Ellie, 18 Jahre alt, Downsyndrom – und Gucci-Model!

Merken
Ellie, 18 Jahre alt, Downsyndrom – und Gucci-Model!

Sie ist gerade mal 1,42 Meter groß, hat auch sonst nicht die klassischen Modelmaße und eine Behinderung. Trotzdem legt Ellie Goldstein (18) gerade eine Modelkarriere hin, von der die meisten anderen nur träumen können.

Mit Downsyndrom aufs Vogue-Cover: Gucci hat die Britin für eine Kampagne gebucht! Eine Geschichte, die allen Menschen mit Handicap zeigt: Behindert ist man nicht, behindert wird man.

Vor drei Jahren schloss Ellie einen Vertrag bei „Zebedee“ ab. Die Agentur ist auf Models spezialisiert, die – auf den ersten Blick – nicht der Norm entsprechen. Erste Aufträge hatte Ellie für Firmen wie Nike und Vodafone in ihrer Heimat Großbritannien. Eine Foto von ihr hing sogar in einer Ausstellung der weltberühmten Londoner National Portrait Gallery.

Dann wurde Ellie via Instagram auf einen Gucci-Wettbewerb aufmerksam. Es wurde ein Model gesucht, das u.a. einen neuen Mascara der Luxus-Marke bewerben soll – und das dann auf dem Cover der italienischen Vogue landen würde.

Ellie Goldstein setzte sich gegen die Konkurrenz durch. Diesen Monat soll die Magazin-Ausgabe mit ihr erscheinen, berichtet die „Daily Mail“.

Dem Briten-Blatt sagte die junge Frau, die sonst nahe der britischen Hauptstadt Darstellende Künste studiert: „Das Modeln macht mir wirklich Spaß und ich habe das Gucci-Kleid sehr gerne getragen. Ich bin wirklich stolz auf das Fotoshooting.“ Ihre Familie ist auch stolz auf Ellie. Und bei Instagram wächst die Zahl ihrer Follower Tag für Tag. Eine Vertreterin ihrer Modelagentur sagte: „Ellie ist innerlich und äußerlich ein so wunderbarer Mensch. Sie erleuchtet den Raum, wenn sie reinkommt, und sie ist so professionell. Wir hoffen wirklich, dass alle Marken das zur Kenntnis nehmen – und dass die Einbeziehung behinderter Models jetzt zur Norm wird.“

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die wegen des Corona-Falls im Bundeskanzleramt durchgeführten Corona-Tests der Regierungsmitglieder sind negativ ausgefallen. Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP), Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) und die anderen Regierungsmitglieder – zwei Ministerinnen mussten nicht testen – bekamen in der Nacht auf Dienstag ihre negativen Ergebnisse. Aber ein Mitarbeiter aus dem Büro von Staatssekretär Magnus Brunner (ÖVP) ist ebenfalls infiziert. Alle, die mit diesem Mitarbeiter und dem zuvor positiv getesten Kurz-Vertrauten in direktem engen Kontakt waren, sind Kontaktpersonen 1und haben sich umgehend in Quarantäne zu begeben, teilte das Kanzleramt der APA mit. Kurz hatte in den vergangenen Tagen keinen engen Kontakt mit diesen zwei Mitarbeitern. Deshalb wird er am Dienstag im Kanzleramt seiner Arbeit nachgehen. Termine wird er aber – wie in einer solchen Situation vorgesehen – vor allem per Telefon und Video wahrnehmen.

Tests sind negativ: Kein Corona-Fall in der Regierung

Die PC-Branche hat zum Jahresauftakt nach ersten Berechnungen der Marktforscher von Gartner infolge der Coronakrise den größten Einbruch seit 2013 verbucht. Erst habe der Produktionsstopp in China im Jänner die Geschäfte gelähmt. Dann konnte die Branche der weltweit gestiegenen Nachfrage für Equipment für Unterricht und Arbeit von Zuhause nicht nachkommen, erklärten die Marktforscher. “Der wichtigste Einflussfaktor für den Rückgang der PC-Auslieferung war der Ausbruch des Coronavirus, der zu Störungen bei Angebot und Nachfrage von PCs führte”, sagte Gartner-Forschungsdirektor Mikako Kitagawa. Nach vorläufigen Ergebnissen von Gartner sank der weltweite PC-Absatz im ersten Quartal um 12,3 Prozent auf 51,6 Millionen Einheiten. Nach drei aufeinanderfolgenden Wachstumsquartalen verzeichnete der weltweite PC-Markt damit den stärksten Rückgang seit 2013. Marktführer blieb der chinesische Lenovo-Konzern mit einem Marktanteil von 24,4 Prozent und 12,6 Millionen verkauften Geräten, gefolgt von den US-Konzernen HP mit einem Marktanteil von 21,5 Prozent und Dell mit 19,7 Prozent.

Coronavirus macht PC-Branche zu schaffen

Eine Rückkehr zur Maskenpflicht in Supermärkten, wie zuletzt von SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner gefordert, ist für Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) “mit Sicherheit ein überlegenswerter Vorschlag”. Die Regierung gehe nun aber mit dem angekündigten Ampelsystem den Weg, Probleme regional zu lösen, sagte Kogler. Die Maßnahmen des Ampelsystems, mit dem man Corona-Ausbrüche eben regional eindämmen will, werden auch eine Maskenpflicht in bestimmten Bereichen beinhalten, erklärte Kogler. Er appelliere aber ohnehin für mehr Eigenverantwortung und Hausverstand – also in beengten Situationen, die auch im Supermarkt entstehen können, freiwillig eine Maske zu tragen. Rendi-Wagner hatte sich in der “ZiB 2” für die Wiedereinführung der Maskenpflicht beim Lebensmitteleinkauf ausgesprochen: “Der Supermarkt ist ein Grundversorgungsmarkt, wo Leute hin müssen, die können es sich nicht aussuchen, ob sie einkaufen wollen oder nicht, auch Ältere, auch Risikopersonen.” Eine Rückkehr zur Maskenpflicht im Handel steht in Österreich erneut im Raum. In der Feinkost bei Billa und Merkur tragen die Beschäftigten seit vergangener Woche wieder einen Mundnasenschutz, bestätigte ein Sprecher des Handelskonzerns Rewe. Auch den Kunden und Kundinnen könnte das wieder bevorstehen. Die Branche äußerte Verständnis, wenngleich sie einräumte, dass dies auch mit Umsatz- und Frequenzeinbußen einhergeht. Seit der Wiedereinführung der Maskenpflicht in Oberösterreich seien Umsatz und Frequenz im Vergleich zu Anfang Juli um bis zu 25 Prozent zurückgegangen, so der Handelsverband. Der Handel habe aber Verständnis: “Die Gesundheit geht vor und steht über allem anderen.” “Die heimischen Händler werden sich selbstverständlich auch weiterhin an die behördlichen Vorgaben halten. Politische Einzelmeinungen sind natürlich zulässig, aber für uns als Branche nicht bindend”, hieß es dazu seitens des Handelsverbandes.

Maskenpflicht im Supermarkt für Kogler überlegenswert

Königin Elizabeth II. will sich am Sonntag mit einer landesweiten Ansprache zur Corona-Krise ans britische Volk wenden. “Ihre Majestät, die Queen, hat eine Sondersendung für Großbritannien und den Commonwealth im Zusammenhang mit dem Ausbruch des Coronavirus aufgezeichnet”, teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit. Die Monarchin wendet sich nur selten direkt an die Nation, abgesehen von ihrer traditionellen Fernsehbotschaft am Weihnachtstag. Die Ansprache, die im Schloss Windsor aufgenommen wurde, wo die 93-jährige Königin mit ihrem Ehemann Prinz Philip lebt, wird am Sonntagabend ausgestrahlt.

Elizabeth II. hält Fernsehansprache

Die auf den Notbetrieb beschränkten Gerichte haben großen Rückstau abzubauen: Rund 30.000 Verhandlungen mussten wegen der Coronakrise bisher schon vertagt werden. Justizministerin Alma Zadic (Grüne) will den Betrieb langsam wieder hochfahren, aber gleichzeitig “die Gerichte Corona-frei halten”. Deshalb werden Masken und Plexiglas eingesetzt sowie die Möglichkeit der Video-Verhandlung erweitert.

Zadic erweitert Video-Einsatz bei Gericht

Nach einem Gottesdienst in einer Kirchengemeinde der Baptisten in Frankfurt haben sich mehr als 40 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Das teilte der Leiter des Gesundheitsamtes der Stadt Frankfurt, Rene Gottschalk, am Samstag mit. “Die weitaus meisten sind nicht sonderlich krank. Nach unserem Kenntnisstand ist auch nur eine Person in einem Krankenhaus.” Der stellvertretende Vereinsvorsitzende der Gemeinde der Evangeliums-Christen-Baptisten, Wladimir Pritzkau, war davon ausgegangen, dass sechs Betroffene in Krankenhäusern sind.

Mehr als 40 Infizierte nach Gottesdienst in Frankfurt