Ein Viertel lernt weniger als 3,5 Stunden pro Tag

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Ein Viertel lernt weniger als 3,5 Stunden pro Tag

Ein Viertel der zehn- bis 19-jährigen Schüler wendet für das Home Learning weniger als 3,5 Stunden täglich auf. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Universität Wien. Im Schnitt befassten sich die Befragten durchschnittlich fünf Stunden pro Tag mit schulbezogenen Aktivitäten. Ein Prozent kam auf weniger als eine Stunde täglich.

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Quiet-Riot-Drummer Frankie Banali 68-jährig gestorben

Eine Woche nach dem Brand in der Kathedrale von Nantes in Westfrankreich hat ein freiwilliger Gemeindediener die Tat gestanden. Ein Richter ordnete in der Nacht auf Sonntag Untersuchungshaft für den 39-Jährigen wegen “Zerstörung und Beschädigung durch Feuer” an. Der nun inhaftierte Verdächtige war bereits wenige Stunden nach dem Brand festgenommen wurde, nach einem Tag jedoch wieder freigelassen. “Er hat vor einem Untersuchungsrichter zugegeben, drei Brände in der Kathedrale gelegt zu haben”, sagte Staatsanwalt Pierre Sennes der Zeitung “Presse-Ocean”. Der Festgenommene räumte den Angaben zufolge ein, an der großen Orgel der Kathedrale, an einer kleinen Orgel und einer elektrischen Schalttafel Feuer verursacht zu haben. “Mein Mandant hat sich kooperativ gezeigt”, sagte der Anwalt Quentin Chabert der Zeitung. Der Verteidiger fügte hinzu: “Er bedauert die Taten sehr, das Geständnis war für ihn eine Befreiung.” Sein Mandat sei “von Gewissensbissen geplagt und von dem Ausmaß der Zerstörung sehr mitgenommen”. Im Falle einer Verurteilung drohen dem Mann laut Staatsanwaltschaft zehn Jahre Haft und eine Geldstrafe in Höhe von 150.000 Euro. Die gotische Sankt-Peter-und-Paul-Kathedrale in Nantes war in der Nacht auf Samstag vergangener Woche bei einem Brand schwer beschädigt worden. Das Feuer war an drei weit voneinander entfernten Stellen in der Kirche ausgebrochen. Laboruntersuchungen erhärteten den Verdacht auf Brandstiftung. Der Mann arbeitet als Freiwilliger für die Diözese Nantes und war am Vorabend des Brandes für die Schließung der Kathedrale verantwortlich. Da es keine Spur für ein gewaltsames Eindringen in die Kirche gab, geriet er rasch ins Blickfeld der Ermittler. Der Rektor der Kathedrale, Pater Hubert Champenois, hatte vergangene Woche erklärt, der freiwillige Gemeindediener sei ein Ruandese, “der vor einigen Jahren in Frankreich Zuflucht gesucht hat”. Er kenne den Mann seit vier oder fünf Jahren. “Ich habe Vertrauen in ihn und in alle Mitarbeiter”, sagte er damals. Bei dem Feuer brannte die große Orgel der Kathedrale vollständig ab. Auch ein großes Buntglasfenster in der Fassade sowie Gemälde wurden zerstört oder beschädigt. Philippe Charron von der regionalen Kulturbehörde gab jedoch an, dass “die meisten Werke gerettet werden konnten”. Sie würden nun zum großen Teil im Schloss von Nantes aufbewahrt werden. Eine Schätzung zu den Restaurierungskosten gibt es noch nicht. Frankreichs Premierminister Jean Castex kündigte an, der Staat werde sich “voll und ganz am Wiederaufbau beteiligen”. In der Kathedrale in Nantes hatte es zuletzt 1972 gebrannt. Damals hatte ein Dachdecker mit einem Schneidbrenner ein Feuer im Dachstuhl ausgelöst. Die Kirche war zwischen 1434 und 1891 im Flamboyant-Stil der Spätgotik erbaut worden. Der Brand weckte bei vielen Franzosen auch Erinnerungen an den Großbrand in der Pariser Kathedrale Notre-Dame im April 2019. Das Wahrzeichen der französischen Hauptstadt wurde dabei schwer beschädigt. Die Wiedereröffnung ist im Sommer 2024 geplant. Als mögliche Brandursachen gelten ein Kurzschluss oder eine achtlos weggeworfene Zigarette auf dem Dach, wo Renovierungsarbeiten stattfanden.

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Das allmähliche Abschmelzen der Eisdecke auf Grönland ist einer Studie zufolge wahrscheinlich nicht mehr aufzuhalten. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler der Ohio State University in einer Untersuchung, die in der Fachzeitschrift “Nature Communications Earth & Environment” veröffentlicht wurde. Die Experten haben Daten zu 234 Gletschern in der Arktisausgewertet. Die Erhebung umfasst 34 Jahre bis zum Jahr 2018. Ihrem Fazit zufolge dürfte der alljährliche Schneefall im Winter nicht ausreichen, um die Auswirkungen der Schneeschmelze im Sommer wettzumachen. Die Regierungen in aller Welt müssten sich nun auf den weiteren Anstieg der Weltmeere vorbereiten, fordern die Autoren. Bisher wird der Zuwachs auf durchschnittlich rund einen Millimeter pro Jahr geschätzt. Sollten Grönlands gesamte Eismassen abschmelzen, beliefe sich der Anstieg auf insgesamt etwa sechs Meter. Dies würde zur Überschwemmung vieler Küstenstädte in aller Welt führen. Diese Entwicklung würde allerdings Jahrzehnte dauern. Die Schneeschmelze in der Arktis weckt auch geostrategische und wirtschaftliche Begehrlichkeiten. So öffnen sich neue Handelsrouten für den Schiffsverkehr sowie neue Möglichkeiten der Förderung fossiler Brennstoffe und anderer Bodenschätze. Besonderes Interesse zeigen die USA.

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