Edinburgh sagt legendäres Festival Fringe ab

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Edinburgh sagt legendäres Festival Fringe ab

Das legendäre Festival Fringe in Edinburgh ist erstmals seit über 70 Jahren abgesagt worden. Es gilt als das größte Kulturfestival der Welt und bietet Theater, Comedy, Tanz und Musicals an. Alle fünf Festivals zusammen haben im Sommer Tausende Veranstaltungen angeboten mit über 25.000 Autoren, Schauspielern und anderen Künstlern aus 70 Ländern. Die Events ziehen jedes Jahr mehr als vier Millionen Besucher aus aller Welt an.

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Wegen der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie fürchten viele Museen in den USA, dauerhaft schließen zu müssen. In einer Umfrage des US-Museumsverbands AAM hat jedes dritte Museum angegeben, dass ein deutliches Risiko bestehe, im kommenden Herbst endgültig schließen zu müssen, oder dass es unklar sei, ob das Museum überlebe. Mehr als 750 Museumsdirektoren wurden dafür befragt. Der überwiegende Teil (87 Prozent) habe zudem nur noch finanzielle Rücklagen für bis zu zwölf Monate, hieß es. Die Einkünfte verschwanden über Nacht, als wegen der Pandemie alle kulturellen Institutionen schließen mussten, wie die Präsidentin der AAM, Laura Lott, sagte. “Traurigerweise werden sich viele davon nicht erholen.” Eine Schließung von nach Verbandsschätzung 12.000 Museen sei für Gemeinden, Wirtschaft und das Bildungssystem verheerend. An sie sind dem Verband zufolge direkt und indirekt insgesamt rund 726.000 Arbeitsplätze geknüpft. Jährlich erwirtschaftet der Sektor 50 Milliarden Dollar (rund 43,2 Mrd. Euro). Die Museen hoffen deshalb auf staatliche Finanzhilfen und Spenden. Die AAM vertritt nach eigenen Angaben mehr als 35.000 Institutionen, hauptberuflich im Museumsbereich Beschäftigte und Freiwillige sowie unternehmerische Partner im Museumssektor. Auch in den Niederlanden fürchten rund 100 Museen das Aus als Folge der Coronakrise. Ohne staatliche Hilfen würden sie 2021 finanziell nicht überleben, teilte der Verband der Museen am Donnerstag in Amsterdam mit. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter den rund 430 Mitgliedern. Vor allem die kleineren Museen mit weniger als 40.000 Besucher im Jahr seien von der Pleite bedroht, erklärt der Verband. Die Museen waren bis zum 1. Juni für drei Monate geschlossen und dürfen seither nur eine begrenzte Zahl von Besuchern empfangen.

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Schwerer Schicksallschlag für Hollywood-Star John Travolta: Der 66-Jährige trauert um seine Ehefrau: Kelly Preston, seit 1991 die Frau an seiner Seite, verstarb am gestrigen Sonntag im Alter von 57 Jahren. Die Schauspielerin kämpfte lange gegen Brustkrebs. Travolta schrieb auf Instagram: “Schweren Herzens muss ich euch mitteilen, dass meine wundervolle Frau Kelly den zweijährigen Kampf gegen den Krebs verloren hat.” Der Schauspieler dankte in seinem Posting den Ärzten und Pflegern, die Kelly auf ihrem schweren Weg begleitet hatten. “Wir werden Kelly stets in bester Erinnerung behalten”, schließt Travolta. Er wolle sich nun für einige Zeit zurückziehen und “für seine Kinder da sein, die ihre Mutter verloren haben.”

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Eine Frau mitsamt Rollator ist Mittwochvormittag in Wels-Vogelweide im Bereich eines Zebrastreifens von einem Fahrzeug erfasst und schwer verletzt worden. Der Unfalllenker beging Fahrerflucht und flüchtete nach der Kollision.

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SARS-CoV-2-Infektionen bei Spitalspersonal erfolgen vor allem außerhalb der Krankenhäuser. Die perfekte technische Lösung gibt es nicht. “Wir müssen in der Lage sein, den unkontrollierten Eintrag von Infektionen zu verhindern”, sagte der medizinische Direktor des Wiener Krankenanstaltenverbundes (KAV) gegenüber der APA. Der Wiener Infektiologe Christoph Wenisch (Kaiser-Franz-Josef Spital) erklärte Dienstagabend in einer Ärztefortbildungsveranstaltung online: “Das Krankenhaus ist der sicherste Ort für ‘Gesundheitsarbeiter’.

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Die erwartete Rezession infolge der Coronavirus-Krise könnte für die Europäische Union nach Einschätzung der EU-Kommission deutlich heftiger ausfallen als zunächst gedacht. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung könnte 2020 vergleichbar mit dem Abschwung im Jahr der Wirtschaftskrise 2009 sein, teilte die EU-Kommission am Freitagabend mit. Damals war die Wirtschaft in der EU um 4,3 Prozent geschrumpft und in der Eurozone um 4,5 Prozent.

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Die Regierung und die Sozialpartner haben sich auf ein neues, ab Oktober geltendes Corona-Kurzarbeitsmodell geeinigt. Die Mindestarbeitszeit wird von 10 auf 30 Prozent angehoben, die Nettoersatzrate für Beschäftigte bleibt bei 80 bis 90 Prozent. Die Kurzarbeit werde um sechs Monate verlängert, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch nach einem Treffen mit Sozialpartner-Vertretern. Die Eckdaten: Ab 1. Oktober kann die Kurzarbeit für weitere sechs Monate beantragt werden. In Sonderfällen kann die Mindestarbeitszeit in Absprache mit den Sozialpartnern auch unterschritten werden. Sie darf aber höchstens 80 Prozent betragen. Um Missbrauch vorzubeugen, haben sich die Sozialpartner auf ein Verfahren geeinigt, um die wirtschaftliche Betroffenheit der Antragssteller zu überprüfen. Es sollen auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, die Weiterbildungsmaßnahmen in der Kurzarbeit ermöglichen. Planungssicherheit Arbeitsministerin Christine Aschbacher ging näher in die Details. Es ging bei der Verhandlung vor allem um Planungssicherheit. Läuft in Betrieben die Kurzarbeit vor Oktober, also dem Beginn der neuen Phase, aus, kann es hier eine Verlängerung geben. Auch die Treffsicherheit soll noch erhöht werden. Es wird klare Kriterien geben, welche derzeit mit den Sozialpartnern erarbeitet werden. Gesundheits- und Sozialminister Rudolf Anschober strich hervor, dass die Maßnahmen auch darauf abzielen, zu verhindern, dass es nach der Wirtschafts- zu einer Sozialkrise kommt. Anschober betont, dass auch die Nettoersatzrate für die Arbeitnehmer gleich bleibe. Das sei ein großer Wurf. Kompromiss “Das Ergebnis ist ein guter Kompromiss. Wir wollten Planungssicherheit für Beschäftigte und Unternehmen, die haben wir mit diesem Paket erreicht”, sagt ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian. WKÖ-Präsident Harald Mahrer: “Wir konnten uns gemeinsam auf ein sehr attraktives Modell einigen. Damit stellen wir maximale Unterstützung für unsere Betriebe und ihre Beschäftigten sicher.” Das Kurzarbeitsgeld sei “gut investiert”, sagte Vizekanzler Werner Kogler (Grüne). Für  Katzian verhindere die Kurzarbeit, dass Mitarbeiter “nicht in die Arbeitslosigkeit geschickt” werden. Um das neue Kurzarbeitsmodell zu nützen, müsse es auch eine Weiterbildungsbereitschaft der Mitarbeiter geben, sagte Mahrer. Stiftungen für Arbeitslose Aschbacher präsentierte auch die Corona-Arbeitsstiftung. Dabei geht es konkret um die Qualifizierung und Umschulung von Arbeitssuchenden. 700 Millionen Euro sollen in die Weiterbildung investiert werden. Abgewickelt wird die Ausbildung über das AMS. Bis zu 100.000 Menschen sollen über diese Arbeitsstiftung weitergebildet werden. Wer länger als vier Monate in einer Bildungsmaßnahme ist, wird auch finanziell unterstützt. Konkret sollen die Ausbildungen zu Jobs in Bereichen führen, in der es viel Nachfrage nach Fachkräften gibt. Konkret geht es einerseits um Pflegeberufe, andererseits um technische Berufe, bei denen die Ausbildung auch länger dauern kann. Bis zu zwei Jahre sind laut Aschbacher hier denkbar. Daneben sollen auch Qualifizierungsmaßnahmen von Mitarbeitern in Unternehmen gefördert werden, vor allem im Bereich Digitalisierung. Anschober strich hervor, dass die Qualifikation in Zukunftsbereiche auch die zukünftige Entwicklung der Wirtschaft unterstützen soll. Als Sozialminister ist ihm wichtig, dass Menschen dabei unterstützt werden, aus der Arbeitslosigkeit herauszukommen. Besonders geachtet wurde dabei auf die Chancengerechtigkeit vor allem bei Frauen. Corona-Arbeitszeitmodell Anschober stellte auch ein neues Arbeitszeitmodell für die Coronakrise vor. Vorbild dafür waren Maßnahmen der Voestalpine. Dabei können in einem Betrieb vier Mitarbeiter sich freiwillig dafür entscheiden, dass sie ihre Arbeitszeit auf 80 Prozent reduzieren, um einen neuen Arbeitsplatz zu schaffen. Dabei wird die Hälfte des Lohnentgangs vom Staat übernommen. Es soll auch keine negativen Auswirkungen auf die Einzahlungen für die Pensionen haben. Das Programm ist für zwei Jahre angedacht.

Kurzarbeit verlängert, 700 Millionen Euro für Qualifizierung, neues Arbeitszeitmodell