Erst 170.000 von 1,7 Millionen Personen haben Gratis-FFP2-Masken bekommen

Merken
Erst 170.000 von 1,7 Millionen Personen haben Gratis-FFP2-Masken bekommen

Das von der Bundesregierung Anfang Dezember angekündigte Vorhaben, zur Bekämpfung der Corona-Pandemie die ältere Bevölkerung mit kostenlosen FFP2-Masken zu versorgen, läuft nur langsam an. Nach Abschluss des parlamentarischen Prozesses wurde die erste Tranche an FFP2-Masken für Menschen über 65 seit Ende letztem Jahres ausgeliefert.

Die ersten Masken wurden am 23. Dezember verschickt und am 24. Dezember zugestellt, hieß es am Montag aus dem Gesundheitsministerium. Erst 170.000 Personen sollen ihre Maske erhalten haben. Weitere 110.000 Masken seien bereits auf dem Weg und sollten bis Donnerstag zugestellt werden. Weitere Tranchen werden laut Ministerium laufend ausgeliefert. Noch im Jänner sollten alle verschickt worden sein. Vorgesehen ist die Verteilung von je zehn derartigen Masken an insgesamt 1,7 Millionen Personen im Alter von über 65 Jahren.

 

Direkt an die Haushalte

Verschickt werden die Masken per österreichischer Post direkt an die Haushalte, um potenziell gesundheitsgefährdende Kontakte für die über 65-Jährigen zu minimieren. Ziel ist, die ältere Bevölkerung besser gegen das Coronavirus zu schützen, da ja FFP2-Masken eine höhere Schutzwirkung als der simple Mund-Nasen-Schutz bieten. Die simple MNS-Maske dient ja in erster Linie dem Schutz anderer Personen.

Teilen auf:
Kommentare:

Es sind noch keine Kommentare abgegeben worden.

Schreibe einen Kommentar

Auch Interessant

In Österreich ist die Zahl der Corona-Neuinfektionen wieder über 3.000 gesprungen: Binnen 24-Stunden (Stand 9.30 Uhr) wurden 3241 Personen positiv auf Covid-19 getestet. 126 Menschen sind in diesem Zeitraum mit einer Coronainfektionen verstorben, wie aus den Zahlen des Innen- und Gesundheitsministerium hervorging. Bisher gab es insgesamt 319.822 positive Testergebnisse. Österreichweit verstarben seit Beginn der Pandemie 4415 Personen an den Folgen des Corona-Virus und 277.883 sind wieder genesen. Am Samstag (Stand 9.30 Uhr) befanden sich 3599 Personen aufgrund des Corona-Virus in krankenhäuslicher Behandlung, davon 591 auf Intensivstationen. Bei den Hospitalisierten gab es somit zwar einen Rückgang um 52 Betroffene, allerdings wuchs die Zahl der Intensiv-Patienten um 19 an. Innerhalb der vergangenen sieben Tage gingen die Patientenzahlen in den Krankenhäusern insgesamt um 278 Personen zurück.

Zahl der Neuinfektionen klettert wieder auf über 3200

Die Trainer der zwölf Fußball-Bundesligisten blicken optimistisch auf den Saison-Neustart nach der Corona-Zwangspause. Am meisten sorgen sich die Trainer um die Gesundheit der Spieler. Nicht wegen der Ansteckungsgefahr durch das Coronavirus, sondern aufgrund des bevorstehenden, straffen Pensums. Ab dem 2. Juni stehen für die Teams jeweils zehn Spiele binnen 33 Tagen an. Das Verletzungsrisiko sei aufgrund der Belastungen viel höher als sonst, meint die überwiegende Mehrheit. Zehn Coaches sprachen sich deshalb für eine vorübergehende Erhöhung des Wechsel-Kontingents von drei auf fünf aus.

Trainer einig: Lust auf Fußball größer als Corona-Bedenken

Andreas Stockinger (Bürgermeister Thalheim) im Talk.

Ab sofort kann die Wels Card auch im Kundenbüro am Kaiser-Josef-Platz in Wels eingelöst und gekauft werden.

Wels Linien - Neuer Wels Card Partner

Eine durchnässte und laut miauende Katze verweigerte am Dienstag vorerst die Hilfe der angerückten Feuerwehr.

Durchnässte Katze auf einem Baum in Wels-Neustadt wollte sich nicht von Feuerwehr retten lassen

Aktuell findet eine Pressekonferenz zum Thema “Bilanz der ersten Corona-Testphase der Polizei” mit Innenminister Karl Nehammer und der stv.Bundesrettungskommandantin Monika Stickler statt. Weniger Beanstandungen in Wien Im zweiten verschärften Lockdown zur Eindämmung des Coronavirus hat es in Wien etwas weniger Beanstandungen wegen Nichteinhaltens der Maßnahmen gegeben als noch im ersten. Rund 2.200 Anzeigen und Organmandate wurden seit 17. November ausgestellt. Festnahmen gab es keine, berichtete die Polizei auf APA-Nachfrage. So wurde am 20. November der Betreiber eines Punschausschanks am Graben in der Wiener City angezeigt, weil sich abends die Konsumenten vor dem Geschäft versammelten und an Ort und Stelle das Getränk konsumierten, was nicht erlaubt ist. Speisen und Getränke dürfen nicht im Umkreis von 50 Metern um die Betriebsstätte konsumiert werden. Die Polizei registrierte rund 30 Personen, die den Mindestabstand nicht eingehalten hatten. Am 25. November wurde eine Privatparty mit 23 Gästen in einer Wohnung in der Dornbacher Straße in Hernals aufgelöst. Alle Anwesenden wurden nach der Covid-Verordnung angezeigt. Gegen die Maßnahmen verstoßen haben auch etliche Demonstranten. Am 28. November gab es einen nicht angemeldeten Demonstrationsmarsch von rund 40 Teilnehmern durch die Wiener Innenstadt. Auch zehn Tage zuvor war eine unangemeldete Versammlung am Stephansplatz abgehalten worden, bei der die rund 50 Teilnehmer keinerlei Schutzmaßnahmen einhielten. Die Veranstaltung wurde nach zehn Minuten beendet, der Veranstalter angezeigt. Am 27. November gab es zudem einen Flash Mob auf der Kaiserwiese im Prater, von dem die Behörden nichts wusste. Neun Anzeigen und mehrere Identitätsfeststellungen wurden durchgeführt. Seit Montag ist trotz Wiedereröffnung der Geschäfte die Zahl der Anzeigen stark zurückgegangen. Das heißt, die Wiener Bevölkerung hält sich trotz Weihnachtsshopping und Schnäppchenjagd an die Maßnahmen. Weder am Montag noch am Dienstag gab es gröbere Vorfälle.

Bilanz der ersten Corona-Testphase der Polizei