Dustin Johnson spielte überragend und ist wieder Nummer eins der Welt

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Dustin Johnson spielte überragend und ist wieder Nummer eins der Welt

Am Ende eines herausragenden Wettkampfs beendete “DJ” das Turnier am Sonntag mit einer 63er-Runde und gewann bei 30 unter Par mit elf Schlägen Vorsprung auf Harris English.

Einen größeren Vorsprung hatte es zuletzt 2006 gegeben, als Phil Mickelson ein Turnier mit 13 Schlägen Vorsprung gewann. Insgesamt brauchte Dustin Johnson nur 254 Schläge für die vier Runden und war damit 30 Schläge unter dem Platzstandard – ein Wert, den nur zwei Spieler vor ihm erreicht haben.

Das Turnier war das erste in der Serie der FedExCup-Playoffs, an deren Ende es bei der Tour Championship in East Lake bei Atlanta (4. bis 7. September) um das Rekordpreisgeld von 15 Mio. Dollar  (12,75 Mio. Euro) geht. Johnson liegt in dieser Wertung nun ebenfalls auf Rang eins. Beim zweiten Turnier der Finalserie, der BMW Championship in der Nähe von Chicago, sind diese Woche nur noch die Top-70 der Punktewertung dabei. Nicht geschafft hat es der Österreicher Sepp Straka, der in Norton den Cut verpasst hatte. Titelverteidiger Rory McIlroy hingegen ist ebenso noch im Rennen wie Tiger Woods, dem am Sonntag beim Northern Trust mit einer 66 seine tiefste Runde des Jahres gelang.

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Die Mathematik-Matura an den AHS bekommt bereits ab dem Haupttermin 2021 ein neues Punkteschema: Unter anderem werden die stärker textlastigen sogenannten Typ-2-Aufgaben weniger stark gewichtet, zudem wird eine “Best-of-Wertung” eingeführt. Ab 2026 wird die AHS-Mathematura überhaupt auf neue Beine gestellt – es soll auch Basic-Aufgaben geben, die ohne Technologieeinsatz gelöst werden müssen. Für alle Matura-Fächer grundsätzlich beibehalten wird die heuer eingeführte Einberechnung der Jahresnote in die Maturanote, so Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) vor Journalisten. Prüfungsnote bzw. Jahreszeugnis werden zu je 50 Prozent gewichtet – steht man dann genau zwischen zwei Noten, “sticht” die Prüfungsnote. Neuerung ab dem kommenden Jahr: Diese Regelung gilt nur, wenn bei der Matura-Prüfung mindestens 30 Prozent der Maximal-Punkte erreicht wurden – so will man die Abgabe leerer Blättervermeiden. Außerdem werden im Maturazeugnis neben der Gesamtnote auch die beiden Teilnoten (Prüfung/Jahreszeugnis) verzeichnet. Kein stabiles Instrument Zurück zur AHS-Mathematura: Hier habe es angesichts der Klausurergebnisse der vergangenen Jahre Handlungsbedarf gegeben, so Faßmann. “Sie ist nicht unauffällig, sie ist auffällig – die Ergebnisse schwanken von Jahr zu Jahr. Sie ist nicht so ein stabiles Prüfungsinstrument wie die Matura in Deutsch oder Englisch.” Wenn nach dem positiven Abschluss der achten Klasse rund 50 Prozent der Maturanten nur einen Vierer oder Fünfer auf die Klausur bekommen, stimme etwas nicht. Dazu komme noch das komplizierte Punktesystem. An den AHS gliedert sich die Mathe-Zentralmatura derzeit in einen Grundlagenteil (“Typ 1”) – und einen vertiefenden Teil (“Typ 2”). In beiden sind jeweils 24 Punkte zu erreichen, also insgesamt 48. Für ein “Genügend” müssen im Grundlagenteil 16 Punkte erreicht (wobei auch vereinzelte “Bonuspunkte” in Teil 2 gesammelt werden können) oder insgesamt 24 Punkte gesammelt werden, die genaue Ausdifferenzierung der positiven Note ergibt sich dann im vertiefenden Teil. “Best-Of-Wertung” Ab dem kommenden Haupttermin im Frühjahr 2021 soll sich das ändern: Der Grundlagenteil soll dabei unverändert bleiben (24 Aufgaben zu je einem Punkt), im textlastigeren und anwendungsorientierten vertiefenden Teil werden aber nur mehr zwölf Punkte vergeben – also insgesamt 36. In diesem vertiefenden Teil selbst gibt es dann eine Aufgabe mit vier unabhängig voneinander zu erreichenden Punkten sowie drei Aufgaben mit jeweils vier Punkten. Innerhalb dieser letzten drei Beispielen gibt es dann eine “Best-Of-Wertung”: Für die Benotung werden nur jene beiden herangezogen, in denen die meisten Punkte erzielt wurden. Notenschema neu So soll etwa auch ein Schüler, der mit einem Beispiel überhaupt nichts anfangen kann, trotzdem einen Einser bekommen können, so die Mathematik-Lehrerin Anita Dorfmayr. Sie ist Mitglied einer Beratungsgruppe um den Mathematik-Professor Michael Eichmair (Uni Wien), die die neuen Maturavorgaben erstellt hat. Außerdem gibt es künftig nur mehr eine Gesamtverrechnung der Punkte – in welchem Teil diese gesammelt werden, ist egal. Ein Genügend erhält, wer 17 Punkte schafft. Ab 22 Punkten gibt es ein Befriedigend, ab 27 ein Gut und ab 32 ein Sehr Gut. Mit diesem Vorgehen könne man schnell Änderungen erreichen, so Eichmair. “Und die bisherige Vorbereitung wird nicht kompromittiert.” Weiter gehen die Änderungen, die ab 2026 gelten sollen. Dann soll es einen Teil der Matura geben, der nur mit Papier und Bleistift geschafft werden muss – also ohne Technologieeinsatz wie Taschenrechner. Als Beispiel für mögliche Aufgaben nannte Dorfmayr die Berechnung von Prozentwerten oder das Umformen und Lösen einfacher Gleichungen – “die absoluten Basics, die jetzt in Vergessenheit geraten sind.” Außerdem soll bei offenen Aufgaben der Lösungsweg dokumentiert werden. Längere Vorbereitung Für diese komplett neue AHS-Mathe-Matura brauche es aber eine längere Vorbereitung, betonte Eichmair. Daher gilt sie erst für alle Schüler, die ab 2021/22 mit der Oberstufe beginnen – dann werde es auch die entsprechende Vorbereitung geben. Die Reifeprüfung soll sich dann auch an internationalen Vorbildern orientieren. Sein persönliches Vorbild seien die Niederlande, meinte Eichmair: “Dort werden auch kulturelle oder gesellschaftlich-politische Kontexte in die Aufgaben eingebettet, nicht nur naturwissenschaftliche. Und die Aufgaben sind durchaus humorvoll.”

Mathematik-Matura neu an den AHS

Mit allen “menschlichen Sinnen” soll “Perseverance” den Mars erkunden: “Er wird die Luft um ihn herum fühlen, den Horizont sehen und scannen, den Planeten auf der Oberfläche zum ersten Mal mit Mikrofonen abhören, Proben nehmen und diese fühlen – und vielleicht sogar schmecken mit Instrumenten, die die Chemie der Steine und des Staubs um ihn herum analysieren”, sagt NASA-Manager Thomas Zurbuchen. “Perseverance” bleibt natürlich ein Roboter – aber es ist der längste, schwerste und technisch ausgefeilteste Rover, den die US-Raumfahrtbehörde je zum Mars geschickt hat. Am Donnerstag (30. Juli) soll der unbemannte Roboter vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus an Bord einer “Atlas V”-Rakete starten. Im Juli und August ist der Mars der Erde am nächsten – so eine Konstellation gibt es nur alle zwei Jahre. Das hatten dieses Jahr zuvor schon die Vereinigten Arabischen Emirate und China für ihre Mars-Missionen genutzt. Die Emirate schickten die erste arabische Mars-Sonde ins All. Sie soll aber nicht landen. Mit der Trägerrakete vom Typ “Langer Marsch 5” startete China unter anderem ein Landegerät und ein Gefährt von der Größe eines Golfplatzfahrzeugs zu unserem Nachbarplaneten. Im Februar 2021 werden alle drei Raumschiffe beim Mars sein, wenn alles nach Plan verläuft. “Perseverance” soll in einem bisher noch nie an Ort und Stelle untersuchten ausgetrockneten See namens “Jezero Crater” auf dem Roten Planeten landen. Seinen Namen, der auf Deutsch etwa “Durchhaltevermögen” bedeutet, hat “Perseverance” von einem Siebtklässler aus dem US-Bundesstaat Virginia, der ihn der NASA vorschlug. Zuvor war der rund 2,5 Milliarden Dollar (2,2 Milliarden Euro) teure Roboter rund acht Jahre lang unter dem Arbeitstitel “Mars 2020” entworfen und gebaut worden. An Bord hat der rund 1.000 Kilogramm schwere und drei Meter lange Rover von der Größe eines Kleinwagens neben viel Technik auch die Namen von knapp elf Millionen Menschen, die sie nach einem entsprechenden Aufruf eingesandt hatten, gebrannt auf drei fingernagelgroße Chips. Gelingt die Landung, dann wäre “Perseverance” bereits der fünfte Rover, den die NASA zum Mars bringt. 1997 landete der “Sojourner”, der nur rund drei Monate lang mit der Erde kommunizierte. 2004 folgten die Zwillingsrover “Spirit” und “Opportunity”. Die Kommunikation zu “Spirit” ging 2007 in einem riesigen Staubsturm verloren, “Opportunity” erlag 2018 dem gleichen Schicksal. 2012 landete “Curiosity”, dessen Team seitdem auch über die sozialen Netzwerke Wissenschafter und Fans mit Neuigkeiten und Fotos versorgt und den Roboter so zum Publikumsliebling werden ließ. Unter anderem schaffte es 2018 zudem der stationäre NASA-Länder “InSight” zum Mars, außerdem kreisen mehrere Sonden um den Roten Planeten. “Perseverance” ist eine Art “Curiosity 2.0” – unter anderem mit sieben wissenschaftlichen Instrumenten, zwei Mikrofonen, 23 Kameras, einem Laser und sogar einem kleinen Hubschrauber an Bord. Vor allem dieser “Ingenuity” (auf Deutsch etwa: Einfallsreichtum) getaufte Hubschrauber hat im Vorfeld unter Wissenschaftern und Weltraum-Fans schon für viel Vorfreude gesorgt – denn damit soll zum ersten Mal versucht werden, auf einem anderen Planeten eine Art Hubschrauber zu starten. “Ingenuity” wiegt vielleicht nur 1,8 Kilogramm, aber er hat übergroßen Ehrgeiz, heißt es von derNASAa. Der kleine Helikopter soll beweisen, dass das Fliegen auf dem Mars möglich ist. Seine vier Rotorblätter aus Kohlefasern rotieren deutlich schneller als die von Hubschraubern auf der Erde – unter anderem weil die Atmosphäre des Mars deutlich dünner ist. Bis zu vier Flugversuche könnte “Ingenuity” auf dem roten Planeten starten. “Das Team hat alles getan, um den Hubschrauber auf der Erde zu testen, und wir freuen uns darauf, unser Experiment in der echten Umgebung des Mars fliegen zu lassen”, sagt NASA-Projektchefin MiMi Aung. “Wir werden die ganze Zeit währenddessen weiter lernen und es wird die ultimative Belohnung für unser Team sein, wenn wir der Art und Weise, wie wir neue Welten erkunden, für die Zukunft eine weitere Dimension hinzufügen können.” Die ganze “Perseverance”-Mission führe darauf hin, “dass eines Tages Menschen nicht nur auf dem Mond leben und arbeiten, sondern auch auf einem anderen Planeten”, sagt NASA-Chef Jim Bridenstine. “Die Zukunft sieht also sehr vielversprechend aus, es gibt viele neue Möglichkeiten.”

NASA-Rover soll Mars mit allen Sinnen erkunden

Der Ibiza-U-Ausschuss tagt Mittwoch und Donnerstag zum letzten Mal vor der Sommerpause. An beiden Tagen sind Vertreter der Justiz geladen. Den Anfang macht Strafrechtssektionschef Christian Pilnacek, der u.a. zu den nicht immer friktionsfreien Ermittlungen und zu einem Treffen mit Walter Rothensteiner, Novomatic-Aufsichtsratschef und Beschuldigter in der Casinos-Causa, befragt werden wird. Neben Pilnacek sind am Mittwoch Johann Fuchs von der Oberstaatsanwaltschaft Wien und WKStA-Staatsanwältin Christina Jilek geladen. Am Donnerstag stehen dann die Leiterin der Staatsanwaltschaft Wien, Maria-Luisa Nittel, und Gregor Adamovic von der WKStA den Abgeordneten Rede und Antwort. Für Gesprächsstoff zwischen den Fraktionen dürfte auch die Ladungsliste für den Herbst sorgen. Schließlich wurden zwei eingebracht, eine von SPÖ und NEOS sowie eine von der ÖVP. Letztlich muss Ausschuss-Vorsitzender Wolfgang Sobotka (ÖVP) über die Reihenfolge der Ladungen entscheiden.

Ibiza-U-Ausschuss befragt Justizvertreter

Die seit 2018 geltende Abschaffung des Pflege-Regresses beschert den Ländern und Gemeinden bis 2030 Mehrkosten von rund 600 Mio. Euro jährlich. Das geht aus einer aktuellen Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts hervor. Zwar lagen laut Wifo-Einschätzung 2018 die Kosten mit 273 Mio. Euro unter den vom Bund geleisteten Kompensationszahlungen von 295,5 Mio., die Kurve zeigt aber steil nach oben. Zuständig für die stationäre Pflege (in Pflegeheimen) sind die Bundesländer. Der Bund hat 2017 (mit Inkrafttreten 2018) den Pflegeregress abgeschafft. Bis dahin mussten Bewohner von stationären Einrichtungen die Kosten zum Teil aus Vermögensbeständen selbst tragen. Sofern die einbehaltene Pension und das Pflegegeld zur Finanzierung des Pflegeplatzes nicht ausreichte, wurde auch das Vermögen der Betroffenen herangezogen. Seit Anfang 2018 ist diese Praxis Geschichte (ein Großteil des Pensionseinkommens wird allerdings immer noch zur Finanzierung herangezogen). Für den durch das Ende des Vermögens-Regresses entstandene Einnahmen-Entfall wurden den Ländern Kompensationszahlungen durch den Bund zugesagt – für das Jahr 2018 in Höhe von 295,5 Mio. Euro, für die Jahre 2019 und 2020 wurde die Höhe mit jeweils 300 Mio. Euro festgelegt. Im aktuellen Wifo-Monatsbericht, der der APA vorliegt, präsentieren die Wifo-Experten Matthias Firgo und Ulrike Famira-Mühlberger eine erstmalige Schätzung der fiskalischen Kosten der Abschaffung des Pflegeregresses. Für das Jahr 2018 wird der Mehraufwand mit etwa 273 Mio. beziffert. Für die Jahre 2019 und 2020 werden bereits Mehrausgaben in Höhe von 289 bzw. 308 Mio. Euro angenommen, bis 2025 klettern diese dann auf 427 Mio. Euro. Im Jahr 2030 gehen die Experten dann von der genannten Summe von knapp 600 Mio. Euro aus. “Man muss Wege finden, um dies entsprechend abzugelten in den kommenden Jahren”, sagte Firgo gegenüber der APA. Das Wifo weist in seinem Monatsbericht auch auf die insgesamt zu erwartenden Kostensteigerungen im Pflegesektor hin. Der öffentliche Aufwand für Geld- und Sachleistungen werde sich von 5,1 Mrd. Euro im Jahr 2018 auf 9,1 Mrd. Euro im Jahr 2030 vergrößern. Bereinigt man diese Summe um die zu erwartende Inflation, so würde das laut Wifo gegenüber 2018 eine Steigerung auf immerhin 7,5 Mrd. Euro bedeuten. Grund für den erwarteten Kostenanstieg ist laut Firgo einerseits die Alterung der Gesellschaft, andererseits auch erwartbare Steigerungen bei den “Stückkosten für Pflegedienstleistungen”. Diese werden in Summe “deutlich stärker steigen als die Inflation”, so der Experte. Denn man könne davon ausgehen, dass die Lohnabschlüsse in diesem Bereich über der Inflation liegen werden müssen, um die Berufe attraktiver zu machen. Und es werde aufgrund der immer älteren Pflegebedürftigen auch der durchschnittliche Betreuungsbedarf pro Betroffenem zunehmen. Dazu komme auch noch die Tatsache, dass die Angehörigen-Pflege weiter abnehmen wird, auch daher werde es mehr professionelle Betreuung brauchen.

Kosten für Pflege-Regress-Aus steigen bis 2030 auf 600 Mio.