Einsparungen bei Kultur- und Sportevents

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Einsparungen bei Kultur- und Sportevents
Ganz oben stehen bei genauerer Analyse der Einsparungsabsichten die Kultur- und Sportveranstaltungen. Gleich 39 Prozent sehen dies so, wobei natürlich die Nachfrage nicht nützt, wenn das Angebot wegen der stark dezimierten erlaubten Zuschauerzahlen derart eingeschränkt ist. Etwas mehr als ein Viertel der Befragen (27 Prozent) möchte beim Urlaub sparen, ein Fünftel verzichtet auf Lokalbesuche.
Wie sich schon auch aus Meldungen aus dem Einzelhandel gezeigt hat, wird bei Renovierungstätigkeiten in Heim und Haus (4 Prozent), bei Gartenprodukten (2) und bei Sportartikeln (1) am wenigsten gespart. “Man könnte fast meinen, Österreich bewegt sich in ein sportlich aktives Biedermeier”, erklärte Studienautor Andreas Kreutzer zum Ergebnis.
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Mehrere europäische Staats- und Regierungschefs haben einen Aufruf zur Sammlung von 7,5 Milliarden Euro für Impfstoffe und Arzneien gegen das Coronavirus gestartet. Sie äußerten sich vor einer für Montag geplanten internationalen Geberkonferenz in einem gemeinsamen Gastbeitrag in der “Frankfurter Allgemeinen Zeitung” (Samstag). “Wir werden alle unsere eigenen Zusagen auf den Tisch legen, und wir freuen uns, von Partnern aus der ganzen Welt begleitet zu werden”, heißt es in dem Aufruf. “Die Mittel, die wir mobilisieren, werden eine beispiellose globale Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Regulierungsbehörden, Industrie und Regierungen, internationalen Organisationen, Stiftungen und Vertretern des Gesundheitswesens in Gang setzen.” Unterzeichnet haben die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, der französische Präsident Emmanuel Macron, Italiens Regierungschef Giuseppe Conte, die norwegische Ministerpräsidentin Erna Solberg, EU-Ratschef Charles Michel und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Von der Leyen hatte die Konferenz Mitte April angekündigt. Ziel ist es, weltweit die Kräfte zur Entwicklung von Impfstoffen, Arzneien und Tests gegen das Coronavirus zu bündeln. Sobald die Mittel gefunden sind, sollen sie zu erschwinglichen Preisen weltweit verfügbar gemacht werden. Die anvisierten 7,5 Milliarden Euro gelten als Anschubfinanzierung. Das Geld soll in erster Linie an anerkannte globale Gesundheitsorganisationen fließen.

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Notarzt, Rettungsdienst und Polizei standen Freitagnachmittag nach einem Verkehrsunfall auf der Pyhrnpass Straße bei Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) im Einsatz.

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2800 neue Fälle pro Tag und damit die höchste Infektionsquote Europas: Von Reisen wird abgeraten, in Österreich gilt seit Mitternacht nun eine offizielle Reisewarnung für Spanien. Im Urlaubsland Spanien ist keine Entspannung an der Corona-Front in Sicht. Ganz im Gegenteil: Corona ist wieder auf dem Vormarsch – trotz nationaler Maskenpflicht, die sogar im Freien gilt. In den letzten sieben Tagen registrierten die Gesundheitsbehörden mehr als 19.400 neue Fälle. Das sind nahezu 2800 Infektionen pro Tag – so viele wie in keinem anderen Land Europas. Als Folge raten inzwischen etliche europäische Länder von Spanien-Reisen ab oder verhängen eine Quarantäne beziehungsweise Testpflicht für Rückkehrer. Am schlimmsten sieht es weiterhin im Norden Spaniens aus. In den Brennpunktregionen Katalonien mit Costa Brava und Barcelona, in Aragonien und in Navarra ist keine Besserung in Sicht. In diesen Territorien, die an Frankreich grenzen, wird schon seit gut einem Monat der kritische Wochenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner weit überschritten. Weswegen zum Beispiel Deutschlanddiese Regionen als „Risikogebiete“ einordnet. Seit Samstag gilt für deutsche Rückkehrer aus Risikogebieten eine Testpflicht – somit auch für aus Nordspanien heimkommende Urlauber. Auch die Schweiz verhängte Beschränkungen für Spanien-Rückkehrer: Alle Eidgenossen, die sich in den letzten 14 Tagen auf dem spanischen Festland aufhielten, müssen nach der Heimkehr für zehn Tage in Quarantäne. Nur Schweizer Touristen, die auf den Balearischen Inseln mit Mallorca oder auf den Kanaren ihre Ferien verbrachten, sind von dieser staatlich angeordneten Zwangsquarantäne ausgenommen. Offizielle Reisewarnung Österreich rät schon länger von „nicht unbedingt notwendigen“ Reisen nach Spanien ab. Mit Mitternacht gab nun auch die österreichische Regierung eine formelle Reisewarnung für das spanische Festland heraus. Die Balearen und die Kanaren sind wie im Falle der Schweiz nicht von dieser Warnung betroffen. Österreichische Spanien-Rückkehrer müssen ab sofort per Test nachweisen, dass sie nicht am Virus Sars-CoV-2 erkrankt sind. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses müssen die Heimkehrer auch in Österreich in Quarantäne bleiben. Großbritannien, das traditionell die meisten Spanien-Touristen stellt, verhängte bereits im Juli eine Quarantänepflicht für alle Spanien-Rückkehrer. Regional sieht die epidemiologische Lage in Spanien jedoch sehr unterschiedlich aus: Die rund 1500 Kilometer von Spanien entfernten Kanarischen Inseln, die im Atlantik vor der westafrikanischen Küste liegen, haben die niedrigste Infektionsquote des spanischen Königreichs, sodass sich Reisende dort derzeit wenig Sorgen machen müssen. Die Kanaren arbeiten wie keine andere spanische Region daran, dass dies auch so bleibt: Sie wollen eine Testpflicht für alle ankommenden Reisenden einführen. Und die Regionalregierung verspricht zudem allen Touristen, die auf den Vulkaninseln an Corona erkranken, für sämtliche Behandlungskosten aufzukommen. „Wir wollen, dass sich die Urlauber bei uns sicher fühlen“, sagte eine Sprecherin der kanarischen Gesundheitsbehörden. Kritische Lage auf Mallorca Auf Mallorca und den anderen balearischen Mittelmeerinseln ist die Viruslage inzwischen nicht mehr ganz so rosig. Die Fallzahlen auf diesen Inseln steigen stetig an. Die statistische Infektionsrate kletterte inzwischen auf 34,3 Fälle in sieben Tagen pro 100.000 Einwohner. Der kritische Wert, ab dem zum Beispiel Deutschland eine Reisewarnung aussprechen kann, liegt bei 50 Fällen pro 100.000 Bewohner. Es wurde auf Mallorca auch über Erkrankungen mehrerer Touristen berichtet, konkrete Angaben dazu machten die Inselbehörden aber nicht. Bestätigt wurde hingegen, dass ein Inselhotel und ein Restaurant wegen Virus-Ausbrüchen geschlossen werden mussten. Auf der Kippe ist die Situation derzeit in der spanischen Hauptstadt Madrid, die in den letzten Wochen einen sehr starken Infektionsanstieg verzeichnete. Die Krankheitsrate übersprang inzwischen ebenfalls den bedenklichen Schwellenwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner. Als Folge ist daher nicht auszuschließen, dass auch Madrid demnächst von Deutschland zum „Risikogebiet“ deklariert wird. Für Spaniens Tourismusindustrie, einen der wichtigsten wirtschaftlichen Standbeine der Nation, sind all dies katastrophale Nachrichten. Der erhoffte Aufschwung in diesem Sommer blieb aus, die Buchungen brechen ein. Viele Herbergen, die nach der ersten Corona-Welle aufmachten, müssen schon wieder schließen. Die Hoteliers sprechen bereits von einer pechschwarzen Saison. „Dieser Sommer“, urteilt der Branchenverband Exceltur, „ist der schlimmste Sommer der letzten 50 Jahre.“

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