Dritter Weltcup-Saisonsieg für österreichischen Doppelsitzer

Merken
Dritter Weltcup-Saisonsieg für österreichischen Doppelsitzer

Das österreichische Doppelsitzer-Duo Thomas Steu/Lorenz Koller bleibt in dieser Weltcup-Saison der Kunstbahn-Rodler unbesiegt. Die beiden feierten am Samstag in der technisch schwierigen Bahn von Altenberg mit acht tausendstel Sekunden Vorsprung auf die Deutschen Toni Eggert/Sascha Benecken ihren siebenten Weltcupsieg. Es ist auch der dritte Altenberg-Sieg von Steu/Koller in Folge. Vor einer Woche hatten sie daheim in Igls im Doppelsitzer- und Sprint-Rennen triumphiert.

Die Igls-Zweiten Yannick Müller/Armin Frauscher lieferten in Altenberg mit Rang sechs eine weitere Talentprobe ab. (+0,343). Im Weltcup nehmen die beiden ÖRV-Schlitten die Ränge eins und vier ein. “Das Rennen war nicht ganz perfekt, wir haben uns viele kleine Fehler erlaubt”, sagte Steu. “Es ist extrem geil, wenn man mit 8/1000 gewinnt.” Koller hatte eine Idee, woran es gelegen sein könnte: “Der schnelle Start von uns und die 9er (Kurve, Anm.) haben wir ein bisschen besser als die anderen gemeistert.”

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Arnold Schwarzenegger schwört darauf: Der Apfelstrudel seiner Mama soll der Beste sein. Einen, der aber mindestens genauso gut schmeckt, gabs heuer in Marchtrenk beim Strudeltag. Eine der beliebtesten Süßspeisen der Österreicher, hausgemacht und noch lauwarm. Und das sozusagen als Belohnung für alle, die beim 6ten Stadt Grand Prix gelaufen sind und durch die Bewegung und das Schwitzen schon so einige Kalorien verbrannt haben.

Das Team Felbermayr Simplon Wels erstellt jetzt seinen Rennkader für die Radsportsaison 2021. Neu und bereits fix im Team ist ein Heimkehrer: Matthias Mangertseder war von 2017 bis 2019 Bestandteil des Profi-Radteams aus der Messestadt und konnte im Felbermayr-Dress beim Straßenrennen der Braunauer Radsporttage sein 1. Internationales Rennen gewinnen. Nach einem schweren Sturz beim Prolog der Österreich-Radrundfahrt 2019 in Wels und einer Armverletzung war leider die damalige Saison für ihn vorzeitig beendet.   „Wir haben uns für Matthias entschieden, weil er ein sehr großes fahrerisches Potential hat und auch menschlich optimal in unsere Truppe passt“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek. Der 22-jährige aus Arnstorf in Bayern hat sich 2021 einen Rennsieg bei einem Eintagesrennen und die bestmögliche Unterstützung des Teams bei großen Rundfahrten zum Ziel gesetzt. Der Allrounder kann vor allem bei Rennen auf welligem und bergigem Gelände seine Stärken ausspielen. Das größte sportliche Ziel ist ein Sieg beim Giro del Lombardia, sein bisheriges sportliches Highlight war die Teilnahme beim Mannschaftszeitfahren der Straßen-Rad-WM in Innsbruck 2018 mit dem Felbermayr-Express.

Mangetseder kehrt zurück zu Felbermayr

Die Profi-Radequipe Team Felbermayr Simplon Wels hat heute bei der Porec Trophy mit dem 5. Platz von Andi Bajc die nächste Spitzenplatzierung eingefahren. Das Rennen über 156 Kilometer von Porec nach Tar (UCI 1.2) wurde wie erwartet im Massensprint entschieden, nur ganz zu Beginn des Eintages-Klassikers in Istrien konnten sich 2 Fahrer kurzzeitig vom Peloton absetzen, sie wurden aber bald wieder eingeholt. Im Zielsprint gewann der erst 18jährige Niederländer Olav Kooij (Jumbo-Visma Development Team), Andi Bajc wurde zeitgleich 5. „Wir mussten aufgrund von Schaltproblemen bei unserem Paradesprinter Filippo Fortin 5 Kilometer vor dem Ziel kurzfristig umdisponieren und haben Andi Bajc in Position gebracht. Angesichts dieser Umstände sind wir mit Platz 5 hoch zufrieden“, betont Rennsportleiter Andreas Grossek.   Insgesamt waren heute Sonntag über 170 Radprofis am Start, der Felbermayr Express war neben Andi Bajc und Filippo Fortin mit Manuel Bosch, Thomas Umhaller, Matthias Krizek und Ziga Groselj vertreten. Bereits nächsten Donnerstag, den 12. März 2020startet die Welser Equipe bei der viertägigen Istrian Spring Trophy.  

5.Platz in Kroatien

Draußen trainieren ja, Rennen nein. Zeiten wie diese stimmen Sportler nachdenklich, auch Moran Vermeulen vom Team Felbermayr Simplon Wels.

Radsport in Zeiten wie diesen

Die Rad-WM im verregneten Yorkshire wurde zum Ausscheidungsrennen. Nach 261 Kilometern in strömendem Regen kam der Marchtrenker Felix Großschartner als einziger des österreichischen Nationalteams ins Ziel und belegte Platz 30. Neuer Weltmeister ist der 23-jährige Däne Mads Pedersen.

Großschartner belegt Platz 30