Drastischer Anstieg in Spanien: 2.000 neue Fälle pro Tag

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Drastischer Anstieg in Spanien: 2.000 neue Fälle pro Tag

In Spanien steigt die Zahl der Coronavirus-Infektionen weiter drastisch an: Binnen eines Tages wurden fast 2000 neue Fälle gezählt, wie das Gesundheitsministerium am Dienstag in Madrid mitteilte. Die Zahl aller Infektionsfälle lag demnach bei 11.178 und damit um 1987 höher als noch am Montag. 491 Menschen starben in Spanien bereits an der Lungenkrankheit Covid-19. Spanien ist weltweit eines der am stärksten betroffenen Länder.

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Jeder Zweite will nach Corona einen anderen Job

Den 14. Abend in Folge haben in Bulgarien Tausende Demonstranten den Rücktritt der Regierung von Ministerpräsident Boiko Borissow gefordert. In der Hauptstadt Sofia warfen Protestteilnehmer am Mittwoch vor dem Gerichtshof Schirmmützen in Richtung des Gebäudes. Damit betonten sie ihre Forderung auch nach dem Rücktritt des Generalstaatsanwalts Iwan Geschew. Dieser trägt oft Schirmmützen. Ex-Justizminister Hristo Iwanow verlangte unterdessen beim Obersten Richterrat und bei der Regierung den Rücktritt des Generalstaatsanwalts. Er begründete dies mit Geschews “Verstößen gegen den Strafprozesskodex”. Iwanow, der Minister in Borissows zweiten Regierung war, ist jetzt Mitvorsitzender der pro-europäischen Gruppierung Demokratisches Bulgarien. Sie ist nicht im Parlament vertreten, hat aber zahlreiche Anhänger unter den Demonstranten. Die Protestierenden riefen vor dem Regierungssitz “Neuwahlen!”. Anschließend zogen sie mit Trommeln und Nationalfahnen durch die Innenstadt von Sofia. Blockiert wurden der zentrale Boulevard Zar Oswoboditel (Befreier-Zar), Hauptstraßen und die große Kreuzung Orlow Most (Adlerbrücke). Die seit Mai 2017 amtierende bürgerlich-nationalistische Koalition hatte erst am Dienstag ein mit Korruptionsvorwürfen begründetes Misstrauensvotum im Parlament überstanden. Es war von den Sozialisten beantragt worden. Borissow hatte bereits zuvor eine Regierungsumbildung angekündigt. Am Mittwoch sprach er darüber mit seinen Koalitionspartnern. Einzelheiten wurden nicht bekannt. Neue Proteste gab es auch in anderen größeren Städten wie Warna und Burgas am Schwarzen Meer, Plowdiw im Süden und Russe an der Donau. Überall sagten die Demonstranten, sie wollten bis zum Rücktritt der Regierung und des Generalstaatsanwalts weiter protestieren.

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Im Gegensatz zu seinem Pendant beim Weltverband FIFA hält der Chefmediziner der UEFA eine Fortsetzung von unterbrochenen Fußball-Ligen in Europa für “definitiv möglich”. Alle Organisationen, die in der Coronakrise den Start ihrer Bewerbe planen, würden dies unter klaren Bedingungen tun, die Beteiligte und auch die öffentliche Ordnung schützen würden, erklärte der Deutsche Tim Meyer am Mittwoch.

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Im Landesklinikum Melk ist am Freitag nach Angaben der NÖ Landeskliniken-Holding eine 96-Jährige gestorben, die positiv auf Covid-19 getestet worden war. Sie ist das zweite Coronavirus-Todesopfer in Niederösterreich. Die Frau war laut Holding-Sprecher Bernhard Jany verunfallt und erkrankt. Dann sei auch noch der positive Covid-19-Test gefolgt. Die Patienten wurde am Mittwoch nach Melk eingeliefert.

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Die NEOS drängen auf eine umfassendere Regelung beim Ethikunterricht, als sie von der Regierung vorgesehen ist. Geht es nach Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre, soll er als eigenes Fach schon ab der ersten Schulstufe angeboten werden. Zudem soll es ein eigenes Lehramtsstudium für Ethik geben. Gemäß Plänen der Koalition soll der Ethikunterricht mit dem Schuljahr 2021/2022 starten. Allerdings müssten ihn nicht alle Schüler besuchen sondern nur jene, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben. Obligatorisch wird der Ethikunterricht im Endausbau ab der neunten Schulstufe. Das ist den NEOS viel zu wenig, wie sie in einer Pressekonferenz am Dienstag kundtaten. Nach Meinung von Künsberg Sarre und dem Wiener Landeschef Christoph Wiederkehr müssten alle Schüler dieses Fach ab der ersten Klasse belegen. Eine pluralistische, multi-kulturelle Gesellschaft biete viele Chancen, aber nur dann, wenn das Zusammenleben auch funktioniere. Hier gebe es gerade in Wien eine Herausforderung, argumentierte Wiederkehr für einen breit angelegten Ethikunterricht. Ob dafür andere Fächer gekürzt werden sollten oder die Unterrichtszeit verlängert werden sollte, ließ Künsberg Sarre offen. Grundsätzlich hielt sie fest, dass man den Fächerkanon insgesamt evaluieren sollte. Die NEOS wollen jedenfalls sowohl im Bund als auch im Wien parlamentarisch für einen Ethikunterricht für alle kämpfen. Künsberg Sarre kündigte für den Nationalrat entsprechende Anträge, etwa auch zur Einbeziehung des Polytechnikums an, Wiederkehr will im Landtag eine entsprechende Resolution an die Bundesregierung einbringen.

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Einer der häufigsten Irrtümer betrifft die Kontrollleuchte, die ein stilisiertes Ölkännchen zeigt. Diese Warnung bezieht sich auf den Öldruck, nicht auf den Ölstand. Das heißt: Hier geht es nicht bloß darum, Öl nachzufüllen. Wenn die Öldruck-Warnleuchte während der Fahrt angeht, gibt es nur eins: Motor sofort abstellen und die Werkstatt rufen. Das Gleiche gilt beim Start des Motors, wenn die Öldruck-Warnleuchte nicht nach wenigen Sekunden ausgeht. Denn bei zu geringem Öldruck ist der Motor in akuter Gefahr. „Immer, wenn der Schmierfilm zu reißen droht, wird es für den Motor gefährlich. Wie der Mensch, der zum Arzt geht, braucht die Maschine einen regelmäßigen Check. Nur dann läuft sie rund und kann lange fit bleiben“, sagt Günther Schiele, Motorenexperte bei Dekra. Ganz wichtig ist die regelmäßige Kontrolle des Ölstands alle 1000 Kilometer und vor längeren Fahrten. Genauso der regelmäßige Ölwechsel und die Verwendung der freigegebenen Ölsorte – genau nach den Angaben des Automobilherstellers. Beim Öl machen Autofahrer immer wieder die gleichen Fehler, weiß der Experte: „Zu niedriger Ölstand, die Verwendung des falschen Motoröls und überschrittene Ölwechselintervalle können zu kapitalen Motorschäden führen, bei denen oft der komplette Motor ersetzt werden muss – und das ist teuer.“ Wird das Ölwechselintervall nicht beachtet und das Motoröl zu spät oder gar nicht gewechselt, kann es verschlammen oder verkoken. Das bedeutet: Die Schmiereigenschaften des Motoröls lassen nach und teure Reparaturen am Motor oder auch an Anbauteilen wie dem Turbolader sind die Folge. Auch wer zu Öl der falschen Sorte oder Viskosität (Zähflüssigkeit) greift, muss damit rechnen. Und wer zu viel Motoröl einfüllt, riskiert Schäden am Katalysator. Um teure Schäden am Herzen des Autos zu vermeiden, sollten Autofahrer unbedingt die Angaben der Hersteller zum Ölwechsel beachten. Bei heutigen Motoren ist er meist zwischen 15.000 und 30.000 Kilometern fällig. Keine Ausnahmen gelten übrigens für sogenannte „Longlife“-Öle, betont Schiele. „Sie sind eben für ein längeres Service-Intervall von bis zu 30.000 Kilometern ausgelegt. Doch auch sie müssen dann gewechselt werden, und natürlich muss auch beim Longlife-Öl der Ölstand stimmen.“ Lecks an Motoren sind nicht selten. Im Jahr 2016 fielen bei Hauptuntersuchungen von Dekra acht Prozent der geprüften Pkw durch ölfeuchte Motoren auf, wovon rund jeder siebte als erheblicher Mangel eingestuft wurde. Wer Ölflecken unter dem Fahrzeug bemerkt, sollte den Undichtigkeiten auf den Grund gehen und die Werkstatt aufsuchen. Öllecks belasten nicht nur die Umwelt, sondern können auch zum Absinken des Motorölstands und damit zu Risiken für den Motor führen.

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