Dompfarrer Faber will Segen nicht verweigern: "Es ist verrückt"

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Dompfarrer Faber will Segen nicht verweigern: "Es ist verrückt"

Laut einer vom Magazin “profil” veröffentlichten Umfrage haben 64 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher kein Verständnis für das Nein der Glaubenskongregation im Vatikan. Scharfe Kritik kommt vom Wiener Dompfarrer Toni Faber. Er kündigt an, Homosexuellen Paaren den Segen nicht zu verweigern.”Wenn ich den Auftrag hätte, mit zwei Textseiten den größtmöglichen Schaden für die Kirche auszulösen, dann würde ich genauso einen Brief schreiben, wie ihn die Glaubenskongregation jetzt verfasst hat”, sagt Faber: “Es ist geradezu verrückt, dass man sich mit so einem Thema vor Ostern ins Gerede bringt. Wie dieses Schreiben die päpstliche Approbation erlangen konnte, weiß ich nicht. Vielleicht wurde es Papst Franziskus schlicht untergejubelt.” Er werde gleichgeschlechtlich liebende Paare nicht nach Hause schicken.

Laut der von Unique research durchgeführten Umfrage (800 Befragte, maximale Schwankungsbreite 3,5 Prozent) können nur 13 Prozent die Ablehnung der Homosexuellen-Segnung nachvollziehen. 21 Prozent geben an, es sei ihnen egal, was die Kirche mache. Drei Prozent machten keine Angaben.

Die Glaubenskongregationin Rom hatte am 15. März ein Nein zur Segnung homosexueller Partnerschaften durch die katholische Kirche deponiert. In dem sogenannten Responsum ad dubium (Antwort auf einen Zweifel) heißt es, Segnungen menschlicher Beziehungen seien nur möglich, wenn damit den Plänen Gottes gedient sei. Unzulässig sei jede Segnungsform, die homosexuelle Partnerschaften anerkenne. Die christliche Gemeinschaft sei aber aufgerufen, Menschen mit homosexuellen Neigungen zu respektieren. Mehrere Bischöfe kritisierten den Erlass. Auch der Wiener Kardinal Christoph Schönborn zeigte sich darüber “nicht glücklich”.

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Ercan Kara vergab zwei gute Möglichkeiten auf die Vorentscheidung, einmal rettete LASK Goalie Alexander Schlager (63.), dann die Stange (70.). Umso überraschender fiel der – leicht abgefälschte – Anschlusstreffer durch Joao Klauss, der sich mit einem “Gewalt”-Solo von der Mittelinie bis in den Sechzehner getankt hatte. Rapid geriet prompt wieder unter Druck und hatte auch Glück, dass ein weiterer Klauss-Treffer wegen eines angeblichen Fouls im Strafraum aberkannt wurde (74.). Die Gäste drängten im Finish noch auf den Ausgleich, ohne dabei aber echte Chancen zu haben. Der eingewechselte Christoph Knasmüllner nützte schließlich in der Nachspielzeit den nun größeren Platz und schloss einen Konter perfekt ab. Während Rapid erstmals seit der Saison 2015/16 auf Platz zwei steht und sich damit auch ein Ticket für die Champions-League-Qualifikation erspielt hat, muss der LASK, der den Grunddurchgang als Tabellenführer beendet hatte, nun sogar um Platz drei bangen. 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