Elizabeth II. hält Fernsehansprache

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Elizabeth II. hält Fernsehansprache

Königin Elizabeth II. will sich am Sonntag mit einer landesweiten Ansprache zur Corona-Krise ans britische Volk wenden. “Ihre Majestät, die Queen, hat eine Sondersendung für Großbritannien und den Commonwealth im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus aufgezeichnet”, teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit.

Die Monarchin wendet sich nur selten direkt an die Nation, abgesehen von ihrer traditionellen Fernsehbotschaft am Weihnachtstag. Die Ansprache, die im Schloss Windsor aufgenommen wurde, wo die 93-jährige Königin mit ihrem Ehemann Prinz Philip lebt, wird am Sonntagabend ausgestrahlt.

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Die Auswirkungen der Covid-19-Krise sind mittlerweile in allen Bereichen der Gesellschaft zu spüren. Unternehmen jeglicher Größe müssen mit Produktionseinschränkungen und Umsatzrückgängen kämpfen, immer mehr Privatpersonen sind plötzlich von Arbeitslosigkeit betroffen. Neben der bereits beschlossenen Unterstützung der Welser Wirtschaft richtet die Stadt Wels in einem nächsten Schritt nun einen Solidaritätsfonds für Welser Bürger ein. Dieser ist für Privatpersonen und Familien gedacht, die durch die Coronakrise unverschuldet in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Geplant ist dabei, diesen Personen bei der Bewältigung des täglichen Lebens und den laufenden Ausgaben zu helfen. Die Richtlinien sind derzeit in Ausarbeitung, die Höhe des Fonds ist in politischer Abklärung. Sobald die Details des Solidaritätsfonds feststehen, wird die Stadt Wels darüber informieren. Bürgermeister Dr. Andreas Rabl: „Rasch und unbürokratisch, soll der Solidaritätsfonds all jenen helfen, die unverschuldet durch die Coronakrise, in Existenznot geraten. Wir lassen in dieser Krise niemanden in Stich.“ Sozialreferentin Vizebürgermeisterin Christa Raggl-Mühlberger: „Auf Grund dieser Krise ist es mir ein Anliegen, Menschen, die von der Pandemie betroffen sind, bei Engpässen im täglichen Leben zu unterstützen.“ Stadtrat Peter Lehner: „Neben der Einhaltung der von der Regierung verordneten Maßnahmen zur Eindämmung der Krise ist gerade jetzt die Hilfe für die Schwächsten erforderlich.“

WELS RICHTET SOLIDARITÄTSFONDS FÜR BÜRGER EIN

Auch wenn die Zahl der Coronafälle in vielen Ländern in den vergangenen Wochen wieder gestiegen ist, sieht Bundespräsident Alexander Van der Bellen die Entscheidung, Reisebeschränkungen innerhalb Europas zu lockern, positiv. “Was jetzt in Kraft ist, ist in Ordnung”, betonte Bundespräsident Alexander Van der Bellennach einem Vier-Augen-Gespräch mit der slowakischen Präsidentin Zuzana Čaputová in ihrer Heimatstadt Pezinok, rund 20 Kilometer nördlich von Bratislava. Čaputová hatte das Treffen als zuvor als “Symbol für die wiedergeöffneten Grenzen” und als “Zeichen, dass sich die Menschen nun wieder treffen können” bezeichnet. Die Grenze zwischen Österreich und der Slowakei ist seit 5. Juni wieder ohne Auflagen – also ohne Heimquarantäne oder Covid-Test – passierbar. Man müsse aber weiterhin vorsichtig sein, also die bekannten Hygienevorschriften beachten, und “von Tag zu Tag entscheiden, was geht und was nicht geht”, betonte der Bundespräsident. Ein Szenario mit erneuten Grenzschließungen wie zu Beginn der Corona-Pandemie wolle er sich jedenfalls nicht vorstellen, “das sage ich ganz offen”, meinte Van der Bellen auf eine entsprechende Journalistenfrage. Er selbst bleibe während des Sommers in Österreich, könne aber auch “jeden verstehen, der einmal hinaus will”. “Das sind schon harte Zeiten, aber dieses Virus ist nicht zu unterschätzen”, so Van der Bellen. Slowakei mit Exportproblemen Der Slowakei, die in der Coronakrise nach Worten des Bundespräsidenten “sehr umsichtig gehandelt” habe, mache im Moment weniger das Virus als vielmehr die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Lage zu schaffen. Der Export des weltweit – gemessen an der Pro-Kopf-Zahl – größten Autoproduzenten ist in den vergangenen Wochen praktisch zum Erliegen gekommen. Nicht nur in der Slowakei, sondern auch in anderen europäischen Ländern sei deshalb “ein bisschen mehr Diversität in der Wirtschaftsproduktion angemessen”, betonte Van der Bellen. Das Risiko müsse gestreut werden, etwa um die Versorgungssicherheit mit medizinischen Produkten gewährleisten zu können – das gelte auch für Österreich. “Das sind Dinge, auf die wir früher nicht geachtet haben, auch weil wir nicht darauf achten mussten.” In der Krise sei aber klar geworden, dass es hier ein Problem gebe. “Mitstreiterin gegen die Klimakrise” Die ökonomischen Folgen müssten jedenfalls “mit allem Tempo, das wir haben” angegangen werden, sagte der Bundespräsident nach dem rund einstündigen Gespräch mit Čaputová in einem Hotel in Pezinok. Dabei diskutierten die beiden Staatsoberhäupter auch darüber, welche Rolle Nachhaltigkeit und Klimaschutz beim Wiederaufbau spielen können. Bei ihrem Antrittsbesuch im Sommer des vergangenen Jahres bezeichnete Van der Bellen Čaputová, eine frühere Bürgeranwältin und Umweltaktivistin, als “Mitstreiterin gegen die Klimakrise”. Gegen die Klimakrise werde es sicher keinen Impfstoff geben. “Es sind also unsere Entscheidungen, die der ‘Impfstoff’ sind, und wenn wir diese Entscheidungen nicht treffen, sind wir fahrlässig, wären wir fahrlässig gegenüber künftigen Generationen”, hielt der Bundespräsident fest. Nach einem Gespräch mit den Delegationen ging einer der wohl kürzesten Auslandsbesuche des Bundespräsidenten nach rund zwei Stunden zu Ende. Wien und Bratislava sind die zwei am nächsten gelegenen Hauptstädte Europas.

Grenzöffnung war keine vorschnelle Entscheidung

In einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen Behörden und Helfer auf Mauritius nach dem Schiffsunglück vor zwei Wochen die Ölkatastrophe abzumildern. Bisher sei ein Tank des auf Grund gelaufenen Frachters gerissen, sagte am Samstag Vikash Tatayah von der Mauritian Wildlife Foundation (MWF), der bei der Bewältigung der Krise mithilft. Es könne aber zu weiteren Rissen und größeren Ölaustritten kommen. “Ich befürchte, dass es schlimmer wird.” Wegen des Umwelt-Notstandes bekommt der Inselstaat im Indischen Ozean Hilfe aus dem Ausland. Die “Wakashio” war ohne Fracht auf dem Weg nach Brasilien und ging vor zwei Wochen vor Mauritius auf Grund. Die Ursache ist bislang unklar. Zunächst sei versucht worden, das 300 Meter lange Schiff wieder flott zu bekommen, doch wegen der schlechten Wetterbedingungen habe man wenige Fortschritte machen können, erklärte Nagashiki Shipping, der Besitzer des Frachters. Am Donnerstag begann dann Öl auszutreten. “Wir entschuldigen uns zutiefst bei den Menschen in Mauritius und bei den Betroffenen dafür, dass wir ihnen so viele Probleme bereitet haben”, teilte das japanische Unternehmen mit. Ermittlungen laufen Derzeit bemühen sich Behörden und Helfer, das bereits ausgelaufene Öl zu entfernen und das restliche Öl im Frachter abzupumpen, wie Tatayah erklärte. Dies gehe aber nur langsam voran, “die Aufgabe ist enorm”. Nachdem Regierungschef Pravind Jugnauth einen Umwelt-Notstand ausgerufen und um Hilfe aus dem Ausland gebeten hatte, sicherte unter anderem Frankreich Unterstützung zu. Man werde ein Flugzeug und ein Marineschiff mit Experten und Material aus La Réunion schicken, teilte der Präfekt der Insel mit. La Réunion gehört zu Frankreich und liegt etwa 230 Kilometer südwestlich von Mauritius. Umweltschützer sind sehr besorgt über die Auswirkungen des Desasters. Der Frachter liegt auf einem Riff inmitten einer Lagune auf der Südostseite von Mauritius. Eine kleine, nahe gelegene Insel – ein Naturschutzgebiet – sei direkt von dem Öl-Austritt betroffen, erklärte Tatayah. “Ich habe tote Fische gesehen und Krabben, die von dem Öl bedeckt sind.” Die Lagune sei in den vergangenen Jahren mit viel Arbeit wiederhergestellt worden. Die Katastrophe mache “20 Jahre der Restauration zunichte”. Es wurden Ermittlungen in die Wege geleitet, um die Ursache des Unglücks zu finden. Tatayah zufolge hätte das Schiff nie so nah an das Festland herankommen dürfen. Demnach ist es in den vergangenen fünf Jahren bereits zu vier Schiffsunglücken gekommen, zwei davon in der Nähe des jetzigen. Tatayah forderte, dass die Versicherer des Frachters “Wakashio” für alle Schäden aufkommen. Der Inselstaat Mauritius mit rund 1,3 Millionen Einwohnern liegt vor der Küste Madagaskars im Indischen Ozean. Er ist bei Touristen wegen seiner Strände, Korallenriffe und reichhaltigen Tierwelt sehr beliebt.

Helfer im Einsatz bei Ölkatastrophe

15 Mio. Euro beträgt die erste Tranche für die Liquiditätssicherung von Bundesmuseen und Bundestheater, über die am Dienstag laut Kulturministerium mit dem Finanzministerium Einigung erzielt wurde. 10 Mio. davon gehen an die Museen, 5 Mio. an die Theater. Die Kurzarbeit wird beendet, die Arbeitsplätze sollen möglichst erhalten bleiben. Bis Jahresende sind weitere Mittel akkordiert, hieß es. Die zweite Tranche sei in ihrer endgültigen Höhe noch offen, da sie “sich nach der weiteren Entwicklung in den Häusern und auch der Pandemie richtet”, so Kunst- und Kulturstaatssekretärin Andrea Mayer (Grüne) in einem schriftlichen Statement. “Grundsätzlich wurden die Prognosen aber in Zusammenarbeit mit den Bundesmuseen und Bundestheatern erstellt.” Diese zusätzlichen Mittel sollen dafür sorgen, “dass die Häuser ihrem Kultur-Auftrag in angemessener Weise nachkommen können. Gleichzeitig erwarte ich mir von den Institutionen, dass sie alles in Ihrer Macht Stehende tun, um mit den Ihnen zugestandenen Mitteln so sorgsam wie möglich umzugehen. Ich möchte an alle Menschen, die in Österreich leben, appellieren: Wir haben jetzt wieder einen Kulturbetrieb – auch wenn er noch nicht so ist, wie wir ihn kennen – nutzen Sie diesen auch!” Als zusätzlichen Anreiz dafür wurde für die Bundesmuseen-Card eine Sommeraktion eingeführt. Von 1. Juli bis 15. September kostet diese “Streifenkarte” für je einen Besuch in allen acht Bundesmuseen 19 Euro statt 59 Euro. “Ich freue mich, dass wir uns mit den Bundesmuseen auf diese sehr attraktive Sommeraktion einigen konnten und hoffe, dass sie auch beim Publikum, bei allen Menschen, die in Österreich leben, entsprechenden Anklang findet”, so Mayer.

15 Mio. Euro Coronahilfen extra für Museen und Theater

Die Bevölkerung gehe mittlerweile zu sorglos mit der Gefahr der Corona-Ansteckung um, appellierte die Virologin Monika Redlberger-Fritz (MedUni Wien) Montag in der “ZiB2” “diesen Babyelefanten einzuhalten”. Von einer zweiten Welle würde Monika Redlberger-Fritz derzeit trotz gestiegener Infektionszahlen noch nicht sprechen. Aber wenn die Zahl der täglichen Neuerkrankungen ansteigt, wäre “Zeit zu handeln”. Die Zahl der Erkrankten ist in den vergangenen Tagen deutlich gestiegen – von rund 470 vor dem Wochenende auf nunmehr 600. Das ist neuer Höchststand im Juni. Ob wieder strenger Maßnahmen gesetzt werden müssen, komme darauf an, wie sich die Situation in der nächsten Woche entwickelt, erläuterte Redlberger-Fritz. Jetzt gebe es rund 50 bis 60 Neuerkrankungen pro Tag. Steigt diese Zahl – linear oder “im schlimmsten Fall exponentiell – an, “dann ist wirklich zu handeln”. Derzeit gebe es in Österreich noch eine “relativ niedrige Grundaktivität” des Covid 19-Virus, “aber eine Hintergrundaktivität ist da”. Wird die Abstandsregel ignoriert, “gibt man dem Virus die Chance, sich weiter sehr rasch auszubreiten”, plädierte die Virologin für mehr Vorsicht. Direkter Kontakt von Mensch zu Mensch “ist die Übertragungsquelle schlechthin”.Deshalb sollte man weitere Lockerungen “mit äußerster Vorsicht angehen”. Am Mittwoch endet die Maskenpflicht in der Gastronomie und alle Sportarten sind wieder zugelassen.

Virologin warnt: Bevölkerung ist zu sorglos

Im Kampf gegen die weitere Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie schließt Deutschland ab Montag seine Grenzen zu Österreich, der Schweiz und Frankreich. Die Maßnahme tritt am Morgen um 8 Uhr in Kraft, berichtet die “Bild”. Demnach dürfen Pendler die Grenze weiter passieren, auch der freie Warenverkehr soll gesichert bleiben.   Demnach soll es sowohl verschärfte Kontrollen und auch Zurückweisungen geben. Der Warenverkehr zwischen Deutschland und den Nachbarstaaten soll nach dpa-Informationen aber weiter gesichert bleiben. Auch Pendler dürften den Plänen zufolge weiterhin die Grenzen passieren. Hintergrund ist nicht nur die Eindämmung des Coronavirus, sondern auch der Versuch, Hamsterkäufe von Ausländern zu unterbinden, die im grenznahen Raum bereits zu Versorgungsproblemen geführt haben, wie die “Bild” ebenfalls berichtete.

Deutschland schließt die Grenzen zu Österreich