Einnahmen der ÖGK stabilisieren sich langsam

Merken
Einnahmen der ÖGK stabilisieren sich langsam

Angesichts der leichten Besserung am Arbeitsmarkt stabilisieren sich auch die Einnahmen der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) langsam. Die von der ÖGK vorgeschriebenen Krankenversicherungsbeiträge betrugen im Mai 741 Millionen Euro. Damit lagen die Beitragsvorschreibungen um 2,6 Prozent oder rund 20 Millionen Euro unter dem Wert des gleichen Vorjahresmonats, teilte die ÖGK am Montag mit. Im April waren den Unternehmen aufgrund der Coronakrise noch um 5,31 Prozent weniger an Beiträgen für die Erwerbstägigen vorgeschrieben worden als im gleichen Monat das Vorjahres.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Das erste Wiener Krankenhaus hat bereits seine Kapazitätsgrenze erreicht. Laut Gesundheitsminister Rudolf Anschober könne die Zahl der Intensivpatienten bis Monatsende dreistellig werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten in Österreichs Spitälern steigt weiter. Am Samstag befanden sich 349 Menschen im Krankenhaus – 84 davon auf Intensivstationen, 22 mehr als am Freitag.  “Wochenlang hatte sich durch das deutlich gesunkene Durchschnittsalter der positiv Getesteten die Zahl der Hospitalisierungen von den steigenden Infektionszahlen entkoppelt”, so Gesundheitsminister Rudolf Anschober in einer Aussendung – “dies scheint sich nun schrittweise zu ändern”. Die Prognosen bei den Intensivpatientinnen und -patienten zeigen laut dem Minister “deutlich nach oben” und gehen von rund 110 Intensivpatientinnen und -patienten bis Monatsende aus. Versäumnisse der Länder Der Gesundheitsminister ortete wegen langer Wartezeiten bei den Corona-Tests Versäumnisse in manchen Bundesländern. Zwar hätten viele Behörden Personal aufgestockt, sagte er im Ö1-“Journal zu Gast” am Samstag. In Wien müsse aber dafür “massiv Geld in die Hand genommen werden”. Dass die Regierung zu spät auf die steigenden Zahlen reagiert hätte, stellte Anschober gegenüber Ö1 in Abrede. Allerdings sei es ein “schwerer Fehler”, wenn etwa nach einem Anruf bei der Corona-Hotline Tester erst nach Tagen kämen und Ergebnisse lange ausständig seien. Eine medizinische Hotline könne immer nur so gut sein, wie sie ausreichend Personal habe, merkte der Minister an und zeigte sich nach Gesprächen mit der Stadtregierung zuversichtlich, dass auch Wien alle Anstrengungen unternehmen werde. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) erwartet sich unterdessen, dass ein Impfstoff gegen das Coronavirus bereits im ersten Halbjahr 2021 eingesetzt werden kann. “Es ist aus heutiger Sicht zu erwarten, dass im ersten Halbjahr 2021 nicht nur ein Impfstoff erforscht, sondern auch zugelassen ist und in Europa auch zur Anwendung kommt”. Diese Prognose bezüglich des weiteren Kampfs gegen die Corona-Pandemie äußerste Kurz zum Abschluss seines Schweiz-Besuchs nach einem Treffen mit CEOs führender Pharmakonzerne in Basel. “Ein Aufatmen und realistische Veränderungen” halte er für Sommer 2021 “realistisch”, bekräftigte Kurz frühere Aussagen. Geld für Impfstoff Wie das Nachrichtenmagazin “profil” in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, schickt Österreich mehr Geld für den Ankauf möglicher Covid-19-Impfstoffe nach Brüssel. Konkret fließen vorerst knapp 22 Millionen Euro. Die Aufstockung wurde vergangenen Mittwoch im Ministerrat beschlossen. EU-weit stehen bisher 2,25 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Zahl der Neuinfektionen mit SARS-CoV-2 ist in Österreich in den vergangenen 24 Stunden erneut über 800 gelegen. Österreichweit kamen 813 Fälle hinzu, die Zahl der aktiv Infizierten lag somit am Samstag bei 7.748 Personen. Auch die Zahl der Toten stieg um zwei an – 765 Menschen sind seit Ausbruch der Pandemie an den Folgen des Coronavirus verstorben. 37.657 Personen wurden bisher insgesamt positiv getestet. Bundesweit wurden in den vergangenen 24 Stunden erneut mehr als 18.000 Tests ins Epidemiologische Melderegister (EMS) eingetragen. Was die Neuinfektionen betrifft, entfielen am Samstag erneut mit 432 die meisten auf die Bundeshauptstadt. Einen Zuwachs über 100 gab es in Oberösterreich, hier kamen gegenüber Freitag 108 Covid-19-Fälle hinzu. Es wurden erneut Fälle in einem Fleischverarbeitungsbetrieb gemeldet. Unter den bekannt gewordenen Neuinfektionen sind sieben positiv getestete Mitarbeiter eines Fleischverarbeitungsbetriebs im Bezirk Ried im Innkreis. Im Lauf des Sonntags und Montags werden alle Beschäftigten getestet, teilten die Gesundheitsbehörden des Landes Oberösterreich mit. Aus Tirol wurden am Samstag 80 neue Fälle gemeldet, aus Niederösterreich 70, aus der Steiermark 58 und aus Vorarlberg 32. 18 Neuinfektionen verzeichnete Salzburg, zehn das Burgenland und lediglich fünf Neuinfektionen wurden in Kärnten registriert. Wiener Spitäler sind teils voll mit Corona-Patienten Unterdessen wurde bereits vor rund einer Woche im ersten Wiener Krankenhaus die Kapazitätsgrenze für Covid-19-Patienten erreicht. Die Klinik Favoriten (ehemals Kaiser-Franz-Josef Spital) nimmt keine Intensiv- oder Normalpatienten mehr auf. Der Pressesprecher des Wiener Gesundheitsverbunds, Markus Pederiva, betonte aber, dass es in anderen Krankenhäusern noch ausreichend Betten gebe. Laut dem Sprecher des medizinischen Krisenstabes der Stadt Wien sind in der Bundeshauptstadt derzeit 180 Covid-19-Patienten im Krankenhaus, 22 davon müssen intensivmedizinisch betreut werden. Insgesamt stehen in der Bundeshauptstadt für Coronavirus-Erkrankte, die im Spital behandelt werden müssen, 400 Normalbetten und 150 auf Intensivstationen zur Verfügung, sagte Pederiva. An SARS-CoV-2-Erkrankte würden in die Kliniken Floridsdorf (ehemals KH Nord) und Ottakring gebracht werden, auf den dortigen Covid-Stationen sind genügend Betten frei. Auch in der Klinik Hietzing wird derzeit eine Covid-Station vorbereitet. Sobald es in einer bestehenden die Auslastung bei 80 Prozent liegt, werde die nächste vorbereitet, sagte Pederiva. “Zusätzliche Bettenkapazitäten können im Bedarfsfall sofort für Covid-Erkrankte freigemacht werden”, sagte der Sprecher des Gesundheitsverbunds (vormals KAV).

Immer mehr Covid-19-Patienten in Österreichs Spitälern

Dominic Thiem hat am Donnerstag auch das dritte Gruppenmatch seines eigenen Einladungsturniers “Thiem’s 7” in Kitzbühel gewonnen. Der Weltranglisten-Dritte, der schon zuvor mit zwei Zweisatz-Siegen über Casper Ruud (NOR) und Andrej Rublew (RUS) überzeugt hatte, besiegte den Deutschen Jan-Lennard Struff nach 83 Minuten mit 6:4,7:6(3). Thiem war schon zuvor als Semifinalist festgestanden. Thiem zeigte sich neuerlich in prächtiger Spiellaune. Der 26-jährige Niederösterreicher, der in der Coronapause laut eigenen Angaben zwei bis drei Kilo an Muskelmasse zugelegt hat, hatte gegen den aufschlagstarken Deutschen nur wenig Mühe. “Das waren drei sehr gute Matches in der Gruppenphase. Heute wieder ein komplett anderes Spiel als gestern, sicher zehn Grad wärmer”, konstatierte Thiem, der immer noch eine “weiße Weste” in Kitz hat. “Struffi geht auf alles sehr aggressiv drauf, ich war eigentlich die ganze Zeit am Reagieren und nicht am Agieren. Im Endeffekt war es ein Break im ersten Satz und ein sehr enger zweiter Satz, den ich dann im Tiebreak gewinne”, analysierte der Lichtenwörther. Körperlich gehe es ihm gut. “Ich habe ja viel gemacht, vor allem in den ersten Wochen vom Corona-Lockdown. Ich habe viel an der Ausdauer gearbeitet, auch jetzt immer wieder Fitnessblöcke eingebaut, was eine gute Sache ist, weil man ja sonst nie dazukommt. Es ist jetzt doch schon meine 22. oder 23. Partie seit der Pause, von dem her kann es weitergehen.” Der Halbfinal-Gegner von Thiem heißt Roberto Bautista Agut (ESP-3). Spannend wurde es, weil der als Nummer zwei gesetzte Italiener Matteo Berrettini beim 300.000 Euro-Event gegen den bisher sieglosen Russen Karen Chatschanow mit 6:7(6),4:6 verlor. Berrettini blieb dank knapp besserer Game-Differenz dennoch in seiner Gruppe vor Bautista Agut und entging damit einem Halbfinal-Duell mit Thiem. Dieser trifft am Freitag (13.30 Uhr/live ServusTV) auf den Pool-Zweiten Bautista Agut. Zum zweiten Mal nach Ausbruch der Coronakrise mit von der Partie war sein Hauptcoach Nicolas Massu. Der Chilene hatte seinen Schützling am Mittwoch erstmals seit Monaten wieder vor Ort gesehen und war wegen der Coronavirus-Pandemie auch erst nach einer 30-stündigen Anreise-Odyssee in Tirol eingetroffen. “Wir waren monatelang getrennt. Er schaut wirklich fit aus und er hat auch viel an seiner Physis gearbeitet”, konstatierte Massu im Servus-TV-Interview. “Es war gut, ihn nach Monaten so zu sehen. Ich hoffe, dass wir bald wieder normale Turniere spielen”, ergänzte der Südamerikaner, der dem Schauturnier in Kitz ein sehr gutes Level bescheinigte, da alle Spieler sehen wollen, wo sie stehen. Dennis Novak hatte vor dem Match zwischen Thiem und Struff ein “Endspiel” um ein Halbfinal-Ticket bestritten. Er hatte sich diese Chance am Mittwoch mit einem 6:1,6:4 gegen den Russen Karen Chatschanow erarbeitet. Und während der 26-Jährige auch am Dienstag bei der Niederlage gegen den Italiener Matteo Berrettini ganz ansehnlich gespielt hatte, lief beim 0:6,1:6 gegen Roberto Bautista Agut gar nichts zusammen. Der Weltranglistenzwölfte packte sein solides Spiel aus, ließ kaum etwas zu. Der Lokalmatador hingegen konnte sich nach schwachem Beginn hingegen nicht mehr erfangen. “Es waren am Anfang einfach zu viele Fehler von mir, und dann ist er immer besser reingekommen”, analysierte Novak auf ServusTV. “Ich wollte aggressiv spielen, aber bei mir hat nicht viel zusammengepasst. Er war in allen Belangen besser.” In der Satzpause war Österreichs Nummer zwei nicht bereit, ein mögliches Coaching von Julian Knowle zu konsumieren. “Dennis hat es nicht geschafft, Bautistas Rhythmus zu brechen. Es ist zu wenig Variation passiert”, wusste der Vorarlberger. Novak erkannte nach dem Ausscheiden aber, dass ihm viele Matches auf diesem Niveau (es ging für ihn ausschließlich gegen Top-15-Spieler, Anm.) sehr viel bringen. Knowle möchte mit seinem Schützling daran arbeiten, den Aufschlag konstanter gut zu bringen und mehr Druck in den Grundschlägen zu haben. “Da muss Dennis schauen, dass er noch mehr Waffen entwickelt.” Nach ein paar Tagen Pause hänge der weitere Fahrplan Novaks davon ab, ob die US Open ab Ende August stattfinden oder nicht.

Thiem gewann auch drittes Gruppenmatch in Kitzbühel

Königin Elizabeth II. hat die Briten in einer historischen Rede zum Durchhalten in der Coronavirus-Pandemie aufgerufen und ihnen Mut zugesprochen. “Wir bekämpfen diese Krankheit gemeinsam”, sagte die 93 Jahre alte Monarchin in der mit Spannung erwarteten Ansprache, die am Sonntagabend übertragen wurde. “Wenn wir vereint und entschlossen bleiben, werden wir sie überwinden“, so die Queen.

"Wir werden siegen"

Künstliche Beatmung kann Leben retten, auch bei Covid-19-Patienten. Die Druckbeatmung bedeutet aber auch eine extreme Belastung für das Lungengewebe. Ist das Atemorgan vorgeschädigt, kann dies tödliche Folgen haben. Die Technische Universität München hat nun ein digitales Lungenmodell entwickelt, das eine schonendere Beatmung ermöglicht und so die Überlebenschancen deutlich erhöhen könnte. Für Patienten mit akutem Lungenversagen (Acute Respiratory Distress Syndrome, kurz ARDS) ist die künstliche Beatmung die Rettung. Doch während die Mediziner versuchen, mit Druck die Lunge offen zu halten und den Austausch von Sauerstoff und Kohlendioxid weiter zu ermöglichen, kann der Druck in Teilen der Lunge zu Überdehnungen führen – mit Folgeschäden, die bis zum Tod führen können. Gleichzeitig muss ein wiederholtes Öffnen und Schließen einzelner Lungenbereiche vermieden werden. Denn das Gewebe reagiert auf den mechanischen Reiz in beiden Fällen mit einer Entzündung.

Lungenmodell für schonendere künstliche Beatmung

Am heutigen Sonntag startete die größte Impfaktion der österreichischen Geschichte. Drei Frauen und zwei Männer über 80 Jahre sind die ersten, die in Österreich gegen das Coronavirus geimpft werden. Den Risikopatienten wird an der MedUni Wien die erste von zwei Impfdosen verabreicht. Die zweite Impfung erfolgt in drei Wochen. Bereits nach einer Woche soll laut Hersteller eine gewisse Schutzwirkung erreicht sein.  “Mit der Impfung ist der Anfang für den Sieg gegen die Pandemie eingeleitet”, sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP). Alle Bundesländer sollen zeitgleich Impfdosen erhalten. Durchgeführt werden die ersten Injektionen von Ursula Wiedermann-Schmidt, Präsidentin der Österreichischen Gesellschaft für Vakzinologie und Vorsitzende der österreichischen Impfkommission, sowie dem Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres. Österreich startet mit der Immunisierung zeitgleich mit der EU.

Die erste Österreicherin ist geimpft

Die fünfte Jahreszeit hat Wels fest im Griff. Höhepunkt ist dabei das große Faschings-Revue Ende Februar. Wofür die Vorbereitungen auf Hochtouren laufen.