Eigene Info-Hotline für Lehrlinge startet

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Eigene Info-Hotline für Lehrlinge startet

Die Bundesregierung startet morgen eine Gratishotline für Lehrlinge. Unter 0800 22 00 74 erhalten Auszubildende gratis von Montag bis Samstag (8 bis 20 Uhr) Auskunft zu all den Fragen, die nun im Zuge der Coronavirus-Pandemie entsanden sind.

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Für den Sprecher der österreichischen Gastronomie, Mario Pulker, ist klar, dass die neuerlichen Beschränkungen ab Montag seine Branche belasten werden. Er fordert weitere Hilfen für die Betriebe, kritisiert aber auch so manche Kollegen, die sich in der jüngeren Vergangenheit nicht an die Vorgaben gehalten haben. “Die von der Bundesregierung präsentierten verschärften Maßnahmen in der Gastronomie treffen die seit Beginn der Corona-Krise schwer in Mitleidenschaft gezogene Branche massiv”, lautet die erste Reaktion des Branchensprechers in der Bundeswirtschaftskammer, Mario Pulker. Ab dem kommenden Montag, 0 Uhr, gibt es eine Beschränkung von maximal 10 Personen pro Tisch im Innenbereich, eine Maskenpflicht für Gäste im Lokal – und auch bei privaten Feiern beim Wirten, wie z.B. Hochzeiten oder Geburtstagsfeiern, sind nur mehr bis 10 Personen möglich. “Brauchen weitere Hilfe” Umso wichtiger seien nun weitere Maßnahmen zur Unterstützung der betroffenen Betriebe, kommentiert Pulker: „Wir wissen, dass es Maßnahmen braucht, um die aktuell steigenden Infektionszahlen in den Griff zu bekommen und sind bereit, unseren Beitrag zu leisten. Genauso wichtig ist es aber, die Gastronomie-Betriebe zu stützen und Einnahmenausfälle zu kompensieren, die durch die verschärften Maßnahmen zu erwarten sind.” Die angekündigte Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung um ein Jahr sei eine gute Nachricht und ein Lichtblick. Kritik und ein Appell Um die betroffenen Unternehmen in dieser neuerlichen Ausnahmesituation zu unterstützen, brauche es weitere “rasche und unbürokratische Hilfsmaßnahmen”, unterstreicht Pulker. Auch eine rasche Einigung beim Fixkostenzuschuss, der momentan seitens der EU blockiert wird, wäre enorm wichtig für Österreichs Gastronomiebetriebe. Kritik übt Pulker an jenen einzelnen Gastronomiebetrieben, die sich nicht an die Vorgaben gehalten haben: „Nun kommt die gesamte Branche wegen einiger weniger, die unfair agieren, zum Handkuss. Ich appelliere eindringlich an alle Betriebe, sich an die Regeln zu halten und so dazu beizutragen, die Infektionszahlen wieder zu senken.“

Das sagt die Gastronomie zu den wieder schärferen Maßnahmen

Andreas Weidinger (ÖVP Wels) im Talk.

Ungeachtet der Coronavirus-Pandemie will der ungarische Billigflieger Wizz Air seine Flüge von aus Wien wieder aufnehmen. Der Startschuss soll in vier Tagen am Freitag erfolgen. Am 1. Mai sollen sieben Destinationen angeflogen werden: Dortmund, Thessaloniki, Rom, Mailand, Lissabon, Oslo, Eindhoven. Am Samstag sollen weitere sechs Destinationen – Athen, Köln, Reykjavik, Teneriffa, Tel Aviv und Varna – dazukommen. Weitere drei Ziele – Larnaka, Valencia und Warschau – sind ab Sonntag, dem 3. Mai, im Programm.

Wizz Air plant am Freitag Flüge zu sieben Städten von Wien aus

Italien will einen gemeinsamen Neustart des Tourismus in Europa am 15. Juni. “Wir setzen uns ein, damit wir am 15. Juni gemeinsam neu anfangen können. Der 15. Juni soll für den Tourismus zum europäischen D-Day werden”, so der italienische Außenminister Luigi Di Maio am Montagabend im öffentlich-rechtlichen TV-Sender RAI 1. Zuvor hatte Di Maio mit Außenminister Alexander Schallenberg telefoniert. Im Streit um die EU-Wiederaufbauhilfen nach der Coronakrise rief Di Maio die sogenannten “Sparsamen Vier”, zu denen auch Österreich zählt, zur Dialogbereitschaft auf.

Italien für Neustart des EU-Tourismus am 15. Juni

Klare Worte hat Dominic-Thiem-Manager Herwig Straka für das von Novak Djokovic veranstaltete Tennisturnier in Belgrad gefunden. Nach positiven Coronavirus-Tests von zumindest vier Teilnehmern gab er Djokovic in einem “Standard”-Interview (Donnerstag-Ausgabe) die Hauptschuld. Die Sache sei “in eine völlig falsche Richtung gegangen”, “dumm” und “ein Blödsinn” gewesen. Thiem nahm er aber in Schutz. Rund um den Auftakt der sogenannten Adria Tour in Belgrad war es vor eineinhalb Wochen zu Massenaufläufen gekommen. Spieler umarmten sich, Fans konnten den Sportlern ohne Wahrung von Abstandsregeln nahekommen. Auf den Rängen waren um Tausende mehr Zuschauer, als ursprünglich angekündigt waren. Nach Matches wurde in Lokalen durchaus ausgelassen gefeiert, wie Fotos und Videoaufnahmen zeigen. “Aus Sicht der ATP war es eine unnötige Veranstaltung”, meinte Straka, der Mitglied des ATP-Boards ist, trotz des Turniersiegs von Thiem in Belgrad. “Keiner, der dabei war, hat seine Vorbildfunktion erfüllt. Das ist traurig und richtig.” Neben dem Veranstalter Djokovic legten auch die Profis Viktor Troicki, Borna Coric und Grigor Dimitrow positive Tests auf das SARS-CoV-2-Virus ab. Dass Thiem, der laut Straka regelmäßig getestet werde, negativ ist, sei vielleicht einfach Glück gewesen. Thiem hat sich bisher auch auf seinen Social-Media-Kanälen nicht zu der Angelegenheit geäußert. “Jeder weiß, es war dumm, da hilft keine öffentliche Entschuldigung. Der Einzige, der sich entschuldigen muss, ist Djokovic, weil er alles inszeniert hat. Die anderen waren nur dabei, haben keinen umgebracht”, verteidigte Straka den Niederösterreicher. “Es ist aber passiert, er muss und wird daraus Lehren ziehen. Es war keine kriminelle Handlung.” Straka habe seinen Schützling nur unter der Bedingung “freigegeben”, dass es klare Covid-19-Richtlinien gibt. Maximal 1.000 Zuschauer hätten kommen dürfen, Social Distancing sei garantiert gewesen. Vor Ort habe Djokovic aber zugelassen, dass eine “Publicity-Show” aus der Veranstaltung wird. “Okay, die anderen haben mitgemacht, aber er war sehr dahinter”, sagte Straka. Die Geschichte habe jedoch in Hinblick auf die nächsten Events vielleicht etwas Gutes: “Die Spieler haben endlich verstanden, warum es diese strengen Vorschriften gibt.”

Thiem-Manager Straka greift Djokovic wegen Belgrad-Event an

Während die Ankunftszahlen von aus Afrika ankommenden Flüchtlingen in Europa wieder steigen, warnt das UNO-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) vor den Gefahren, die entlang der Flüchtlingsrouten lauern. Menschen seien dort “unaussprechlicher Brutalität und Unmenschlichkeit” ausgesetzt, so das UNHCR anlässlich der Präsentation eines aktuellen Berichts am Mittwoch. Viele von ihnen sterben. Der Bericht mit dem Titel “On this journey, no one cares if you live or die” (“Auf dieser Reise kümmert es niemanden, ob man lebt oder stirbt”), den das UNHCR gemeinsam mit dem Mixed Migration Center (MMC) des Danish Refugee Councils erstellte, zeigt, dass in den vergangenen beiden Jahren mindestens 1.750 Menschen auf dem Weg durch die Sahara ums Leben gekommen sind. Mit mindestens 72 Toten pro Monat sei diese Strecke eine der tödlichsten Flüchtlingsrouten der Welt, schlussfolgert das UNHCR. Etwa 28 Prozent der Todesfälle aus den Jahren 2018 und 2019 sind auf die Durchquerung der riesigen Wüste zurückzuführen. Nicht hinzugerechnet werden in dem Report die tausenden Todesfälle bei der Überquerung des Mittelmeers. Neben der Wüste, in der Flüchtlinge immer wieder verdursten, sind laut UNHCR und MMC weitere Brennpunkte für Todesopfer Sabha, Kufra und al-Qatrun im Süden Libyens, das Schmugglerzentrum Bani Walid südöstlich von Tripolis und mehrere Orte entlang des westafrikanischen Abschnitts der Route, darunter die malische Hauptstadt Bamako und Agadez in Niger. Die Männer, Frauen und Kinder, die überleben, seien aufgrund der Traumata oft mit dauerhaften und schweren psychischen Problemen konfrontiert. “Zu lange sind die grauenhaften Misshandlungen, die Flüchtlinge und Migranten auf der Landroute erfahren haben, weitgehend unsichtbar geblieben”, sagte UNO-Flüchtlingshochkommissar Filippo Grandi. Der aktuelle Bericht dokumentiere “Tötungen und umfassende Gewalt der brutalsten Art gegen verzweifelte Menschen, die vor Krieg, Gewalt und Verfolgung geflohen sind. Es bedarf starken Leaderships und konzertierten Vorgehens der Staaten in der Region mit Unterstützung der internationalen Gemeinschaft, um diesen Grausamkeiten ein Ende zu setzen, die Opfer zu schützen und die verantwortlichen Verbrecher zu verfolgen”, forderte er. Gerade in Libyen müsse der Kampf gegen Netzwerke der Menschenhändler noch stärker unterstützt werden. Geflüchtete, auch solche, die bereits auf See von der libyschen Küstenwache aufgegriffen wurden, würden “oft willkürlich in offizielle Haftanstalten verschleppt und festgehalten, wo sie täglich mit Misshandlungen und entsetzlichen Bedingungen konfrontiert sind”, heißt es in dem UNO-Bericht. Zudem müssten aber auch legale Alternativen zu den “gefährlichen und verzweifelten Reisen” geboten werden und die Ursachen, die zur Flucht führten, bekämpft werden. “Der achtlose Umgang mit Flüchtlingen und Migranten, den wir auf diesen Routen erleben, ist inakzeptabel”, betonte auch Bram Frouws, Leiter des Mixed Migration Centre (MMC). “Die Daten, die wir zur Verfügung stellen, zeigen erneut, dass Libyen kein sicherer Ort ist, an den Menschen zurückkehren können.” Diese Beweislage könne nicht länger ignoriert werden.

Tausende auf Routen in Afrika von Tod bedroht