Elf Prozent der österreichischen Fälle im Spital

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Elf Prozent der österreichischen Fälle im Spital

Rund elf Prozent der Covid-19-Erkrankten in Österreich sind am Mittwoch in Spitälern betreut worden. Von den um 15.00 Uhr 5.560 bestätigten Fällen mussten 1,6 Prozent (rund 90 Personen) auf Intensivstationen behandelt werden. Weitere 9,75 Prozent (rund 540 Patienten) befanden sich auf einer Normalstation, teilte das Gesundheitsministerium am späten Nachmittag mit.

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Wegen der Corona-Krise will die Regierung in Japan offenbar den Ausnahmezustand ausrufen. Berichten zufolge will sich Ministerpräsident Shinzo Abe am Montagabend mit einem Beratergremium treffen. Erwartet wird, dass er dann am Dienstag den Ausnahmezustand verkündet. Japan verzeichnete zuletzt einen rapiden Anstieg bei den Coronavirus-Infektionen. Am Sonntag meldete die Regierung in Tokio 148 Neuinfektionen mit dem neuartigen Coronavirus. Der Anstieg – wenngleich deutlich niedriger als in Europa oder den USA – löste erneut Forderungen nach einer Verschärfung der Eindämmungsmaßnahmen aus.

Japan will offenbar Ausnahmezustand ausrufen

Österreich gerät wegen der steigenden Coronazahlen wieder auf die Rote Liste anderer Staaten. Als erster EU-Staat seit der weitgehenden Liberalisierung des Reiseverkehrs vor knapp zwei Monaten führt Finnland ab Montag wieder eine Quarantänepflicht für Einreisende aus Österreich ein. Auch Schweiz und Slowenien sind davon betroffen. Zudem ist Tunesien ab sofort keine Destination für Kurztrips mehr. Wie das finnische Außenministerium mitteilte, gehört Österreich ab Montag (27. Juli) nicht mehr zu jenen Ländern, aus denen die Einreise ohne Beschränkungen möglich ist. Damit müssen sich Personen, die aus Österreich nach Finnland einreisen, für 14 Tage in Heimquarantäne begeben. Neben Österreich wurden auch Schweiz und Slowenien von der Liste gestrichen. Weiter offen bleiben die finnischen Grenzen unter anderem für Einreisende aus Deutschland, Italien, Ungarn und Griechenland. Weiterhin auf der Roten Liste Finnlands stehen Frankreich, Luxemburg, Portugal, Polen, Spanien und das große Nachbarland Schweden. Ab Montag ist die auflagefreie Einreise aus insgesamt 28 Staaten, darunter acht außerhalb Europas, erlaubt. Auf der bis Sonntag geltenden Liste waren 23 europäische Staaten gestanden. Auch das Gesundheitsministerium des nordafrikanischen Urlaubslandes Tunesien führte eine 14-tägige Quarantänepflicht für Einreisende aus Österreich ein. Dieses wurde nach einer Mitteilung der Behörden in Tunis vom Donnerstag von der “grünen Liste” gestrichen und auf die “orange Liste” gesetzt. Während unter anderem Deutschland, Italien, Spanien, die Benelux-Staaten und die Schweiz weiterhin auf der “grünen Liste” bleiben, kamen die Niederlande neu hinzu. Für Einreisende aus Österreich bedeutet die Verschärfung, dass sie sich 14 Tage selbst isolieren müssen und dann täglich mittels SMS und Telefonanrufe überwacht werden. Sollten Coronavirus-Symptome auftreten, ist ein Test vorgeschrieben. Im Fall eines positiven Tests muss die betreffende Person dann in ein staatliches “Covid-19-Zentrum”. Tunesien zählt nicht zu jenen Staaten, mit denen Österreich die Reisefreiheit wieder hergestellt hat. Somit ist auch eine Rückreise aus dem südlichen Mittelmeeranrainerland mit einer 14-tägigen Heimquarantäne verbunden.

Wieder Quarantänepflicht für Reisende aus Österreich

In den USA ist es erneut zu Protesten gekommen, nachdem erneut ein Schwarzer bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt worden ist. Polizisten hätten auf den Mann in der Stadt Kenosha im Bundesstaat Wisconsin geschossen, als sie wegen eines “häuslichen Zwischenfalls” am Sonntagabend alarmiert worden seien, teilte die Polizei mit. Unterdessen gehen Proteste in der US-Stadt Portland weiter. Ein Video, das in sozialen Medien und der Presse kursiert, zeigt, wie der Mann auf ein Auto zugeht gefolgt von zwei Polizisten, von denen einer auf ihn schießt, als er die Autotür öffnet. Der Mann sei sofort in ein Krankenhaus gebracht worden, hieß es. Wie es zu den Schüssen gekommen sei, wurde nicht erklärt. Es Untersuchung wurde eingeleitet. Medienberichten zufolge bildeten sich am Tatort Demonstrationen. Molotowcocktails und Steine wurden auf die Polizisten geworfen und mehrere Brände gelegt. Portland kommt trotz des angekündigten Rückzugs der von US-Präsident Donald Trump gesandten Bundespolizei nicht zur Ruhe. In den vergangenen Wochen kam es vermehrt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Rechtsradikalen und Polizeibefürwortern sowie Anti-Rassismus-Aktivisten. Am Samstag kam es nach einem angekündigten Aufmarsch von Rechtsradikalen zu einer weiteren Eskalation. Knapp 100 Protestierende einer Pro-Polizei-Bewegung fanden sich vor dem Multnomah Justizgebäude im Stadtzentrum von Portland ein, das in den vergangenen Wochen das Zentrum der “Black Lives Matter”-Proteste in der Stadt gewesen war. Frauen und Männer mit amerikanischen Fahnen, Pro-Polizei-“Back the Blue”-Flaggen, aber auch zahlreiche mit Gewehren bewaffnete Militante traten vor dem Justizgebäude in Erscheinung. Eine Gegendemonstration von Autonomen und BLM-Aktivisten umfasste knapp 200 Leute. Infolge einer Schlägerei dürfte die Situation am Samstagnachmittag dann eskaliert sein. Gewaltbereite beider Fraktionen attackierten einander mit Pfefferspray, Wurfgeschoßen und Schlagstöcken. Kurz danach löste die Polizei unter Einsatz von Tränengas die Versammlung auf. In der größten Stadt des US-Bundesstaats Oregon gehen die täglichen Anti-Rassismus-Proteste in Folge des Tods des Afroamerikaners George Floyd in Polizeigewahrsam in Minnesota unvermindert weiter. Seit mehr als 80 Tagen wird dabei in Portland tagtäglich protestiert. In den vergangenen Wochen hatten sich die Proteste vom Stadtzentrum in den Norden von Portland verlagert. Die Proteste werden jedoch weiter mit unverminderter Härte geführt und fast tagtäglich kommt es dabei zu Gewalt und Festnahmen. In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Mitglieder der aus der US-Neonaziszene bekannten Gruppierungen “Proud Boys” und “Patriot Prayer” in Portland gesichtet. Erst am 15. August gab es ebenfalls einen Aufmarsch von Rechtsradikalen in Portland, dabei dürften zudem auch Schüsse gefallen sein. US-Präsident Donald Trump hatte in Folge der Eskalationen in Portland spezielle Bundespolizeibeamte zum Schutz von Regierungsgebäuden entsandt, war damit aber bei der Stadtregierung und den Demonstranten auf starken Widerstand gestoßen. Diese Beamten hätten sich nun den Angaben zufolge wieder zurückgezogen. Das dürfte jedoch nur vorübergehend für Entspannung gesorgt haben.

Proteste in den USA nach Polizeischüssen auf Schwarzen

Die Feuerwehr wurde Donnerstagnachmittag zu einem schweren Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Wiener Straße bei Marchtrenk (Bezirk Wels-Land) alarmiert.

Einsatzkräfte zu schwerem Verkehrsunfall auf Wiener Straße bei Marchtrenk alarmiert

„Schifoan ist des leiwaundste – wos ma sie nua vorstellen kau“ – ja das wusste schon Austro-Pop Ikone Wolfgang Ambros. Nach diesem Motto lebt auch ein Welser Sportverein – der nach dem Krieg entstanden ist, und heuer sein 75-jähriges Jubiläum feiert. Die Rede ist natürlich vom Skiklub Wels.

Die österreichischen Gesundheitsbehördenhaben in den vergangenen 24 Stunden 5.593 Neuinfektionen mit dem Coronavirusregistriert. Das sind zwar um 340 weniger, als am Sonntag gemeldet wurden, lag aber um mehr als 1.500 über dem Montagswert der Vorwoche. Damit gab es nach den Zahlen von Innen- und Gesundheitsministerium seit Beginn der Pandemie bisher 158.746 positive Testergebnisse. Bei bisher 1.454 an oder mit dem Coronavirus verstorbenen Menschen und 94.627 von Covid-19 genesenen Personen bedeutet dies, dass es derzeit 62.665 aktiv Infizierte gibt. Alles andere als Entwarnung gab es daher auch aus den Krankenhäusern. 3.229 Menschen müssen derzeit wegen Covid-19 in Krankenhäusern behandelt werden, davon lagen am Montag 474 Patienten auf Intensivstationen. Das waren um 15 mehr als am Sonntag.

5.593 Corona-Neuinfektionen in Österreich