Eine Mrd. Euro Zuschuss für Städte und Gemeinden

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Eine Mrd. Euro Zuschuss für Städte und Gemeinden

Auch die Städte und Gemeinden bekommen nun finanzielle Unterstützung in der Coronakrise. Der Bund stellt (bis Ende 2021) eine Milliarde Euro an Investitionszuschüssen zur Verfügung, gab die Regierungsspitze am Montag in einer Pressekonferenz bekannt. Vertreter der Kommunen zeigten sich zufrieden, auch wenn damit nicht alle Forderungen erfüllt werden.

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Ein russisches Gericht hat den Starregisseur Kirill Serebrennikow in einem umstrittenen Verfahren schuldig gesprochen. Das Strafmaß war am Freitag zunächst unklar. Der 50-Jährige wurde wegen Veruntreuung von Fördergeldern verurteilt, wie das Bezirksgericht der Agentur Interfax zufolge in Moskau entschied. Serebrennikow ist auch im deutschen Sprachraum ein gefragter Künstler. Das Verfahren gilt als Schauprozess gegen die liberale Kunstszene in Russland. Die Staatsanwaltschaft hatte sechs Jahre Haft beantragt. Zahlreiche russische Künstler veröffentlichten im Vorfeld der Urteilsverkündung Videos, in denen sie ein ungerechtes Justizsystem beklagten. Viele Schauspieler, Sänger und Kulturschaffende erschienen am Freitag vor dem Gerichtsgebäude in Moskau. Sie empfingen Serebrennikow mit Beifall. Viele trugen T-Shirts mit der Aufschrift “Free Kirill!”, insgesamt seien etwa 400 Menschen dort, wie ein Reporter der Deutschen Presse-Agentur berichtete. In einer Videoschaltung des Senders Echo Moskwy, der über die Urteilsverkündung live im Internet berichtete, sagte der wegen der schwierigen Lage für die Kultur in Russland ausgewanderte Kunstexperte Marat Gelman, dass sich Serebrennikow Feinde im Kreml gemacht habe. Serebrennikow habe sich aber niemals bereichert, betonte er. Der Theatermacher soll 129 Millionen Rubel (1,6 Millionen Euro) unterschlagen haben. Der Starregisseur übt in seinen Filmen und Theateraufführungen immer wieder auch Gesellschaftskritik. Serebrennikow hatte in seinem Schlusswort am Montag seine Unschuld beteuert und hervorgehoben, dass in dem Verfahren keine Beweise vorgelegt worden seien. Zugleich räumte er ein, dass die Buchhaltung seines Theaters schrecklich organisiert gewesen sei. Er verstehe aber nichts von Buchhaltung und Finanzen, sagte er. Deshalb gebe es Experten dafür. Eine Buchhalterin hatte Serebrennikow belastet. Ihr Fall wird in einem getrennten Verfahren behandelt. Mit Serebrennikow standen auch seine Kollegen Sofja Apfelbaum und Alexej Malobrodski sowie Juri Itin vor Gericht. Die Ermittlungen gegen das Team liefen seit Sommer 2017. Im vergangenen Jahr kam Russlands bekanntester Filme- und Theatermacher nach mehr als eineinhalb Jahren im Hausarrest mit Einschränkungen auf freien Fuß. Auch die deutsche Kanzlerin Angela Merkel sowie internationale Stars hatten sich für den Filme- und Theatermacher eingesetzt. Serebrennikow leitet in Moskau das populäre Theater Gogol-Zentrum. Er inszenierte aber auch in Berlin, Stuttgart und Hamburg – oft in Abwesenheit, weil er im Hausarrest saß und auch nach seiner Freilassung nicht reisen durfte. Im April 2021 soll seine Inszenierung von Richard Wagners “Parsifal” in der Wiener Staatsoper zu sehen sein. Tausende Kulturschaffende in Russland haben einen Unterstützerbrief für Serebrennikow unterzeichnet. Auch in Deutschland gab es im Internet Solidaritätsbekundungen unter dem Schlagwort #freekirill. Die Schaubühne Berlin betonte, dass es Anschuldigungen gebe, “die in dem seit 2017 laufenden Strafprozess in keiner Weise belegt werden konnten”. Das Theater sei “fassungslos und empört”, dass Serebrennikow mehrere Jahre in einem Gefängnis verbringen solle. Die Schaubühne kündigte eine Protestaktion am Freitagvormittag vor der russischen Botschaft in Deutschland an. Dort solle dem Botschafter eine Petition mit mehr als 55.000 Unterschriften übergeben werden. Auch der deutsche Schauspielstar Lars Eidinger rief zur Demonstration vor der diplomatischen Vertretung auf.

Regisseur Serebrennikow schuldig gesprochen

Die Sperre der Südbahnstrecke zwischen Mödling und Pfaffstätten infolge eines Verkehrsunfalls wird länger dauern als ursprünglich angenommen. Die Unterbrechung wird aufgrund der umfangreichen Aufräum- und Reparaturarbeiten voraussichtlich bis zum Betriebsbeginn Samstagfrüh dauern, teilte die ÖBB Freitagabend mit. Ursprünglich war mit der Wiederaufnahme des Betriebs Freitagabend gerechnet worden. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen Mödling und Bad Vöslau wird für die Dauer der Streckensperre fortgeführt.Fernverkehrszüge werden über die Pottendorfer Linie umgeleitet. Der eingleisige Zugbetrieb ist voraussichtlich für Samstag Betriebsbeginn geplant. Es kann aber weiterhin zum Ausfall einzelner S-Bahnen kommen. Der Fernverkehr in Richtung Wien wird bis Betriebsbeginn kommenden Montag über die Pottendorferlinie umgeleitet. Beim Zusammenstoß zwischen einer Zuggarnitur und einem Lkw sind laut ÖBB große Mengen an Diesel und Hydrauliköl ausgeronnen. Das kontaminierte Erdreich sei heute Nachmittag ausgehoben worden und werde nun durch rund 100 Tonnen Gleisschotter ersetzt. Die umfangreichen Reparaturarbeiten an sicherheitstechnische Anlagen und Gleisen werden bis Samstag Betriebsbeginn andauern. Die Kollision ereignete sich gegen 7.00 Uhr. Der 28-jährige Lenker des Lastwagens dürfte am Eisenbahnübergang das Rotlicht der Signalanlage übersehen haben, berichtete die Landespolizeidirektion Niederösterreich in einer Aussendung. Er fuhr weiter und hielt das Kfz an, als sich die Schranken schlossen. Der 60 Jahre alte Zugführer bremste die Garnitur ab, dennoch kam es zur Kollision. Der Lastwagen wurde in der Folge rund 50 Meter verschoben.

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Eleonore Habsburg, Urenkelin des letzten österreichischen Kaisers, hat geheiratet. Die 26-Jährige und ihr Partner, der Formel-E-Fahrer Jérôme d”Ambrosio, gaben sich am Montag in Monaco das Ja-Wort, wie die Paneuropabewegung Österreich mitteilte. Eine große kirchliche Zeremonie sei aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht möglich gewesen, solle aber nachgeholt werden. Kennengelernt hatte die Schmuckdesignerin ihren jetzigen Ehemann demnach vor drei Jahren im Flugzeug von London nach Nizza. Eleonore Habsburg ist die Tochter von Francesca Thyssen-Bornemisza und Karl Habsburg, der wiederum der Enkel des Österreich bis 1918 regierenden Kaisers Karl I. ist.

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Im Kampf gegen ein Virus, dass Millionen Menschen bedroht, gibt es eine zweite Front: die Informationsflut mit vielen falschen und missverständlichen Inhalten, die das Vertrauen in Behörden und Experten zu untergraben droht. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat Wissenschafter mehrerer Disziplinen und Ländern zusammengebracht, die eine neue Forschungsdisziplin schaffen wollen: Infodemiologie. Das ist das Ergebnis einer Online-Konferenz, die am Dienstag zu Ende gegangen ist. Beteiligt waren Experten aus Disziplinen wie Mathematik, EDV, Soziologie, Psychologie, Gesundheit, Kommunikation und anderen. WHO-Chef Tedros Adhanom Ghebreyesus hatte schon zu Anfang der Coronavirus-Pandemie vor einer “Infodemie” gewarnt, die Menschen mit einer schier unendlichen Flut von Information zu erschlagen drohte. Darunter seien Falschinformationen und Verschwörungstheorien, die Menschen verunsicherten. Wie dieses Phänomen in den Griff zu bekommen ist, soll die Disziplin der Infodemiologie zu Tage fördern. Eine unüberschaubare Menge an Informationen könne sich negativ auf die Gesundheit auswirken, so die WHO, etwa weil sie Stress und Sorgen verstärken und Menschen womöglich dahin trieben, gefährlichen Ratschlägen zu folgen. “Es war noch nie deutlicher als heute, dass Kommunikation eine wesentliche gesundheitspolitische Intervention ist, die ebenso wie Epidemiologie, Virologie und klinisches Management zur Bekämpfung von Pandemien beiträgt”, betonte die WHO. Es sei nötig, den Informationsfluss in sozialen Medien messen zu können, sagte Pier Luigi Sacco von der Universität IULM in Mailand. Offene Fragen seien unter anderem, wie Menschen lernen können, gute von schlechten Quellen zu unterscheiden, wie Missverständnisse beim Informationsaustausch durch kulturelle Verschiedenheiten unterbunden werden können, wie effektiver kommuniziert werden könne.

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