten, wie die Partei der APA mitteilte. Auch die weiteren Kandidaten auf der Liste sind nun fixiert. Details werden dazu aber vorerst noch nicht bekannt gegeben. Ein ÖVP-Sprecher verwies diesbezüglich auf eine Pressekonferenz, die am morgigen Mittwoch stattfinden wird. Unter dem Titel “Gernot Blümel. Sein Team für Wien” sollen die Kandidaten dort präsentiert werden. Ob auf dieser Liste auch der ehemalige Ö3-Moderator und nunmehriger Sprecher der Bundes-Türkisen, Peter L. Eppinger, zu finden ist, wie zuletzt spekuliert wurde, wollte der Sprecher gegenüber der APA weder bestätigten noch dementieren. “Kein Kommentar”, hieß es dazu lediglich. Blümel tritt bei der Wien-Wahl zum ersten Mal als Spitzenkandidat an. Er übernahm die Wiener ÖVP unmittelbar nach dem Totalabsturz der Partei bei der Wien-Wahl 2015 interimistisch. Die offizielle Kür zum Obmann erfolgte bei einem Parteitag im Jahr 2016. Diesen Februar wurde er beim Landesparteitag mit 96,8 Prozent wiedergewählt. Der gesamte, vom Präsidium erstellte Wahlvorschlag und die Landesliste für den Wiener Urnengang – und damit auch Blümels Kür zur Nummer Eins – wurden am Abend beinahe einstimmig im Landesparteivorstand abgesegnet. Es votierten 34 von 35 Stimmen dafür. Wer von den Stimmberechtigten ausscherte, ist unbekannt. “Es war eine geheime und schriftliche Wahl”, sagte der Sprecher auf Nachfrage.

Gernot Blümel als ÖVP-Spitzenkandidat für Wien fixiert