Drakonische Strafen und Gewalt

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Drakonische Strafen und Gewalt

Bei der Überwachung der Einhaltung von Anti-Corona-Maßnahmen kommen in einzelnen Ländern inzwischen teils drakonische Strafen oder sogar Gewalt zum Einsatz. Im südostasiatischen Stadtstaat Singapur, der schon vor der Pandemie für seine harten Strafen berüchtigt war, riskieren die Einwohner künftig Gefängnis- und hohe Geldstrafen, wenn sie nicht genug Abstand voneinander halten.

Im zentralafrikanischen Uganda schoss die Polizei nahe der Hauptstadt Kampala auf zwei Menschen, die gemeinsam auf einem Motorrad fuhren. Den Regeln nach dürfen öffentliche Verkehrsmittel gar nicht mehr genutzt werden, in einem Auto dürfen sich nicht mehr als drei Menschen und auf einem Motorrad nicht mehr als ein Mensch befinden.

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