"Er ist immer noch bei mir"

Merken
"Er ist immer noch bei mir"

Magier Siegfried Fischbacher fühlt sich nach eigenen Worten nicht allein nach dem Tod seines langjährigen Partners Roy Horn. “Er ist in Frieden gegangen, in eine Welt ohne Schmerzen“, sagte der 80-Jährige der “Bild am Sonntag”. “Und er ist immer noch bei mir, egal wohin ich mich drehe. Ich werde beim Abendessen weiterhin für ihn decken lassen, so wie es immer war. Ich bin nicht allein.” Horn war in Las Vegas an den Folgen von Covid-19 gestorben.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

Die Einsatzkräfte standen Montagabend in Bad Wimsbach-Neydharting (Bezirk Wels-Land) bei einer Personenrettung im Einsatz. Ein Mann war unter einem Mauerteil eingeklemmt.

Person bei Abbrucharbeiten auf Bauernhof in Bad Wimsbach-Neydharting unter Mauerteil eingeklemmt

Das Tragen von Mund-Nasen-Schutz in Zeiten der Covid-19-Pandemie ist für manche Menschen belastend. Kunststoff-Klarsichtvisiere in unterschiedlichster Ausführung gelten als mögliche Alternative. Sie sind besser als nichts, aber längst nicht gut. Laut Experten sind sie jedenfalls keine gleichwertige Lösung. Das erklärt auch die Österreichische Gesellschaft für Hygiene in einer Stellungnahme. “In letzter Zeit ist die Verwendung von Klarsichtvisieren (KLV) anstelle von Mund-Nasen-Schutz (MNS) zunehmend Thema. Ein KLV bildet eine mechanische Barriere für größere Tröpfchen, da diese, wenn sie direkt auf die Scheibe auftreffen, aufgefangen werden. Schwebefähige Kleinst-Partikel werden hingegen fast ungehindert an die Umgebung abgegeben, weil ein KLV die Ein-und Ausatemluft lediglich umlenkt”, schrieben die Experten der Österreichischen Gesellschaft für Hygiene, Mikrobiologie und Präventivmedizin (ÖGHMP; ). Dem gegenüber würde eine Mund-Nasen-Schutz durch Filtrationswirkung auch einen Teil der mit der Ein-oder Ausatemluft anströmenden Partikel zurückhalten. Die Masken waren zu Beginn von Covid-19 nicht unumstritten. Mittlerweile herrscht unter Experten aber Einigkeit, dass sie ein Mittel zum Schutz sind, vor allem wenn Abstandhalten nicht möglich ist. Klarsichtvisiere wurden beispielsweise von Zahnärzten seit langem verwendet. Das ist aber eine besondere Situation. Die österreichischen Experten stellten zu dem Potenzial von solchen Kunststoffteilen fest: Sie könnten größere Tröpfchen eines Gegenübers vom Mund, der Nase und den Augen des Trägers fernhalten und die Augenbindehaut schützen. Gleichzeitig schlagen sich vom Träger abgegebene Tröpfchen natürlich an der Innenseite des Visiers nieder. Die Mimik bleibt erkennbar, die Visiere sind relativ einfach zu reinigen bzw. zu desinfizieren. Dafür können die Klarsicht-Visiere die Träger nicht vor Atem-Aerosolen anderer Personen schützen und auch nicht “andere Personen vor den Atem-Aerosolen” des Trägers schützen. Die Mindestanforderungen: Das Visier muss “deutlich unter das Kinn reichen”, bis zu den Ohren gehen – und die Verbindung des Kopfteiles mit der Stirn sollte durchgehend sein und dicht sitzen. Das Urteil der österreichischen Experten: “Aufgrund der derzeitigen wissenschaftlichen Evidenz können wir den Einsatz von Klarsichtvisieren nicht als gleichwertige Alternative zum Mund-Nasen-Schutz ansehen. Ein KLV kann eine Alternative für Personen sein, die aus medizinischen Gründen keinen MNS tragen können. Sie erreichen damit einen gewissen Selbstschutz und leisten gleichzeitig einen zumutbaren, wenn auch geringen Beitrag zu den derzeit getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie mit SARS-CoV-2.” Ganz ähnlich äußern sich auch die US-Zentren für Krankheitskontrolle (CDC/Atlanta). “Es ist nicht bekannt, ob Gesichtsvisiere auch nur irgendeinen Nutzen als Mittel zum Schutz anderer vor Partikel in der Atemluft haben. Das CDC empfiehlt nicht die Verwendung von Gesichtsvisieren bei normalen Alltagsaktivitäten oder als Ersatz für Masken.” Man müsse sie jedenfalls nach jeder Verwendung reinigen und desinfizieren. Für Kinder und Neugeborene seien sie keinesfalls zu empfehlen.

Experten: Mund-Nasen-Schutz besser als Klarsichtvisier

Einsatzkräfte der Feuerwehr konnten Sonntagnachmittag in Wels-Innenstadt eine Taube aus einem Abflussrohr einer Dachrinne befreien.

Taube in Wels-Innenstadt aus Abflussrohr einer Dachrinne befreit

Die Coronakrise beschert auch den Sozialversicherungen herbe Verluste. Allein im April wurden den Unternehmen um 187,8 Millionen Euro oder 5,31 Prozent weniger an Beiträgen für die Erwerbstätigen vorgeschrieben als im gleichen Monat des Vorjahres. Dieses Geld fehlt den Sozialversicherungen tatsächlich als verminderte Einnahmen, erläuterte der Generaldirektor der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK), Bernhard Wurzer.   Grund dafür ist die stark gestiegene Arbeitslosigkeit und die gesunkene Beschäftigung.

Coronakrise beschert Sozialversicherungen Verluste

Bei der Präsentation der zweiten Ampelschaltung hat Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Freitag verschärfte Maßnahmen mit “Gültigkeit Montag, 0.00 Uhr” angekündigt: Es wird Einschränkungen bei Veranstaltungen geben: Indoor 50 Personen, im Freien 100 Personen – Bei Großveranstaltungen mit einem professionellen Konzept und mit zugewiesenen Sitzplätzen sind es 1.500 Plätze bzw. 3.000 Plätze. Zudem soll die Maskenpflicht auch außerhalb des Lebensmittelhandels und von Apotheken und Banken österreichweit in geschlossenen Räumen ausgeweitet werden und gilt in Handel und Gastronomie. Mit der zweiten Schaltung der Corona-Ampel wurden am Freitag bereits sieben Regionen in Österreich auf “Gelb” geschaltet. Betroffen von “Gelb” – das bedeutet mittleres Risiko – sind Wien, Graz, Innsbruck, Korneuburg, Wiener Neustadt, Bezirk-Kufstein und Schwaz in Tirol.

Verschärfung der Corona-Maßnahmen ab Montag

Gemäß den gesetzlichen Vorgaben werden die Vignettentarife jährlich an den harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) angepasst und für 2021 um 1,5 Prozent angehoben, berichtete am Donnerstag die Asfinag.  Somit wird die Pkw-Jahresvignette im kommenden Jahr 92,50 Euro und jene für Motorräder 36,70 Euro kosten. Die neue Vignette wird wie immer rechtzeitig in den letzten Novembertagen bei rund 6.000 ASFINAG-Vignettenvertriebspartnern im In- und Ausland erhältlich sein und ist ab 1. Dezember 2020 gültig. Das neue Klebe-Vignettenjahr 2021 wird übrigens apfelgrün. Neue Tarife 2021 für Pkw (bzw. alle zweispurigen Kfz bis 3,5t): 10-Tages-Vignette:   EUR 9,50 2-Monats-Vignette:   EUR 27,80 Jahresvignette:         EUR 92,50 Neue Tarife 2021 für Motorräder (einspurige Kfz): 10-Tages-Vignette:   EUR 5,50 2-Monats-Vignette:   EUR 13,90 Jahresvignette:         EUR 36,70 Kontaktloses Bezahlen möglich In Zeiten von Corona ist kontaktloses Bezahlen nicht nur im Supermarkt eine sichere Alternative. Die Asfinag bietet im Webshop unter shop.asfinag.at und über die Asfinag-App zahlreiche Produkte an, die eine optimale Vorbereitung auf Reisen mit dem Auto darstellen. Die Digitale Vignette gibt es in drei Modellen: Zehn-Tages, Zwei-Monats- oder Jahresvignette. Diese kann online gekauft werden, mit der Registrierung des Kennzeichens fällt das Kleben und Abkratzen weg. Die Asfinag ist ein zu 100 Prozent nutzerfinanziertes Unternehmen. Wie alle Mauteinnahmen werden auch die Einnahmen aus dem Vignettenverkauf wieder in Betrieb, Bau, Erhaltung und Verkehrssicherheit im 2.233 Kilometer umfassenden österreichischen Autobahnen- und Schnellstraßennetz investiert. Die Jahresvignette gilt wie gewohnt 14 Monate – vom 1. Dezember des Vorjahres bis zum 31. Jänner des Folgejahres.

Die neue Vignette ist apfelgrün - und teurer