Eminem zieht in neuem Song über "Halbdeppen an der Regierung" her

Merken
Eminem zieht in neuem Song über "Halbdeppen an der Regierung" her

Gemeinsam mit seinem Rapperkollegen Kid Cudi hat Eminem überraschend einen neuen Song veröffentlicht: Im Titel „The Adventures of Moon Man und Slim Shady“ nehmen sich die beiden kein Blatt vor den Mund.

Für Zurückhaltung in politischen Fragen ist Rapper Eminem (47) ja nicht gerade bekannt: Im Vorjahr verhörte ihn sogar der US-Secret Service, weil er in einem seiner Songtexte ziemlich heftig gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Tochter Ivanka hergezogen war.

Auch in seinem neuen Song nimmt sich der Rapper kein Blatt vor den Mund: In dem gemeinsam mit seinem Musikerkollegen Kid Cudi veröffentlichten Song schenkt er der US-Führung ebenso ein wie all jenen Leuten, die trotz der steigenden Corona-Bedrohung in den Vereinigten Staaten keine Maske tragen: Er schimpft über „Halbdeppen an der Regierung“und Menschen, die Unschuldige ins Grab bringen, weil sie sich für einen Gesichtsschutz zu gut sind.

Sehr direkt stellt sich der Rapper auch auf die Seite der aktuellen Protestbewegung in den USA: „Wieso zum Teufel sind so viele Cops korrupt?“ fragt er in dem Song, verspricht, für George Floyd und Ahmaud Arbery, die beide zum Opfer von Polizeigewalt wurden zu beten – und zitiert Floyds letzte Worte: „I can’t breathe!“

Untermalt ist der Song mit dem Titel „The Adventures of Moon Man und Slim Shady“ mit Cartoonbildern, die an Superhelden-Comics erinnern. Weniger martialisch war die Ankündigung des neuen Songs auf Twitter: Kid Cudis kleine Tochter Vada verkündet den Fans die frohe Botschaft.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Andreas Weidinger (Spitzenkandidat ÖVP Wels) im Talk.

In der libanesischen Hauptstadt Beirut hat sich am Dienstag eine gewaltige Explosion mit Dutzenden Toten und mehreren Tausend Verletzten ereignet. Die Ursache der Detonationen im Hafengebiet ist noch unklar, die Sicherheitsbehörden vermuteten veraltetes explosives Material als Auslöser. Hinweise auf einen Anschlag oder einen politischen Hintergrund gab es zunächst nicht. Mindestens 73 Menschen seien getötet und weitere 2.750 verwundet worden, sagte Gesundheitsminister Hassan Hamad am späten Dienstagabend. Die Krankenhäuser in Beirut waren stark überlastet. Bürger wurden aufgerufen, Blut zu spenden. Über der Stadt stieg am frühen Abend eine riesige Rauchwolke auf. Durch die Wucht der Explosion am Hafen der Küstenstadt gingen Fenster zu Bruch, Straßen waren mit Trümmern und Glasscherben übersät. Große Teile des Hafens wurden vollständig zerstört. Augenzeugen sprachen von Leichen auf den Straßen und Menschen, die unter Trümmern verborgen seien. Die Armee half, Verletzte in Krankenhäuser zu bringen. Bürger wurden aufgerufen, Blut zu spenden. Die Nachrichtenagentur NNA berichtete, am Hafen sei in einem Lagerhaus Feuer ausgebrochen. Innenminister Mohammed Fahmi sagte, nach vorläufigen Informationen sei ein hochexplosives Material detoniert, das seit Jahren am Hafen gelagert wurde. Anderen Berichten zufolge ereignete sich die Explosion in einem Lager für Feuerwerkskörper. Am Abend gab es Spekulationen, eine große Menge Ammoniumnitrat sei im Hafen explodiert. Die Zersetzung des Stoffs, der auch zur Herstellung von Sprengsätzen dienen kann, führt bei höheren Temperaturen zu Detonationen. Die Substanz diente zum Raketenantrieb und vor allem zur Düngemittelherstellung. Berichten zufolge hatten libanesische Behörden vor einigen Jahren 2.700 Tonnen des Stoffs an Bord eines Schiffs sichergestellt und ihn seit mehreren Jahren im Hafen gelagert. Eine Bestätigung dafür gab es zunächst nicht. Im Internet kursierten Fotos von zerstörten Fenstern an Wohnhäusern und Trümmern auf den Straßen. Dutzende Autos wurden beschädigt. Ein Polizist sagte, die Schäden erstreckten sich kilometerweit. Kurz nach der Explosion fielen Telefon und Internet in der Stadt aus. Der Hafen liegt nur wenige Kilometer von der Innenstadt Beiruts entfernt. Wenige Kilometer vom Ort der Explosion entfernt waren 2005 der damalige libanesische Ministerpräsident Rafik Hariri und 21 weitere Menschen bei einem Sprengstoffanschlag getötet worden. Die Residenz seines Sohnes, der frühere Ministerpräsident Saad Hariri, wurde bei der Explosion am Dienstag beschädigt. An diesem Freitag will das UN-Libanon-Sondertribunal in Den Haag sein Urteil gegen vier Angeklagte in dem Fall von 2005 verkünden. Viele Libanon machen die Führung des Nachbarlandes Syrien für den Anschlag auf Hariri verantwortlich. Er hatte vor seinem Tod den Abzug der damals im Libanon stationierten syrischen Truppen verlangt. Regierungschef Hassan Diab erklärte den Mittwoch zum Tag landesweiter Trauer in Gedenken an die Opfer. Präsident Michel Aoun berief eine Dringlichkeitssitzung des Nationalen Verteidigungsrats ein. Regierungen anderer Länder zeigten sich betroffen und stellten dem Libanon Unterstützung in Aussicht. Seine Gedanken seien beim libanesischen Volk und den Familien der Opfer, teilte EU-Ratspräsident Charles Michel mit. Der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell sicherte die “uneingeschränkte Solidarität und ihre volle Unterstützung” der Europäischen Union zu. Frankreich, frühere Mandatsmacht des Libanon, kündigte Hilfen an. Auch Israel, das mit dem benachbarten Libanon keine diplomatischen Beziehungen pflegt, bot über ausländische Kanäle “medizinische humanitäre Hilfe” an. Offiziell befinden sich beide Länder noch im Krieg. Spekulationen, dass Israel hinter der Explosion stecken könnte, räumte Außenminister Gabi Ashkenasi aus. Auch US-Präsident Trump wurde über die Situation unterrichtet. Man “bete für die Sicherheit der Menschen im Libanon”, schrieb eine Sprecherin des Weißen Hauses auf Twitter.

73 Tote und 2.750 Verletzte bei schwerer Explosion in Beirut

Der japanische Kaiser Naruhito (60) hat seinen jüngeren Bruder Fumihito (54) offiziell zum Kronprinzen ernannt. Er sei sich seiner Verantwortlichkeiten als Kronprinz aufrichtig bewusst und werde seine Pflichten erfüllen, versicherte Fumihito. Der Thronfolger trug bei der Zeremonie am Sonntag im kaiserlichen Palast eine orangefarbene Robe. Prinzessin Aiko (18), das einzige Kind des Kaiserpaares, darf die Thronfolge nicht übernehmen, weil dies in Japan nur für Männer vorgesehen ist. Naruhito war vor eineinhalb Jahren auf seinen Vater Akihito (86) gefolgt. Dieser war der erste Kaiser Japans seit rund 200 Jahren, der noch zu Lebzeiten den Thron für seinen Nachfolger freimachte.

Bruder des japanischen Kaisers zum Thronfolger ernannt

Die Oppositionsparteien haben im Nationalrat die mangelnde Transparenz bei den von der Regierung getroffenen Entscheidungen im Zusammenhang mit der Coronakrise beklagt. Neos, SPÖ und FPÖ riefen die türkis-grüne Regierung auf Zahlen, Daten und Fakten auf den Tisch zu legen. Die Abgeordneten der Regierungsparteien wiesen die Forderung als unbegründet zurück, schließlich informiere man permanent. Bei der Sitzung am Mittwoch waren wieder alle Abgeordnete zugegen. Zum Teil nahmen sie, um die erforderlichen Abstände einzuhalten, erneut auf der Galerie Platz. Das von den NEOS vorgegebene Thema der Aktuellen Stunde “Wer nichts weiß, muss alles glauben. Transparenz und Information jetzt, Herr Bundeskanzler!” brachte eine in Teilen hitzige Diskussion.

Opposition fordert "Fakten auf den Tisch"

Für eine Maske der Marke Eigenbau bietet das eigene Putzarsenal die besten Zutaten. Zu dem Schluss kommen jedenfalls Ingenieure der Luft- und Raumfahrttechnik der Bundeswehruniversität München, nachdem sie die Wirksamkeit von Behelfsmasken und diversen Materialien untersucht haben. “Die experimentellen Ergebnisse zeigen, dass Staubsaugerbeutel mit Feinstaubfilter sehr gute Filtereigenschaften haben”, teilte die Universität in Neubiberg bei München mit. Masken könnten daraus leicht selbst hergestellt werden, die Fertigung dauere mit etwas Übung fünf Minuten. Materialkosten pro Maske: rund 50 Cent.

Staubsaugerbeutel am besten für Maskenbau geeignet

Betroffen ist die Justizanstalt Innsbruck, wo ein Neuzugang positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Der Betroffene hatte sich vor Haftantritt im Gemeindegebiet von Ischgl aufgehalten, wo sich Dutzende Personen aus dem In- und Ausland mit SARS-Cov-2 infiziert haben dürften. Keine Hinweise auf Infektion von Mitgefangenen und Wachpersonal, da sich der Mann in einem eigenen Bereich aufhielt.

Erster Häftling mit Corona infiziert