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Landeshauptmann Thomas Stelzer auf Besuch in Wels. Letzte Woche hat seine jährliche Bezirkstour begonnen. Unter dem Motto „Arbeit und Standort“. Und dabei legte er auch einen Halt im Bezirk ein.

Die Schweiz hat sich wegen der Coronavirus-Pandemie im Personenverkehr mit dem Ausland weiter abgeschottet: Seit Mitternacht ist die Einreise nur noch Schweizer Bürgern erlaubt, sowie Personen mit einer Aufenthalts- oder einer Grenzgängerbewilligung. Bisher waren nur Italien, Deutschland, Frankreich, Österreich und Spanien sowie alle Nicht-Schengen-Staaten von diesen Einreisebeschränkungen betroffen. Durch die Ausweitung der Maßnahmen auf die verbleibenden Schengen-Staaten unterliegen nun alle Flüge aus dem Ausland denselben Einreisekontrollen, hatte das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement (Justizministerium, Anm.) am Mittwoch mitgeteilt.

Einreise in die Schweiz weiter eingeschränkt

Der Direktor der Innsbrucker Uni-Klinik für Innere Medizin, Günter Weiss, hält im Falle einer weiten positiven Entwicklung der Coronavirus-Zahlen bis Ende Mai Überlegungen für eine Rückkehr zu einer kompletten Normalität für notwendig. Sollte die Neuinfektionsrate so niedrig bleiben, müsse man etwa über die weitere Sinnhaftigkeit der in verschiedenen Bereichen geltenden Maskenpflicht nachdenken.

Tiroler Experte stellt Masken mit Ende Mai infrage

Österreich startet mit kommender Woche in allen Bundesländern ein großes Screeningprogramm auf SARS-CoV-2. Gezielt sollen Personen- und Berufsgruppen angesprochen werden, in denen die Situation genauer beobachtet werden soll. Die Kosten können bis Ende 2020 rund 240 Millionen Euro betragen, hieß es am Donnerstag von Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne). “Wir gehen von einer zusätzlichen benötigten Kapazität von 25.000 bis 30.000 Tests pro Woche aus. Die Kostenschätzungen belaufen sich auf 160 Millionen Euro an Laborkosten und an 80 Millionen Kosten für die Organisation”, sagte Ulrich Herzog, stellvertretender Sektionsleiter für Verbrauchergesundheit und Veterinärwesen im Gesundheitsministerium. Untersucht werden sollen Personen ohne Symptome in potenziellen Risikobereichen. Das Programm sei gemeinsam mit den Bundesländern erstellt und akkordiert worden. Prophylaktisch will man besonders in potenzielle Risikobereiche “hineinschauen”, wie auch Gesundheitsminister Anschober feststellte. Grob definiert: Pflege- und Altenheime mit Personal und Bewohnern, sonstige Gesundheitseinrichtungen (Arztpraxen, Krankenhäuser etc.) und Logistikunternehmen sowie beispielsweise große Betriebe der Fleischverarbeitungsbranche. Hinzu kämen Personen in prekären Arbeits- und Wohnverhältnissen. Ebenso werden mit kommender Woche SARS-CoV-2-Tests verstärkt Personen angeboten werden, die enge (Reise-)Kontakte mit Ländern des Westbalkans haben. Schließlich will man auch an Obdachlose herankommen. Das alles kann rechtlich nur auf freiwilliger Basis erfolgen, hieß es. Anders sei das bei der Untersuchung von Kontaktpersonen im Rahmen von Erhebungen zu SARS-CoV-2-Clustern bzw. Covid-19-Ausbrüchen.

Großes Corona-Screeningprogramm in Österreich startet

Eine neue Version der „Stopp Corona“-App des Roten Kreuzes soll ab Donnerstag Kontakte auf Wunsch automatisch erfassen und speichern. Möglich sein wird das über Bluetooth und WLAN, wie das federführende Entwicklerteam von Accenture Österreich gegenüber der APA sagte. Ein ebenfalls angebotener Selbsttest mit vier Fragen informiert im Verdachtsfall das Kontaktumfeld. „Die App muss so userfreundlich wir möglich sein und gleichzeitig optimal das Ziel verfolgen, die Ausbreitung des Coronavirus zu stoppen bzw. zu verlangsamen“, so die Entwickler.

„Stopp Corona“-App: Neue Version am Donnerstag