Digitaler Führerschein kommt später als geplant

Merken
Digitaler Führerschein kommt später als geplant
Im Frühjahr 2021 hätte der E-Führerschein kommen sollen. Es war geplant, dass man den Führerschein dann am Handy abgespeichert mitführen kann und ihn so bei Polizeikontrollen vorweisen kann. Die Überlegung wäre, dies dann auch auf den Zulassungsschein auszuweiten. Nun kommt es jedoch zu einer Verzögerung.

Grund soll laut Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) die Corona-Pandemie sein. Schon vor einem Monat ist auch bekannt geworden, dass es für die digitale Ausweisplattform (in dieser soll man weitere Ausweise digital hinterlegen können) eine zweite Runde im Vergabeverfahren gibt, da ein Unternehmen ausgeschieden wurde. Nun wird mit dem Zweitbieter verhandelt.

Das Konzept soll aber noch heuer umgesetzt werden.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das Lentos zusperren – ein Casino am Standort aufmachen. Mit dieser Idee sorgte der Linzer FP Vizebürgermeister Markus Hein für viel Gesprächsstoff. Hintergrund des ganzen: die Kosten für die Kultur. Die aufgrund der Corona Krise explodiert sind. Ob es Wels ähnlich geht? Wir haben nachgefragt.

Immer wieder tauchen auch in Österreich Plagiatsfälle auf. In den vergangenen Wochen führten zwei davon zu drastischen Konsequenzen: Die Uni Linz trennte sich von einer Mitarbeiterin, die Wirtschaftsuniversität entzog einer anderen Forscherin das Doktorat. Plagiate sind aber nicht die einzige Form des Fehlverhaltens, zeigt der neue Jahresbericht der Kommission für wissenschaftliche Integrität. Die Kommission ist ein Organ der 2009 als Verein gegründeten Österreichischen Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI). Ihr gehören mittlerweile alle Unis sowie die großen Forschungseinrichtungen und Förderagenturen an. Die aus internationalen Experten zusammengesetzte unabhängige Kommission untersucht Vorwürfe wissenschaftlichen Fehlverhaltens in Österreich, bewertet die Schwere eines Verstoßes und unterbreitet Vorschläge für weitere Maßnahmen. Ob und in welcher Form diese gesetzt werden, obliegt aber den betroffenen Einrichtungen. Beide Universitäten begründeten ihre Schritte mit den Resultaten der von der Kommission beauftragten Gutachten. Die Forscherin an der Uni Linz schaffte es etwa, in einem Artikel auf einen Anteil von 66 Prozent Fremdmaterial zu kommen, das nicht im Literaturverzeichnis aufgeführt wurde. Auch in ihrer (mittlerweile zurückgezogenen) Habilitationsschrift fanden die Gutachter schon bei einer stichprobenartigen Überprüfung “einige Textblöcke, die einfach übernommen worden waren” und regten eine weitergehende Überprüfung durch die Uni an. Das tat diese offenbar auch und beendete daraufhin das Dienstverhältnis mit der Mitarbeiterin, wogegen diese sich gerichtlich wehrt. An der WU betraf der Plagiatsfall die Dissertation einer auch bei ihr beschäftigten Wissenschafterin. Nach Aufkommen der Vorwürfe stellte die Universität die Forscherin dienstfrei und bat bei der Kommission um die Nennung möglicher Gutachter – auf Basis derer Expertise entzog sie dann der Forscherin das Doktorat, wogegen diese ebenfalls Rechtsmittel angekündigt hat. Letzterer Fall findet sich noch nicht detaillierter im (anonymisierten) Jahresbericht 2019, da er erst heuer schlagend geworden ist. Dafür sind andere Plagiatsfälle aufgelistet – wobei diese nicht einmal den Löwenanteil der von der Kommission bearbeiten Fälle ausmachen. Rund die Hälfte dreht sich vielmehr um Konflikte zu wissenschaftlichem geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit – also etwa verweigerte oder unberechtigte Autorschaft, Ideendiebstahl oder Zweifel an der Korrektheit von Publikationen. “Auffällig ist, dass dies meist Konflikte zwischen arrivierten Wissenschaftlerinnen oder Wissenschaftler sind”, heißt es im Bericht. Lediglich ein Drittel betreffen dagegen Plagiate – wobei die Kommission nur solche Fälle aufgreift, in denen die Vorwürfe ausreichend belegt sind. Auf bloßen Verdacht wird sie nicht tätig. Anders als die Fälle zu geistigem Eigentum oder wissenschaftlicher Korrektheit betreffen Plagiatsfälle dagegen mehrheitlich Qualifikationsarbeiten von Nachwuchsforschern, konstatiert der Bericht: “Hier stellt sich der Kommission verschiedentlich die Frage, ob die Betreuung solcher Arbeiten in den betroffenen Einrichtungen adäquat geregelt ist und mit der erforderlichen Sorgfalt durchgeführt wird.” Deutlich wird das an einem im Bericht aufgezeigten Fall: Darin geht es um zwei Diplomarbeiten aus den Jahren 2003 und 2004, die noch dazu beim gleichen Betreuer eingereicht wurden (und wiederum auf einer anderen Diplomarbeit an einer anderen Uni fußen). Die ersten 80 Seiten der zweiten Arbeit seien laut Bericht ein “eindeutiges Plagiat der Diplomarbeit gewesen, sogar die Formatierung war übernommen und ganze Textteile kopiert worden, ohne auf die vorherige Diplomarbeit zu verweisen.” Insgesamt hat die Kommission 2019 14 Anfragen erhalten – das ist etwas weniger als 2017 (25) und 2018 (22), entspricht aber in etwa dem langjährigen Schnitt. Inklusive von noch aus den Vorjahren offenen Fällen wurden 19 Anfragen abgeschlossen.

Wissenschaftliche Integrität: Plagiatsfälle mit Konsequenzen

Großflächige Schulschließungen sollen vermieden werden, eine Umstellung auf Heimunterricht soll es laut dem am Montag präsentiertem Konzept nur geben, wenn die Corona-Ampel auf “rot” springt oder einzelne Schulen oder Klassen wegen Covid-19-Infektionen geschlossen werden. Das Maßnahmenpaket von Minister Heinz Faßmann (ÖVP) zum Schulstart in Corona-Zeiten wird von den Direktoren, aber auch Elternvertretern an den Pflichtschulen positiv aufgenommen. Die Lehrergewerkschaftenhätten sich dagegen eine weitergehende Maskenpflicht gewünscht. Im Unterricht soll es nämlich keine Maskenpflicht geben, auch wenn die Corona-Ampel auf “orange” oder “gelb” steht. Großflächige Schulschließungen sollen vermieden werden, eine Umstellung auf Heimunterricht soll es laut dem am Montag präsentiertem Konzept nur geben, wenn die Corona-Ampel auf “rot” springt oder einzelne Schulen oder Klassen wegen Covid-19-Infektionen geschlossen werden. Das Infektionsgeschehen an den Schulen wird per Screening kontrolliert. Steht die Ampel auf “grün”, soll es an den Schulen weitestgehend Normalbetrieb geben. Ab Stufe “gelb” gilt durchgehend Mund-Nasen-Schutz-Pflicht außerhalb von Klassenräumen. Im Unterricht soll es keine Maskenpflicht geben. Schulautonomer Spielraum Der oberste Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (FCG) anerkennt, dass nun ein “Rahmen” vorliege, aber “jetzt gilt es natürlich noch sehr, sehr viele Details zu klären”, sagte er zur APA. Dabei gehe es etwa darum, wie man mit Verdachtsfällen umgehe, ob die Schulen Unterstützung von medizinischem Fachpersonal bekommen – denn ein Lehrer könne ja nicht beurteilen, ob ein Schüler die Grippe oder Covid-19 habe. Man müsse sich auch überlegen, wie groß der schulautonome Spielraum sei, denn beispielsweise seien die Gebäude sehr unterschiedlich. Was Maßnahmen wie eine Maskenpflicht betrifft, plädiert Kimberger dafür, dass die Schulen selbst entscheiden sollen, ob es sinnvoll sei. “Nicht durchführbar” AHS-Gewerkschafter Herbert Weiß (FCG) befand in der Tageszeitung “Heute” (Dienstag-Ausgabe), “ein Unterricht ohne Schutzmasken wird in manchen Bereichen einfach nicht durchführbar sein”. So könne man etwa im EDV-Unterricht den Sicherheitsabstand nur schwer einhalten, wenn der Lehrer dem Schüler etwas am Bildschirm zeigen will. Weiß hätte sich in Sachen Maskenpflicht mehr Kompetenzen für Lehrer erhofft. Baupolitik rächt sich Auch BMHS-Gewerkschafter Roland Gangl (FCG) sagte zur APA, dass die Schule für die Oberstufenschüler entscheiden sollte, ob eine Maskenpflicht sinnvoll ist oder nicht. Generell meint Gangl, dass sich nun die Baupolitik der letzten Jahrzehnte räche, was das geplante Abstandhalten und regelmäßige Lüften betreffe – dies sei ein Thema, mit dem man sich in Zukunft verstärkt auseinandersetzen müsse. “Mit Herz und Hirn” Äußerst zufrieden mit dem vorgelegten Paket ist die Sprecherin der AHS-Direktoren, Isabella Zins: Die Direktorenvertreter hätten gut mit dem Ministerium zusammengearbeitet und es sei viel Expertise aus der Praxis eingeflossen, erklärte sie gegenüber der APA. Man könne von keinem Papier erwarten, dass jede Frage beantwortet werde, aber als Unterstützung sei es “sehr hilfreich” – etwa was im Verdachtsfall passiert und wie man den Schulalltag in den einzelnen Ampelphasen organisiert. In Bezug auf die Masken plädiert Zins dafür, “mit Herz und Hirn” zu agieren. Es hätten ohnehin alle eine Maske dabei und es spreche nichts dagegen, sie auch während einer grünen Ampelphase zwischendurch etwa für Gruppenarbeiten aufzusetzen. “Es ist wichtig, ein Schulklima zu schaffen, das möglichst normal ist.” Zins ist davon überzeugt, dass sich die Situation einspielen wird: “Es wird funktionieren.” Evelyn Kometter, Vorsitzende des Dachverbands der Elternvereine an Pflichtschulen, sieht sehr viele Elternanliegen miteingearbeitet. Teilweise müsse freilich nachgeschärft werden. So müsse es in der ersten Schulwoche nicht nur einen Elternbrief geben, sondern an jedem Schulstandort einen Fahrplan, damit die Eltern wissen, was in gewissen Situationen passiert. Auch fordert Kometter, dass es für Schüler, die zuhause bleiben, weil sie etwa zur Risikogruppe gehören, einen Livestream aus dem Klassenzimmer gibt. Dass es bei grüner Ampel keine Maskenpflicht im Schulhaus gibt, findet die Elternvertreterin gut.

Direktoren und Eltern mit Corona-Schulpaket zufrieden

Hollywoodstar Keanu Reeves (55) arbeitet an einer Serie von Comic-Büchern mit. Mit Matt Kindt, dem Graphic-Novel-Autor der “New York Times”, will der Hollywoodstar eine zwölfteilige Comicserie mit dem Titel “BRZRKR” (sprich: Berzerker) produzieren. Der erste Teil soll in diesem Oktober veröffentlicht werden, wie “CNN” berichtete. “Ich liebe Comics seit meiner Kindheit, und sie haben mich künstlerisch stark beeinflusst”, sagte Reeves in einem Statement über die Motivation für sein neues Projekt. Die Bücher sollen sich mit einem gewalttätigen Halbgott beschäftigen, der auf der Suche nach Antworten über seine Existenz auf der Erde umherirrt. Die Figur namens Berzerker arbeite “für die US-Regierung, um die Schlachten zu schlagen, die zu gewalttätig und zu gefährlich für alle anderen sind”, heißt es in einer Zusammenfassung.

Keanu Reeves schreibt an einer Comic-Reihe mit

In Oberösterreich waren bis Donnerstagabend 378 Coronavirus-Infektionen bekannt. Verwirrung herrschte am Donnerstag ob Spielplätze und Parks nun gesperrt seien oder nicht.

Covid-19: Verwirrung um gesperrte Spielplätze und Parks - Bisher 378 Infektionen in Oberösterreich

Sind die Masken aus der Vogelgrippe-Zeit 2006 etwa noch zu gebrauchen? Das Bundesheer hat seit Februar tausende Grippemasken aus dieser Zeit auf ihre Tauglichkeit geprüft und sie trotz überschrittenem Haltbarkeitsdatum (2016) für brauchbar befunden. Dieser Befund ist in einem extrem aufwendigen Verfahren erfolgt. Insgesamt wurden 1,6 Millionen Masken für den Gebrauch freigegeben.

Prüfung von Masken aus Vogelgrippe-Zeit mega-aufwendig