Erstes Corona-Todesopfer in Wels

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Erstes Corona-Todesopfer in Wels

Im Klinikum Wels-Grieskirchen ist Samstagfrüh eine 81-jährige Patientin verstorben, die mit dem Corona-Virus infiziert war. Die Patientin litt an sehr schweren Vorerkrankungen und befand sich seit 27. März im Krankenhaus.

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Betroffen ist die Justizanstalt Innsbruck, wo ein Neuzugang positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurde. Der Betroffene hatte sich vor Haftantritt im Gemeindegebiet von Ischgl aufgehalten, wo sich Dutzende Personen aus dem In- und Ausland mit SARS-Cov-2 infiziert haben dürften. Keine Hinweise auf Infektion von Mitgefangenen und Wachpersonal, da sich der Mann in einem eigenen Bereich aufhielt.

Erster Häftling mit Corona infiziert

Der britische Thronfolger Prinz Charles hat seine Selbstisolation wegen einer Coronavirus-Infektion beendet. Die Entscheidung sei nach Konsultationen mit seinen Arzt gefallen, teilt der Sprecher des Prinzen of Wales mit. Vergangenen Mittwoch hatte der 71-Jährige seine Ansteckung öffentlich gemacht. Prinz Charles gilt als einer derjenigen, der Premierminister Boris Johnsonangesteckt haben könnte. Wie die Zeitung “Mail on Sunday” berichtete, hat sich Johnson am 9. März bei einem Gottesdienst in der Westminster Abbey “angeregt” mit dem Thronfolger unterhalten.

Prinz Charles beendete Selbstisolation

Angesichts der steigenden Coronazahlen in der Region vollzieht die österreichische Regierung offenbar eine 180-Grad-Wende in der Frage der Grenzöffnung auf den Westbalkan. Wie die Tageszeitung “Die Presse” (Mittwochsausgabe) berichtet, soll am Mittwoch eine Reisewarnung für Serbien, Bosnien-Herzegowina, den Kosovo, Nordmazedonien und Albanien verkündet werden. “Vermutlich” soll es auch eine Reisewarnung für Montenegro geben, hieß es in dem Zeitungsbericht weiter. Damit scheint sich der erst Anfang Juni eingeleitete Prozess der Grenzöffnungen zu europäischen Staaten wieder umzukehren. So hat Österreich im vergangenen Monat die Corona-Reisebeschränkungen zu fast allen EU-Staaten aufgehoben. Die Maßnahme soll dem Vernehmen nach in der Region familiär verwurzelte Österreicher oder Drittstaatsangehörige davon abbringen, ihren Sommerurlaub in den Westbalkan-Staaten zu verbringen. Am bestehenden Grenzregime ändert sich nichts, gilt doch schon bisher eine 14-tägige Pflichtquarantäne oder die Vorlage eines negativen Coronatests für die Einreise aus diesen Staaten. Im Außenministerium wollte man den Bericht der Zeitung auf APA-Anfrage weder bestätigen noch dementieren. Vielmehr wurde auf eine Pressekonferenz von Außenminister Alexander Schallenberg (ÖVP), Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne), Innenminister Karl Nehammer und Integrationsministerin Susanne Raab (beide ÖVP) am Mittwoch verwiesen. Diese trägt den Titel “Aktuelles zu Corona in Hinblick auf die Reisefreiheit”. Sollte Österreich tatsächlich eine Reisewarnung für Serbien und Montenegro aussprechen, würde es sich gegen einen erst am heutigen Dienstag getroffenen gemeinsamen EU-Beschluss stellen. Dieser sieht nämlich die Aufhebung der coronabedingt verhängten Einreiseverbote für 14 Drittstaaten vor, darunter auch Serbien und Montenegro. Coronabedingt warnt das Außenministerium bisher bereits vor Reisen in 23 Staaten: Ägypten, Bangladesch, Brasilien, Chile, Ecuador, Großbritannien, Indien, Indonesien, Iran, Mexiko, Nigeria, Pakistan, Peru, Philippinen, Portugal, Russland, Schweden, Senegal, Südafrika, die Türkei, Ukraine, USA und Weißrussland (Belarus). Dazu kommen partielle Reisewarnungen, die sich nur auf Teile des jeweiligen Staatsgebiets beziehen. In Italien gilt dies für die Region Lombardei, in Deutschland für die Landkreise Gütersloh und Warendorf im Bundesland Nordrhein-Westfalen.

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Die Formel 1 bietet im Kampf gegen die Coronavirus-Pandemie ihre technologische Hilfe an. Sieben in England ansässige Teams aus der Königsklasse des Motorsports oder deren Technologieabteilungen wollen bei der Herstellung und Lieferung von Atemgeräten Unterstützung leisten. Wie die Formel 1 am Freitag mitteilte, haben sich die Rennställe einer industrieübergreifenden Initiative in Großbritannien angeschlossen. Damit soll die britische Regierung unterstützt werden. Weltmeister-Team Mercedes, Red Bull, Racing Point, Haas, McLaren, Renault und Williams werden demnach als “Projekt Boxengasse” bezeichnet. Die Rennställe stellen ihr technologisches Know-how zur Verfügung.

Formel 1 hilft bei Produktion von Atemgeräten

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Forscher: 200.000 Corona-Tote in den USA bis Oktober