"Digitaler Krisenstab" identifizierte rund 150 Fake News

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"Digitaler Krisenstab" identifizierte rund 150 Fake News

Der “Digitale Krisenstab” im Bundeskanzleramt, der sich mit dem Aufspüren und Richtigstellen von Falschmeldungen rund um das Coronavirus beschäftigt, hat in der vergangenen Woche knapp 150 Fake News identifiziert und als solche gekennzeichnet. Das teilte das Bundeskanzleramt der APA mit.

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In Kroatien nehmen die Neuinfektionen mit dem Coronavirus stark zu. In den vergangenen 24 Stunden wurden 96 Fälle bestätigt, teilte der Zivilschutzstab am Freitag mit. Seit Beginn der Corona-Pandemie gab es so viele Neuinfektionen nur noch am 1. April. Da es aber nun auch zwei Todesfälle gab, berichteten kroatische Medien über den bisher schlimmsten Tag in der gesamten Corona-Zeit. Seit ungefähr zwei Wochen werden in Kroatien täglich hohe Infektionszahlen gemeldet, am Donnerstag waren es etwa 81 neue Fälle, am Mittwoch gab es 54 Neuinfektionen. Die Zahl der aktiven Fälle liegt derzeit bei 728, große Infektionsherde gibt es in der Hauptstadt Zagreb und in Slawonien, im Osten des Landes. In den Städten entlang der Adriaküste ist die Zahl der aktiven Fälle eher gering. Seit dem 25. Februar, als in Kroatien der erste Corona-Fall bestätigt wurde, wurden bisher insgesamt 3.008 Personen positiv getestet. Infolge der hohen Infektionszahlen wird Kroatien am Samstag vom benachbarten Slowenien von der Liste der Corona-sicheren Ländern gestrichen, was Einreisebeschränkungen zu Folge haben wird. Für Österreicher, die sich derzeit in Kroatien befinden, wird sich deswegen bei der Rückreise aber nichts ändern: Der Transit durch Slowenien wird nicht betroffen sein, falls dieser nicht länger als zwölf Stunden dauert.

Starker Anstieg von Infektionszahlen in Kroatien

Griechenland hat Ende Juni mit einem kurzfristig erlassenen Einreiseverfahren begonnen, das eine Vorab-Anmeldung verlangt. Andere Urlaubsländer ziehen nach, verlangen ebenfalls eine Vorab-Anmeldung. Beispielsweise Spanien, Italien und Zypern (Süden). Andere wieder raten bisher nur dazu. Das Luftfahrtportal Aviation Net listet mehrere bisher bekannte Maßnahmen (Stand 8. Juli) in Urlaubsländern auf. Athen war rigoros vorgeprescht: Wer nach Griechenland will, muss wie berichtet mindestens 48 Stunden vorher im Internet einen Fragebogen ausfüllen. Dann wird ein QR-Code zugeschickt, der ausgedruckt oder digital auf dem Smartphone vorgezeigt werden muss. Die Airlines wurden angewiesen, das dies bereits vor dem Abflug am Check-In-Schalter oder beim Boarding zu kontrollieren. Wer ohne QR-Code an einem griechischen Grenzübergang – unabhängig ob auf dem Luft-, See- oder Landweg – erscheint, riskiert eine Zurückweisung und eine Geldstrafe. Stichprobenartig werden Ankommende auch zu Tests mit Quarantäne aufgefordert. Zypern hat einen “Cyprus Flight Pass” eingeführt, der bis 24 Stunden vor dem Abflug online beantragt werden muss. Für Reisende, die aus den von der Regierung in der Liste der Kategorie-A-Länder geführten Staaten kommen, gibt es keine weiteren Maßnahmen. Kommt man aus der Kategorie B, so kann unter Umständen die Ausstellung des Cyprus Flight Pass verweigert werden oder aber die Vorlage eines negativen Covid-19-Tests verlangt werden, der vorab hochgeladen werden muss. Der Flight Pass muss in ausgedruckter Form mitgeführt werden und laut Aviation Net bei der Passkontrolle in Larnaka bzw. Paphos vorgezeigt werden, ohne diesen kann die Einreise verweigert werden. Auch Spanien verlangt, dass die Einreise vorher angemeldet wird. Dies muss nach spanischen Medienberichten via Homepage “Spain Travel Health Portal” erfolgen. Es gibt aber auch eine Gratis-App (“SpTH”), über die Einreiseanmeldung erfolgen kann. An Ort und Stelle muss dann ein QR-Code vorgezeigt werden, wahlweise auf Papier bzw. Smartpone. Bis 31. Juli 2020 kann auch ein klassisches Papierformular direkt bei der Einreise ausgefüllt werden. Ab 1. August wird nur noch der Strichcode akzeptiert. Auch die Airlines sind dann angewiesen vor dem Abflug, beispielsweise beim Check-In-Schalter oder beim Boarding, das Vorhandensein des Einreise-QR-Codes zu kontrollieren. Italien hat regional unterschiedliche Regeln: Während beispielsweise in Rom und Mailand keine weiteren Schritte notwendig sind, muss man für die Zielflughäfen Lamezia Terme, Olbia, Cagliari, Bari, Brindisi, Palermo, und Catania die beabsichtigte Einreise online anmelden, erläutert das Branchenportal. Eine Online-Anmeldung bei der Einreise wird außerdem für Großbritannien und Portugal (Region Madeira) verlangt. Empfohlen, aber nicht explizit verpflichtend sei eine Online-Anmeldung in Frankreich, in weiteren Teilen Italiens (ausgenommen die Airports, für die eine Voranmeldung verpflichtend ist) oder Kroatien, heißt es weiter. In zahlreichen Ländern sind Einreiseformulare in Papierform vonnöten, die bei manchen Airlines beim Check-in oder Boarding verlangt werden können.

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