Einsparungen bei Kultur- und Sportevents

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Einsparungen bei Kultur- und Sportevents
Ganz oben stehen bei genauerer Analyse der Einsparungsabsichten die Kultur- und Sportveranstaltungen. Gleich 39 Prozent sehen dies so, wobei natürlich die Nachfrage nicht nützt, wenn das Angebot wegen der stark dezimierten erlaubten Zuschauerzahlen derart eingeschränkt ist. Etwas mehr als ein Viertel der Befragen (27 Prozent) möchte beim Urlaub sparen, ein Fünftel verzichtet auf Lokalbesuche.
Wie sich schon auch aus Meldungen aus dem Einzelhandel gezeigt hat, wird bei Renovierungstätigkeiten in Heim und Haus (4 Prozent), bei Gartenprodukten (2) und bei Sportartikeln (1) am wenigsten gespart. “Man könnte fast meinen, Österreich bewegt sich in ein sportlich aktives Biedermeier”, erklärte Studienautor Andreas Kreutzer zum Ergebnis.
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In Vorarlberg können sich ab sofort auch Personen ohne Symptome auf das Coronavirus testen lassen bzw. einen Antikörpertest absolvieren. Das hat Gesundheitslandesrätin Martina Rüscher (ÖVP) am Montagvormittag bekannt gegeben. Die Tests sind von den Interessenten selbst zu bezahlen, die Kosten belaufen sich auf 115 bzw. 20 Euro. “Es hat immer mehr Anfragen für Testungen von Einzelpersonen ohne Symptome oder für Gruppenscreenings gegeben”, begründete Rüscher diesen Schritt. Anmeldungen für einen PCR-Test – der feststellt, ob akut eine Covid-19-Infektion vorliegt – können unter http://www.vorarlberg.at/coronatest vorgenommen werden. Die Probenabnahme selbst erfolgt in Röthis (Bezirk Feldkirch). Für einen Antikörpertest muss ein Termin beim Hausarzt vereinbart werden, der Blut abnimmt und alles Weitere in die Wege leitet. Der Antikörpertest zeigt an, ob jemand – möglicherweise unbemerkt – erkrankt war oder nicht. Personen mit Symptomen sollten hingegen unbedingt weiter das bekannte Prozedere einhalten und sich unter der Telefonnummer 1450 melden, bat die Landesrätin. Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) betonte, dass man trotz der positiven Zahlen weiter wachsam bleiben müsse. Es gelte eine zweite Welle möglichst zu vermeiden, ein zweiter Lockdown müsse unter allen Umständen verhindert werden, so der Regierungschef. Dazu brauche es ein sofortiges Erkennen von Neuerkrankungen und Quarantäne der Erkrankten. Das Infektionsteam, das Erkrankungen feststelle und Infektionsketten zu eruieren versuche, werde seine Arbeit jedenfalls bis mindestens Ende 2020 fortführen. Nach Angaben des Landeshauptmanns ist ein Krisenplan, wie im Falle von regionalen Neuinfektions-Häufungen vorgegangen werden kann, gerade in Ausarbeitung. Details dazu nannte er noch nicht. Es gehe um die Entwicklung eines “Corona-Warndienstes” nach dem Vorbild des Lawinenwarndienstes mit seinen fünf Stufen, sagte Rüscher. Beim gehäuften Auftreten von Fällen werde es regionale Beschränkungen geben.

Vorarlberg bietet Testungen für Personen ohne Symptome

Die Matura findet heuer unter ganz anderen Vorzeichen als sonst statt. So wird etwa nur in höchstens drei Fächern schriftlich maturiert, die mündliche Matura entfällt grundsätzlich.”Es ist gut, dass die Matura stattfindet”, sagt Herbert Weiß, Vorsitzender der AHS-Lehrergewerkschaft im Ö1-Morgenjournal. “Wenn Schüler ihre Leistungen noch stärker unter Beweis stellen wollen, kann man ja bei der mündlichen Matura antreten”, so Weiß. Die mündliche Matura kann man nach derzeitigem Stand im Herbst nachholen.”Ich halte die österreichische Lösung für gut”, erklärt Weiß.

Lehrergewerkschafter zur Matura: "Ich halte die österreichische Lösung für gut"

Hwang Hee-chan verlässt Österreichs Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg. Der 24-jährige Südkoreaner spielt künftig in der deutschen Bundesliga für RB Leipzig, wie die beiden Clubs am Mittwoch mitteilten. Christian Gebauer vom SCR Altach steht offenbar unmittelbar vor einer Verpflichtung bei Arminia Bielefeld. Der 26-jährige Offensivmann wechselt ablösefrei zum deutschen Bundesliga-Aufsteiger. Hwang, der bei seinem neuen Verein einen Vertrag bis Sommer 2025 erhält, ist der bereits 19. Spieler, der von Salzburg nach Leipzig wechselt. Die Sachsen suchen einen Ersatz für den zu Chelsea abgewanderten deutschen Teamstürmer Timo Werner. An Zahlen gemessen bringt Hwang eine Top-Visitenkarte nach Leipzig: In der abgelaufenen Saison war er mit 16 Toren und 22 Vorlagen einer der Schlüsselspieler im Team von Trainer Jesse Marsch. Auf seiner ersten Deutschland-Station (2018-19) hat es für den Koreaner mit nur zwei Toren in zwei Matches in der zweiten Bundesliga für den Hamburger SV aber nicht nach Wunsch geklappt. Für die “Bullen” lief der Stürmer insgesamt 126 Mal auf und kam dabei auf 45 Tore sowie 29 Assists. Vier Meistertitel und drei Cup-Siege stehen für den 32-fachen südkoreanischen A-Team-Spieler am Ende seines Salzburger Weges zu Buche. Hwang war im Dezember 2014 als 18-jähriges Talent von den Pohang Steelers aus seiner Heimat nach Salzburg gekommen. Anfangs war er als Kooperationsspieler für den FC Liefering im Einsatz (31 Spiele mit 13 Toren), ehe er beim Meister in der Bundesliga zum Einsatz kam. “Ich werde meine Salzburger Teamkollegen und die Menschen im Klub vermissen, ich liebe diese Mannschaft einfach. Es ist so viel positive Energie, so viel Vertrauen und so eine super Stimmung drin. Und ich habe hier so viel gelernt, fußballerisch und menschlich”, bedankte sich Hwang. “Mit seinem unermüdlichen Einsatz hat er sich extrem gut entwickelt und wechselt jetzt als toller Spieler, Torjäger, WM-Teilnehmer und Gewinner von sieben Titeln mit dem FC Red Bull Salzburg zu einem der Top-Klubs in der deutschen Bundesliga”, meinte Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund. Der Noch-Altacher Gebauer ist laut Geschäftsführer Samir Arabi bei Bielefeld auf der rechten Außenbahn eingeplant. “Er bringt genau das hohe Tempo mit, das wir in der Bundesliga benötigen”, wurde Arabi in der “Bild”-Zeitung” zitiert. Man habe man bereits eine Einigung mit dem Spieler erzielt. Die offizielle Vorstellung beim Club stand noch aus. In der bisherigen Saison schrieb Gebauer fünf Tore und sechs Vorlagen an.

Hwang wechselt nach Leipzig, Gebauer wohl nach Bielefeld

Noch vor kurzem hatte es geheißen, dass die Kinos erst mit dem nächsten Kultur-Öffnungsschritt Anfang Juli ihre Pforten öffnen können, nun ist es schon am Freitag soweit: Die heute veröffentlichte Novelle zur Covid-19-Lockerungsverordnung macht Filmvorführungen ab 29. Mai bei Einhaltung der vorgegebenen Sicherheitsbeschränkungen möglich. Zum Start sind bis zu 100 Besucher denkbar.   Dabei ist wesentlich, dass zwischen den Plätzen der Mindestabstand von einem Meter eingehalten wird. Dieser gilt im übrigen von Sitzmitte zu Sitzmitte, was es vor allem modernen Lichtspielhäusern ermöglichen könnte, auf einen freien Sitzplatz zwischen den Besuchern zu verzichten. Eine Unterschreitung des Mindestabstands ist nur dann zulässig, wenn Besucher einen Mund-Nasen-Schutz tragen.   Wie viele Kinos von dieser doch überraschend eingeräumten Möglichkeit einer früheren Öffnung tatsächlich Gebrauch machen werden, ist allerdings unklar. So ist auf der Website der Kinokette Cineplexx noch “Wir sind im Juli zurück” zu lesen. Auf die neue Situation bereits reagiert haben die Wiener Programmkinos, die heute eine Wiedereröffnung mit Mitte Juni angekündigt haben. Davor hätte man zu große Abstriche “an Qualität, Komfort und Programmkontinuität” verzeichnet, hieß es in einer Aussendung. Weitere Details zum Ablauf des Kinobesuchs sowie zum Programm wollen Gartenbaukino, Stadtkino im Künstlerhaus, Votiv Kino, De France, Filmcasino und Filmhaus in den nächsten Tagen und Wochen veröffentlichen.

Kinos können am Freitag wieder öffnen

Der Rückreiseverkehr aus Kroatien hat am Sonntag seit den Nachmittagsstunden an der Grenze zu Slowenien sukzessive zugenommen. Am frühen Abend standen die Heimreisenden laut Auskunft der Asfinag am Grenzübergang nach Spielfeld auf der Pyhrnautobahn (A9) mehr als drei Stunden im Stau. Damit dürfte der Höhepunkt an Wartezeit auch schon erreicht sein, schätzten Experten der Asfinag die Situation ein. Die Rückreisewelle aus dem Süden stellte sich an den großen Grenzübergängen in Kärnten und Slowenien ganz unterschiedlich dar: Während es von Laibach Richtung Villach über den Karawankentunnel (Karawankenautobahn, A11) zu einem Zeitverlust von bis zu 15 Minuten kam, waren es zur selben Zeit auf der Strecke über den Grenzübergang Spielfeld dreieinviertel Stunden, schilderte ein Sprecher. Ein Ausweichen über kleinere Grenzübergänge für Österreicher war allerdings möglich. Vonseiten der Asfinag ging man davon aus, dass der Stau nicht mehr weiter anwachsen werde, da das Verkehrsaufkommen von Kroatien nach Slowenien bereits deutlich nachgelassen habe. Unterdessen stieg der neue Cluster aus Reiserückkehren von der Kroatien-Region Makarska über das Wochenende in Oberösterreich stark an: Von Donnerstag auf Sonntag kletterte die Zahl von 23 auf 68. Seit Freitag zählte man im Bundesland insgesamt 120 Neuinfektionen, 77 davon gingen auf heimkehrende Urlauber zurück. Die Rückkehrer aus Makarska hatten wiederum fünf Menschen in ihrem Umfeld angesteckt. Allgemein erhöhte sich die Gesamtzahl der infizierten Rückkehrer auf 275 Fälle, die wieder 71 weitere Infektionen zur Folge hatten. Ein 32-jähriger Serbe wurde in Sankt Johann in Tirol (Bezirk Kitzbühel) festgenommen, weil er sich gegenüber einem Zugbegleiter “äußerst aggressiv” verhalten hatte. Der Mann war vom Zugbegleiter darauf aufmerksam gemacht worden, dass im Zug wegen der Corona-Pandemie verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz (MNS) zu tragen sei, teilte die Polizei mit. Da er keine Bereitschaft, eine MNS-Maske anzulegen und ein aggressives Verhalten an den Tag legte, blieb der Zug im Bahnhof St. Johann in Tirol stehen. Es wurde die Polizei verständigt. Da sich der 32-Jährige auch gegenüber den einschreitenden Beamten trotz mehrfacher Abmahnung äußerst aggressiv zeigte, wurde um 18.08 Uhr die Festnahme ausgesprochen, “und er wurde mittels Anwendung von Körperkraft aus dem Zug gebracht.” Aufgrund des Vorfalles hatte der Zug eine Standzeit von rund 50 Minuten.

Rückreisende warten an Grenze rund drei Stunden im Stau

Die Zahl der Corona-Todesopfer in Spanien hat jene Chinas überholt. Nach Angaben der Regierung in Madrid sind 3.434 Menschen in Spanien an der Lungenkrankheit Covid-19 gestorben. Innerhalb eines Tages sind weitere 738 Todesopfer hinzugekommen. Trotz der vor elf Tagen verhängten strikten Ausgangssperre ist die Zahl der Infizierten auf 47.610 angestiegen.

Spanien: Mehr Todesopfer als China