E-Cycling Liga

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Heute Samstag fand das 2. Rennen der vom Österreichischen Radsportverband veranstalteten eCycling League Austria statt. Bei der virtuellen „Tour of Tewit Well“ in Yorkshire war ein 10,4 Kilometer langer Rundkurs dreimal zu absolvieren und insgesamt 600 Höhenmeter zu bewältigen. Das Team Felbermayr Simplon Wels war mit Radprofi Moran Vermeulen am Start, der das Rennen wieder zuhause auf der Walze vor dem Laptop radelnd absolvierte. Der 23jährige aus Ramsau attackierte in einem intensiven Rennen bei der letzten Steigung, fünf Fahrer konnten folgen. Im anschließend Zielsprint landete er mit einer Sekunde Rückstand auf dem 4. Platz und trat teilweise mit weit über 400 Watt in die Pedale. In der Gesamtwertung liegt er nach zwei von neun Rennen auf Platz 2. „Das war heute ein brutal schweres Rennen und eine ideale Generalprobe für die eCycling-WM am 9. Dezember“, betont Moran Vermeulen.

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Radprofi Riccardo Zoidl kommt zurück zum Team Felbermayr Simplon Wels! Nach einem Jahr bei dem World-Tour Rennstall CCC Team unterschreibt der 31-Jährige wieder beim welser Continental-Team. Wie es dazu gekommen ist und was er sich von der bevorstehenden Saison erhofft erfährst du morgen. Wie haben Ricci Zoidl exklusiv als Erste im WT1-Interview.

Heimkehrer

Österreichs Tennis-Ass Dominic Thiem wird sich in den nächsten Wochen wohl schon wieder fast wie in den Zeiten vor der Coronavirus-Pandemie fühlen. Zwar geht es für ihn noch nicht wieder um Weltranglistenpunkte, doch zumindest in punkto Reisetätigkeiten reißt es ihn zumindest für gut fünf Wochen ziemlich herum. Belgrad, Nizza, Kitzbühel und Berlin sind die aktuell fixierten Exhibition-Stationen. Belgrad ist mit einem Vorgeplänkel am Freitag diesen Samstag und Sonntag die Auftakt-Station der über vier Wochenenden angesetzten, vom Weltranglisten-Ersten Novak Djokovic ins Leben gerufenen Adria Tour. Der seit rund drei Wochen 33-jährige Serbe gefällt sich in der Rolle des Organisators, ließ etwa Thiem mit Stil im Privatjet einfliegen. Zadar (CRO), Montenegro und Banja Luka (BIH) sind die weiteren Stationen, den Abschluss soll am 5. Juli in Sarajevo eine Exhibition zwischen Djokovic und Damir Dzumhur (BIH) bilden. Thiem wird da dann nicht mehr dabei sein, er hat nur den Belgrad-Trip eingeplant. Nach bisher sieben Matches bei den “Austrian Pro Series” mit sechs Siegen und einer gegen Sebastian Ofner bezogenen Niederlage warten auf ihn seine ersten zwei Partien nach der Corona-Pause gegen ausländische Gegner. “Ein Match gegen Zverev oder Djokovic, das ist schon ganz gut dann. Aber es ist auch der Charity-Faktor im Vordergrund”, sagte Trainer-Vater Wolfgang Thiem im Gespräch mit der APA. In der serbischen Hauptstadt ist eine begrenzte Anzahl von Zuschauern zugelassen, am Mittwoch hatte das Fußball-Cup-Finale des Landes vor rund 20.000 Fans stattgefunden. Neben Zverev und Djokovic sind mit Grigor Dimitrow (BUL), Viktor Troicki (SRB) sowie Marin Cilic und Borna Coric (beide CRO) auch andere namhafte Spieler genannt. Thiem nimmt am Sonntag aber jedenfalls wieder Abschied von der Adria Tour, in der nächsten Woche geht es in der Südstadt in die Endphase der “Austrian Pro Series”. An den beiden Folge-Wochenenden wird der Weltranglisten-Dritte beim vom langjährigen Serena-Williams-Coach Patrick Mouratoglou initiierten “Ultimate Tennis Showdown” (UTS) dabei sein. Gespielt wird in Mouratoglous Tennis-Akademie in Biot nahe Nizza. Mit Stefanos Tsitsipas (GRE), Matteo Berrettini (ITA) und David Goffin (BEL) haben drei weitere Top-Ten-Spieler der derzeit eingefrorenen Weltrangliste für diesen über fünf Wochen gehenden Event genannt. Das Spielformat ist mit vier, von 2-Minuten-Pausen unterbrochenen 10-Minuten-Vierteln innovativ. Der Spieler mit den meisten Punkten während eines Viertels ist dessen Gewinner. Es wird im Tiebreak-Format mit zwei Aufschlägen eines Spielers in Folge gespielt. Den Coaches steht je Viertel ein 30-Sekunden-Time-out zur Verfügung. Die in Englisch abzuhaltende Spieler/Coach-Kommunikation wird für die Zuschauer zu hören sein. Unabhängig davon sei laut Wolfgang Thiem generell das Gewinnen von Matchpraxis sehr wichtig. “Du hast dann schon zehn bis 15 Matches in den Beinen, wenn es los geht. Das hilft schon.” Natürlich wolle Dominic immer gewinnen, aber es sei auch immer der Exhibition-Charakter dabei, auch in Österreich. “Dominic ist immer der Gejagte, er hat auch sehr viel Kondi trainiert in den letzten Wochen. Es macht keinen Sinn, wenn man sich perfekt auf das vorbereitet. Weil man muss sich langfristig auf Amerika vorbereiten oder auf die Sand-Saison.” Das erste Juli-Wochenende lässt Thiem aus, da es schon am Dienstag darauf in Kitzbühel mit “Thiem’s 7” losgeht. Für den da letzten freien Startplatz hat sich der 26-Jährige auch um einen absoluten Superstar bemüht. “Er hat auch Rafael Nadal kontaktiert, ob er Interesse hätte”, verriet Wolfgang Thiem. “Da war aber keine Zusage.” Es sei noch Zeit, um diesen Platz zu besetzen. Für Thiem wird es nach Kitzbühel jedenfalls nach Berlin weitergehen, wo er bis 19. Juli wie auch Zverev und Nick Kyrgios (AUS) bei zwei Kurz-Turnieren antreten wird.

Für Dominic Thiem wird es jetzt international

Der Welser Fußball sorgt weiterhin für Schlagzeilen. Und ein Ende ist nicht in Sicht. Wie diese Situation ein echter Experte einschätzt? Wir haben mit dem Welser Vizepräsidenten des LASK – Jürgen Werner unter anderem darüber gesprochen.

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ESV Tennis Wels

Der europäische Club-Fußball hat in der Vor-Corona-Zeit einen finanziellen Höhenflug verzeichnet. Laut der jährlichen Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmens Deloitte ist der Umsatz in der Saison 2018/19 um zwei Prozent auf 28,9 Milliarden Euro gestiegen. Der Löwenanteil entfiel auf die “Big 5”, die ihren Anteil sogar steigern konnten. Die fünf großen Ligen in Europa – englische Premier League, spanische La Liga, deutsche Bundesliga, italienische Serie A und französische Ligue 1 – generierten 59 Prozent des gesamten Umsatzes, in absoluten Zahlen rund 17 Mrd. Euro. Das Wachstum von neun Prozent gegenüber der Saison davor resultiert vor allem aus den Ausschüttungen der UEFA, die aufgrund neuer TV-Verträge 700 Mio. Euro mehr verteilte. 70 Prozent davon, in Summe 483 Mio. Euro, holten sich die Clubs der fünf großen Ligen. Umsatz-Krösus ist unverändert die Premier League (5,85 Mrd. Euro) vor La Liga (3,375 Mrd.), Bundesliga (3,345 Mrd.), Serie A (2,495 Mrd.) und Ligue 1 (1,9 Mrd). Die letzten zwei verbuchten allerdings auch operative Verluste, wobei vor allem der Rekordverlust der Ligue 1 von 306 Mio. Euro Anlass zur Sorge gebe, schrieb Deloitte. Premier League (934 Mio. Euro), La Liga (445 Mio.) und Bundesliga (394) wirtschafteten dagegen profitabel. Für die österreichische Bundesliga errechnete Deloitte für die Saison 2018/19 einen Umsatz von 256 Mio. Euro. Die Steigerung um 45 Prozent resultierte aus dem neuen TV-Vertrag sowie der Aufstockung auf zwölf Vereine. Die Einnahmen setzten sich aus Sponsoring (101 Mio. Euro), TV-Rechte (69 Mio.), andere Werbeeinnahmen (49 Mio.)und Spieltag-Einnahmen (37 Mio.) zusammen. “Die Saison 2018/19 war für die österreichische Bundesliga erfreulich: Die heimischen Klubs kommen auf einen Umsatz von 256 Millionen Euro, was ein beachtliches Wachstum bedeutet hat. Besonders die langfristigen Mediendeals haben sich im Vorjahr positiv auf die Zahlen ausgewirkt”, erklärte Wilfried Krammer, Senior Manager bei Deloitte Österreich. Allerdings stehen die heimischen Vereine so wie alle Clubs in Europa durch die Corona-Krise vor großen Herausforderungen. “Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf sind durch COVID-19 plötzlich eingebrochen, die Fixkosten laufen allerdings weiter und können nicht von heute auf morgen in gleichem Ausmaß reduziert werden. Die österreichischen Fußballclubs brauchen hier nun rasch eine unkomplizierte Unterstützung”, meinte Krammer Er geht davon aus, dass sich die Umsatzschere zwischen großen und kleinen Clubs durch Corona weiter vergrößert. “Während die großen Vereine ihre Einnahmen vertraglich meist gut abgesichert haben, sind kleinere Vereine stärker auf Einnahmen aus Spieltagen und saisongebundenen Werbeverträgen angewiesen”, analysierte Krammer.

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