Eishockey-Liga fixiert Saisonbeginn am 25. September

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Eishockey-Liga fixiert Saisonbeginn am 25. September

Die bet-at-home ICE Hockey League hat den Saisonstart am 25. September fixiert. Nach einem Meeting mit Gesundheitsminister Rudolf Anschober am Vortag und einer Video-Konferenz der Clubvertreter bestätigte die länderübergreifende Liga den bisher geplanten Beginn der neuen Saison endgültig, gab die ICE am Donnerstag bekannt. Zudem wurde der Transferstopp per sofort aufgehoben. “Im vollen Vertrauen auf die positive Grundhaltung der öffentlichen Stellen wurde der Start für die Saison 2020/21 in der bet-at-home ICE Hockey League … für 25. September 2020 endgültig fixiert”, erklärte die Liga in einer Aussendung. Ob und wieviele Zuschauer in den Hallen erlaubt sein werden, ist noch offen und soll in einer weiteren Gesprächsrunde nächste Woche geklärt werden.

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Reynolds sagte zu, das GBI werde rasch alle Fakten sammeln und diese der Staatsanwaltschaft übermitteln. Parallel erklärte Staatsanwalt Paul Howard, seine Behörde habe bereits mit einer unabhängigen Untersuchung des Vorfalls begonnen. Reynolds warnte vor vorschnellen Schlüssen – und verwies auf die aufgeheizte Stimmung im Land. “Ich möchte nicht, dass irgendjemand unter irgendwelchen Umständen zu irgendeiner Form von Urteil eilt, was in diesen Fällen auf beiden Seiten sehr einfach ist”, sagte er. Den Ermittlern sei bewusst, dass in solchen Fällen “enorme Gefühle” mit im Spiel seien und dies durch die derzeitige Situation verstärkt werde. Die Staatsanwaltschaft müsse beurteilen, ob es gerechtfertigt gewesen sei, dass der Polizist geschossen habe. Seit dem Tod des Afroamerikaners George Floyd Ende Mai in Minneapolis stehen Polizeigewalt und Rassismus im Mittelpunkt der öffentlichen Debatte in den USA. Proteste reißen nicht ab – und könnten durch den Vorfall in Atlanta befeuert werden. 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Viele US-Medien berichteten von friedlicher Stimmung. Allerdings sei die Polizei in dem Gebiet nicht erwünscht. Unterdessen war Trump vor dem Hintergrund der Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt in den USA wegen des Zeitpunktes und Ortes seiner für kommenden Freitag geplanten ersten Wahlkampfveranstaltung seit mehr als drei Monaten in die Kritik geraten. Am Freitagabend (Ortszeit) kündigte Trump an, die Kundgebung um einen Tag auf Samstag zu verschieben. Am ursprünglich geplanten Termin wird in den USA des Endes der Sklaverei gedacht. Die Veranstaltung sollte in Tulsa (Oklahoma) stattfinden. Die Stadt war 1921 Schauplatz eines Massakers durch einen weißen Mob an der schwarzen Bevölkerung. Historiker werten dies als schlimmsten Zusammenstoß zwischen Weißen und Schwarzen in den USA nach dem Ende des Bürgerkriegs. Die demokratische Senatorin Kamala Harris hatte Trump angesichts der ursprünglichen Wahl des Datums und des Ortes für die Kundgebung vorgeworfen, Rechtsradikale zu ermutigen. Trump hat Floyds Tod mehrfach verurteilt und das Recht auf friedliche Demonstrationen betont. Ihm wird jedoch vorgeworfen, sich nicht klar gegen Rassismus zu positionieren und nicht genug Verständnis für den Zorn über Diskriminierung und Ungerechtigkeit im Land zu zeigen. Seine Entscheidung, am 19. Juni ausgerechnet in Tulsa aufzutreten, bestätigte seine Gegner.

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